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BeitragVerfasst: 19. Feb 2016 1:41 
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Registriert: 23. Okt 2015 21:45
Beiträge: 9
Hi,
danke nochmal Snooperl, war jetzt bei der neuen Ärztin und bin positiv der Neueinstellung gegenüber.
Sie hat mir zugehört (endlich mal wer!) alles verständlich erklärt (wenn mir auch einiges klar war) und jetzt Combithyrex forte verschrieben weil ich meinte ich will das mal probieren, ich soll langsam auf 1 + 1/2 davon steigern. Sie hat auch gemeint, dass T3 meinem Gewichtsproblem gut entgegenwirken sollte. Falls es wegen dem Herz oder Verträglichkeit nicht passt versuchen wirs wieder über T4.

Mein TSH ist momentan auf 0,49 rauf und sie meint das muss unbedingt wieder auf einen 0.0xx Wert, das seh ich eigentlich auch ein da ja karzinogenes Gewebe wieder wachsen könnte und wenn TSH steigt, steigt mein Risiko mit. Da meinten die anderen Ärzte das wäre Wurscht nach zehn Jahren, aber eine garantie können die mir ja nicht geben...lieber auf nummer sicher.

Da mir aber 25µg T3 auf einmal sehr viel erscheint und ich ja Herzprobleme bei meiner damaligen hohen Einstellung hatte schleich ich das so langsam ein (extra loses T3 verschreiben lassen) mit erstmal 12,5µg T3 und 100µg T4 begonnen in ein paar Tagen kann ich dann 1xforte nehmen das doppelt so viel T3 drin hat und 2-3 Tage später dann langsam weiter anheben bis insgesamt 150µg T4 und 37,5µg T3, bin gespannt..

Finde es super, dass ich jetzt sowohl T4 und T3 als Monopräparat als auch ein Kombipräparat alles vom gleichen Hersteller (Sandoz) zur Verfügung habe, der richtigen Einstellung ist jetzt nichts mehr im Wege, außer Geduldsamkeit.

Akut gehts mir nicht ganz so schlecht, aber immernoch manchmal Herzrythmusstörungen oder so...schwer zu beschreiben, schlagartige Müdigkeit nach dem Frühstück und auch sonst eher träge Körperfunktionen. Bin solch einen TSH nach 9 jahren hoher einstellung einfach nicht gewohnt hat die Ärztin gemeint.

Achja, Selen und Vitamin D soll ich nehmen, habe ein furchtbar teueres Selen (Selenase 100 von Biosyn) verschrieben bekommen (heißt vermutlich so weils 100 euro kostet und es die kassa nicht zahlt...xD) weil ein Mangel bestand, das soll ich jetzt 3 Monate morgens nüchtern 2 Ampullen nehmen...man darf gespannt sein.

Furchtbar, dass Hormoneinstellungen so lange dauern und was das alles bewirkt wenn falsch eingestellt :(

Also nochmal aktuell die Werte (schauen eigentlich nicht so unglaublich schlecht aus wie ich es erwartet hätte, bis auf, dass TSH auf 0.0xx runter muss und T3 höher sein könnte):
TSH 0.49 (0.2-5)
fT4 1.59 (0.71-1.85)
fT3 3.5 (1.64-5.2)

Hier nochmal die (neue) Übersicht mit Symptomen und so:
klick

Melde mich bald wieder,
Melone


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BeitragVerfasst: 19. Feb 2016 13:04 
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Beiträge: 9
Soo, also jetzt mach ich mir doch ein bissi Sorgen wegen der Umstellung.

