hi,
zuerst mal: positiv denken

ich weiss, mit all den Beschwerden ist es nicht einfach, aber aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass es auch wieder besser wird mit dem hashimoto und man kann damit ganz gut leben!
ich finde, dass es am wichtigsten ist, sich fachwissen anzueignen und sich mit seinem Körper auseinander setzen. Nicht alles kommt von hashi und wenn man ein wenig bei den anderen mitliest, findet man schnell heraus, was hashi-typisch ist und was nicht.
leider gibts wirklich menschen, die eine schlimme form von hashi hat - gsd gehöre ich nicht dazu.
Bei mir wurde 1 Jahr lang herumgedoktert und alles mögliche versucht (antidepressiva, opiate...). Meine Beschwerden waren: müdigkeit, gewichtszunahme, stimmungsschwankungen, nächtliches schwitzen, würgegefühl im hals, herzrasen, panikattacken.
Erst nach 1 jahr hat mich meine HÄ zum Nuklearmediziner geschickt. Die diganose: Schilddrüsenunterfunktion und genaueres erklärt ihnen die HÄ, war der einzige Satz den ich vom NUK gehört haben-
JA meine HÄ, die ist praktische Ärztin und kennt sich null aus - so kams auch, dass keiner bemerkte, dass ich Antikörper hatte und somit Hashi nachgewiesen wurde.
Meine nächste Untersuchung habe ich in einer Privatklinik in Graz machen lassen - dort wurde ich das erste mal super informiert, abgecheckt, durchgecheckt, aufgeklärt und mit den Medis gut eingestellt.
Seit gut 2 jahren habe ich die gleiche dosis (thyrex125) und bin zu 99% gut drauf - hin und wieder entkommt mir eine panikattacke oder herzrasen (bei zuviel stress).
Ich empfehle euch das buch: leben mit hashimoto - da steht so gut wie alles drin, was man wissen muss und mit diesem wissen kann man sich auch einem arzt gegenüber behaupten.
alles liebe
claudia