Hallo Nadine,
hast Du noch nicht auf der Seite
http://www.insensu.de nachgeschaut? Dort steht z.B. auch, dass man die Funktion der Nebenschilddrüsen über die Werte Parathormon, Phosphat und Calcium prüft, und vieles mehr.
Der Calciumspiegel im Blut muss jetzt häufig kontrolliert werden und sollte am unteren Normbereich, also bei 2,1mmol/l liegen. Ist er höher, so kriegen die Drüsen keinen Anreiz, die Parathormonproduktion wieder aufzunehmen. Ist er niedriger, kann es zu Angstgefühl, Kribbeln und Krämpfen in Händen und Füssen und Atemnot kommen, die notfalls auch mit einer Spritze oder Infusion behandelt werden müssen. Wenn Calciumbrause nicht ausreicht, den richtigen Blutwert zu erreichen, muss man zumindest für die Übergangszeit ein Vitamin-D-Präparat (am besten das kurz wirksame Rocaltrol oder Bocatriol) nehmen, was die Calciumaufnahme des Körpers fördert.
Gerade in der Übergangszeit, bis der Körper alles wieder ohne Medikamente regeln kann (kann leider manchmal auch Monate dauern) ist der Notfall-Ausweis hilfreich, den Du unter
www.insensu.de findest und ausdrucken kannst. Er beschreibt die Symptome von zu wenig und zu viel (auch gefährlich!) Calcium und hat eine Tabelle zum Eintragen der Blutwerte, damit man immer den Überblick behält.
Gute Besserung wünscht Dir Frauke