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Hallo ihr Lieben!
Starte nun meinen ersten Versuch in ein Forum einzusteigen, weil ich selbst seit Jahren unter einem Hashimoto leide und es sehr schwierig ist hier wirklich gezielte Informationen diesbezüglich zu erhalten. Hatte diese Woche das Glück bei meinem Orthopäden einen Aushilfsarzt (Orthopäde im SMZO) zu erwischen, dessen Tochter ebenfalls daran leidet. Endlich einmal jemand der meine Beschwerden sehr gut verstehen kann. Ich selbst hatte vor einigen Monaten eine extrem starke Unterfunktion mit Werten beim TSH über 46. Es ging mir echt dreckig und ich konnte mich selbst nicht leiden. Er hat mir mitgeteilt, dass es leider immer wieder Wochen und Monate dauert (bei jeder neuerlichen Einstellung ) bis der Körper wirklich darauf reagiert und versucht auf einen halbwegs normalen Level zu kommen. Ich musste leider in den letzten Jahren immer wieder die Erfahrung machen und dies wurde mir aber auch von dem Arzt bestätig, dass es für dieses Gebiet fast keine Spezialisten gibt und hier noch sehr viel erforscht werden muss.
Meine jahrelangen Beschwerden sind nun: immer wieder depressive Verstimmungen, extreme Verstopfung (nehme hierfür Lactulose = Milchzucker und wirkt recht gut ), Gewichtszunahme, Müdigkeit, Abtriebslosigkeit, extreme Gelenks und Muskelschmerzen,Augenprobleme die sich so äussern, dass diese extrem austrocknen und schmerzen, wie es zur Zeit auch ist. Bin deswegen auch bei einem Augenarzt in Behandlung, der sich einwenig damit auskennt. Dagegen helfen aber nur Tropfen bzw. Gels. Unter anderem leide ich auch unter einigen Allergien wie Salizylat, Paracetamol (Inhaltsstoffe von den meisten Schmerzmitteln ), Histaminabbaustörung und Nickelallergie.
Leider ist es beim Hashimoto auch so, dass es auch in weiterfolge zu anderen Autoimmunerkrankungen kommen kann, die erst auf Grund der diversen Symptome entdeckt werden, vorausgesetzt, ein Arzt kennt sich damit aus. Ich wurde nicht erst einmal belächelt und es wurde mir nicht geglaubt, aber mittlerweile habe ich teilweise die Ärzte von dem überzeugt, dass es nicht so ist. Nachdem ich Einstellungsschwierigkeiten gehabt habe, wurde mir dann im Jahr 1999 die Schilddrüse komplett entfernt Mein Mann selbst wurde 1998 wegen eines bösartigen Schilddrüsenkrebses operiert. Wartezeit danach 5 Jahre, gott sei dank ist nichts nachgekommen. Alledings ist er seit Februar 2005 Dialysepatient, weil ein akutes Nierenversagen diagnostiziert wurde und er eine neue Niere benötigt. Das sind eben auch die Situationen, die bei einer Schilddrüsenerkrankung nicht günstig sind, da der ganze Streß sich sehr negativ auf das ganze Immunsystem auswirkt.
Ich finde es auf jeden Fall sehr gut, dass es ein Forum hierfür gibt, da kann man wenigstens einmal so richtig alles loslassen und kommt sich nicht alleine dabei vor.
Nachdem zur Zeit meine Gelenke wieder sehr schmerzen und leider ein rheumatisches Geschehen nicht ausgeschlossen werden kann, wäre ich sehr dankbar für Vorschläge bezüglich eines guten Rheumatologen in Wien, der auf Basis der WGKK arbeitet. Privat kann ich mir keinen leisten.Es ist nur wichtig, dass sich der auch die Zeit für einen nimmt und nicht gleich aufgibt, wenn er nichts findet. Also ich wünsche euch allen vorerst alles liebe und würde mich auf Antwort sehr freuen.
Liebe Grüsse Dani
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