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BeitragVerfasst: 22. Nov 2009 16:52 
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Registriert: 19. Nov 2009 16:32
Beiträge: 48
Hallo an alle hier im Forum,
zunächst einmal - ich bin neu hier und es war sehr erschreckend, aber auch ein bißchen beruhigend für mich, wieviele Menschen doch an Hashimoto leiden! Dieses Forum ist echt super und hat mir in den letzten Wochen echt geholfen, nicht ganz zu verzweifeln und mir auch Mut gegeben, solange keine Ruhe zu geben, bis ich einen Arzt gefunden habe der mir helfen kann.
Angefangen hat bei mir alles im Dezember 2008 mit Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel, innere Unruhe, Kribbeln in Armen und Beinen, ...! Damals ist schon eine Welt für mich zusammengebrochen. Bis dahin hatte ich doch nie solche gravierenden gesundheitlichen Probleme. Ich war zu dieser Zeit gerade 29 Jahre alt, habe zwei gesunde Kinder, einen lieben Mann, eine tolle Familie, liebe Freunde und auch mit der Arbeit hatte ich gerade nach meinem Erziehungsurlaub (Sohn wurde im August 2007 geboren) wieder begonnen. Alles war also bislang in bester Ordnung, bis zu dem Tag, als plötzlich die o.g. Symptome auftraten und einfach nicht mehr weggehen wollten. Ich wurde dann von meiner Hausärztin von Arzt zu Arzt geschickt. Verdacht auf MS, ein Bandscheibenvorfall der HWS ... sollte ausgeschlossen werden. Dazu wurde ein MRT vom Kopf und HWS gemacht, ... Doch alles war in Ordnung. Selbst Termine beim HNO-Arzt, Zahnarzt, Neurologen ... brachten, bis auf eine Störung des Gleichgewichtsorgans, keine Diagnose. Zusätzlich stellte meine Hausärztin noch fest, dass meine Schilddrüsenwert wohl nicht in Ordnung seien und verschrieb mir zunächst 50-er Euthyrox. Doch sie versicherte, dass meine Probleme nicht von den Schilddrüsenwerten kommen. Ich begann diese Tabletten also ordnungsgemäß zu nehmen, doch trotzdem stellte sich zunächst keine Besserung ein. Im Gegenteil, ich wurde unruhiger, weinerlich und war einfach nur noch verzweifelt, dass sich mein gesundheitlicher Zustand nicht endlich bessert. Etliche Termine beim Orthopäden zum einrenken brachten ebenfalls keine Besserung. Darüber hinaus habe ich ein kleines Vermögen in Termine beim Heilpraktiker investiert, welche mich aber irgendwie nur noch mehr durcheinander gebracht haben. Das schlimmste für mich war, dass keiner bemerkt hat, dass diese ganzen Probleme nicht nur von der HWS gekommen sind und ich hingestellt wurde, als hätte ich psychische Probleme. Klar kamen irgendwann Selbstzweifel dazu und eine gewisse Angst, dass es mir nie wieder besser geht und ich mich nicht mehr um meine Kinder, Familie, Freunde ... kümmer kann. Nach 3 Monaten der Einnahme von Euthyrox ging es mir dann plötzlich besser. Ich hatte überhaupt keine Probleme mehr und konnte endlich wieder leben. Und ich bin mir im Nachhinein sicher, wenn mir nur irgendjemand gesagt hätte, dass ich Hashimoto habe und diese Probleme auch davon kommen können, wäre ich sicher nicht ganz so verzweifelt gewesen in dieser Zeit. Bei einer Blutkontrolle zwischendurch wurden mir dann von meiner Hausärztin Euthyrox 75 verschrieben, welche ich dann auch super gut vertragen habe. Ich fühlte mich einfach wohl und habe den ganzen Sommer über keine Probleme gehabt. Bei einer Kontrolle im August 2009 verschrieb mir meine Hausärztin dann Euthyrox 100. Meine Blutwerte wären zwar ok (TSH 1,97) aber ich sollte irgendwann dann doch die höhere Dosis nehmen. Da es mir gut ging und ich bis dahin keine weiteren gesundheitlichen Probleme hatte, nahm ich zunächst die 75-er Tabletten weiter. Erst als ich Ende September von Nackenschmerzen und Kopfgelenkbeschwerden geplagt war und mir keiner so richtig helfen konnte, fing ich an, die 100-er Euthyrox einzunehmen. Dies war im Nachhinein betrachtet mein größter Fehler überhaupt. Denn meine Kopfgelenksbeschwerden (begleitet mit starken Kopfschmerzen und Augenbeschwerden) waren sicher durch meine falsche Arbeitshaltung jeden Tag am PC verursacht worden. Eine plötzliche Besserung dieser Beschwerden trat dann auch schon mit meinem ersten Besuch beim Ostheopathen auf. Nun hatte ich endlich wieder einen freien Kopf, bis nach ca. 3 Tagen der Einnahme der höheren Dosis der Euthyrox plötzlich wieder Schwindel, plötzliche Sehstörungen auf einem Auge, furchtbare innere Ruhe, Schmerzen im Brustkorb, Rückenschmerzen und ein ganz komisches Gefühl im Kopf (wie verwirrt oder betrunken) auftrat. Ich nahm diese Dosis dann 3 Wochen und es wurde immer schlimmer und ich konnte innerlich überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommen. Ich war dann einfach kein Mensch mehr, was durch die vielen Arztbesuche in dieser Zeit noch bestärkt wurde. Keiner hat etwas gefunden, was diese Symptome verursacht. Ich selbst hatte innerlich das Gefühl es könnte mit meiner Schilddrüse und den Hormonen zusammen hängen, aber meine Hausärztin wollte mich nicht zum Nuklearmedinziner überweisen, bis ich dann auf Drängen durch meinen Orthopäden endlich eine Überweisung bekam. Beim Nuklearmediziner wurde dann Hashimoto diagnostiziert. Für mich war das kein Grund zur Beunruhigung, da der Arzt das alles nicht als Auslöser für meine Beschwerden gesehen hat. Im nachhinein bin ich sehr enttäuscht von diesem Arzt. Es war eigentlich wie eine Art "Massenabfertigung" ohne richtige Auswertung. Alles was ich nun wußte war, dass ich eine wohl "harmlose" Hashimoto-Krankheit habe. Ich war von diesem Tag an einfach nur noch verzweifelt, hatte dann Tage an denen ich nur noch weinen mußte. Irgendwie interessierten keinen meine Probleme und jeder hielt mich für einen Hypochonder, der sich nur noch auf seine Krankheiten konzentriert und es liebt, jeden Tag im Wartezimmer eines anderen Arztes endlich auf eine ordentliche Diagnose/Beratung zu warten. Zuhause und bei Freunden fand ich zum Glück die erforderliche Unterstützung und wurde nicht belächelt, obwohl ich mir manchmal selbst sehr blöd vorkam, immer wieder meine Beschwerden zu schildern. Am schlimmsten wurde es dann, als jeden Tag andere Symptome dazukamen, welche ich nicht einordnen konnte. Irgendwann bekam ich dann auf Drängen noch einmal eine Überweisung zu einer Augenärztin wg. meiner ständigen Sehstörungen. Diese stellte zwar fest, dass meine Augen zu 100 % in Ordnung sind, jedoch gab sie mir den Tip, dass die ganzen Beschwerden auch von einer Überdosierung der Euthyrox kommen können. Das war dann endlich eine Bestätigung für mich und nach Rücksprache mit meiner Hausärztin setzte ich die Euthyrox zunächst ab. Und siehe da, nach 2 Tagen ging es mir wieder richtig super. Ich war wieder ein Mensch und fühlte mich für ca. 1 1/2 Wochen richtig super. Eine Nachfrage bei meiner Hausärztin, ob ich die Euthyrox denn wieder einnehmen soll, verneinte sie (trotz Hashi-Diagnose). Und so rutschte ich wohl jetzt wieder in eine furchtbare Unterfunktion. Es fing wieder an mit Schwindel, einem Schwächegefühl im ganzen Körper, einem Verwirrtheitsgefühl im Kopf, Kribbeln im ganzen Körper, Druck im Rippenbereich, Luftnot, Magen-Darm-Beschwerden, trockene Haare, hoher Puls, niedriger Blutdruck, Stimmungsschwankungen, Halsschmerzen, rauhe Stimme nach etwas längerem Reden ... Das schlimmste war, dass alle diese Symptome im täglichen Wechsel auftraten und ich es mir schon kaum noch traute, irgendwem zu erzählen. Nun kamen jedoch vor 4 Wochen auch noch ganz extreme Muskel-, Gelenk- und Sehnenschmerzen hinzu. Anfangs war es noch auszuhalten aber die letzen 2 Wochen war es Horror (vor allem an verregneten Tagen). Meine Hausärztin stellte lediglich fest, dass meine TSH-Werte wohl derzeit sehr schwanken (nachdem ich erst bei 1,97 war mit 75-er Euthyrox, dann nach 2 Wochen-Einnahme von 100-er plötzlich bei TSH 1,0, nach zwei Wochen ohne Einnahme dann bei TSH 1,57). Sie wollte mir jedoch nicht glauben, dass ich solche gesundheitlichen Probleme trotz "Normwerten" habe. Nachdem meine Hausärztin mich also wieder nur belächelt hat und es auf die allgemeine November-Depressions-Stimmung geschoben hat, nahm ich alles selbst in die Hand. Ich ließ mich von einem bekannten Arzt auf Drängen zu einem Nuklearmediziner/Endokrinologen überweisen und bekam zum Glück relativ schnell einen Termin. Und dieser hat mich endlich einmal über Hashimoto aufgeklärt und mich beruhigen können. Mein TSH-Wert war mittlerweile innerhalb einer Woche von 1,57 auf 5,6 gestiegen und der Arzt meint, dass dies schon alles bestätigt. Sicher gibt es bestimmt Hashi´s die mit noch höheren Werten zu kämpfen haben, aber mich hat dieses ganze Hin- und Her schon fast umgehauen. Noch dazu hat der Arzt mich darüber informiert, dass das von meiner Hausärztin empfohlene Absetzen der Anti-Baby-Pille gleichzeitig mit dem Absetzen der Euthyrox-Therapie wohl nicht gerade günstig für meinen Körper war und ich somit alles durcheinander gebracht habe. Er versucht mich jetzt endlich richtig einzustellen und ist sich sicher, dass ich im Sommer, als es mir gesundheitlich so super ging, bereits die richtige Einstellung für mich gefunden hatte. Er hat über meine Hausärztin nur den Kopf geschüttelt und nicht verstanden, warum ein Patient ohne gesundheitliche Probleme in der Hormondosis verändert wird. Nun muß ich wohl etwas Geduld haben. Nach Einnahme einer halben 75-er Euthyrox für eine Woche, nehme ich jetzt seit 2 Tagen eine Dreiviertel 75-er. Dies soll ich für zwei Wochen so beibhalten und dann steigern auf eine ganze 75-er. Mir geht es seit 3 Tagen nun etwas besser, zumindest habe ich derzeit keine Muskel- und Gelenkschmerzen und insgesamt wieder mehr Kraft. Nur manchmal, meist wenn ich ins Kalte raus gehe, habe wieder so ein Verwirrtheitsgefühl im Kopf. Das ist zwar auch schwierig auszuhalten, aber ich probiere mich so gut wie es geht durch Hilfe meiner Familie und Freunde abzulenken. Nun hoffe ich darauf, dass ich bald beschwerdefrei leben kann.
Es wäre schön, wenn mir jemand berichten könnte, ob es ihnen ähnlich ergangen ist. Ich hatte zwischendurch sämtlichen Mut verloren und hatte wahnsinnige Angst in Depressionen zu verfallen. Auch mein Vertrauen zu allen Ärzten ist mittlerweile stark gesunken. Erst das Buch "Mein Leben mit Hashimoto" hat mich wieder ein bißchen aufgebaut und ich habe es selbst in die Hand genommen. Ich kann nur allen empfehlen, sich nicht als psychisch krank abstempeln zu lassen! Sicherlich erfordert die Einstellung mit Hormonen immer etwas Geduld aber wenn einem gar keiner helfen will, zehrt das sehr an den Nerven! Also Ihr lieben Hashis! GEBT NICHT AUF!!!! Ich werde es auch nicht tun und hoffe ich erhalte vielleicht ein paar Antworten von Hashi´s denen es ähnlich erging! Trotzdem mein Bericht sehr lang ist, habe ich wahrscheinlich die Hälfte vergessen (vor allem kleinerer Symptome, die man dann bei dem ständigen Hin- und Her einfach vergißt aufzuzählen).
(Ach so - zusätzlich wurde noch eine Fructose-Intoleranz festgestellt - betrifft das noch jemanden? Habe gelesen, dass dies auch oft mit Hashi zusammen hängt)


