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 Betreff des Beitrags: Morbus Basedow - Operation?
BeitragVerfasst: 18. Apr 2004 22:12 
Hallo alle Zusammen!
Ich habe seit Dezember 2003 enorme Probleme. Bekam Favistan verschrieben, bekam noch mehr Probleme.Nun bekomm ich 3x2 Prothiucil-Tabletten. Habe am 13.5. einen OP Termin! Ich bin aber doch nicht ganz einverstanden und frage hier nach, ob mir jemand weiterhelfen kann, bzw. vielleicht können wir Erfahrungen austauschen!
Ich bin der Meinung, daß das ganze Problem einen anderen Hintergrund hat, bin aber noch nicht daraufgekommen! Vielleicht brauche ich einfach nur mehr Zeit, es sind aber nur mehr 4 Wochen!
Vielen Dank für Eure Antworten! LG Michaela aus Wien


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05. Mai 2004 17:21 
Liebe Michaelea! Auch mir hat man zu sofortiger Operation geraten, (Morbus Basedow) - habe mir aber Bedenkzeit erbeten, da Arzt sagt, man kann bis zu einem Jahr warten! Lass dich zu nichts drängen, ist sicher nicht förderlich für das Ergebnis. LG. Susanne


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06. Mai 2004 19:56 
Liebe Michaela, ich bin seit juni 2001 in Behandlung wegen Morbus Basedow. Am Anfang auch mit Favistan, später mit Prothiucil. Bin bis jetzt nicht operiert und mache eben die erste (ärztlich verordnete) Medikamentenpause. Meine Werte sind ständig geschwankt, allerdings nicht sehr massiv. Die Ärzte rieten mir auch immer wieder, dass ich mich operieren lassen solle. Bin sehr froh, dass ich es nicht getan habe. Es kann natürlich immer wieder Thema werden. Falls meine SChilddrüsenhormone noch mal kräftig raufgehen sollten, wird mir auch nichts anderes übrig bleiben. Aber mittlerweile lebe ich seit 2 Monaten ohne Medikamente, aber mit Schilddrüse. Noch nicht sehr lange, aber immerhin.
ICh kann die nur raten, gut daruf zu hören was du spürst und dir alle mögliche Hilfe zu holen. ich war fast überall: hab in allen therapeutischen Ecken herumgeturnt (chines. Medizin, Homöopathie, Kinesiologen etc. ) und war aber gleichzeitig immer auf der Ambulanz.
Probleme mit den Augen hab ich erst voriges Jahr bekommen, aber es ist relativ schwach bisher - wird auch nicht behandelt.
Auch eine Operation garanitiert nicht, dass Augenbeteiligung kommen kann, und das oft erst Jahre später.

Ich wünsche dir alles, alles Gute und viel Mut!!
Claudia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Mai 2004 9:50 
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Registriert: 29. Mär 2004 11:26
Beiträge: 64
Wohnort: Oberösterreich
Hallo,
also ich kann euch Erfahrungswerte NACH DER OP liefern:

Ich wurde am 5.4.04 in Linz operiert, man hat mir die Schilddrüse aufgrund von MB zur Gänze entfernt. Incl. der Nebenschilddrüsen, wobei eine davon wieder re-implantiert wurde.

Grundsätzlich verlief die OP normal, ich hatte nicht sehr viel Schmerzen, es war erträglich.
Allerdings hatte ich von der OP her ein riesen Hämathom, dass sich gg. alle Erwartungen der Ärzte nicht eigenständig auflöste. Daher wurde ich 2 Wochen später nochmals operiert. Dabei wurde der gesamte Wundbereich gesäubert, Hämathom entfernt.

Weiter Schwierigkeiten ergaben sich dadurch, dass die eine implantierte Nebenschilddrüse noch nicht wieder angewachsenen ist, und meinen Körper nicht mit Kalzium versorgt. DH. meine Kalzium Werte brechen tagweise zusammen, wenn ich nicht die vorgeschriebene Dosis von 3x 1000 mg C. zu mir nehme. Ich habe dann Schüttelkrämpfe am gesamten Körper. Dies sollte aber nur ein temporäres Problem sein, so die Ärzte...

Nun bin ich endlich zu Hause, bin auf die Hormone - externe Zufuhr von Eurothyrex eingestellt und hoffe, bald meinen gewohnten Alltag wieder aufnehmen zu können.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Jul 2004 19:46 
Hallo,
Hatte im März diesen Jahres eine Fast totale Sanierung der Schilddrüse.Es war wohl keine einfache OP alles schon sehr verwachsen und stark Entzündet. Ich habe die OP gut verkraftet litt aber bis vor 4 Wochen noch an schlimmen Krampfanfällen wegen Kalziummangel. Ich bekomme Kalzium und AT10 Perlen die den Kalziumspiegel im Blut halten. Mein arzt möchte nun den ersten Auslassversuch starten.Ich habe Angst das diese Krämpfe wiederkommen. Wer hat Erfahrung damit und kann mi berichten?? beate


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06. Jul 2004 10:29 
Offline

Registriert: 29. Mär 2004 11:26
Beiträge: 64
Wohnort: Oberösterreich
Hallo Beate,
auch ich leider sehr stark unter den Krämpfen, die Folge der Mangelerscheinungen des Kalzium-Spiegel im Blut.

Ich nehme derzeit Calzim 3x 1000 mg / Tg. + Vitamin D 2x tgl. -
setze ich mal aus, auch nur 1 Dosis, leider ich schon wieder unter den Krämpfen.