Habe ja vorher ~280µg T4 genommen und das wurde jetzt selbst wenn ich auf meine maximale Combithyrex Dosis erhöhe auf 150µg gesenkt (momentan sogar nur 100µg). Das wäre eine T4 Senkung um 180µg!! :shock:

Habe gelesen wieviel T3 wieviel T4 entsprechen soll (5µg T3 ~= 12µg T4 ??) und rumgerechnet, selbst mit der höchsten Dosis die ich dann nehmen soll komm ich da nur auf knapp 240µg T4 (also T3 in T4 umgerechnet)

Komm ich da nicht unweigerlich in eine schlimme UF?? Das will ich unbedingt vermeiden! Jetzt überleg ich mehr T4 dazu zu nehmen....hat wer einen Rat? Ich will nicht unbedingt gegen den ärztlichen Rat handeln aber mir kommt ihre Rechnung komisch vor.

(Früher war ich ja überhaupt bei 320µg T4!)

Hab Angst, dass das in einem furchtbaren monatelangen durcheinander resultieren wird...
Heute hab ich mal 100µg T4 + 20µg T3 genommen.

LG melone


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BeitragVerfasst: 19. Feb 2016 20:50 
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Beiträge: 676
ich bin grad etwas im Stress nur ganz schnell, ich hab ja gesagt das wird klappen ;)

t3 entspricht ca 2,5 T4 auch wenn oft etwas anderes steht, und ich kann dir aus erfahrung sagen das t3 im combithyrex fährt beiweitem ned so krass ein wie das allein, ich hab keine ahnung wie sie das hinkriegt haben.

37,5 t3 find ich persönlich grad bissi krass viel, ich würd an deiner stelle mal auf 25 gehen und mit t4 auffüllen, wenns dir gut geht kannst du klarerweise raufgehen aber taste dich mal ran. ich würd mit 1/4 anfangen und langsam raufsteigern (rest mit thyrex auffüllen weil zu schnelles steigern beim combithyrex hats in sich ;))


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BeitragVerfasst: 20. Feb 2016 11:22 
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Beiträge: 9
boah also gestern die 20µg T3 war wohl schon zu viel!
Druck im Brustbereich/Rücken und komisches Herzgefühl, Kurzatmigkeit, innere Unruhe, gut dass ich mittlerweile gelernt hab mit Panikattacken umzugehen bzw mich nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen zu lassen sonst wäre es gestern wieder so weit gewesen!

ABER am Abend so ab 7 ging es mir plötzlich so gut wie noch nie in den letzten Monaten! Das lässt mich vermuten, dass wenn die Halbwertszeit von T3 19h sind und es mir nach sagen wir 10h besser ging, dass meine optimale T3 Dosis bei ca. 10-12µg liegen müsste! Das wird probiert.

Hab auch das Gefühl, dass das T3 echt stark anflutet. Hab mich heute garnicht getraut das Combithyrex zu nehmen, 25µg ist mir momentan sicher zu viel. Ich glaub dir, dass es weniger stark einfährt als das T3 allein aber hatte heute keinen Bock darauf es auzuprobieren. Ist das nur deine Erfahrung oder wird das allgemein so wahrgenommen?

Heute hab ich also 1 + 1/2 160-er thyrex (240µg) und ca. 10µg T3 genommen (bissl weniger als eine halbe Tablette gebröselt). Bei der Berechnung geh ich davon aus, dass ich mindestens wieder 280µg erreichen sollte um genügend supprimiert zu sein. So hab ich nicht das Gefühl zu stark T4 zu reduzieren und das T3 fährt mir nicht ganz so heftig drüber, wenns heute wieder gut ist bleib ich bei dieser Dosis bis zur nächsten Kontrolle in 2-3 Wochen. Werde meine Erfahrungen auch der Ärztin mailen damit sie im Bilde ist und sich nicht übergangen fühlt..

Wünsche einen schönen Tag,
melone


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BeitragVerfasst: 21. Feb 2016 16:11 
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Beiträge: 676
Hat sie dir nicht dazu gesagt dass auch T3 eingeschlichen gehört, ich würde mich da langsam raufsteigern, eventuell sogar splitten wenns dir damit besser geht, fang mit 1/4 an und erhöhe alle 1-2 wochen um eine 1/4 dann sollte das weniger schlimm sein, 20T3 is fürn anfang schon recht happig


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BeitragVerfasst: 21. Feb 2016 16:56 
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Registriert: 23. Okt 2015 21:45
Beiträge: 9
Hi,
komischerweise hat sie nichts dergleichen gesagt, nur ich soll mit einer Combithyrex forte mal anfangen und 2-3 Tage später auf 1 + 1/2 steigern. :shock: Zum Glück hab ich das nicht befolgt...

