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 Betreff des Beitrags: Thyrexpause nötig???
BeitragVerfasst: 06. Sep 2007 15:24 
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Registriert: 20. Mai 2006 14:48
Beiträge: 11
Wohnort: Vorarlberg
Hallo zusammen!

Hab grad eine 5-wöchige Thyrexpause hinter mir und bin heilfroh, das diese "große Jahreskontrolle" wie es mein Arzt nennt nun gut überstanden ist.

Wie ist das bei Euch - müsst ihr das auch jedes Jahr machen? Ich hatte letztes Jahr eine totale OP der SD nach Diagnose Karzinom. Es ist alles gut verlaufen - teilweise hab ich hier sogar davon berichtet. Nun wurde ich alle drei Monate kontolliert und gegen Ende Juli musste ich die Thyrex absetzen und nach 5 Wochen wurde dann kontrolliert ob ich noch körpereigenes Hormon hätte ... hab ich zum Glück nicht, d.h. es ist nichts nachgewachsen was mich sehr beruhigt hat.
Die Dosis von einer Thyrex 0,1 mg durfte ich auch gleich wieder beginnen nachdem der Befund da war und es geht bergauf mit mir!

Die ersten beiden Wochen waren ja noch o.k., dann kam es dick und immer dicker - alle möglichen Beschwerden in der 5. Woche sogar noch depressive Zustände und Heulattakten - ist nicht grad so super wenn man sich um zwei doch noch nicht große Kinder (6 und 9) kümmern muss.

Jetzt wird im 3 Monate Rhytmus weiter kontrolliert und nächstes Jahr blüht mir das ganze nochmal. Ich konnte allerdings zwischen 1 Woche stationärem Aufenthalt im KH verbunden mit einer gentechnischen Spritze oder der Pause wählen ... hab mich für letztes entschieden. Denn wohin mit den Kids in der Zeit KH - ist nicht immer einfach!

Freu mich auf euere Antworten!

LG Aurora


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 Betreff des Beitrags: Thyrogen von Krankenkasse
BeitragVerfasst: 06. Sep 2007 18:22 
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Registriert: 25. Okt 2006 20:10
Beiträge: 272
Wohnort: Wiener Neustadt
Servus Aurora,

verzeih mir, dass ich nicht vorher schon in's Krebsforum gekuckt habe.

Deine Frage betreffend Thyrexpause habe ich in diesem Forum schon mehrmals beantwortet. Bei uns in NÖ funktioniert das so, dass ich an 2 Tagen stationär im KH die Thyrogen-Spritze bekomme, dann das RJ-131 und dann 2 Tage später den Scann. Dadurch erspare ich mir die 5 Wochen UF.

Bin ebenfalls im 3 MO Nachsorgerythmus wie Du und habe schon 4 UF's hinter mir. 2x RJ-Therapie und 2 Nachsorgen mit UF.

Aber lies bitte meine anderen Beiträge betreffen THYROGEN im Krebs- bzw. Radiojodtherapeforum, dort werden fast alle Deine Fragen beantwortet.

Hoffe Dein Untersuchungsergebnis war erfreulich für Dich. Ich wünsche Dir und Deinen Kindern alles Gute

Liebe Grüße über den Arlberg

-Ernst-

"Es ist nicht nötig sein Leben zu ändern, es ist nur nötig anders zu denken...."


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Sep 2007 20:47 
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Registriert: 20. Mai 2006 14:48
Beiträge: 11
Wohnort: Vorarlberg
Hallo Ernesto!

Vielen Dank für Deine Antwort - hatte erst heute wieder Zeit hier rein zu schauen. Ja, die Ergebnisse waren gut - ich bin sehr zufrieden. Scheint bis jetzt mein Glücksjahr zu sein *grins*

Deine anderen Beiträge werde ich mir genau durchlesen. Weil mein Arzt hat mich leider nicht so sehr informiert über die Spritze und auch auf meine Fragen eher genervt reagiert. Darum hab ich mich für die UF entschieden.

Wünsche Dir auch alles Gute und weiterhin super Befunde!!

Liebe Grüße
Aurora


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BeitragVerfasst: 13. Sep 2007 21:34 
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Registriert: 20. Mai 2006 14:48
Beiträge: 11
Wohnort: Vorarlberg
Servus Ernesto!

Nachdem ich mich ein wenig durch's Forum gelesen habe, hab ich noch eine Frage von Dir an mich entdeckt und häng Dir hier jetzt die Antwort an! Hoffe Du findest sie ;o)

Also, bezüglich der Unterfunktion diesen Sommer: Es war für die große Untersuchung nach einem Jahr (seit meiner OP) - generell werde ich ja wie Du alle 3 Monate durchgecheckt, aber diesmal wollte der ARzt nachsehen ob ich noch körpereigenes Hormon hätte, weil ev. etwas nachgewachsen sein könnte. Er sagte nach den Untersuchungen (ca. 1 Woche später) am Telefon, es wäre alles gut ich könnte mit der Thyrex wieder beginnen. Das war's dann auch schon mit den Infos!

