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 Betreff des Beitrags: bin ich verrückt?
BeitragVerfasst: 21. Nov 2004 19:43 
hallo alle miteinander; ich hoffe es lacht niemand darüber, aber ich muß es wirklich einmal wissen ob es einen ähnlichen Fall wie meinem gibt und hätte gern einmal die Meinung anderer gehört.
Ich bin Basedow Patient, und nehme Carbimazol, tägl. 5 mg. und das sage und schreibe schon 12 Jahre lang. Einmal ein Jahr stillstand, jedoch dann gings wieder los.
Mein Arzt (Hausarzt) sitzt mir schon seit Jahren im Nacken, ich sollte mir dieses Ding endlich entfernen lassen, der wird mir manchmal schon lästig. Jedoch hab ich bis jetzt nur negatives darüber gelesen und ich fühl mich eigentlich ganz wohl in der Haut. Die regelmäßigen Blutwerte sind immer im Normbereich, und bis auf ein paar Epilepsieanfälle (die laut Ärzte aber nicht mit der Schildrüse was zu tun haben)bin ich organisch gesund, also warum sollte ich mir so eine OP aufhalsen!
Ich hätte gern die Meinung von operierten und nicht operierten Leidensgenossen gelesen. Vieleicht finden sich welche die mir ihre Erfahrung schildern. Im voraus danke. Gitti


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22. Nov 2004 9:41 
Hallo,
Ich denke, solange du deine SD so gut im Griff hast, es dir organisch und psychisch so gut geht, solltest du die Finger von einer OP lassen.
Wenn sich deine Augen zudem auch nicht verschlechtern, dann laß alles so wie´s ist !!
Geh mal zu einem anderen Arzt, der Hausarzt ist da ja wohl nicht der Richtige, meinst nicht auch?!
Wünsch dir weiterhin alles Gute,
Manu


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Nov 2004 12:06 
hallo gitti! Ich leide nun schon seit 4 monaten am basedowschen syndrom. werde am 17. dezember operiert, weil bei mir keine andere möglichkeit mehr besteht (meine Werte sind Zitat "ein Phänomen"). Ic h kann mir gar nicht vorstellen wie es ist so lange mit diesem Syndrom zu leben. Eigentlich wollte ich die OP auch umgehen, aber schlussendlich bin ich zu dem Entschluss gekommen dass ich das ding ein für alle mal raushaben will! Hatte panische Angst vor einer OP weil ich noch nie zuvor im Spital war geschweige denn operiert worden bin. Das Risiko bei einer OP ist minimal (1.5.%). Die einzigen Risikofaktoren sind Kalziummangel, niedrigere Stimme, Nachblutung (kommt aber nur in 0.5-1.5% der Fälle vor!) Ich kann dir nur so viel sagen, dass das Kaiserin - Elisabeth - Spital im 15. das beste KH für Schilddrüsenerkrankungen (insbes. Basedow) ist.
Liebe Grüße, Christina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Nov 2004 14:59 
Hallo Christina !
Ist Dir schon bekannt, wer Dich operiert?.
Wünsche Dir schon jetzt alles Gute und einen angenehmen Krankenhausaufenthalt.
Schöne Grüße - Clara !


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Nov 2004 20:46 
Hallo Christina

also erstmals Hut ab vor Deiner Entscheidung, Du gehst das ja sehr locker an. Nur, so wie du mir die evtl. Nebenwirkungen nach der OP beschreibst, hört sich das an als wär das ein Klacks. Also ich muß sagen, so ein Schnitt in der Halsgegend wirkt für mich nicht grad beruhigend. Besonders wenn die Stimmbänder evtl. in die Quere kommen. Jedoch was mir Sorgen bereitet ist das danach. Hormone die sonst die Schildrüse produziert, müssen ja dann oral geschluckt werden, wieviel dann und und und? Hormone das ist eine Wissenschaft für sich......
Daß ich 12 Jahre jetzt damit lebe, ist ja eigentlich ein Zeugnis dafür, daß man damit leben kann. Folgeschäden? Wer weis vieleicht erscheinen sie in 10 Jahren oder auch schon nächstes Jahr.
Ich kann Dir noch sagen Daß ich das erste Jahr, 8-10 Stück Carbimazol 10 mg, täglich geschluckt hab. Hatte schon Herzrytmusstörungen und einen Gewichtsverlust den sich jeder Übergewichtige nur wünschen möcht. Ich war auch schon mal kurz vor einer OP, doch dieser damalige OP-Meister hat mir davon abgeraten.
Für ein zweites mal - da bräuchte ich schon ganz, ganz viele positive Berichte von operrierten Leidensgenossen. Vieleicht kannst Du mir nach Deiner OP etwas berichten. Ich drück Dir jedenfalls die Daumen.
Gruß Gitti