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BeitragVerfasst: 23. Nov 2009 9:28 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
lilly22 hat geschrieben:
Hallo an alle hier im Forum,
zunächst einmal - ich bin neu hier und es war sehr erschreckend, aber auch ein bißchen beruhigend für mich, wieviele Menschen doch an Hashimoto leiden! Dieses Forum ist echt super und hat mir in den letzten Wochen echt geholfen, nicht ganz zu verzweifeln und mir auch Mut gegeben, solange keine Ruhe zu geben, bis ich einen Arzt gefunden habe der mir helfen kann.

Angefangen hat bei mir alles im Dezember 2008 mit Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel, innere Unruhe, Kribbeln in Armen und Beinen, ...!

Damals ist schon eine Welt für mich zusammengebrochen. Bis dahin hatte ich doch nie solche gravierenden gesundheitlichen Probleme. Ich war zu dieser Zeit gerade 29 Jahre alt, habe zwei gesunde Kinder, einen lieben Mann, eine tolle Familie, liebe Freunde und auch mit der Arbeit hatte ich gerade nach meinem Erziehungsurlaub (Sohn wurde im August 2007 geboren) wieder begonnen. Alles war also bislang in bester Ordnung, bis zu dem Tag, als plötzlich die o.g. Symptome auftraten und einfach nicht mehr weggehen wollten.