Was mich an meinem Dok so stört ist, ich kriege NIE irgendwelche Werte - kann also nicht hier nachfragen bzw. weiß auch nie wie ich gerade stehe. Er sagt mir nie wie der Tumormarker war etc. - nur das die Befunde "gut" waren - tja, das ist auch alles was er an meinen Hausarzt schickt. Keine näheren Angaben.
Bei der "großen" Untersuchung hab ich eigentlich mit einem Ganzkörperscann wie ich ihn von der RJT kenne gerechnet oder mit sowas ähnlichem.
Aber ... er hat wie immer nur gewogen (und sich aufgeregt das ich in 5 Wochen UF 1 kg zugenommen habe ... ha, nach über 35 Jahren Untergewicht für mich ein Traum endlich mal zuzunehmen), ein EKG gemacht, Blutdruck gemossen und Blut abgenommen. Das war es!
Er hat auch nicht gesagt (vor der Thyrexpause) das ich auf irgendwas beim Essen aufpassen müsste oder so ... hat er mir aber vor der ersten RJT auch nicht gesagt - darauf bin ich erst durch das Forum hier gekommen und hab dann nachgefragt im KH - die waren ganz schockiert das ich nichts davon wusste.

Alles was ich weiß ist, dass ich nächstes Jahr wieder eine Unterfunktionsphase vor mir habe, wenn ich bei dem Arzt bleibe. Hab aber bisher keinen anderen gefunden und bin noch auf der Suche! So schnell gebe ich nicht auf!! Und jetzt weiß ich ja Bescheid wegen der Thyrogen-Spritze die hier allerdings nur gezahlt wird, wenn man sich für 5 Tage ins KH legt und laut einigen Frauen mit denen ich geredet habe irre Nebenwirkungen haben soll, von denen Du aber ja zum Glück nichts gemerkt hast.
Bekommst Du immer alle Werte genau erklärt bzw. angegeben oder irgendwie auch noch schriftlich zugeschickt?

Ach ja - noch ne Frage! Ich hab nur noch zwei Nebenschilddrüsen und bei Sport (vor allem wenn ich in den Bergen unterwegs bin) oder schwer körperlich arbeite (im Gartenbereich) Probleme mit dem Calcium. Hab irgendwo gelesen, das Du da auch Probleme damit hast. Wie gehst Du damit um und weißt Du auf was ich da achten muss. Eine Krankenschwester meinte, ich sollte halt diese Anstrengungen vermeiden, da das Vit. D3 nicht wasserlöslich sei und von der Leber abgebaut werden müsste - diese also belastet. Leberwerte waren beim letzten KH Besuch nicht ganz o.k. (trinke aber so gut wie nie Alkohol - höchsten zwei oder drei Mal im Jahr ein Gläschen Sekt).
Als ich meinen Arzt gefragt habe, meinte er nur ich könnte alles machen was ich will, soll halt einfach vorher schon die Calciumtablette nehmen und das wäre es auch schon. Auf die Frage ob ich auf was achten muss, sagte er nur "nein".
Ich bin jetzt total verunsichert und versuch halt immer ohne auszukommen - bei der letzten Messung beim Hausarzt war der Wert zwar schon wieder im Normalbereich aber eher noch grenzwertig - zumindest hat er das genauso gesagt.
Muss ich öfters messen lassen oder reicht es wenn ich mich gut fühle?

Wünsch Dir alles Gute und danke Dir jetzt schon für Deine Geduld mit mir und die vielen Antwort!

Liebe Grüße
Aurora


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 Betreff des Beitrags: Fragen......
BeitragVerfasst: 14. Sep 2007 8:59 
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Registriert: 25. Okt 2006 20:10
Beiträge: 272
Wohnort: Wiener Neustadt
Servus Aurora,

erstens freut es mich, dass es Dir gut geht und zweitens, wenn ich mit meinem "Quatsch" jemandem anderen helfen kann. Daher stören mich Deine Fragen überhaupt nicht.

aurora hat geschrieben:
Das war's dann auch schon mit den Infos!

Was mich an meinem Dok so stört ist, ich kriege NIE irgendwelche Werte - kann also nicht hier nachfragen bzw. weiß auch nie wie ich gerade stehe. Er sagt mir nie wie der Tumormarker war etc. - nur das die Befunde "gut" waren - tja, das ist auch alles was er an meinen Hausarzt schickt. Keine näheren Angaben.
Bei der "großen" Untersuchung hab ich eigentlich mit einem Ganzkörperscann wie ich ihn von der RJT kenne gerechnet oder mit sowas ähnlichem.


