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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11. Nov 2009 19:06 
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Registriert: 30. Okt 2007 14:16
Beiträge: 164
Hallo Jessica,

es ist wirklich merkwürdig wie deine Werte steigen. Irgendetwas ist da nicht in Ordnung. Bei deinem Besuch in der SD Ambulanz sollten auf alle Fälle auch Antikörper bestimmt werden.

Derzeit kannst du nur abwarten. Hormone solltest du nicht nehmen.
Was nimmst du sonst für Medikamente?

Auch wenn es zynisch klingt - mit einer Überfunktion hast du wahrscheinlich größere Chancen, dass man sich um dich kümmert. Allerdings paßt der TSH nicht zu einer ÜF. Das fT4 ist ja derzeit auch noch Ok, aber die Umwandlung in fT3 läuft offensichtlich aus dem Ruder.

Bitte verlier nur nicht die Geduld und die Nerven, auch wenn das eigentlich zuviel verlangt ist.

LG,

Marianne


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 Betreff des Beitrags: Hallo Marianne
BeitragVerfasst: 11. Nov 2009 19:43 
Danke, für Deine schnelle Antwort :)
Außer der Pille nehme ich keine Medikamente.
Vielleicht habe ich ja schon Schilddrüsenkrebs!!! Am liebsten wäre mir eh, wenn die Schilddrüse rauskommt.
Die Antikörper wurden letztes Jahr zum Glück bestimmt, werde da aber sicherheitshalber nachfragen, ob es dieses Jahr auch gemacht wird.
Ja, außer abwarten bleibt mir nichts anderes übrig :(
Liebe Grüße, Jessica


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 Betreff des Beitrags: ich nochmal :)
BeitragVerfasst: 11. Nov 2009 19:54 
habe eben ein bsichen gegoogelt... Bei meinen Werten wäre das womöglich eine manifeste Überfunktion? Oder latente? Steig bald nicht mehr so wirklich durch...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Nov 2009 9:18 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hutzl hat geschrieben:
ich hab dann angefangen, mich hier schlauzumachen, bücher zu welzen, auf eigenes verlangen mache ich alle 8 wochen einen bluttest, um meine werte zu kennen und ich hab mich, mit hilfe meiner HÄ so hochdosiert, dass es mir seit ein paar wochen echt gut geht - herzrasen, panikattaken, schwitzen, der kloss im hals...alles fast ganz weg.

alles liebe
claudia


guten morgen hutzl !

ich freu mich für dich, dass es dir jetzt auch endlich gut geht und es wird noch besser werden. aber wie schon oft gesagt, die einstellung muss halt passen und man muss sich selbst mit seiner krankheit auseinandersetzen und nicht nur dem arzt "freie hand" lassen.

du hast doch auch die histaminallergie bzw bekommst die nesselsucht, soweit ich mich erinnere. jetzt habe ich gerde gelesen, dass dies auch andere ursachen haben kann, nämlich:
Was verursacht Nesselausschlag?

Die Zahl der möglichen Urticaria-Auslöser ist sehr groß, was die Suche nach dem konkreten Auslöser beim einzelnen Patienten oft auch sehr schwer macht. Die nachfolgend aufgeführten Auslöser stellen eine Auswahl dar und sind nicht nach Häufigkeit gereiht:

Allergene (besonders Nahrungsmittel wie Nüsse, Meeresfrüchte, Schalentiere)
Infektionen (Viren, Parasiten oder Bakterien)

°°Innere Erkrankungen (Schilddrüsen-Fehlfunktion bei Autoimmunthyreopathien, Autoimmunkrankheiten, Rheumatische
Krankheiten, selten auch Krebs der inneren Organe) °°


Insektengifte (Bienengift, Wespengift, Hornissengift, manchmal auch Stechmücke)
Physikalische Einwirkungen (Kälte, Wärme, Sonnenlicht, Wasser, Schweiß, Druck)
Medikamente (Antibiotika, ACE-Hemmer, Schmerzmittel)

also mit unserer schilddrüsenfehlfunktion gehören wir doch eindeutig auch zu diesem personenkreis und es muss nicht immer nur an einer histaminintolleranz liegen.

hab erst unlängst einen satz gelesen, der mich wieder zum grübeln gebracht hat, nämlich : "schlimmer gehts immer" :-((



lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Nov 2009 10:23 
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Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
Wohnort: Graz
hi maus,

ja danke, mir gehts wirklich gut, so gut wie seit mindestens 2 jahren nicht mehr.
ein guter arzt ist gold wert - ABER man muss sich wirklich selber ganz viel mit der krankheit auseinandersetzen, das hab ich gelernt. nur wenn man mit ganz kongreten fragen zu einem arzt geht und drauf besteht auch eine passende antwort zu erhalten, ist es ok.
man kann das auch ganz gut testen: man suchst sich eine frage, wo man die antwort zu 100% selber kennt und fragt den arzt danach - man merkt schnell, ob und welche antwort man kriegt, ob der arzt für einen ok ist. ich hasse es zb, wenn mir ein arzt mit seinem fachgesimpel daherkommt und ich kein wort davon verstehe.