Ich wurde dann von meiner Hausärztin von Arzt zu Arzt geschickt. Verdacht auf MS, ein Bandscheibenvorfall der HWS ... sollte ausgeschlossen werden. Dazu wurde ein MRT vom Kopf und HWS gemacht, ... Doch alles war in Ordnung. Selbst Termine beim HNO-Arzt, Zahnarzt, Neurologen ... brachten, bis auf eine Störung des Gleichgewichtsorgans, keine Diagnose. Zusätzlich stellte meine Hausärztin noch fest, dass meine Schilddrüsenwert wohl nicht in Ordnung seien und verschrieb mir zunächst 50-er Euthyrox. Doch sie versicherte, dass meine Probleme nicht von den Schilddrüsenwerten kommen. Ich begann diese Tabletten also ordnungsgemäß zu nehmen, doch trotzdem stellte sich zunächst keine Besserung ein.

Im Gegenteil, ich wurde unruhiger, weinerlich und war einfach nur noch verzweifelt, dass sich mein gesundheitlicher Zustand nicht endlich bessert. Etliche Termine beim Orthopäden zum einrenken brachten ebenfalls keine Besserung. Darüber hinaus habe ich ein kleines Vermögen in Termine beim Heilpraktiker investiert, welche mich aber irgendwie nur noch mehr durcheinander gebracht haben. Das schlimmste für mich war, dass keiner bemerkt hat, dass diese ganzen Probleme nicht nur von der HWS gekommen sind und ich hingestellt wurde, als hätte ich psychische Probleme. Klar kamen irgendwann Selbstzweifel dazu und eine gewisse Angst, dass es mir nie wieder besser geht und ich mich nicht mehr um meine Kinder, Familie, Freunde ... kümmer kann.

Nach 3 Monaten der Einnahme von Euthyrox ging es mir dann plötzlich besser. Ich hatte überhaupt keine Probleme mehr und konnte endlich wieder leben. Und ich bin mir im Nachhinein sicher, wenn mir nur irgendjemand gesagt hätte, dass ich Hashimoto habe und diese Probleme auch davon kommen können, wäre ich sicher nicht ganz so verzweifelt gewesen in dieser Zeit. Bei einer Blutkontrolle zwischendurch wurden mir dann von meiner Hausärztin Euthyrox 75 verschrieben, welche ich dann auch super gut vertragen habe. Ich fühlte mich einfach wohl und habe den ganzen Sommer über keine Probleme gehabt.

Bei einer Kontrolle im August 2009 verschrieb mir meine Hausärztin dann Euthyrox 100. Meine Blutwerte wären zwar ok (TSH 1,97) aber ich sollte irgendwann dann doch die höhere Dosis nehmen. Da es mir gut ging und ich bis dahin keine weiteren gesundheitlichen Probleme hatte, nahm ich zunächst die 75-er Tabletten weiter. Erst als ich Ende September von Nackenschmerzen und Kopfgelenkbeschwerden geplagt war und mir keiner so richtig helfen konnte, fing ich an, die 100-er Euthyrox einzunehmen. Dies war im Nachhinein betrachtet mein größter Fehler überhaupt. Denn meine Kopfgelenksbeschwerden (begleitet mit starken Kopfschmerzen und Augenbeschwerden) waren sicher durch meine falsche Arbeitshaltung jeden Tag am PC verursacht worden. Eine plötzliche Besserung dieser Beschwerden trat dann auch schon mit meinem ersten Besuch beim Ostheopathen auf.

Nun hatte ich endlich wieder einen freien Kopf, bis nach ca. 3 Tagen der Einnahme der höheren Dosis der Euthyrox plötzlich wieder Schwindel, plötzliche Sehstörungen auf einem Auge, furchtbare innere Ruhe, Schmerzen im Brustkorb, Rückenschmerzen und ein ganz komisches Gefühl im Kopf (wie verwirrt oder betrunken) auftrat. Ich nahm diese Dosis dann 3 Wochen und es wurde immer schlimmer und ich konnte innerlich überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommen. Ich war dann einfach kein Mensch mehr, was durch die vielen Arztbesuche in dieser Zeit noch bestärkt wurde. Keiner hat etwas gefunden, was diese Symptome verursacht. Ich selbst hatte innerlich das Gefühl es könnte mit meiner Schilddrüse und den Hormonen zusammen hängen, aber meine Hausärztin wollte mich nicht zum Nuklearmedinziner überweisen, bis ich dann auf Drängen durch meinen Orthopäden endlich eine Überweisung bekam. Beim Nuklearmediziner wurde dann Hashimoto diagnostiziert. Für mich war das kein Grund zur Beunruhigung, da der Arzt das alles nicht als Auslöser für meine Beschwerden gesehen hat. Im nachhinein bin ich sehr enttäuscht von diesem Arzt. Es war eigentlich wie eine Art "Massenabfertigung" ohne richtige Auswertung.

Alles was ich nun wußte war, dass ich eine wohl "harmlose" Hashimoto-Krankheit habe. Ich war von diesem Tag an einfach nur noch verzweifelt, hatte dann Tage an denen ich nur noch weinen mußte. Irgendwie interessierten keinen meine Probleme und jeder hielt mich für einen Hypochonder, der sich nur noch auf seine Krankheiten konzentriert und es liebt, jeden Tag im Wartezimmer eines anderen Arztes endlich auf eine ordentliche Diagnose/Beratung zu warten. Zuhause und bei Freunden fand ich zum Glück die erforderliche Unterstützung und wurde nicht belächelt, obwohl ich mir manchmal selbst sehr blöd vorkam, immer wieder meine Beschwerden zu schildern. Am schlimmsten wurde es dann, als jeden Tag andere Symptome dazukamen, welche ich nicht einordnen konnte. Irgendwann bekam ich dann auf Drängen noch einmal eine Überweisung zu einer Augenärztin wg. meiner ständigen Sehstörungen. Diese stellte zwar fest, dass meine Augen zu 100 % in Ordnung sind, jedoch gab sie mir den Tip, dass die ganzen Beschwerden auch von einer Überdosierung der Euthyrox kommen können. Das war dann endlich eine Bestätigung für mich und nach Rücksprache mit meiner Hausärztin setzte ich die Euthyrox zunächst ab.

Und siehe da, nach 2 Tagen ging es mir wieder richtig super. Ich war wieder ein Mensch und fühlte mich für ca. 1 1/2 Wochen richtig super. Eine Nachfrage bei meiner Hausärztin, ob ich die Euthyrox denn wieder einnehmen soll, verneinte sie (trotz Hashi-Diagnose). Und so rutschte ich wohl jetzt wieder in eine furchtbare Unterfunktion. Es fing wieder an mit Schwindel, einem Schwächegefühl im ganzen Körper, einem Verwirrtheitsgefühl im Kopf, Kribbeln im ganzen Körper, Druck im Rippenbereich, Luftnot, Magen-Darm-Beschwerden, trockene Haare, hoher Puls, niedriger Blutdruck, Stimmungsschwankungen, Halsschmerzen, rauhe Stimme nach etwas längerem Reden ... Das schlimmste war, dass alle diese Symptome im täglichen Wechsel auftraten und ich es mir schon kaum noch traute, irgendwem zu erzählen.