Ich hab ihr mal geschrieben und sie gefragt wieviel T4 sie zu 12,5µg T3 mir empfehlen würde. Vielleicht hat sie so länger Zeit über die Dosis nachzudenken.

Im Endeffekt werd ich das wohl eh selber in die Hand nehmen müssen. Mit 12,5 T3 gehts mir eigentlich ganz gut momentan.

Hab ich das richtig verstanden aus meiner recherche, dass wenn man T3 zusätzlich nimmt das TSH mit sicherheit supprimiert ist? (Unabhängig von der T4 Dosis?) Ich frag mich nämlich wie jetzt der fT4 Spiegel zu handhaben ist. Muss der überhaupt noch oben sein? Keine Ahnung wieviel ich da jetzt dazunehmen soll. Habs mir irgendwie ausgerechnet, dass 240µg T4 sinn macht, aber ob das stimmt weiß ich nicht.


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BeitragVerfasst: 21. Feb 2016 17:24 
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Beiträge: 676
ich hab dir ne mail geschrieben


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BeitragVerfasst: 22. Feb 2016 4:51 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Hallo melone,

sorry hab erst heute deinen Thread gefunden.

Aspirin kompensiert viele Unterfunktionssymptome, weil es die SD-Hormone aus der Plasmaeiweissbindung holt. Aber wenn man hochnormal oder ganzl leicht überdosiert ist, dann kann aspirin schlecht sein und diese normalerweise unbedeutende Hochlage verschlimmern..auch wertetechnisch.

Der Sommer 2015 war wohl zu warm, zu sonnig...bis lange in dne Herbst hinein. Die Schilddürse konnte deshalb sich gut ausruhen...bzw die die keine mehr haben hätten irgendwann weniger Thyroxin benötigt. ich auch. auch mir hat der Arzt Ende 2015 die Dosis reduziert..und das war der Effekt dieses zu warmen jahres...DANN natürlich im tiefsten Winter würde die reduzierte Dosis wieder zu niedrig für mich, ich nahm zu würde lahmgelegt auch geistig..also hab ich wieder steigern dürfen.

Idealerwesie würde man eine niedrigere Sommerdosierung nehmen udn eine höhere wionterdosierung. Wenn man immer nru den SD-werten hinterherhechelt passiert es gern mal umgedreht. Man detektiert NACH dem kalten dunklen Winter eine Unterversorgung und steigert die Dosis...dabei wirds jetzt schön warm und sonnig, der Bedarf sinkt de facto.

Dieser herbst war der wärmste seid wetteraufzeichnung? Das hat auch Einfluss auch unsere Schilddürsnmedizin. Vielleicht bist du in diesem sommer einfach noch mal mehr unternehmungslustig geworden als die g´früheren jahre...je mehr der Kreislauf mittels Muskeltätigkeit angetrieben wird umso weniger hat die SD zu leisten. Dann werden auch keine SD-Hormone verbraucht...diese fluten an...das erklärt deinen überhöhten fT4-Spiegel.

Da fT3 aber hinterherhinkt kannst du sehr gut Unterfunktionssymptome haben. Manch einer kompensiert das mit täglicher Einnahme von aspirirn (auch Ärzte bei sich selber). Aber du kannst es mit deinen thyroxintabletten machen.

Kombipräparate könnten die Lösung sein, weil das zugesetzte T3 die weitere umwandlung T4 in T3 antreibt. Andererseits muss damit der TSH meist aussen vor gelassen werden.

Selen? Progesteron? Schafgarbetee würde ich empfehlen.

