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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 09. Dez 2015 19:42 
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Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
1-2 Wochen eine Halbe (je nach Befinden wenn die Erstverschlimmerung zu arg ist nach 1 Woche) dann auf 1 ganze steigern und dann weiter im 14 Tage- 4 Wochentakt wie du es packst bis du bei der vorläufigen Zieldosis gelandet bist


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 13. Dez 2015 18:38 
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Registriert: 25. Nov 2015 14:21
Beiträge: 48
Nehme jetzt seit Dienstag eine halbe und irgendwo geht's mir eher besser als schlechter. Erinnere mich auch noch, dass letztes Jahr beim Beginn der Einnahme auch die erste Woche schlechter war.
Allerdings weiß ich nicht, ob es von den Tabletten kommt...letztes Jahr hatte ich zu dem Zeitpunkt gerade meine Weisheitszähne gezogen bekommen und jetzt hab ich seit 1,5 Wochen schon Seitenstrangangina...was meint ihr?
Wann soll ich dann auch die ganze erhöhen? Fühl mich so innerlich unruhig, also das was ich halt sonst auch hatte war jetzt etwas besser vorher - ich dachte wegen der HPU Therapie...aber die letzten Tage waren wieder eher mäßig.
Danke euch...


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 14. Dez 2015 10:27 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Chelsea hat geschrieben:
Danke Melissa für deine Bestärkung!
War heute wegen Angina beim HA und dachte mir wenn ich schon mal da bin...hab mich gut vorbereitet und nun hab ich exthyrox 50 da. :lol:
Wie lange nehme ich jetzt eine halbe bis ich auf die ganze wechsle?
Danke lg :mrgreen:



Herzlichen Glückwunsch!
Ja, ohne Vorbereitung kann man als Schilddürsenpatient nicht mehr zum Arzt gehen. Da muss jede zielführende Antwort gut vorbereitet und geübt sein(gern auch auf Spickzettel notiert), sonst fällt sie einem in Unterfunktion im Arztgespräch nicht schnell genug ein.

Diesen Erfolg musst du feiern! Snooperl und ich feiern mit!

Wie schwer bist du? Wie waren deine Erfahrungen beim letzten Mal? Ich vermute, ab morgen Dienstag kannst du ohne Probleme auf eine ganze Tablette gehen. Brennesseltee solltest du vorrätig halten, falls du Herzrasen bekommst als "Anfangsverschlimmerung" direkt nach Dosissteigerung. Aber erst nach der kompletten Resorbtion von Thyroxin Brenneseltee oder anderes zu Dir nehmen.

Herzrasen muss dich nicht beunruhigen. Das ist wie wenn man aufs Gaspedal tritt. Der langzeituntertourig gelaufene Motor ist verrusst und hustet erstmal bevor die Leitungen wieder freigeblasen sind und sogar der Auspuff schneeweiss wird.

Wichtig ist auch, dass du das mehr an SD-Hormonen in Aktivität umsetzt. Wer mehr Thyroxin nimmt und nur als Coach Potatoe weiter dahinvegetiert, dem geht das SD-Hormon nur auf die Pumpe, also dein Herz. Du musst schauen, dass das alles gleichmässig im Körper verteilt wird...und da hilft nix besser als körperliche Bewegung. Muss gar nix dramatisches sein. Treppen laufen, Hausputz, Tänzchen vorm Küchenradio reicht vollauf. Spaziergänghe an der frischen Luft sind doppelt gut, weil dann mehr SAUERSTOFF ins System kommt...deine Körperzellen mehr davon bekommen, allen voran deine nervenzellen, die damit wieder besser funktionieren...kognitive Leistungsfähigkeit und Schmerzlinderung verbessern sich. Auch die Psyche!

Es kann seinm dass du dieses Jahr so einen niedrigen TSH hattest, weil die Autoaggression an deiner SD nagt. Da wird normalerweise intrazellulär gespiechertes SD-Hormon unkontrolliert frei. Das sieht aus als wenn die SD besser arbeitet, dabei ist das immer öfter nur ein Kamikatze-Phänomen, hervorgerufen durch Nichtbehandlung oder Unterdosierung oder Verzögerung der zielführenden Diagnose. DAS kann auch die Symptome erklären für die du "Seitenstragangina" als Ursache diagnostiziert bekommen hast. Wenn die vorgeschlgenen Therapien nicht anschlagen, denk daran.