Nun kamen jedoch vor 4 Wochen auch noch ganz extreme Muskel-, Gelenk- und Sehnenschmerzen hinzu. Anfangs war es noch auszuhalten aber die letzen 2 Wochen war es Horror (vor allem an verregneten Tagen). Meine Hausärztin stellte lediglich fest, dass meine TSH-Werte wohl derzeit sehr schwanken (nachdem ich erst bei 1,97 war mit 75-er Euthyrox, dann nach 2 Wochen-Einnahme von 100-er plötzlich bei TSH 1,0, nach zwei Wochen ohne Einnahme dann bei TSH 1,57). Sie wollte mir jedoch nicht glauben, dass ich solche gesundheitlichen Probleme trotz "Normwerten" habe. Nachdem meine Hausärztin mich also wieder nur belächelt hat und es auf die allgemeine November-Depressions-Stimmung geschoben hat, nahm ich alles selbst in die Hand. Ich ließ mich von einem bekannten Arzt auf Drängen zu einem Nuklearmediziner/Endokrinologen überweisen und bekam zum Glück relativ schnell einen Termin.

Und dieser hat mich endlich einmal über Hashimoto aufgeklärt und mich beruhigen können. Mein TSH-Wert war mittlerweile innerhalb einer Woche von 1,57 auf 5,6 gestiegen und der Arzt meint, dass dies schon alles bestätigt. Sicher gibt es bestimmt Hashi´s die mit noch höheren Werten zu kämpfen haben, aber mich hat dieses ganze Hin- und Her schon fast umgehauen. Noch dazu hat der Arzt mich darüber informiert, dass das von meiner Hausärztin empfohlene Absetzen der Anti-Baby-Pille gleichzeitig mit dem Absetzen der Euthyrox-Therapie wohl nicht gerade günstig für meinen Körper war und ich somit alles durcheinander gebracht habe. Er versucht mich jetzt endlich richtig einzustellen und ist sich sicher, dass ich im Sommer, als es mir gesundheitlich so super ging, bereits die richtige Einstellung für mich gefunden hatte.

Er hat über meine Hausärztin nur den Kopf geschüttelt und nicht verstanden, warum ein Patient ohne gesundheitliche Probleme in der Hormondosis verändert wird. Nun muß ich wohl etwas Geduld haben. Nach Einnahme einer halben 75-er Euthyrox für eine Woche, nehme ich jetzt seit 2 Tagen eine Dreiviertel 75-er. Dies soll ich für zwei Wochen so beibhalten und dann steigern auf eine ganze 75-er. Mir geht es seit 3 Tagen nun etwas besser, zumindest habe ich derzeit keine Muskel- und Gelenkschmerzen und insgesamt wieder mehr Kraft. Nur manchmal, meist wenn ich ins Kalte raus gehe, habe wieder so ein Verwirrtheitsgefühl im Kopf. Das ist zwar auch schwierig auszuhalten, aber ich probiere mich so gut wie es geht durch Hilfe meiner Familie und Freunde abzulenken. Nun hoffe ich darauf, dass ich bald beschwerdefrei leben kann.

Es wäre schön, wenn mir jemand berichten könnte, ob es ihnen ähnlich ergangen ist. Ich hatte zwischendurch sämtlichen Mut verloren und hatte wahnsinnige Angst in Depressionen zu verfallen. Auch mein Vertrauen zu allen Ärzten ist mittlerweile stark gesunken. Erst das Buch "Mein Leben mit Hashimoto" hat mich wieder ein bißchen aufgebaut und ich habe es selbst in die Hand genommen. Ich kann nur allen empfehlen, sich nicht als psychisch krank abstempeln zu lassen! Sicherlich erfordert die Einstellung mit Hormonen immer etwas Geduld aber wenn einem gar keiner helfen will, zehrt das sehr an den Nerven!

Also Ihr lieben Hashis! GEBT NICHT AUF!!!! Ich werde es auch nicht tun und hoffe ich erhalte vielleicht ein paar Antworten von Hashi´s denen es ähnlich erging! Trotzdem mein Bericht sehr lang ist, habe ich wahrscheinlich die Hälfte vergessen (vor allem kleinerer Symptome, die man dann bei dem ständigen Hin- und Her einfach vergißt aufzuzählen).
(Ach so - zusätzlich wurde noch eine Fructose-Intoleranz festgestellt - betrifft das noch jemanden? Habe gelesen, dass dies auch oft mit Hashi zusammen hängt)


hallo lilly !

ich habe mal versucht, deinen tread etwas zu gliedern, da es mironst unmöglich ist, mich durch durch diese vielen zeilen, die du in einem durch geschrieben hast einzulesen.

bitte nächstes mal, nicht wieder soooo lange schreiben - eher kruz, aber dafür übersichtlicher - es kann sein, dass dir deswegen auch niemand geantwortet hat.

zuerst einmal willkommen im forum. wie ich gelesen habe, hast du seit hormonverschreibung einen schnelle dosiserhöhung und dann wieder reduktion bzw pause gemacht - was deinem körper zu schaffen macht.
ausserdem das absetzen der pille, welche normalerweise bei einnahme meist auch eine höhere hormondosis erfordert. ich nehme mal an, dass du dadurch eventuell in eine ÜF gerutscht bist.

das deine werte durch das absetzen der hormone wieder schlecht geworden sind ist ganz normal und du solltest jetzt wie dein arzt schon gesagt hat, mit einer niedrigen dosis beginnen und danach langsam steigern. wenn du eine konstante dosis einnimmst (ich denke das wird dann bei 75 µg sein) warte auf jeden fall 4-6 wochen, ehe du eine neuerliche wertekontrolle machen läßt. erst dann kann man erkennen ob eine weitere steigerung angemessen ist oder du diese dosis weiternehmen sollst.

ausserdem kann es sein, dass es zu einer erstverschlechterung deiner symptome kommen kann - bitte nicht aufgeben, da muss man durch. die einstellungszeit dauert nunmal seine zeit - bei mir 1 1/2 jahre. deine rückenschmerzen und auch die augenbeschwerden kommen wahrscheinlich ebenso von der sd, viele von uns hatten auch diese symptome.

bzgl intolleranzen und allergien wurde von vielen hashi das gleiche berichtet. auch ich habe eine histaminintolleranz. ebenso können auch weitere autoimmunerkrankungen auftreten.

also kopf hoch, wird schon werden

bitte lass dir immer die werte von arzt geben und hebe sie auf, damit du auch eine zusätzliche kontrolle über deine werte und dein befinden dazu hast. vielleicht kannst du dir eine tabelle anlegen, wo du deine werte, deine dazugenommene dosis sowie dein befinden einträgst - damit du eine gewisse übersicht bekommst.

aber bitte, hab geduld auch eine erhöhung um 25µg kann schon arge beschwerden bzw erstverschlimmerung machen.
http://www.kit-online.org/Die-Einstellungszeit

wichtig bitte immer die freien werte machen lassen.

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Danke
BeitragVerfasst: 23. Nov 2009 22:54 
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Registriert: 19. Nov 2009 16:32
Beiträge: 48
Hallo Maus,

vielen lieben Dank für Deine Antwort!

Mir war es fast klar, dass mein Bericht etwas zu lang ist und wohl auch etwas durcheinander. Aber so fühle ich mich momentan auch. Wollte einfach nichts vergessen zu schreiben - so ging es mir oftmals bei Arztbesuchen. Also nochmal sorry und danke fürs ordnen! :-)

Mich beruhigt es unheimlich, dass ich mit meinen Sorgen nicht alleine da stehe und Du mir Mut machst, das alles durchzustehen. Ich höre nämlich ständig von überall her, dass es noch viel schlimmere Krankheiten gibt ... Das ist ja grundsätzlich richtig, aber bei den vielen Symptomen die manche von uns haben, kann man echt verrückt werden.