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Jan 2005 23:37 
Offline

Registriert: 27. Jul 2004 9:01
Beiträge: 14
Liebe Gitti!
ich kann nur Christinas Meinung unterstützen !!
Ich bin auch im Kaiserin E.Spital operiert worden vor einem Jahr. Ich kann nur gutes sagen!
Bei mir verlief der OP eigentlich ganz in Ordnung.
Ich hatte auch panische Angst ....wegen der Risiko.
Nach der Op hatte keine Stimme: dann dachte ich, super von 1000 wird 1 der Fall wo etwas mit der Stimmbände passieren kann und ich bin die einzige..
Aber dann durch die Tabletten die ich "schlucken " musste halfen mir.
Es ist nicht leicht nach der OP, überhaupt eben die Stimmbände und dann tut alles so weh, sogar Haarewaschen ist auf einmal so kompliziert... aber ich möchte dich eher aufmuntern, dass es nicht die schlimmste Sache meines Lebens war. Ich hab einen Perfekten schnitt und jetzt nach einem Jahr sieht man das kaum.
Tabletten musst du jetzt auch schon seit 12 Jahren schlucken, dann ist das selbe nach der OP. Bei mir wurde die ganze Schilddrüse entfernt daher ist für mich " notwendig" ( sagen die Ärzte) die Hormonen nach zu nehmen.
Ich finde so zu leben gar nicht so schlimm, abgesehen davon dass ich sehr oft auf meine Dosis aus Vergessenheit verzichte :-)
Wenn man einen guten Arzt hat dann passt alles. Bei mir ist noch der Fall das ich nicht ganz eingestellt bin. Ich muss in alle 3 Monaten zu Kontrolle gehen ..muss die Woche dann auch..
Falls du an der OP nachdenkst würde ich in deiner Stelle noch zwei andere Ärzte aufsuchen ( Privat eher nicht sind 120 euro einmalig zu zahlen...)
Wenn du schon von der Empfehlungen ein Arzt gefunden hast dann musst auch einen guten Chierurg zu haben und dann wird eh alles passen!
Ich wünsche dir alles Gute!
l. g


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22. Jan 2005 6:50 
Offline

Registriert: 25. Mai 2003 5:32
Beiträge: 102
Wohnort: wien
Hallo!
Wenn du dich für Elisabethspital Huglgasse entscheidest,
dortist der Dr.Hermann ein sehr guter Chirurg.
www.schilddruese.at
Meine erste OP hatte ich auch im Elisabeth aber vor 30 Jahren.
Die zweite war vor 4 Jahren.
Da wurde ich vom Dr. Hermann operiert, hatte nie Angst wegen
Stimmbänder.
Liebe Grüße von Anna aus Wien


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22. Jan 2005 15:45 
HI, Anna !
Wieso hast du zwei Op- s gehabt??? nach 40 Jahren später??
l.g


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22. Jan 2005 15:45 
tschuldige nach 30 Jahren..


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22. Jan 2005 16:51 
Hallo Gitti!

Ich hatte seinerzeit im Jahre 1997 zu lange mit der OP gewartet.
D.h., ich weigerte mich tapfer trotz Überfunktion, mich unters Messer zu begeben.
Habe dann ein halbes Jahr mit Favistan herumgewurstelt, fast alle 14 Tage zur Blutabnahme (nervtötend!) und nix ist besser geworden.
So hatte ich mich im April 1998 zur OP entschlossen.
War zuvor auch noch nie im KH, hatte Angst. Und alles ist gut gegangen.
Keinerlei Probleme.
Die Tabletteneinnahme ging in Fleisch und Blut über. Meine Narbe sieht man allerdings heute noch.
Und warum zu spät?
Weil DANACH erst meine EO begonnen hat, weil ich danach diese Kulleraugen gekriegt habe.

Alles Gute!
Silvia


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