Melissa hat geschrieben:
Was hat denn der Blutbefund ergeben. Die Normwerte sind ja sooo breit, dass man GLÜCK hat wenn einem Arzt was auffällt. Wenn dein TSH über 2,5 war dann solte er dir Thyroxin verordnen.
Die Hormonersatztherpaie scheint dir ja auch kaum Linderung zu bringen..kann es sein dass es eher schlimmer wurde damit? WENN es and er Schilddürse liegt, vielleicht auch die Eierstockproblem damals und all die Zeit mit den Erhöhten Leukozyten...dann ist auch der Östrogenmangel meist nicht so ausgeprägt wie bei der SD-gesunden Eierstockfreien Frau. Progesteronmangel schwächt die Schilddürse aber macht Östrgenmangel weniger dramatisch. Wer weiss vielelicht wäre es ohne HET gar nicht schlimmer. Ein präparat mit mehr Progesteron/Gestagen könnte besser funktionieren für dich.
Ich drück dir die Daumen, dass du dich jetzt durchsetzt. Bleib fest, immer mit den richtigen Argumenten nimmst du den Ärzten den Wind aus dem meist vom Thema wegführenden Segeln. Bei mir hat sich das Verhalten auch total geändert. Jetzt ist sogar jeder Sprechstundenhilfe klar, dass ich davon Ahnung habe (mehr als die Ärzte teilweise)..und sie fragen vorsichtig an welche Dosierung ich denn wünsche. Ich werde auch schnell "bedient", weil ich sonst den ganzen Mist, der da von der Gemeinschaftspraxis Endokrinologie verzapft wird aufdecke, die wartenden Patienten mündig mache.
Übrigens es ist ein KUNSTFEHLER wenn ein Arzt zu schnell nur noch die Psyche behandelt ohne die SD als Ursache sicher ausgeschlossen zu haben. Frage ruhig mal nach wie er damals denn eine SD-Unterfunktion als Ursache bei Dir ausgeschlossen habe. Wenn du das ganz ruhig und überlegt fragts, dann sollte er Respekt bekommen.
Liebe Melissa,
ich wollte deinen Beitrag nicht ignorieren. Ich muss nur immer alles gleich schreiben sonst vergesse ichs, deshalb hab ich mir deinen Beitrag für jetzt aufgehoben.
Tja wie sag ich das jetzt. Also das mit der ersten OP war ja eigentlich wegen einer Zyste. Da wurden mir beide Eileiter und der rechte Eierstock entfernt. Nach einigen Jahren kam dann heraus das auch mein letzter Eierstock weg musste. Weil: Die Zyste wegen der ich damals eigentlich im KH war sich um den Eierstock gewickelt hatte und er am absterben war. Man versuchte zuerst bei 2 Punktionen alles zu beheben, doch leider füllte sich die Zyste zu schnell wieder. Daher dann die Entfernung (Kunstfehler stand im Raum...doch ich hielt es psychisch nicht durch gegen sie vorzugehen.)
Danach sagte man mir ich könnte eine HET machen, ich müsse aber nicht. Ich wollte nicht, war eigentlich darauf gefasst das in einem Jahr spätestens alles gut sein würde wieder.
Doch die Hitzewallungen und alles andere wurden nicht besser. Ich litt sehr und begann dann eine HET. Die brachte nur nichts .... also lies ich es wieder sein.
Nachdem aber auch eine Ernährungsumstellung, Natürliche Arzneimittel usw. absolut keine Besserung brachten. Fing ich halt wieder mit einer HET an.
Also ich kann sagen auch ohne die HET wurden die Sympthome eher schlechter als besser (kann aber auch täuschen da durch die Hitze usw. meine Psyche auch sehr litt).
Mit den neuen Hormonen hat sich etwas geändert: die Hitzewallungen sind anders ... ich empfinde sie nicht mehr als Wallungen, früher fing es langsam an vom Bauch hoch langsam richtung Hals. Jetzt eher als wenn man einen Schalter umgeschalten hätte. Plötzlich fang ich schwitzen an und mir ist heiß. Ich werde dabei aber nicht rot im Gesicht.
Und es fängt meist zwischen 14/15 Uhr an (ausser ich rege mich auf ... dann fängt es auch schon morgens an) und geht bis irgend wann mal hmm 3/4 Uhr morgens.
Das ist dann auch meist der Zeitpunkt wo ich aufstehen könnte, weil ich hell wach bin (passiert auch wenn ich erst um 24 Uhr schlafen gehe). Jedoch habe ich mir angewöhnt mich zu entspannen und so schaffe ich es doch noch liegen zu bleiben bis 6 Uhr.
Oder aber ich wache nur kurz auf und habe irren durst.
KO bin ich ab 14 Uhr ca und könnte schlafen.