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Vor 3 Jahren hatte ich, weiblich, 39, eine Halsentzündung. Im Anschluss ein massives Globusgefühl. Mein Hausarzt meinte, das käme noch von der Infektion. Da es auch in den folgenden Wochen nicht besser wurde, machte ich unzählige Untersuchungen: Refluxröntgen (Verdacht auf Zwerchfellbruch), Halswirbelröntgen, Allergietest, EKG, Kehlkopfspiegelung, Kieferröntgen, Halsultraschall (Schilddrüse normal groß lt. Befund), doch niemand empfahl mir, die Schilddrüse zu untersuchen. Gleichzeitig hatte ich einen unwahrscheinlich schnellen Puls und seit damals fühle ich mich nie mehr richtig gut. Jetzt ist der Puls oft viel zu langsam (geht runter bis 50, obwohl der Blutdruck leicht gestiegen ist (öfters um die 145/95), ich bin so depressiv (hab dadurch das Globusgefühl immer als psychosomatische Erscheinung abgetan), unreine Haut, Angst- und Panikattacken, in letzter Zeit schlafe ich schlecht, habe stets das Gefühl einer inneren Anspannung (das ist mein Hauptproblem, nie mehr entspannen zu können ist ganz furchtbar schlimm), Druck-Kopfschmerzen, immer noch anfallsweise das Globusgefühl (bei Belastung, oft auch wenn ich in einer bestimmten Lage im Bett liege), unregelmäßige Menstruation (obwohl in letzter Zeit besser, aber manchmal bleibt sie auch 3 Monate weg, wir verhüten seit 16 Jahren nicht und trotzdem wurde ich nie mehr schwanger), ich würde dauernd zunehmen (passe so auf, wenn ich nur einmal abends etwas esse, habe ich nächsten Tag gleich 1-2 kg mehr), manchmal leicht geschwollene Beine und das Gefühl, Halsschmerzen zu haben und und und. Jetzt wurde bei meiner Schwester das Hashimoto-Syndrom festgestellt nach einer massiven Schilddrüsenentzündung. Und jetzt meine Frage (traue mich ja kaum mehr zu einem Arzt, fühle mich wie ein Hypochonder): Wäre es möglich, dass so etwas vererbt ist und es sich bei mir auch um eine Schilddrüsenerkrankung handelt?
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