Servus Aurora,
erstens freut es mich, dass es Dir gut geht und zweitens, wenn ich mit meinem "Quatsch" jemandem anderen helfen kann. Daher stören mich Deine Fragen überhaupt nicht.
aurora hat geschrieben:
Das war's dann auch schon mit den Infos!
Was mich an meinem Dok so stört ist, ich kriege NIE irgendwelche Werte - kann also nicht hier nachfragen bzw. weiß auch nie wie ich gerade stehe. Er sagt mir nie wie der Tumormarker war etc. - nur das die Befunde "gut" waren - tja, das ist auch alles was er an meinen Hausarzt schickt. Keine näheren Angaben.
Bei der "großen" Untersuchung hab ich eigentlich mit einem Ganzkörperscann wie ich ihn von der RJT kenne gerechnet oder mit sowas ähnlichem.
Also zu den Werten kann ich Dir nur sagen, dass Dir als Patient die Befunde schriftlich ausgehändigt werden müssen, wenn Du sie verlangst. Sonst hättest Du ja gar keine Möglichkeit, eine zweite Meinung einzuholen oder den Arzt zu wechseln.......
Im Normalfall hast Du 1x im Jahr im Nachsorgeschema einen J-131 Ganzkörperscann. Deshalb ja auch die Thyrogenspritzen bzw. die 5 Wochen UF. Nur wegen des Thyreglobulin-Wertes alleine wäre das zu mühsam.........
Hat er wenigstens einen US gemacht...?
aurora hat geschrieben:
Ach ja - noch ne Frage! Ich hab nur noch zwei Nebenschilddrüsen und bei Sport (vor allem wenn ich in den Bergen unterwegs bin) oder schwer körperlich arbeite (im Gartenbereich) Probleme mit dem Calcium. Hab irgendwo gelesen, das Du da auch Probleme damit hast. Wie gehst Du damit um und weißt Du auf was ich da achten muss. Eine Krankenschwester meinte, ich sollte halt diese Anstrengungen vermeiden, da das Vit. D3 nicht wasserlöslich sei und von der Leber abgebaut werden müsste - diese also belastet. Leberwerte waren beim letzten KH Besuch nicht ganz o.k. (trinke aber so gut wie nie Alkohol - höchsten zwei oder drei Mal im Jahr ein Gläschen Sekt).
Also ich hab nur mehr eine Nebenschilddrüse, die anderen waren vom Krebs befallen.^^..... und dadurch einen erworbenen Hypoparathyreodismus wie Du. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten habe ich das Problem jedoch ganz gut in den Griff bekommen. Als Triathlet hatte ich bei starker Ausdauerbelastung mit Krämpfen durch den Calcium-Mangel zu kämpfen. Zuerst, bei Werten unter 2,00 so bei ca. 1,90 habe ich Rocaltrol genommen. Das ist ein reines Vit. D3 Präparat. Es wird in der Leber metabolisiert und belastet das Organ. Dann habe ich es mit hochdosiertem Calzium Maxicalz 1000 als Brausepulver 3x am Tag probiert. Das hat mir jedoch den Magen sehr belastet und ich habe es vor lauter Magenschmerzen nicht ausgehalten. Nach einigem Suchen und mehreren Gesprächen mit meinem Doc sind wir jetzt auf ein Präparat aus Deutschland gestossen. Bei uns in Ö muss es die Apotheke bestellen und Du mußt es selber bezahlen. Das sind Kautabletten, heissen Calcimagon-D3 und wirken bei Bedarf. D.h. ich habe diese Dinger eingesteckt (kein Problem bei Kautabs). Wenn ich merke, habe in der Zwischenzeit ein super Körperempfinden für die Symptome entwickelt, dass mein Calziumspiegel sinkt, nehme ich schnell eines der Tabs und es geht schon wieder......
aurora hat geschrieben:
Ich bin jetzt total verunsichert und versuch halt immer ohne auszukommen - bei der letzten Messung beim Hausarzt war der Wert zwar schon wieder im Normalbereich aber eher noch grenzwertig - zumindest hat er das genauso gesagt.
Muss ich öfters messen lassen oder reicht es wenn ich mich gut fühle?
Also das mit dem verunsichert sein verstehe ich, weil das wichtigste in so einer Situation ist für den Patienten verständliche Information. Leider gibt es noch immer "Ärzte" die denken, der Patient ist zu dumm und versteht sowieso nichts, also brauche ich ihm gleich gar nichts zu sagen........
Wenn Du dich gut fühlst, genügt die Kontrolle des Calzium mit den anderen Werten, d.h. Schilddrüsenfunktion, Tg und Calzium.
Wobei bei Frauen zusätzlich beim Calzium auf die Osteoporose zu achten ist.
Wünsche Dir ebenfalls alles Gute und lass Dich nicht unterkriegen
-Ernst-
"Es ist nicht nötig sein Leben zu ändern, es ist nur nötig anders zu denken...."