Logog Schilddrüsenforum


Das Diskussionsforum für Schilddrüsenfragen
Erfahrungsaustausch zwischen Patienten,
Angehörigen und Interessierten


Ratschläge können nie einen Arztbesuch ersetzen!!

Initiatoren:
Initiatoren
Willkommen Forum Initiatoren Links Impressum Haftungsausschluß Home


Aktuelle Zeit: 25. Apr 2026 14:11

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 45 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Was beim Arzt beachten?
BeitragVerfasst: 23. Feb 2016 16:37 
Offline

Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
ich weiss was einem die ärzte erzählen und es macht mich einfach nur wütend, ich kann dir gar nicht sagen wie sehr, wenn sie behaupten die freien werte zahlt die kasse nicht, denn das ist schlichtweg gelogen, sogar die gkk zahlt die und die sind am knausrigsten.

es ist prinzipiell gut, dass die anderen werte gemacht wurden, aber ein niedriger tsh kann sagen es passt, es muss aber nicht so sein, es kann genau so sein dass deine Hypophyse zu wenig ausschüttet und dann hast du einen wunderschönen tsh und trotzdem eine UF, ist nicht so häufig aber es passiert.

zu hohes Chol kann auch sehr leicht von der SD kommen, dann wird mit statinen reingefahren, das bringt nix ausser dass die gefahr einen herzinfarkt zu kriegen durch statine noch höher is, als mit zu hohem chol.

beim normalen blutbild würde ich jetzt mal beobachten, das kann genau so gut irgend ein infekt sein...


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Was beim Arzt beachten?
BeitragVerfasst: 23. Feb 2016 17:07 
Offline

Registriert: 11. Feb 2016 13:32
Beiträge: 46
Ja die normalen Werte was zu hoch sind kenne ich ja schon. Hatte eigentlich immer zu hohe Werte seit ich denken kann.

Mich wunderts halt das er mich jetzt in die Hämatologie schickt, denn letztes Jahr waren die Blutwerte auch nicht so schön (war für die CTS op) und da meinte er nur kann sein das sie mich nicht operieren (taten sie dann aber doch ohne nochmal nachzufragen).

Ja es könnte ein Weißheitszahn die hohen Werte etwas erklären der mir schon seit Jahren Probleme macht (ich hab irre panik vorm Zahnarzt bzw vor allen Ärzten).

Die Frage ist jetzt: Kann ich auf der Hämatologie das mit der Schilddrüse gleich ansprechen (die hätten nämlich die NUK Ambulanz im Haus) oder kann ich zu einen Endokrinologen gehen der sich mit der SD auskennt auch gehen?


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Was beim Arzt beachten?
BeitragVerfasst: 23. Feb 2016 17:16 
Offline

Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
du hattest schon ein CTS und trotzdem weigert sich dein Hausarzt die freien werte zu machen, das quartal ist bald aus geh zu wem anderen, ich hab das alles hinter mir. ich glaub das ist genau so ein verbohrter wie mein letzter war....

haematologen haben eigentlich mit der sd gar nix am hut du kannst es probieren, zu viel davon versprechen würd ich mir jetz nicht, aber beim gyn kannst es probieren.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Was beim Arzt beachten?
BeitragVerfasst: 23. Feb 2016 17:43 
Offline

Registriert: 11. Feb 2016 13:32
Beiträge: 46
Ok. Dann werd ich den HA wechseln, habe diesbezüglich ja schon mal geschaut und meine Tochter konnte mir eine nette Dame empfehlen bei der sie vor kurzem war.

Zu meinem Gyn mag ich nicht wirklich ... irgendwie fühl ich mich nicht mehr wohl bei ihm seit er auf meine Beschwerden nur mit einer Dosiserhöhung rangegangen ist und beim letzten mal dann nur noch sagte ich solle es mal am Abend verwenden.
Bin dann in die Gynambulanz (ging nur weil die so ein Chaos hatten) und hab mir andere Hormone geben lassen....dort meinte man halt auch wieder nur das mein Gyn eigentlich sehr gut wäre.

Natürlich würde ich zur not zu ihm gehen (sollte ich kurzfristig einen Termin bekommen)....aber beim Endokrinologen würd ich mich doch etwas besser fühlen.