Danke auch für den Tip mit meinen Blutwerten! Ich werde mir jetzt mal langsam eine Übersicht erstellen und auch die Blutwerte von Dezember 2008 mit aufnehmen. Denn da hatte ich ja das erste Mal solche Probleme.

Erschreckend fande ich, dass die Einstellung bei Dir solange gedauert hat. Hattest Du die ganze Zeit über auch solche Nebenwirkungen/Symptome? Und wie lebst Du jetzt mit dieser Krankheit?

Außerdem hast Du von Histaminintoleranz geschrieben. Wie äußert sich das bei Dir? Ich habe nämlich manchmal das Gefühl, dass es mir nach dem essen schlechter geht, zumindest im Bezug auf das Schwindelgefühl und das wirre Gefühl im Kopf.

Kannst Du mir sagen, ob die Einnahme von Selen hilfreich für mich sein könnte? Meine Frauenärztin hat mich nämlich heute noch einmal angerufen und mir diesen Tip gegeben. Das fand ich echt nett von ihr (endlich mal jemand der einen nicht gleich als "irre" abstempelt).

Also nochmals ganz lieben Dank für Deine Antwort! Das hat mir wieder ein ganzes Stückchen mehr Mut gemacht! :-)

Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Danke
BeitragVerfasst: 24. Nov 2009 7:13 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
lilly22 hat geschrieben:
Hallo Maus,

vielen lieben Dank für Deine Antwort!

Mir war es fast klar, dass mein Bericht etwas zu lang ist und wohl auch etwas durcheinander. Aber so fühle ich mich momentan auch. Wollte einfach nichts vergessen zu schreiben - so ging es mir oftmals bei Arztbesuchen. Also nochmal sorry und danke fürs ordnen! :-)

Mich beruhigt es unheimlich, dass ich mit meinen Sorgen nicht alleine da stehe und Du mir Mut machst, das alles durchzustehen. Ich höre nämlich ständig von überall her, dass es noch viel schlimmere Krankheiten gibt ... Das ist ja grundsätzlich richtig, aber bei den vielen Symptomen die manche von uns haben, kann man echt verrückt werden.



Maus hat geschrieben:
hallo lilly, es stimmt auch, dass es viel schlimmere erkrankungen gibt und du wirst sehen, dass es dir mit der zeit immer besser gehen wird. deine symptome werden sich verringern und zum teil wieder ganz weggehen.

aber wie schon gesagt, das kann dauern und du wirst gerade in der anfangszeit immer wieder höhen und tiefen erleben. bis sich deine sd auf die zugeführten hormone gewöhnt hat.




lilly22 hat geschrieben:
Danke auch für den Tip mit meinen Blutwerten! Ich werde mir jetzt mal langsam eine Übersicht erstellen und auch die Blutwerte von Dezember 2008 mit aufnehmen. Denn da hatte ich ja das erste Mal solche Probleme.

Erschreckend fande ich, dass die Einstellung bei Dir solange gedauert hat. Hattest Du die ganze Zeit über auch solche Nebenwirkungen/Symptome? Und wie lebst Du jetzt mit dieser Krankheit?


Maus hat geschrieben:
natürlich ging es mir nicht durchgehend 1 1/2 jahre schlecht, aber speziell am anfang ging es mir noch viel schlechter, als vorher ohne hormone. muskelschmerzen, watte im kopf, unruhe und vorallem meine panikattacken nahmen an stärke und häufigkeit zu und ich wurde immer wieder ins spital eingeliefert.

ich war anfangs oft verzweifelt und hätte am liebsten wieder mit den hormonen aufgehört, aber meine NUk hat mir erklärt, ich muss unbedingt geduld haben, es wird schon werden. nach etwas 3 monaten merkte ich dann eine stetige besserung, meine angstzustände wurden besser und heute habe ich vielleicht 1-2x jährlich wieder diese zustände. da weiß ich aber, dass meine werte nicht stimmen - dann lasse ich eine kontrolle machen und muss meistens meine dosis anpassen. heute geht es mir sehr gut und die hormone haben mir mein altes leben wieder zurückgegeben "fast zumindest" :-)



lilly22 hat geschrieben:
Außerdem hast Du von Histaminintoleranz geschrieben. Wie äußert sich das bei Dir? Ich habe nämlich manchmal das Gefühl, dass es mir nach dem essen schlechter geht, zumindest im Bezug auf das Schwindelgefühl und das wirre Gefühl im Kopf.


Maus hat geschrieben:
ich bekomme nach dem essen bestimmter nahrungsmittel (salami, käse, tomaten, alkohol usw)...oder medis, plötzlich einen juckenden, brennenden ausschlag, meistens im gesicht und brust - welcher aber nach einiger zeit wieder verschwindet. es wird ganz rot und glühend heiss, ausserdem herzrasen. dies kann natürlich zusätzlich sehr unangenehm sein, wenn man gerade unter menschen ist.

leider ist dies nicht immer so, d.h. manchmal vertrage ich dieses lebensmittel, dann wieder nicht - deswegen auch intolleranz und nicht allergie. sobald mein körper auf ein bestimmtest histaminlevel kommt, was unterschiedlich ist, gehts los mit den beschwerden. ist also immer eine interessante erfahrung, vertrage ich es heute oder nicht - denn morgen kann es schon wieder ganz anders sein.



lilly22 hat geschrieben:
Kannst Du mir sagen, ob die Einnahme von Selen hilfreich für mich sein könnte? Meine Frauenärztin hat mich nämlich heute noch einmal angerufen und mir diesen Tip gegeben. Das fand ich echt nett von ihr (endlich mal jemand der einen nicht gleich als "irre" abstempelt).

Also nochmals ganz lieben Dank für Deine Antwort! Das hat mir wieder ein ganzes Stückchen mehr Mut gemacht! :-)

Lg


´MAUS hat geschrieben:
ich selbst nehme ebenfalls selen, sowie zink und vitB im wechsel.

http://www.schilddruesenspezialisten.de ... atid=1#id6

http://www.schilddruesenguide.de/sd_NEMs.html

hier findest du noch weitere antworten bzw. infos:
http://www.schilddruesenspezialisten.de ... aq/faq.php

also kopf hoch, es wird schon werden
Lg


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 Betreff des Beitrags: danke nochmal
BeitragVerfasst: 24. Nov 2009 15:42 
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Registriert: 19. Nov 2009 16:32
Beiträge: 48
Hallo,

das sind ja echt wieder viele Informationen für mich! Vielen lieben Dank!
Bin gerade von der Arbeit nachhause gekommen und habe gleich nach einer Antwort gesehen :-) Vor allem bezüglich der Nahrungsergänzung durch Selen, ... hast Du mir weiter geholfen. Werde später gleich mal stöbern auf den Internetseiten.

Freut mich, dass es Dir nach Einstellung Deiner Werte so gut geht. Scheinbar muß ich jetzt wirklich auch nur Geduld haben.

