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Hallo,
ich bin zufällig über dieses Forum gestoßen und dacht ich frag mal hier nach Rat. Mittlerweile weiss ich nicht mehr weiter. Bei mir wurde vor 3 Jahren eine Zyste von ca. 3,5 cm festgestellt, mir wurde damals geraten diese zu Punktieren. Da bei mir zwei enge Familienmitglieder (Uroma und meine Mutter) schon Schilddrüsenkrebs hatten, entschied ich mir noch eine zweite Meinung einzuholen und ging damals zu einer weiteren Schilddrüsenambulance dort wurde mir zu einer Entfernung der Zyste geraten.
Ich war damals der gleichen Meinung wie der Arzt das wir die Zyste entfernen mit dem Gedanken, sonst passiert mir das wir meiner Mutter. Ihre Zyste (gutartig) wurde damals punktiert – ½ bis ¾ Jahr später hatte sich aus dem Rest der Zyste eine Schokozyste (bösartig) gebildet und es wurde ihr die komplette SD entfernt und sie bekam damals noch in Deutschland ihre Nachbehandlung.
Also entschloss ich mich den Eingriff zu machen, leider ging bei der Op auch etwas schief ich hab seit dem eine linksseitige Stimmbandlähmung, es ist zwar mühsam aber ich denk halt besser das als es wäre bösartig gewesen. Ich hab ja immerhin zwei kleine Kinder.
Die Ärzte haben sich damals entschieden das ich keine SD- Tabletten benötige für mich war das auch alles ok. Ich geh auch regelmäßig einmal im ½ Jahr zu meinen Hausarzt und lasse den TSH, T3/t4 sowie Calcium (da mir eine Nebenschilddrüse entfernt wurde) und einmal im Jahr zur Nuklearabteilung lasse mich untersuchen. So nun zu meiner anliegen.
Seit über einen Jahr hab ich Symtome und ich werd teilweise nicht ernst genommen, mein Hausarzt hat mir sogar schon ein Antidepressiver verschrieben um zu schauen ob es mir danach besser geht. Leider war das nicht der Fall und wir haben nach einen halben Jahr beschlossen das wir es wieder absetzten. Meine Stimmung ist mittlerweile im Keller da ich mich jeder hinstellt als wär ich ein Hypochonder, ich spür aber das etwas nicht stimmt mit meinen Körper.
Meine Symptome: Gewichtszunahme (im letzten Jahr ca. 10 kg) häufiges räuspeln trockene und kalte Haut (Unterschenkel sowie im Nackenbereich ich könnt meine Haut abscheren) Wassereinlagerung (am stärksten merk ich das an den Unterschenkel wenn ich Socken an hab) Verstopfung enge Gefühl beim Hals manchmal hab ich Panikataken das ich nach Luft schnaub Müdigkeit Abgeschlagenheit Depressiveverstimmung (extreme Gereiztheit, weine wegen Schmarren und ich merk überhaupt bei den Kinder das es mir manchmal zu viel ist) Vitamin D Mangel seit über 1 Jahr Frieren Die Lust an Sex ist auch nicht mehr da
So nun zu meinen SD Werten: Hausarzt (Nov. 2014): TSH (basal) 2,1 (0,27-4,2) t3 und t4 wurde damals nicht mitgemacht
Hausarzt (Mai 2015): TSH (basal) 2,52 (0,27-4,2) t3 und t4 wurde damals nicht mitgemacht
Schilddrüsen-Ambulanz (Juli 2015) hier wurden unter anderen der damaligen Ärztin die Symptome genannt und sie hatte mich mehr oder weniger als Hypochonder hingestellt. konnte mir von ihr sagen lassen na wenn ihnen der Hausarzt meint sie brauchen Antidepressiva dann werden sie es brauchen. Bin mir wirklich blöd vorgekommen.
TSH (basal) 3,1 uU/ml (0,30-4,0) freies t3 2,52 pg/ml (2,15-4,12) freies t4 1,05 ng/dl (0,7-1,7)
Befund: Schilddrüsensonographie: der re. Schilddrüsenlappen hat ein Volumen von 4,7 ml, der li. Schilddrüsenlappen misst 2,6ml. Beidseits findet sich eine homogene echonorme Grundstruktur. Schilddrüsenfunktionsparameter: liegen im euthyreoten Bereich.
Hausarzt (Okt 2015): TSH (basal) 3,26 uU/ml (0,27-4,2) freies t3 2,72 pg/ml (1,8-4,6) freies t4 1,09 ng/dl (0,97-1,8)
Nun meine Frage, wie lauten die richtigen Sollwerte für die Schilddrüse (TSH, freies t3 und t4)? Hier gibt es so viele Unterschiede. Noch dazu welches Volumen hat eine normale Schilddrüse?
Tut mir leid das es so lang geworden ist, ich bin nur momentan schon sehr verzweifelt. Danke Sly
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