Nach ein paar Tagen mit reduzierter Thyroxindosis ist dein fT4 sicher wieder in die Norm eingetreten, dann hättest du wahrscheinlich einfach wieder mitder alten Dosierung weitermachen können, zumal irgendwann wirklich Winter wurde.

Jetzt lass dich nicht ins Bockshorn jagen. Bleib ruhig.

Die Kombipräparate haben den positiven Nebeneffekt, dass sie die Psyche beruhigen (richtigdosiert). Vielelicht war das jetzt gar nicht schlecht, dass das alles mal hinterfragt wurde.

Du hattest wohl die ganze Zeit schon Umwandlunsgstörung. Cortisol und Progesteron sollte da auch im Auge behalten werden.

Zuviel T4 kann aber auch die Ursache für eine T3-Unterdrückung sein...deshalb könnte evt mit etwas weniger T4 mehr T3 rauskommen. Wichtig ist den fT3-wert hochnormal zu bekommen.

Wenn du morgens und abends Schafgarbetee trinkst bekommst du Progesteron, dass wichtig für die T4->T3-Umwandlung ist. Dann kann es sein, dass du auch im Winter weniger T4 benötigst. im Sommer auf jeden fall - theoretisch.

Bei SD-Krebs-Historie solltest du aber keine Furcht vor den hohen Thyroxindosen haben. Es schützt dich vor Krebs.

Nimm Aspirin nur mit Köpfchen. Es ist weit potenter und seegensreicher als vielen bewusst ist. Gerade auch für Hypothyreotiker wertvoll. Aber wer knackig mit Thyroxin eingestellt ist und damit -z.B. wegen warmen Wetters und auch mehr Bewegung - über der Norm liegt, riskiert Überfunktionsprobleme.

Eine Weile verträgt der Körper Überfunktion prima. Viele fühlen sich einfach nur gut. ABER aus Rücksicht auf dein Herz sollte das gut beobachtet sein und alsbald nach unten korrigiert werden...insbesondere wenn es wieder warm und sonnig draussen wird.

ja, auch kleine Ohnmachtsanfälle sowie Herzrasen, Herzrhythmusstörungen ist etwas was bei diesem Krankheitsbild nicht untypisch ist. Hast ja diesmal nachvollzogen, dass die Werte "unauffällig" waren.

Trinke ein Glas Wasser, lege die Beine hoch..sobald du kannst wackeln mit den Fusszehen...noch ein Gals wasser. Evt Effortiltropfen vorrätig halten. Vielleicht auch einen Tomatensaft mit Meersalz und Chili. Kaffee mit Cayennepfeffer tut auch sehr gut. Wenn du meinst Kaffe doch nicht gut zu vertragen, nicht gleich coffeinfrei nehmen, sondern eher nachschauen wie die SD-Werte liegen.

ICH könnte mir jetzt sogar vorstellen, dass es trotz über normalem fT4 eine Unterfunktion war. Deshalb höre ich genau auf deine Selbsteinschätzung! Zwar hat auch das Aspirin deine FT-Werte erhöht. Aber je höher der fT4-Wert umso weniger wandelt der Körper in fT3 um(Sicherheitsvorkehrung1)..UND dazu noch wird wenn dann gerne reverses T3 hergestellt (Sicherheitsvorkehrung2)...das auch noch inaktiv ist....also kann man trotz fT4-Flut voll in eine Unterfunktion sausen.

Das sind alles Rettungsmethoden. Auch dein Herzrasen kann Kompensation sein einer Hypotonie.

Ja, es kann auch Herzrasen in der Unterfunktion auftreten.

Ich würde Schafgarbe in der Natur sammeln und in Olivenöl kurz aufkochen(schnell vom Feuer nehmen) und damit täglich mein Bäuchlein einmassieren..oder andere bedürftige oder trockene Körperstellen. Es sollte aber mehr oder weniger gleichmässig jeden Tag eine vergleichbare Menge sein.


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