Oder aber eben jetzt noch durchhalten bis nächstes Quartal.

(lieber wäre mir natürlich so schnell wie möglich ... ist ja nicht so das ich erst seit kurzem beschwerden habe)

P.s.: CTS hatte ich letztes Jahr auf beiden Händen, nach einer Messung waren beide Werte sehr schlecht. Jahre zuvor da hatte ich irre schmerzen, doch bei der Messung kam nichts raus (fühlten sich aber gleich an wie eben vorletzes Jahr wo wieder alles aufflammte)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Was beim Arzt beachten?
BeitragVerfasst: 23. Feb 2016 18:03 
Offline

Registriert: 11. Feb 2016 13:32
Beiträge: 46
Melissa hat geschrieben:
Was hat denn der Blutbefund ergeben. Die Normwerte sind ja sooo breit, dass man GLÜCK hat wenn einem Arzt was auffällt. Wenn dein TSH über 2,5 war dann solte er dir Thyroxin verordnen.

Die Hormonersatztherpaie scheint dir ja auch kaum Linderung zu bringen..kann es sein dass es eher schlimmer wurde damit? WENN es and er Schilddürse liegt, vielleicht auch die Eierstockproblem damals und all die Zeit mit den Erhöhten Leukozyten...dann ist auch der Östrogenmangel meist nicht so ausgeprägt wie bei der SD-gesunden Eierstockfreien Frau. Progesteronmangel schwächt die Schilddürse aber macht Östrgenmangel weniger dramatisch. Wer weiss vielelicht wäre es ohne HET gar nicht schlimmer. Ein präparat mit mehr Progesteron/Gestagen könnte besser funktionieren für dich.

Ich drück dir die Daumen, dass du dich jetzt durchsetzt. Bleib fest, immer mit den richtigen Argumenten nimmst du den Ärzten den Wind aus dem meist vom Thema wegführenden Segeln. Bei mir hat sich das Verhalten auch total geändert. Jetzt ist sogar jeder Sprechstundenhilfe klar, dass ich davon Ahnung habe (mehr als die Ärzte teilweise)..und sie fragen vorsichtig an welche Dosierung ich denn wünsche. Ich werde auch schnell "bedient", weil ich sonst den ganzen Mist, der da von der Gemeinschaftspraxis Endokrinologie verzapft wird aufdecke, die wartenden Patienten mündig mache.

Übrigens es ist ein KUNSTFEHLER wenn ein Arzt zu schnell nur noch die Psyche behandelt ohne die SD als Ursache sicher ausgeschlossen zu haben. Frage ruhig mal nach wie er damals denn eine SD-Unterfunktion als Ursache bei Dir ausgeschlossen habe. Wenn du das ganz ruhig und überlegt fragts, dann sollte er Respekt bekommen.



Liebe Melissa,

ich wollte deinen Beitrag nicht ignorieren. Ich muss nur immer alles gleich schreiben sonst vergesse ichs, deshalb hab ich mir deinen Beitrag für jetzt aufgehoben.

Tja wie sag ich das jetzt. Also das mit der ersten OP war ja eigentlich wegen einer Zyste. Da wurden mir beide Eileiter und der rechte Eierstock entfernt. Nach einigen Jahren kam dann heraus das auch mein letzter Eierstock weg musste. Weil: Die Zyste wegen der ich damals eigentlich im KH war sich um den Eierstock gewickelt hatte und er am absterben war. Man versuchte zuerst bei 2 Punktionen alles zu beheben, doch leider füllte sich die Zyste zu schnell wieder. Daher dann die Entfernung (Kunstfehler stand im Raum...doch ich hielt es psychisch nicht durch gegen sie vorzugehen.)

Danach sagte man mir ich könnte eine HET machen, ich müsse aber nicht. Ich wollte nicht, war eigentlich darauf gefasst das in einem Jahr spätestens alles gut sein würde wieder.
Doch die Hitzewallungen und alles andere wurden nicht besser. Ich litt sehr und begann dann eine HET. Die brachte nur nichts .... also lies ich es wieder sein.