Leider hatte ich heute Nacht extreme Nierenschmerzen und das hat mich wieder etwas zurückgeworfen. Habe vor ein paar Wochen schon immer Mal Blut im Urin gehabt, was ich laut meiner Hausärztin jedoch erstmal beobachten sollte. Nun habe ich heute mal den Urin testen lassen und soll mich aufgrund der Werte beim Urologen vorstellen. Ist ja ansich nicht weiter schlimm aber das war wieder alles so beunruhigend für mich, weil ich momentan alles mit meiner Schilddrüse in Verbindung bringe. Naja was solls?! Kopf hoch und nicht mehr jammern.

Außerdem habe ich heute die weiteren Werte meiner Schilddrüsenuntersuchung erhalten und soll nun doch eine geringere Dosis von Euthyrox einnehmen. Mein TSH lag ja bei 5,66 und die anderen Werte lauten wie folgt:

ft 3 13,56
ft 4 4,69
TRAK bei 0,00...
Antikörper relativ hoch lt. Aussage der Schwester, Wert nicht genau gesagt bekommen

Es wundert mich natürlich, dass es mir trotzdem so schlecht ging, obwohl die freien Werte ja scheinbar im Normbereich liegen (so sagt zumindest die Schwester d. Arztes).

Die Hauptsache ist, dass es mir momentan mit einer halben 75-er Euthyrox merklich besser geht und ich seit dem Wochenende jeden Tag eine kleine Besserung verzeichnen kann.

Ich wünsch Dir alles Gute! Vielen Dank nochmal!

Lg


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Nov 2009 15:56 
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Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
Wohnort: Graz
hallöööchen,

obwohls nicht zum schmunzeln ist, muss ich unweigerlich bei den zeilen grinsen - JAAAAAAAAAA das kennen wir alle (fast alle). Keiner glaubt uns, die leute denken wir bilden uns alles ein, die ärzte tun es ab, weil wir eh im *normalbereich* sind und es müsste uns gut gehen - kennen wir alles. Aber ich bin froh, dass sich soviele leute auf die hinterfüsse stellen und sich das nicht mehr gefallen lassen - aufklärung ist echt wichtig und ich finde REDEN REDEN REDEN ist das allerbeste.

ich hab auch eine histaminintolleranz, gleich wie maus - ich bekomme heisse flecken vom gesicht bis teilweise zu den zehen, je nachdem wie arg die intoleranz ist - hab aber meine tabletten immer mit und nach 1-2 gehts bald wieder. Das blöde an der sache ist halt, dass man vorher nie weiss, ob man drauf reagiert oder nicht - ich kann zb rotwein trinken...monatelang ohne reaktion und dann nipp ich an einem glas und schwups spür ich es schon - herzrasen, schwindel, heiss....das einzige, wo ich weiss, dass ich es zu 100% nicht essen darf ist ein meeresfrüchtesalat (eingelegt) - da hatte ich schon einen histaminschock und musste ins krankenhaus.
aber wie gesagt, es gibt antihistaminikum dagegen, das hilft immer sehr gut und schnell.

also warum musst du eine geringere dosis von euthyrex nehmen, wenn dein tsh bei 5,66 liegt??? ist ja viel zu hoch der wert - sollte um die *1* sein.

ich bin morgen beim internisten - mein herzerl wird angesehn, weils mich vor 1 woche auf der strasse umgehauen hat, aus dem nichts raus....aber ich weiss jetzt schon, dass es nichts mit dem herzen zu tun hat, sondern meine werte wieder nicht gut sind. ich hoffe, der internist macht gleich die blutwerte mit!

nicht aufgeben, weitermachen und drüber reden - ich bin grad dabei, meinem relativ neuen freund alles über SD-UF und Hashi zu erklären - der dachte die letzten 2 wochen auch teilweise, ich bin plemplem - aber er hört mir zu, recherchiert im internet und hat sich sogar ein buch über hashi besorgt, damit er mich besser verstehen kann.
ich wollte ja das wochenende nach wien zu ihm, aber wegen der panikattaken, dem herzrasen hab ich dann 1 tag vorher abgesagt, weil ich mich einfach nicht getraut habe.

kennt ihr das auch, dass ihr euch am *wohlsten und gesundesten* zuhuse in den eigenen 4 wänden fühlt? ich fühl mich da einfach so *sicher*, wie in einem ei gggggggggggggggggg

so, mein dienst hat vor 1 stunde begonnen, ich sollte mal was arbeiten...

lg claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: danke nochmal
BeitragVerfasst: 24. Nov 2009 16:24 
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lilly22 hat geschrieben:

Leider hatte ich heute Nacht extreme Nierenschmerzen und das hat mich wieder etwas zurückgeworfen. Habe vor ein paar Wochen schon immer Mal Blut im Urin gehabt, was ich laut meiner Hausärztin jedoch erstmal beobachten sollte. Nun habe ich heute mal den Urin testen lassen und soll mich aufgrund der Werte beim Urologen vorstellen. Ist ja ansich nicht weiter schlimm aber das war wieder alles so beunruhigend für mich, weil ich momentan alles mit meiner Schilddrüse in Verbindung bringe. Naja was solls?! Kopf hoch und nicht mehr jammern.
Lg



Maus hat geschrieben:
sag mal, ist das die hausärztin die dir immer zu neuerlichen dosiserhöhungen geraten hat??? hat sie damals immer wieder neue werte machen lassen, ehe sie zur erhöhung geraten hat?

entschuldige, aber ich kann nicht ganz verstehen, wie man dir dazu raten kann blut im harn "weiter zu beobachten". sowas gehört sofort angeschaut und nach der ursache geforscht, blase, nieren usw... hast du immer wieder mal blasenentzündungen oder sonst eine krankheit, dass die ärztin meint, "weiter beobachten"???


lilly22 hat geschrieben:
Außerdem habe ich heute die weiteren Werte meiner Schilddrüsenuntersuchung erhalten und soll nun doch eine geringere Dosis von Euthyrox einnehmen. Mein TSH lag ja bei 5,66 und die anderen Werte lauten wie folgt:
ft 3 13,56
ft 4 4,69
TRAK bei 0,00...
Antikörper relativ hoch lt. Aussage der Schwester, Wert nicht genau gesagt bekommen

Es wundert mich natürlich, dass es mir trotzdem so schlecht ging, obwohl die freien Werte ja scheinbar im Normbereich liegen (so sagt zumindest die Schwester d. Arztes).


lilly22 hat geschrieben:
also die schwester des hausarztes scheint ja mehr zu wissen, als der arzt selbst :-(
bitte, lass dir wie ich schon geschrieben habe immer alle werte, also auf jedenfall
TSH, fT3 und fT4 UND auch die normwerte dazu geben.

das ist äusserst wichtig, da für uns nicht normwerte, gleich normwert ist sondern wir dies in % umrechnen - und dann erst sehen wie die normwerte überhaupt aussehen. die meisten von uns fühlen sich mit den freien werten im oberen bereich wohl, also 60 % und mehr - ausserdem haben wir gemerkt, dass wenn beide freien werte nicht zuweit auseinanderklaffen, ebenso für unser befinden verantwortlich sein kann.

hier kannst du dir selbst deine freien werte ausrechnen lassen:

http://hpu-info.gmxhome.de/test/laborzettel.htm

hier die umfrage zu den freien werten, vielleicht auch mal ganz hilfreich:
http://www.ht-mb.de/forum/poll.php?do=s ... pollid=191


lilly22 hat geschrieben:
Die Hauptsache ist, dass es mir momentan mit einer halben 75-er Euthyrox merklich besser geht und ich seit dem Wochenende jeden Tag eine kleine Besserung verzeichnen kann.

