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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Gewicht
BeitragVerfasst: 26. Mär 2006 12:58 
Ich kann mich einfach nicht damit abfinden so dick zu sein. Nix hilft mir beim abnehen, früher war es nie ein Problem und heute geht gar nix mehr. Ich bin so verzweifelt.Was kann ich noch machen um wieder schlank zu werden so wie vor Hashi???


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27. Mär 2006 18:35 
gute Hormonlage ist das A und O.

Dann klappt es auch wieder mit dem Abnehmen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27. Mär 2006 19:38 
Ich hab auch schon gehört, dass ein Kombipräparat mit T3 helfen soll.
LG
Lilli


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Mär 2006 19:24 
Hallo,

ich finde es bedenklich, ein Kombipräparat mit T3 zu empfehlen. T3 hat eine wesentlich kürzere Halbwertszeit als T4, kann bei einer Überdosierung also großen Schaden anrichten (v.a. Herz). Ich selbst nehme wegen einer Umwandlungsstörung ein Kombipräparat. Die Umstellung war recht schwierig, ich mußte ganz niedrig dosiert anfangen, sonst hat es mich binnen einer halben Stunde "umgehauen". Nach einem halben Jahr, bei euthyreoter Hormonlage, habe ich kein Gramm abgenommen. Allerdings muß ich zugeben, daß ich mich subjektiv wesentlich besser fühle als vorher. Also werde ich dann doch bald die Energie für eine Diät und mehr Sport aufbringen ;).
Alles Gute!
Griseldis


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. Mär 2006 17:41 
Kurze Erläuterung:
Das Kombipräparat bekommt man doch sowieso nur durch einen Arzt und der wird dann sowieso schaun, ob da eine Umwandlungsstörung vorliegt oder eben nicht.
Bei mir liegt sehr wahrscheinlich eine vor, die genaue Diagnose bekomm ich erst zugeschickt, das mit dem T3 hat mir eine Ärztin im Elisabethspital gesagt...auch ohne zu wissen ob ich tatsächlich eine Umwandlungsstörung habe.
Also ich hab nicht gesagt geh in die Apotheke und kauf dir einfach ein T3 Präparat nimm es ein und dann wirst du dünner - oder?
Das war lediglich ein Hinweis für eine mündige SD-Kranke, die Hilfe benötigt...
und ich denke mündig sind wir doch hier alle- oder etwa nicht?

LG
Lilli


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31. Mär 2006 13:03 
He, nicht Ärgern. Ich habe das ganz richtig verstanden und fand es toll ne Antwort zu bekommen. Denn als ich geschrieben habe ging es mir gar nicht gut und da fand ich den Hinnweis mit der Umwandlungstörung schon hilfreich. Das die Hormonlage das a. und o sind ist auch klar, aber bei vielen bedeutet das gar nix und sie nehmen trotzdem nicht ab.Das ist ja der Frust.
Also nicht streiten sondern zusammen halten, haben doch alle unser Päckchen zu tragen mit dem Hashi......


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31. Mär 2006 20:04 
@Lilli

ja, mündig sind wir alle - darum habe ich auch auf die negative Seite der Kombi hingewiesen! Man wendet sich doch an ein Forum, um verschiedene Meinungen und Erfahrungen zu sammeln, und nicht nur ein Statement. Liege ich da falsch?

Ich habe es gut gemeint, Du sicher auch.

Schönes Wochenende!
Griseldis


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07. Apr 2006 13:42 
Offline

Registriert: 21. Jul 2003 12:37
Beiträge: 7
Wohnort: 1060 Wien
Hallo, Ihr alle !

Nachdem im Herbst 2005 meine Befindlichkeit sich wieder verschlechtert hat und ich auch wieder zugenommen habe, habe ich mich wieder ins Internet geklemmt, um schlauer zu werden.

Schlauer bin ich schon – jetzt muss ich meine Absichten noch meinem Doc implizieren und einen Cortisol-Test machen lassen.

Erklärung:
T4 soll in den Zellen in T3 umgewandelt werden (durch ein Enzym aus der Leber).
Damit T4 in die Zellen transportiert werden kann, wird der Zellrezeptor gebraucht.
Der Zellrezeptor braucht Cortisol.
Cortisol ist ein Adrenalin-Produkt. (Adrenalin wird in der Nebennierenrinde gebildet.)
Wenn zuwenig Cortisol da ist, kann T4 nicht/nicht ausreichend in die Zelle transportiert werden, nicht/nicht ausreichend umgewandelt werden und daher die metabolischen Vorgänge, die den Stoffwechsel am Laufen halten, nicht (oder natürlich nur sehr eingeschränkt) durchgeführt werden.
Hat man samt Substitutionstherapie laut Blutbild normale T4- und T3-Werte und einen niedrigen TSH-Spiegel (was auf den ersten Blick wie eine Überfunktion aussieht), leidet aber trotzdem noch an allen Symptomen und Befindlichkeitsstörungen einer Unterfunktion, liegt der Verdacht auf Cortisol-Mangel nahe.
Die Hormone im Blut sind durch die Einnahme der synthetischen Hormone ausreichend, die Hypothyreose „sitzt“ dann aber in den Zellen – und dort misst sie bei den normalen Untersuchungen, die an uns Hashis durchgeführt werden, keiner.
Wer zusätzlich T3 nimmt, so wie ich, hebt dieses Manko natürlich in kleinerer oder größerer Form auf .