Man ist in Unterfunktion auch infektanfälliger und leidet unter Heilungsverzögerungen. Also kann es auch tatsächlich ein infekt sein, der dich gerade quält.

Wenn die "Angina" jetzt tatsächlich eine Autoimmun-Aggression ist, dann solltest du zeitnah auf 1,5µg/Kg Körpergewicht kommen udn dann nach TSH weitersteigern.

Solange die Autoaggression persistiert wird dein TSH möglicherweise zu niedrig liegen, als dass man damit suffizient die Dosisfindung realisieren kann. Deshalb muss man RECHNERISCH die Dosisfindung vorantreiben und hoffen dass der TSH wieder auswertbar wird. Bei immer mehr Patienten ist der TSh nicht mehr auswertbar...das ist ein Novum...der grosse Unterschied zum Jodmangelkropf, auf den die Schulmedizin gedrillt wurde. Deshalb muss nach den freien Werten immer öfter eingestellt werden, weil der TSH in die Irre führt.

Wo liegt der Vorteil wenn Ärzte den Handlungsbedarf nur zögerlich sehen? Wenn der Arzt nun 4 Jahre sich die Dauerverordnung von Thyroxin gespart hat? Die Kasse muss jetzt eine Ärzteodyssee bezahlen, bekommt immer öfter keine Beiträge mehr oder weniger, weil der Betroffene Patient erst krank dann arbeitsunfähig und immer häufiger sogar frühverrentet wird.

Da wird am falschen ende gespart. Mit rechtzeitiger Intervension mit Thyroxin udn einer sinnvollen Dosisfindung kann man die Patienten noch 20 Jahre in Lohn und Brot bewahren. Ja, sie können erfolgreiche und befriedigende Beziehungen führen und mit etwas Glück auch Kinder in die welt setzen.

Substituiere Vitamin D. In der Apotheke gibt 1000er Vigantoletten rezeptfrei. Zu jedem fetthaltigen Essen eine davon dazunehmen, idealerweise 2-3 am Tag. Ganz besonders in der ersten Woche solltest du unbedingt auf 3000I.E. pro tag kommen. Brennesseltee dazu, denn es benötigt auf jeden fall Magnesium. Die anderen Mineralien in Brennesseltee machen sicher einige der Nahrungsergänzungsmittel die du für HPU einnimmst überflüssig. Tomatensaft mit Meersalz ist auch sowas, was bei Nebennierenschwäche besonders empfohlen wird. Wenn es dir schmeckt ist das ein Zeichen, dass es dir gut bekommt.


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 14. Dez 2015 19:58 
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Registriert: 25. Nov 2015 14:21
Beiträge: 48
Freu mich immer sehr über eure Antworten :mrgreen:

Ich wiege um die 70kg. Dh Zielwert liegt circa bei 100?
Hab heute schon eine 3/4 Tablette genommen. Soll ich dann gleich morgen die ganze nehmen?
Und wie geht's dann weiter? Beim letzten Mal ging es mir gut anfangs- aber da hab ich auch nie gesteigert...

Hab jetzt noch andere Werte aus 2011 erhalten...da hatte ich beim ft4 nur 17%. Es wird mit jedem Blutbefund, den ich mir anschaue, noch absurder... :evil:

Vielen Dank!!! Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 15. Dez 2015 13:09 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Gib deinem Körper ein paar Zage Zeit sich an die nächste Dosisstufe zu gewöhnen. Geniesse die erste Besserung. Und wenn die wieder nachlässt ist das Zeichen für dich für den nächsten Steigerungschritt. 1-2 Wochen sollte man so eine neue höhere Dosierung schon beibehalten. Weil: durch zu schnelles Steigern riskiert man auch Anfangsverschlimmerungen.

Bei 70 kg wäre 112µg zeitig zu erreichen..und dann feinzujustieren anhand des TSh. Der sollte unter 1,0 verbleiben bei Hashimoto. Ansonsten muss weiter gesteigert werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 05. Jan 2016 9:17 
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Registriert: 25. Nov 2015 14:21
Beiträge: 48
Guten Morgen. hashimoto hab ich lt Arzt nicht. Soll der tsh dann trotzdem in diesem Bereich liegen?

Ich nehme seit heute 62,5 - Besserung kann ich leider noch keine verspüren. Warum ist das so ein Unterschied zum letzten Jahr? :oops:
Wann wäre die nächste BE sinnvoll und mit welchen Werten? Mein HA macht ja immer nur Tsh.