Ich wünsch Dir alles Gute! Vielen Dank nochmal!
Lg



Maus hat geschrieben:
und wie geht die einstellung bei dir jetzt weiter, wann gibts die nächste kontrolle - du musste einen gleiche dosis 4-6 wochen beibehalten ehe du neue werte bestimmen lassen kannst - sonst gibt es uU. falsche ergebnisse. der körper muss isich erst an die dosis anpassen - gibt ihm zeit !!
Lg MAUS


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Nov 2009 19:50 
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Registriert: 19. Nov 2009 16:32
Beiträge: 48
Hallo Maus, hallo Hutzl,

wenn es nicht so schlimm mit den ganzen Symptomen wäre, könnte man echt darüber schmunzeln. Ging mir eben übrigens genauso als ich Hutzl´s Antwort gelesen habe. Mußte richtig laut lachen und habe zu meinem Mann gesagt "da gibt es tatsächlich noch mehr so verrückte Hashi´s wie mich". Sorry aber manchmal ist es doch echt verrückt! Na wenigstens können wir uns untereinander aufmuntern :-)

Finde übrigens auch, dass REDEN einfach gut tut. Auch wenn es für die Umwelt manchmal schwierig ist zu verstehen wie wir uns fühlen, habe ich einfach nicht aufgegeben und meine ständig anderen Symptome immer mitgeteilt. Ich wollte einfach nicht ganz alleine damit dastehen :-( Sicher werden hinter meinem Rücken vielleicht auch manchmal die Augen verleiert aber was solls?! Erst heute habe ich wieder ein komische Frage gestellt bekommen, weil ich bei einer neuen Hausärztin war. Es kann halt keiner verstehen, warum ich mit meiner vorherigen Hausärztin nicht zufrieden war und ich mich die letzten Wochen mehr in verschiedenen Wartezimmern aufgehalten habe als an der Arbeit. Ich wollte mir aber nicht einfach alles gefallen lassen. Wäre wahrscheinlich irgendwann bei Antidepressiva gelandet. Und wenn ich nicht so hartnäckig gewesen wäre, wüßte ich wohl heute noch nicht, dass ich ein Hashi bin :-)

Mit der Histaminintoleranz bei Euch beiden das ist ja auch nichts schönes. Ich glaube momentan wäre ich dann wahrscheinlich ständig in Panik irgendwas zu essen was ich vielleicht nicht vertrage. Also Hut ab, dass ihr so relativ gelassen darüber redet/schreibt.

Auch, dass Hutzl so einfach umgefallen ist. Ich denke es ist genau richtig, so darüber zu reden/schreiben! Denn sich vergraben und nicht mehr raus zu gehen bringt ja gar nichts. Obwohl ich momentan wohl eher geschockt wäre, einfach zu umzufallen.

Zu Deiner Frage Hutzl: Ich kenne das Gefühl genau, dass man sich zuhause am wohlsten fühlt! Manchmal habe ich schon morgens innere Unruhe wenn ich daran denke, dass ich gleich meinen Sohn in den KiGa bringen muß und an die Arbeit fahren soll. Echt furchtbar das Gefühl! Und unsere Freunde lachen immer schon, wenn wir uns für ein Wochenende verabreden, weil wir kurz davor ohnehin wg. mir absagen! Das ging mir jetzt schon ein paar Mal so. Einmal habe ich zur Kirmes hier im Ort schon bezahlt und mußte plötzlich nach Hause weil es mir so "sch..." ging. Ich weiß, dass das teilweise vom Kopf kommt aber ich kann momentan nichts dagegen machen. Für dieses WE ist übrigens wieder was geplant, mal sehen ob ich das diesmal schaffe :-) Ich werde Euch auf jeden Fall dann mal berichten!

Zu Deiner Frage Maus: Ja es ist dieselbe Hausärztin die geraten hat mit dem Urologen zu warten. Genau diese hat auch mit dem Euthyrox gefuscht, wenn man das so sagen kann. Bin mittlerweile echt sauer auf diese Ärztin. Denn ich bin mir sicher, dass meine erneuten Probleme mit der Dosissteigerung zusammen hängen, welche diese Ärztin verordnet hatte. Dann war sie ja nach 3 Wochen schlimmster Probleme plötzlich dafür, die Hormone abzusetzen, einschließlich der Pille. Und dann war mein Körper wahrscheinlich vollkommen am Ende. Als dann die neuerlichen Probleme der Unterfunktion wieder auftraten hat sie mich auch nur belächelt und gemeint, dass meine Werte ja in Ordnung seien. Ich war dann echt verzweifelt, weil ich mich teilweise wirklich wie psychisch krank gefühlt habe.

Meine Anpassung mit Euthyrox soll nun zunächst mit der Einnahme von einer halben 75-er Tablette erfolgen. Diese nehme ich ja bereits seit zwei Wochen, da der Arzt vorher eine andere Dosierung empfohlen hat. Ich sollte damals noch steigern auf eine 3/4-Tablette und dann eine ganze. Und heute hat man mich informiert, dass ich aufgrund der Werte doch bei einer halben 75-er Tablette bleiben soll. Eine Kontrolle soll erst Mitte Februar erfolgen.
Ehrlich gesagt habe ich ein bißchen Angst, dass diese halbe Tablette auf Dauer nicht ausreicht, aber das werde ich erstmal abwarten. Sollten meine Probleme wieder schlimmer werden, werde ich wohl den Arzt solange nerven bis er meine Werte wieder kontrolliert.

Danke für den Tip bezüglich der Normwerte. Wußte hier auch gar nicht, dass diese überall so unterschiedlich sind und in % ausgerechnet werden. Wie schon in meiner letzten Nachricht geschrieben, werde ich mir jetzt mal eine Aufstellung fertigen über alle Werte seit Beginn meiner Probleme. Ich hoffe, dass man daran dann irgendetwas erkennen kann.

Jetzt habe ich schon wieder so furchtbar viel geschrieben! :-) Sorry, aber es tut einfach gut mal mit jemanden zu schreiben dem es ähnlich geht!

Ganz liebe Grüße


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BeitragVerfasst: 24. Nov 2009 20:56 
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Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
Wohnort: Graz
hi lilly,

also mich störts nicht, wenn du viel schreibst :o) und wenn du abstände machst, ist es leichter zu lesen.

ja, es tut einfach gut, sich mit anderen darüber auszutauschen, weil man dann innerlich auch gefestigter ist und weiss, dass man mit den problemen nicht alleine dasteht. und durchs reden/schreiben kommt man manchmal auch auf was drauf, was man sonst vor sich hinschieben täte.
mir hat maus sehr viel geholfen, als ich hier anfing mich einzulesen. inzwischen kenn ich mich auch ein bisschen mit meinen problemen aus und steh nicht mehr ganz wie ein blödl da *ggg*

ich bin echt froh, zu lesen, dass es anderen auch so geht, dass sie nicht aus dem haus wollen, bzw sich zuhause einfach am sichersten fühlen. ich treff mich schon lange nicht mehr mit leuten, weil ich zu 99% immer absage. aber meine freunde akzeptieren das und kommen dann halt auf ein kaffeetscherl zu mir nachhause!