Auch ich habe mir schon mehrmals gewünscht, mit der externen Kalzium Zufuhr aufhören zu können, aber die Realität sieht anders aus, mein Körper verlangt danach.

Meine OP war im April - mir wurde die gesamte Schilddrüse incl. 3 Nebenschilddrüsen entfernt.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Sep 2004 4:28 
Das mit den Kraempfen weicht nun etwas ab, habe da aber auch eine Frage.
Bei mir wurde nicht operiert und ich bekomme Kraempfe die nicht mehr lustig sind an stellen wo ich nie dachte, dass man da Kraempfe bekommt. Die Frage ist nun, ist es auch haeufiger, dass man Kraempfe bekommt, wenn man eine UEberfunktion hat die mit medikamenten behandelt wird?

Danke
Jenny


P.S. Das Zeugs (Magnesium recht hoch konzentiert so die aussage) das mir die Apothekerin gegeben hat hilft gerade mal gar nicht!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Sep 2004 4:35 
Doch noch was zum Thema...
Wenn die Schiddruese noch in einigermassen normaler Form ist wuerde ich eine OP nicht machen, da es wohl eine knapp 50% chance gibt, das der Basedow (spaetestens nach 1 - 1 1/2 Jahren) "selbst aufhoert". Wie ich leider selbst feststellen musste, sind viele AErzte nicht interesiert daran, dass der Patient richtig informiert wird und, wie man so schoen sagt, "schneid wuetig".
Bei mir hiess es sie bleiben bis Montag morgen noch hier (Krankenhaus). Spaeter, fiehl der Groschen und ich fragte mich, wieso eigenlich? Arzt gefragt: " Na morgen kommt der OP Mensch um einen Termin mit Ihnen zu machen." Ahhh interessant, danke sonst noch was? Nein? Gut, gehe heute Abend.
Denn AErzten dort war von oben genannter chance nichts bekannt.
Gott sei dank ist mein Hausarzt besser informiert und hat auch einen Patienten bei dem das geklappt hat.

Einzige Nachteil, man muss eben staendig ueberwacht werden!

Gruss
Jenny


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Nov 2004 0:58 
Hallo Michaela!

Ich hoffe, Du hast es Dir überlegt und bist noch nicht operiert.
Ich habe nun seit ca 4 Jahren Basedow. Hatte alle Begleiterscheinungen. Aber keine Krämpfe oder bekommt man die erst nach der OP?
Ich gehe allerdings seit längerer Zeit zur Elektroakupunktur nach Voll (EAV) und da bekam ich auch schon mal Oleovit D2 und Calcium, nun ist mein Körper gesäubert. Ich glaubte auch nicht dran, aber ich spürte die Besserung. Außerdem gehe ich seit ca. 2 Jahren zu einer Chinesischen Ärztin, wo ich pflanzliche Herztabletten und Kräutertees bekomme, mal auf die Augen abgestimmt oder auf das jeweilige Organ, daß gerade schlechter funktioniert.
Ich hab vor 15 Monaten im Alleingang die Favistan (nach 2 Jahren Einnahme) abgesetzt, da es mir permanent schlecht ging und ich überhaupt nichts mehr sehen konnte.
Natürlich rieten die Chirurgen zur OP, aber mir ging das alles zu schnell, ich wollte noch warten und wissen, warum ich das gerade bekommen hab und nicht z.B. Rheuma. Also begann ich viel zu Lesen und zu Forschen.
Meines Erachtens nach ist es ein psychisches Problem, daß man nicht so einfach lösen kann indem man das Symptom entfert und tut als wäre dann alles i.O. Der Körper will ja etwas mitteilen, indem er ein Symptom aussendet und solange man dessen Bedeutung nicht verstanden hat, kann man auch trotz einer OP nicht gesunden.
Mir erklärten die Ärzte nach der OP habe ich 100 % Unterfunktion, muß also mein lebtag Pulver essen (Thyrex) und wenn man die nicht einstellen kann, dann schnappt man über. Super.
Jetzt hab ich Überfunktion und die Favistan konnten bei meinem Körper nicht eingestellt werden. Also wer kann mir das bei den Thyrex garantieren? Außerdem bin ich ja dann auch nicht gesund wenn ich an einer Unterfunktion leide. Da ich aber weder Luft- noch Atembeschwerden und dem Kennerauge zur Urteilen nach auch keinen Krebs habe, hab ich mich gegen eine einstweilige OP entschieden und bin auf Alternativen umgesattelt. Jetzt 15 Monate danach kann ich nur sagen, ich fühl mich super. Aber ohne den Naturprodukten kann ich auch noch nicht auskommen, aber da weiß ich wenigstens, daß ich keine Chemie zu mir nehme. In 2 Tagen habe ich Kontrolle meiner Schilddrüse im Ambulatorium am Wienerberg. Ich hoffe die Szintigrafie zeigt was positiveres als beim letztenmal, vor langer Zeit.
Ich hab wenigstens durch dieses Symptom mein Leben rekonstruiert und weiß nun warum ich diese Erkrankung bekam. Und ich denke solange ich nicht in der Lage bim mein Leben meinen körperlichen Bedürfnissen anzupassen, werde ich auch nicht vollständig gesund werden, aber allein das Wissen warum hat mich schon 50 % gesunden lassen, weil ich es jetzt akzeptiere, daß ich so bin.

Alles Liebe
Silvia G.


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