Nachdem aber auch eine Ernährungsumstellung, Natürliche Arzneimittel usw. absolut keine Besserung brachten. Fing ich halt wieder mit einer HET an.

Also ich kann sagen auch ohne die HET wurden die Sympthome eher schlechter als besser (kann aber auch täuschen da durch die Hitze usw. meine Psyche auch sehr litt).

Mit den neuen Hormonen hat sich etwas geändert: die Hitzewallungen sind anders ... ich empfinde sie nicht mehr als Wallungen, früher fing es langsam an vom Bauch hoch langsam richtung Hals. Jetzt eher als wenn man einen Schalter umgeschalten hätte. Plötzlich fang ich schwitzen an und mir ist heiß. Ich werde dabei aber nicht rot im Gesicht.
Und es fängt meist zwischen 14/15 Uhr an (ausser ich rege mich auf ... dann fängt es auch schon morgens an) und geht bis irgend wann mal hmm 3/4 Uhr morgens.

Das ist dann auch meist der Zeitpunkt wo ich aufstehen könnte, weil ich hell wach bin (passiert auch wenn ich erst um 24 Uhr schlafen gehe). Jedoch habe ich mir angewöhnt mich zu entspannen und so schaffe ich es doch noch liegen zu bleiben bis 6 Uhr.
Oder aber ich wache nur kurz auf und habe irren durst.
KO bin ich ab 14 Uhr ca und könnte schlafen.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Was beim Arzt beachten?
BeitragVerfasst: 23. Feb 2016 18:05 
Offline

Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
CTS hatte ich auch ein Rezitiv dass nochmal operiert werden musste, weil keiner meine UF zu den zeitpunkt ernst nehmen wollte.

wo bist du zuhause, vielleicht hab ich einen guten gyn für dich (muss es kasse sein oder geht privat auch)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Was beim Arzt beachten?
BeitragVerfasst: 23. Feb 2016 18:57 
Offline

Registriert: 11. Feb 2016 13:32
Beiträge: 46
Muss leider Kasse sein bin in NÖ in der Nähe von Neunkirchen und hab kein Auto.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Was beim Arzt beachten?
BeitragVerfasst: 23. Feb 2016 19:31 
Offline

Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
Ich werd mich mal umhören, Neunkirchen ist nicht allzuweit weg, ich glaub ein paar Freundinnen von mir haben ihre Gyns in Wr. Neustadt, ich selbst fahr nach Wien aber meiner ist privat also sowieso nix für dich...


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Was beim Arzt beachten?
BeitragVerfasst: 23. Feb 2016 19:47 
Offline

Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Zeitgleich ca mit meiner Hashimotodiagnose hatte der Gynäkologe eine Riesenzyste entdeckt an meinem Eierstock. Auch Grund für schlimme Schmerzen. Dieser Arzt hat danach leider seine Kassenzulassung verkauft, behandelt heute nur noch privat. Der war klasse!

Heute kenne ich nur noch Ärzte die alle operieren WOLLEN Würden...entweder selber oder sie kassieren die Fangprämie der naheliegenden Frauenklinik für die zugewiesenen Patientin.

Mein Frauenarzt damals, der tolle, hat eine weitere Gynäkologin damals vor 25 Jahren hinzugezogen. Sie haben diskutiert wie sie mir vielleicht auch ohne OP helfen könnten. Und so haben sie/hat er dann Progesteron mir empfohlen. Und wenn das nach 3 Monaten besser aussieht, könnten wir vielleicht auf die OP verzichten. Und so wars! Das klappt wahrscheinlich nicht immer, aber immer öfter. Progesteronmangel ist oft Ursache für Zysten, Myome, Endometriose, Polypen-Wachstum..als auch möglicherweise wegbereitend für den Hashimoto (Frau Dr. Brakebusch sieht da Zusammenhänge).

Nungut, später wollten dann anderen Gynäkologen mir ständig meine Myome rausoperieren. Und beim ersten Mal hab ich mich auch verstümmeln lassen -wegen Kinderwunsch...würde ich nie wieder machen lassen! Jetzt schaue ich furchtbar giftig, wenn mir der 3. und 4. Frauenarzt wieder DRINGEND zu einer am liebsten "NOT-OP" raten ...mit Warnbrief an den Hausarzt. Die spinnen! Die Myome sind (fast immer) harmlos!!!