wie auch schon mal erwähnt: ärzte machen sich keine gedanken, wenn werte in der norm sind - wo wir uns aber meistens gar nicht wohl fühlen - da muss man einfach drauf bestehen und es immer und immer wieder sagen, dass man sich mit diesem wert nicht gut fühlt. drauf bestehen und drum kämpfen - eigentlich wirklich pervers, dass man drum kämpfen muss, dass es einem gut geht!

zur histaminallergie: die habe ich schon viel viel länger als hashi...wurde auch, meiner meinung nach, nicht durch die unterfunktion verstärkt. nur, die allergie hat oft eben auch die gleichen nebenwirkungen und man kommt oft nicht drauf, dass es eine allergie ist (herzrasen, atemnot...)

nesselausschlag: den hatte ich, bevor ich wusste, dass ich hashi habe...war, wenn ich so nachdenke, ganz am anfang, wo bei mir die probleme mit der gesundheit begannen.
mein nesselausschlag kam durch die psyche - hatte enorme private probleme, die mich an den rand der verweiflung gebracht hatten. erst als das sich leicht besserte, verschwand auch der nesselausschlag.

nein nein, so darf man nicht denken: schlimmer gehs nimmer!!!! sind wir froh, dass wir eine krankheit haben, wo wir selber auch drauf einfluss nehmen können....es gibt genug krankheiten, wo man machtlos zuschauen muss.

also think positiv :o)))) wünsch einen super sonnigen tag
lg claudia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Nov 2009 10:44 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hutzl hat geschrieben:
hi maus,

ja danke, mir gehts wirklich gut, so gut wie seit mindestens 2 jahren nicht mehr.
ein guter arzt ist gold wert - ABER man muss sich wirklich selber ganz viel mit der krankheit auseinandersetzen, das hab ich gelernt. nur wenn man mit ganz kongreten fragen zu einem arzt geht und drauf besteht auch eine passende antwort zu erhalten, ist es ok.
man kann das auch ganz gut testen: man suchst sich eine frage, wo man die antwort zu 100% selber kennt und fragt den arzt danach - man merkt schnell, ob und welche antwort man kriegt, ob der arzt für einen ok ist. ich hasse es zb, wenn mir ein arzt mit seinem fachgesimpel daherkommt und ich kein wort davon verstehe.

wie auch schon mal erwähnt: ärzte machen sich keine gedanken, wenn werte in der norm sind - wo wir uns aber meistens gar nicht wohl fühlen - da muss man einfach drauf bestehen und es immer und immer wieder sagen, dass man sich mit diesem wert nicht gut fühlt. drauf bestehen und drum kämpfen - eigentlich wirklich pervers, dass man drum kämpfen muss, dass es einem gut geht!

zur histaminallergie: die habe ich schon viel viel länger als hashi...wurde auch, meiner meinung nach, nicht durch die unterfunktion verstärkt. nur, die allergie hat oft eben auch die gleichen nebenwirkungen und man kommt oft nicht drauf, dass es eine allergie ist (herzrasen, atemnot...)

nesselausschlag: den hatte ich, bevor ich wusste, dass ich hashi habe...war, wenn ich so nachdenke, ganz am anfang, wo bei mir die probleme mit der gesundheit begannen.
mein nesselausschlag kam durch die psyche - hatte enorme private probleme, die mich an den rand der verweiflung gebracht hatten. erst als das sich leicht besserte, verschwand auch der nesselausschlag.

nein nein, so darf man nicht denken: schlimmer gehs nimmer!!!! sind wir froh, dass wir eine krankheit haben, wo wir selber auch drauf einfluss nehmen können....es gibt genug krankheiten, wo man machtlos zuschauen muss.

also think positiv :o)))) wünsch einen super sonnigen tag
lg claudia


hy claudia !

mein satz lautete: schlimmer gehts immer und nicht nimmer !!
daher bin ich eigentlich auch zufrieden, dass ich nur hashi habe, könnte ja auch wirklich was schlimmeres sein - das meinte ich :-)

mir gehts super gut - mit hashi - bin belastbar und gutgelaunt. die panikattacken sind auch wieder weg nachdem ich die dosis raufgeschraubt habe - jetzt weiß ich ja was ich dagegen tun kann.

naja seit 1995 merke ichja, dass was nicht stimmt und seit 3 jahren nehm ich die hormone, somit muss sich jetzt meine kröte an die hormone gewöhnt haben.

schönen tag noch und alles liebe
MAUS


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Nov 2009 18:35 
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Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
Wohnort: Graz
hi,

ich glaub, ich habs echt verschrien *motz*...seit gestern gehts irgendwie nicht so gut....kann nicht sagen, woran es liegt. hab mich mittag auf den weg zum dienst gemacht, geh ja immer mit meinem hund zufuss.......400m von zuhause weg, plötzlich bauchgrummeln, es kam heiss hoch, mir wurde schlecht und schwarz vor augen........bin umgekippt mitten auf der strasse......gsd kam grad ein mann und hat mich aufgeklaubt und mich nachhause gebracht...hab mich nicht mehr nach draussen getraut und den dienst abgesagt.............echt blöd.......ich hab den ganzen nachmittag geschlafen, war abends 1 sstunde wach.......und hab bis heute morgen um 9 durchgeschlafen.............heut gehts mir bessser, hab aber.....ja ich weiss man darf es nicht, die tabletten NICHT genommen.......ich hatte einfach das gefühl sie nicht nehmen zu sollen.......jeztt ist es abend und mir gehts immer noch gut........