Also zu den Werten kann ich Dir nur sagen, dass Dir als Patient die Befunde schriftlich ausgehändigt werden müssen, wenn Du sie verlangst. Sonst hättest Du ja gar keine Möglichkeit, eine zweite Meinung einzuholen oder den Arzt zu wechseln.......
Im Normalfall hast Du 1x im Jahr im Nachsorgeschema einen J-131 Ganzkörperscann. Deshalb ja auch die Thyrogenspritzen bzw. die 5 Wochen UF. Nur wegen des Thyreglobulin-Wertes alleine wäre das zu mühsam.........
Hat er wenigstens einen US gemacht...?

aurora hat geschrieben:
Ach ja - noch ne Frage! Ich hab nur noch zwei Nebenschilddrüsen und bei Sport (vor allem wenn ich in den Bergen unterwegs bin) oder schwer körperlich arbeite (im Gartenbereich) Probleme mit dem Calcium. Hab irgendwo gelesen, das Du da auch Probleme damit hast. Wie gehst Du damit um und weißt Du auf was ich da achten muss. Eine Krankenschwester meinte, ich sollte halt diese Anstrengungen vermeiden, da das Vit. D3 nicht wasserlöslich sei und von der Leber abgebaut werden müsste - diese also belastet. Leberwerte waren beim letzten KH Besuch nicht ganz o.k. (trinke aber so gut wie nie Alkohol - höchsten zwei oder drei Mal im Jahr ein Gläschen Sekt).


Also ich hab nur mehr eine Nebenschilddrüse, die anderen waren vom Krebs befallen.^^..... und dadurch einen erworbenen Hypoparathyreodismus wie Du. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten habe ich das Problem jedoch ganz gut in den Griff bekommen. Als Triathlet hatte ich bei starker Ausdauerbelastung mit Krämpfen durch den Calcium-Mangel zu kämpfen. Zuerst, bei Werten unter 2,00 so bei ca. 1,90 habe ich Rocaltrol genommen. Das ist ein reines Vit. D3 Präparat. Es wird in der Leber metabolisiert und belastet das Organ. Dann habe ich es mit hochdosiertem Calzium Maxicalz 1000 als Brausepulver 3x am Tag probiert. Das hat mir jedoch den Magen sehr belastet und ich habe es vor lauter Magenschmerzen nicht ausgehalten. Nach einigem Suchen und mehreren Gesprächen mit meinem Doc sind wir jetzt auf ein Präparat aus Deutschland gestossen. Bei uns in Ö muss es die Apotheke bestellen und Du mußt es selber bezahlen. Das sind Kautabletten, heissen Calcimagon-D3 und wirken bei Bedarf. D.h. ich habe diese Dinger eingesteckt (kein Problem bei Kautabs). Wenn ich merke, habe in der Zwischenzeit ein super Körperempfinden für die Symptome entwickelt, dass mein Calziumspiegel sinkt, nehme ich schnell eines der Tabs und es geht schon wieder......

aurora hat geschrieben:
Ich bin jetzt total verunsichert und versuch halt immer ohne auszukommen - bei der letzten Messung beim Hausarzt war der Wert zwar schon wieder im Normalbereich aber eher noch grenzwertig - zumindest hat er das genauso gesagt.
Muss ich öfters messen lassen oder reicht es wenn ich mich gut fühle?


Also das mit dem verunsichert sein verstehe ich, weil das wichtigste in so einer Situation ist für den Patienten verständliche Information. Leider gibt es noch immer "Ärzte" die denken, der Patient ist zu dumm und versteht sowieso nichts, also brauche ich ihm gleich gar nichts zu sagen........
Wenn Du dich gut fühlst, genügt die Kontrolle des Calzium mit den anderen Werten, d.h. Schilddrüsenfunktion, Tg und Calzium.
Wobei bei Frauen zusätzlich beim Calzium auf die Osteoporose zu achten ist.

Wünsche Dir ebenfalls alles Gute und lass Dich nicht unterkriegen

-Ernst-

"Es ist nicht nötig sein Leben zu ändern, es ist nur nötig anders zu denken...."


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 Betreff des Beitrags: DANKE!
BeitragVerfasst: 17. Sep 2007 11:06 
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Registriert: 20. Mai 2006 14:48
Beiträge: 11
Wohnort: Vorarlberg
Hallo Ernst!

Danke für Deine lange Antwort! Ich hab inzwischen einen neuen Arzt gefunden und in ca. 5 Wochen. Er wurde mir empfohlen und ich bin nun sehr gespannt.
Bis dahin hab ich vom Hausarzt (der auch momentan die Calciumcontrolle immer macht) auch Kautabletten bekommen die super wirken!
Werde mir aber noch Deine genau aufschreiben und nachfragen wenn ich beim neuen Dok bin.

Der vorherige Arzt hat bei der "großen" Kontrolle nur VOR der Unterfunktion einen Ultraschall am Hals gemacht. Scan hatte ich keinen
und das hat mich ehrlich auch gewundert. Aber bald kann ich Dir vom neuen Arzt berichten und dann hoffentlich nur Gutes ;o).
Ich wünsche Dir auch alles Gute!!

Liebe Grüße
Aurora


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