Mit der richtigen Einstellung der SD und Progesteron schrumpfen Zysten, Myome, Endometriose, (evt sogar) Polypen und damit das Krebsrisiko.

JETZT bin ich auch postmenopausal *Handreich*...da haben wir was mit angelina Jolie gemeinsam;)


Derzeit empfinde ich die Hitzewallungen zumal im kalten Winter nicht so übel. Ich weiss mittlerweile ja auch, dass ich unter chronischem Progesteronmangel leide. Der wird jetzt -postmenopausal- da die Östrogene zurückfahren, weniger schlimm. Und diese Besserung ists wohl, die ich aktuell verspüre. Auch meine Stimmung ist stabiler. Ich hab schon die SD-Hormone etwas reduziert, die ich anlässlich der vor der Tür stehenden Wechseljahre doch sehr hoch dosiert bekommen musste(wegen ansonsten Hitzewallungen, Sturzblutungen, Demenz). Vielleicht komme ich nun wieder in etwas normalere Dosierungsbereiche. Allerdings ist auch meine SD komplett abgefackelt. Ich werde weiterhin viel Thyroxin bzw Novothyral brauchen.

Bei Dir Niva, KÖNNTE ich mir auch vorstellen, dass deine Schilddrüse einfach deutlich besser eingestellt werden könnte. Vielleicht brauchst du weniger die HET als eine suffiziente SD-Therapie. Und da könnte Novothyral oder Euer Kombithyrex auch Sinn machen. Damit kann man, wenn richtig dosiert, auch besser schlafen.

Mädels ab 50 profitieren doppelt und dreifach vom natürlichen Schlafhormon Melatonin. Kann vom Arzt verordnet werden, vielleicht verkauft es auch der Apotheker. Ich hatte es meiner Mutter vor vielen Jahren aus den USA mitgebracht. Dort gibts das günstig im Drugstore.

Als mir die SD-Hormone wegen supprimiertem TSH damals REDUZIERT worden waren, hatte ich brutale Hitzewallungen und war mit total sicher dass es nur die Wechseljahre sein können(Quatsch!).

Nun, wenn du beide Eileiter weghast, dann denken die meisten Ärzte wahrscheinlich nur an HET. Aber bei Hashimoto ist die Chefdrüse für die Eileiter kaputt. Und das war wohl auch die Ursache damals für deine Zystenbildung. Ich möchte dir ans Herz legen die Chefdrüse deiner ehemaligen Eierstöcke besser ins Auge nehmen zu lassen. Das mag viel Durchsetzungskraft kosten und 90% der Ärzte haben mich da auch falsch, die meisten sogar komplett entgegengesetzt zum zielführenden Vorgehen beraten gehabt. Nachdem das einmal so schiefgelaufen war und ich nur noch mit Taschentuch rumlaufen konnte, um mir ständig die Stirn zu tupfen. Da hab ich irgendwann streng nur die besten SD-Spezialisten selektiert..und der 10. hat mir dann helfen können.


Zuletzt geändert von Melissa am 23. Feb 2016 21:00, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Was beim Arzt beachten?
BeitragVerfasst: 23. Feb 2016 20:00 
Offline

Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
Ich stimme Melissa voll und ganz zu, an mir habens auch Jahrelang rumoperiert (die schlimmsten waren die Wr. Neustädter) ich habe dann Geld in die Hand genommen und mir Private Ärzte gesucht, mit Kassenärzten wirst du leider in Österreich nicht glücklich werden.

Du wirst auch befürchte ich die eine oder andere Fahrt nach Wien auf dich nehmen müssen. Vielleicht kannst du dort den einen oder anderen Kassenarzt ergattern, der zumindest tragbar ist, von gut trau ich mir kaum zu reden.

Hast du eigentlich GKK oder eine kleine Kasse (damit wäre es etwas leichter, 1. haben mehr brauchbare Ärzte kleine Kassen und 2. kannst du im Quartal zu mehreren gehen und musst nicht nach jeder Niederlage 3 Monate verstreichen lassen)


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 45 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
cron
design by webcompany
Powered by phpBB © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de