kann es sein, dass sich die dosis die man braucht, plötzlich verändert? irgendwie hab ich grad das gefühl, dass die dosis zu hoch ist........und nein, ich hab noch keine neuen werte.....ist einfach nur *das* gefühl....

mann oh mann, da wars grad sooooooooooooooo gut und innerhalb von stunden gehts mir nicht gut - woran kann das liegen? ÜF?

manchmal verfluche ich die SD wirklich......ich mag einfach meine tabletten nehmen und mich darauf verlassen können, dass es genau richtig ist, was ich tue...............

schönen abend
claudia


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 Betreff des Beitrags: Hallölle
BeitragVerfasst: 29. Nov 2009 23:49 
Melde mich auch mal wieder....
Also, ich vermute so langsam, daß ich auch an Hashimoto leide :( oder MB?? Ich weiß auch nicht mehr weiter....
Ich hatte ja bei meinen letzten Blutwerten den ft3 erhöht 4.40pg/ml (1.17 - 3.71 pg/ml) und der TSH lag bei 2.09 mU/L (0.35 - 4.94 mU/L)
Da schrieb Marianne aber, da paßt der TSH Wert nicht zu einer Überfunktion. Find das alles merkwürdig. Zu der Zeit, als mir das Blut abgenommen wurde, da hatte ich ja eh Überfunktionssympthome. Sorra blöde Frage, aber wenn Hashimoto beginnt dann stellen sich ja evtl ÜF-Sympthome ein. Sieht man das dann auch an den Blutwerten? Habe seit Tagen auch auf der rechten Seite am Hals Verspannungsschmerzen und mein rechter Arm ist oft schwer. Dann hatte ich auf der rechten Seite im Gesicht so ein ganz leichtes unangenehmes Kribbeln. Meine seelische Verfassung schwankt auch extrem von gut nach schlecht um. Einen Tag könnt ich Bäume ausreissen, den anderen nur in der Ecke sitzen.
Meine Stimme hört sich auch fast an wie ein Reibeisen. Ich will endlich wieder Tabletten nehmen, ich bereue es so, daß ich damit aufgehört habe, aber irgendwie habe ich gedacht, der Arzt wird ja nicht leichtsinnig handeln. So, sorry, habe vielleicht ein bischen wirr geschrieben, aber mußte nur mal so raus. Habe ja keinen hier mit dem ich darüber sprechen kann :(
Morgen habe ich den Termin in der SD Ambulanz, ich hoffe, mir wird endlich geholfen, aber letztes Jahr war ja eher das Gegenteil der Fall.
Liebe Grüße und gute Nacht, Jessi


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30. Nov 2009 9:17 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
Guten morgen !

Im Anfangsstadium der Erkrankung kommt es häufig durch eine massive Zersetzung von SD-Gewebe und Freisetzung der darin enthaltenen Hormone zu einer kurzfristigen Überfunktion.

Im weiteren Verlauf nimmt das funktionstüchtige SD-Gewebe durch den Angriff des Immunsystems immer weiter
ab, so dass langfristig eine Unterfunktion (Hypothyreose) entsteht.

Wart jetzt mal den neuen Befund ab, vielleicht bekommst du wieder die Hormone.

Alles Gute
MAUS


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30. Nov 2009 12:40 
So, bin aus dem KH wieder da. Also, ganz als erstes fragte mich der Arzt, was ich für Probleme habe, denn meine Werte seien ja alle im Normbereich! Und ich wäre ja laut meinem alten Befund aus Deutschland von 2007 überdosiert gewesen und Knoten hätte ich ja nur ganz kleine und einen heißen Knoten. Naja, ich war sprachlos. Meine Symphtome haben nix mit der SD zu tun. Er meinte, Schilddrüse und Gewicht wird immer gerne als Ausrede genommen. Dann meinte ich, ja das sagt mir jeder Arzt, aber was ich den ganzen Tag esse, danach hat mich noch keiner gefragt, ich esse keine 1000 Kalorien am Tag. Meine rauhe Stimme muß auch andere Ursachen haben und Druckgefühl hätte man angeblich auch nicht bei einer U-Funktion und eine U-Funktion hat man erst, wenn der TSH bei 20 ist! Er hat auch ein Szintigramm gemacht und auch Ultraschall, die SD sieht gut aus und ist normal groß bis auf die rechte Seite, die ist etwas vergrößert.
Er hätte gerne meine Berichte von 2002 an gehabt, die werde ich ihm dann nachreichen. Er hat so leicht im Kopf, das da mal was vertauscht wurde, aber da glaube ich nicht so dran. Naja, ich warte nun den Bericht ab und dann mal weitersehen. Vielleicht hole ich mir noch eine Meinung von einem Endokrinologen ein.
Viele Grüße Jessi


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