Verkomplizierung dazu:
Wir alle können nicht genug SD-Hormone bilden.
Adrenalin braucht u.a. SD-Hormone, um Cortisol bilden zu können.
Cortisol wird gebraucht, um unsere ohnehin nur spärlich vorhandenen SD-Hormone in die Zelle transportieren zu können, damit sie dort im Interesse eines funktionierenden Stoffwechsel auf T3 (und weiter auf T2, T1 und T0 „heruntergebrochen“ zu werden (durch Entfernung je eines Iodins – T4 hat 4 Iodine minus 1 = T3, usw.)
Also: Was war zuerst da, die Henne oder das Ei ? Der SD-Hormonmangel oder der Cortisolmangel ? Was löste was aus ?

Falls wer einen Cortisol-Test machen will (und auch darf mit Erlaubnis der Krankenkasse): KEINEN 24-Stunden-Sammelurin-Test, KEINEN einmaligen Test mit dem Morgenurin (Cortisol-Spiegel ist am Morgen am höchsten, deshalb besteht die Möglichkeit, dass man da noch in der Norm ist und daher keiner einen Handlungsbedarf sieht), sondern 4x an einem Tag: Einmal morgens, einmal mittags, einmal abends, einmal nachts. Der Cortisolspiegel sinkt im Laufe des Tages ab und es ist zu vermuten, dass man spätestens am Abend nicht mehr „in den Rängen“ sein wird.

Liebe Grüße,
Gundi


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07. Apr 2006 19:07 
Offline

Registriert: 20. Jul 2003 21:04
Beiträge: 12
Hallo Gundi!

Mir geht es genau so wie Dir. Gewicht ist trotz Disziplin ein tägiicher Kampf - vor 4 Jahren wog ich nach einer Reduktilkur 1 1/2 Jahre 75 kg und war happy - dann muss wieder ein Schub gekommen sein und seither kämpfe ich ständig mit allerlei Symptomen. Seit 1 Jahr habe ich ständige Schmerzen von der Lendenwirbelsäule ausgehend, Hüfte bis zum Knöchel abwechselnd beidseitig, sodaß ein geruhsamer Schlaf immer schwieriger wird. Alle Tenderpoints tun mir weh, bald darf man mich gar nicht mehr angreifen, weil jeder Punkt schmerzt.

Habe heute wieder einen neuen Anlauf genommen, nachdem ich gegen Rheuma mit Infiltrationen behandlet wurde und bin heute wieder zu einer Orthopädin gegangen, um eine andere Meinung einzuholen.

Und siehe da - sie bestätigte meinen Verdacht, welche bis jetzt alle meine behandelnden Ärzte verneint haben, dass meine Muskelschmerzen und Verhärtungen sehr wohl mit Hashimoto zu tun haben. Sie erzählte mir, dass sie eine Patientin mit diesem Krankheitsbild hatte und sich seither selbst mit dieser Diagnose beschäftigt und informiert hat, weil sich die meisten Ärzte damit gar nicht auskennen, wozu ich nur zustimmend nicken konnte.

Ich habe nun hömopathische Pillen und Salben bekommen, Topfenwickel sollen sehr gut sein und hat sie mir auch empfohlen und bin für nächste Woche wieder bestellt. Hat mir sowohl die Lebenwirbelsäule. als auch das Knie infiltriert, die Stellen, welche besonders schmerzen.

Du siehst, man soll die Hoffnung nicht aufgeben, ich kämpfe auch bereits seit 9 Jahren, mit abwechselnden Erfolgen mit dieser Krankheit. In der letzten Zeit ziemlich mutlos, da jeder nur beschwichtigen tut.

Mein TSH ist seit einem Jahr unter der Nachweisgrenze, FT 3 und FT 4 im Normbereich. Müdigkeit, Kältegefühl, brüchige Nägel und jetzt noch die Muskelschmerzen und Verhärtungen sind meine ständigen Begleiter.
Nehme derzeit 250 g Thyrex, habe kurzfristig reduziert, aber dann explodiert mein Gewicht noch mehr und die Müdigkeit ist kaum einzudämmen. Ich gehe sicher nicht mehr mit der Reduzierung herunter, so wie viele Ärzte meinen, ich wäre in der Überfunktion, was aber nicht stimmt. Werde jetzt die Gesundenuntersuchung machen und dann mit den neuen Blutwerten zu einem Gynokologen und Endrikologen zur Meinungsbildung gehen. Leider kostet dies immer wieder viel Geld.

Ich wünsche Dir trotzdem viel Karft, gib nicht auf und horche auf Deine innere Stimme, die ist meistens die Richtige!

Liebe Grüße!

ELFI


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07. Apr 2006 22:53 
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Registriert: 26. Jan 2006 17:52
Beiträge: 18
Wohnort: Tirol
Hallo Gundi,danke für den Tip mit dem Cortisoltest. Werde mir am Montag gleich einen Termin geben lassen und mit dem Arzt darüber sprechen. Wenn der Nachweis im Harn tagsüber so unterschiedlich ist, kann man das nicht auch im Blut nachweisen? Gruß Helga


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