Vielen Dank, lg Chelsea


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 07. Jan 2016 0:54 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Auch ohne Hashimoto sollte deine TSH unter 1,2 bleiben. Nachzulesen unter Threotropin bei wikipedia.

Leider wird das schlechter mit der Zeit, mit und ohne Therapie. Mit Therapie langsamer, idealerweise viel langsamer.

Man hat sich als Patient häufig an die ersten ymptome seid Jahren gewöhnt, der Körper hat alles auf die erste Thyroxindosis ausbalanziert. Dann kommt irgendeine Katastrophe, Jobverlust, Todesfall in der Familie..und alles geht aus dem Ruder...die substituierten Hormone langen nicht mehr, die eigene Schilddürse fackelt viel schneller ab, fällt unter eine kritische Grösse und dann kann man ziemlich rasch mit bis über 40 verschiedneen symptomen beglückt werden, Altere evt auch nur mit einem..das dafür aber massiv.

So manch einer meint dann wenn er nur wieder die alte Dosis einnäme müsste alles wieder so werden wie zuvor...was eben nicht der fall ist. Der Bedarf steigt mit der Zeit. Allerdings wenn man vorher grössere hormonell Dysbalanzen hatte, etwa Östrogendominanz..dann könnte der Zustand vor den Wechseljahren immer schlechter werden, der Bedarf an Thyroxin ansteigen..aber dann nach Eisnetzen der menopause dann wieder sinken, weil dann weniger störendes Östrogen in Körper ist.

Du wirst Mangelzustände jetzt auch bei Vitamin D und B12 sowei Eisen evt auch bereits haben. Das müsste aufgefüllt werden, damit du dich besser fühlen kannst.

Auch wenn bisher kein Arzt bei Dir Hashimoto nachgewiesen hat (mit TSH alleine wird er das auch nie können) dann ist es doch sehr wahrscheinlich dass du hashimoto hast. Lass selber den TPO-Antikörper mitbestimmen. Wenn der erhöht ist, ist es Hashimoto. Wenn nicht kannst du trotzdem zu den 20-30% seronegativen Hashimotopatienten gehören, die noch schwerer nachzuweisen sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 07. Jan 2016 16:28 
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Registriert: 25. Nov 2015 14:21
Beiträge: 48
Hallo Melisse, danke für deine Antwort.

Wann würde denn eine Kontrolle der Werte Sinn machen? Nehmen tu ich die Tabletten jetzt seit 4,5 Wochen und bin wie gesagt seit gestern bei 62,5.

Antikörper wurden angeschaut im Mai - waren nicht erhöht.
Wie wird seronegative Hashimoto diagnostiziert?

Danke lg Barbara


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 17. Jan 2016 13:34 
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Registriert: 25. Nov 2015 14:21
Beiträge: 48
Hallo ihr Lieben.
Es ging mir ab dem 3. Tag der Steigerung nun 1,5 Woche super. Innere Unruhe fast komplett weg, nach einer Woche wieder langsam angefangen - heute wieder stärker. Hatte jetzt aber auch etwas Stress vorgestern.
Wie soll ich denn nun weiter vorgehen? Was wäre eure Empfehlung?
Vielen Dank,
lg Chelsea


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 18. Jan 2016 11:20 
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Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
WEnn die Unruhe wieder kommt, würde ich sagen weiter steigern, dann signalisiert dir dein Körper dass du mehr brauchst. Die Crux ist, dass mit von aussen zugeführtem LT die SD langsam aber sicher ihre Produktion immer weiter und weiter zurückfährt, das ist etwas zeitversetzt drum gehts dir am Anfang super und dann wieder schlechter weil dann der Körper drauf reagiert, dass er von aussen Hilfe bekommt.

Du bist jetzt bei 62,5 richtig? Da hast du noch ein schönes Stück bis zur Zieldosis das heisst du kannst bedenkenlos weiter steigern erst richtung Zieldosis kanns happig werden, dass man sich vielleicht in 6,25er Schritten rantasten sollte, kommt aber auch drauf an wie empfindlich man ist. Ich bin zum Beispiel relativ "robust" ich habe in 25er Schritten gesteigert und nur 1-2 Tage das Anfluten gespürt andere kämpfen sich von Anfang an in 6.25er Schritten hoch.


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