das mit den ärzten ist so eine sache, einen guten zu haben ist gold wert. ich kenne meine hausärztin seit 26jahren und ich vertraue ihr - als ich das letzte mal bei ihr war, kamen wir wieder auf das SD-problem und die werte und sie meinte: sie sind ja eh in der norm! das hat mich irgendwie geärgert und ich hab sie drauf angesprochen, ob sie mit mir ein bisschen drüber reden will - was sie wollte! ich hab ihr dann erklärt, dass ich, obwohl ich im normbereich bin, mich einfach damit nicht wohlfühle und hab ihr einiges von den leuten hier im forum erzählt (und auch kollegen die das problem haben). jedenfalls haben wir sicher 20 minuten darüber gesprochen und am ende hat sie gesagt: ich bin echt froh, dass sie mir soviel drüber erzählt haben, jetzt kann ich vielleicht auch andere besser verstehen!
ein arzt ist ein arzt und weiss vieles, aber eben nicht alles und sollte auch auf seine patienten hören, denn nur die kennen ihren körper!

achja und das mit den werten - die blutwerte sollten immer im gleichen labor gemacht werden, weil verschiedene labore unterschiedliche normwerte-angaben haben......musste ich auch erstmal draufkommen.

und die histaminintoleranz ist nicht so schlimm, wie es sich anhört - ich habe das schon ewig, wusste nur lange nicht, was es ist *ggg*
ein guter tipp: vermeide fertigprodukte (maggi, knorr), obwohl ich voll drauf stehe, ich vertrag dieses glutamat drinn nicht. und auch bei suppenwürfel schau ich drauf, dass es ohne glutamat, zusatzstoffen ist - man lernt mit der zeit einfach, hinten auf die inhaltsstoffe zu schauen und mit der zeit weiss man, was man verträgt und was nicht.
gibt auch histamin-bücher - sind hilfreich!

so und jetzt hab ich auch einiges geschrieben - ich bin ja noch im dienst und werd mal ein auge auf die betrunkenen am campus werfen, die am glühweinstand stehen - ich seh die alkleichen schon vor mir, jedes jahr das gleiche *äcccchhzzz*

lg claudia


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BeitragVerfasst: 25. Nov 2009 8:46 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
lilly22 hat geschrieben:

Mit der Histaminintoleranz bei Euch beiden das ist ja auch nichts schönes. Ich glaube momentan wäre ich dann wahrscheinlich ständig in Panik irgendwas zu essen was ich vielleicht nicht vertrage. Also Hut ab, dass ihr so relativ gelassen darüber redet/schreibt.


Maus hat geschrieben:
also das mit der histaminintolleranz ist für mich überhaupt nicht schlimm, weil dies ja nach 1-2 std wieder vorbei ist, kann auch kürzer sein. ist halt nur blöd, wenn man irgendwo unter leute ist sich gemütlich unterhält und dann fängt mein gesicht "zu blühen" an und der juckreiz kommt - das ist ja sooo auffällig, dass man es nicht vertuschen kann. meine familie und freunde wissen das ja mittlerweile und ich kann schon bevor es richtig los geht sagen "achtung" gleich gehts wieder los - ich spür es schon!!

im gegensatz zu claudia kann ich aber jeden suppen bzw maggiwürfel essen ohne probleme zu bekommen, dafür halt schinken, käse und manchmal auch schokolade. ich schau ja garnicht ob das jetzt histamin drinnen ist, denn entweder reagier ich an diesem tag darauf oder auf eventuell einen anderen inhaltsstoff, oder nicht.


lilly22 hat geschrieben:
Zu Deiner Frage Hutzl: Ich kenne das Gefühl genau, dass man sich zuhause am wohlsten fühlt! Manchmal habe ich schon morgens innere Unruhe wenn ich daran denke, dass ich gleich meinen Sohn in den KiGa bringen muß und an die Arbeit fahren soll. Echt furchtbar das Gefühl! Und unsere Freunde lachen immer schon, wenn wir uns für ein Wochenende verabreden, weil wir kurz davor ohnehin wg. mir absagen! Das ging mir jetzt schon ein paar Mal so. Einmal habe ich zur Kirmes hier im Ort schon bezahlt und mußte plötzlich nach Hause weil es mir so "sch..." ging. Ich weiß, dass das teilweise vom Kopf kommt aber ich kann momentan nichts dagegen machen. Für dieses WE ist übrigens wieder was geplant, mal sehen ob ich das diesmal schaffe :-) Ich werde Euch auf jeden Fall dann mal berichten!


Maus hat geschrieben:
ich musste leider meine arbeit aufgeben, weil es mir mit diesen angszuständen so schlecht ging, ich habe für mich die entscheidung getroffen mir damals eine auszeit vom beruf zu nehmen. ich wurde ja fast wöchentlich mit der rettung eingeliefert wegen der panikattacken und oft am gleichen tag wieder heimgeschickt, psychomittel habe auch keinerlei erfolg gebracht - wie denn auch, wenns von der sd-kam!!
es gab tage da ging ich überhaupt nicht vor die türe, an einem treffen mit freunden war garnicht zu denken. oft schaffte ich es grad mal zum auto um danach, gleich wieder umzudrehen und nach hause zu gehen. es ging einfach nichts mehr. es waren schreckliche jahre und meine lebensqualität war gleich null - auch mein partner, mein sohn und meine eltern litten darunter. diese angstzustände kommen von der sd und verschwinden bzw. bessern sich. sobald sich die werte verbessern bzw. optimal sind.



lilly22 hat geschrieben:
Dann war sie ja nach 3 Wochen schlimmster Probleme plötzlich dafür, die Hormone abzusetzen, einschließlich der Pille.



Maus hat geschrieben:
warum solltest du die pille absetzen, ging der wunsch von dir aus? bitte solltest du wieder mit der pille beginnen, dann denk daran, dass sich die hormonhöhe ändern kann, man sagt um ca 25µg.



lilly22 hat geschrieben:
Meine Anpassung mit Euthyrox soll nun zunächst mit der Einnahme von einer halben 75-er Tablette erfolgen. Diese nehme ich ja bereits seit zwei Wochen, da der Arzt vorher eine andere Dosierung empfohlen hat. Ich sollte damals noch steigern auf eine 3/4-Tablette und dann eine ganze. Und heute hat man mich informiert, dass ich aufgrund der Werte doch bei einer halben 75-er Tablette bleiben soll. Eine Kontrolle soll erst Mitte Februar erfolgen.


Maus hat geschrieben:
du hattest einen viel zu hohen tsh und solltest seinerzeit 100µg nehmen, was ja eindeutig zu viel war. mit 75µ hast du dich gut gefühlt.
man hat ja gemerkt, dass deine werte gleich in die höhe gegangen sind und ich glaube, dass 1/2 75µg also 37,5 bei eine tsh über zu niedrig sein wird. kann der arzt dir nicht zumindest mal 50µg geben oder du mit einer 3/4 weitermachen. 3 monate bis zu einer neuerlichen kontrolle zu warten ist zu lange, du musste deine werte früher kontrollieren lassen. man sagt 4-6 wochen in der anfangsphase - wenn die werte dann besser sind, kann man die kontrollen in einem längeren zeitraum machen - ausser man hat zwischendurch beschwerden.

LG
Maus


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