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BeitragVerfasst: 16. Mär 2006 11:30 
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Registriert: 06. Jul 2005 17:05
Beiträge: 59
Wohnort: Wien
Hallo Biggi und Kathrin,

@Biggi: Tabletten mit 100 µg Selen sind leicht erhältlich, die kannst du auf jeden Fall mal probieren! Es gibt verschiedene Selenkapseln, manche schwören auf Natriumselenit, das darf man aber nicht gleichzeitig mit Vitamin C einnehmen; ich persönlich fand Selenhefe, wie sie in den meisten Produkten enthalten ist, unangenehm)

@ Kathrin: Das mag ja alles für Hashis stimmen, aber wie ist das, wenn man keine Hashi hat, wie wahrscheinlich Biggi und ich auch?

Ich selbst habe ganz neue Werte vom 08.03.06:
TSH= 0,90
ft4= 1,36 ng/dl (0,93-1,70)
ft3= 2,7 pg/ml (1,8 - 4,6)


lg,
semmelchen

kathrin1980 hat geschrieben:
Hallo,

"Bei einem TSH Wert von 0,42 wirklich noch weiter steigern? Ok, wenn ihr ein Arzt dazu rät, aber es wären dann häufige Kontrollen besonders wichtig. Der fT3 Wert von Biggi ist zwar nicht besonders hoch, aber er ist ja in den letzten 6 Monaten auch nicht gestiegen (!) unter der Einnahme von dem L-Thyroxin, also kann man sich ja von einer weiteren Steigerung diesbezüglich auch nicht allzu viel versprechen?!"

Ok, dann rechnen wir halt mal :) http://hpu-info.gmxhome.de/test/laborzettel.htm :
fT4 24,35%
fT3 29,13%
Also beides im unteren Drittel! Da sich die meisten (!) Hashis bei 60-100% am wohlsten fühlen, würde ich steigern.
Zum leidigen Thema niedriger oder kein messbarer TSH wurde hier www.ht-mb.de/forum schon so viel geschrieben,...
Es muss jeder für sich selbst wissen wann er sich gut fühlt und ob er noch weiter steigern möchte...
DEN PATIENTEN (DIE SYMPTOME) BEHANDELN UND NICHT NUR DIE LABORWERTE!


LG Kathrin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16. Mär 2006 12:13 
hallo zusammen,

@biggi: selen soll man auch einschleichend nehmen - eher mit 50 µg anfangen - ich schmiss mir gleich 200µg auf einmal rein und hatte gewaltige üf-symptome und setze sofort wieder ab, bis ich erfahren hab, selen soll man ebenso wie die sd-medis einschleichend nehmen, dann hat's funktioniert.
ich würde zuerst den kompletten hormonstatus abklären lassen und einen umstieg auf ein kombipräparat in erwägung ziehen. nahcdem das ft3 das körperaktive hormon ist, funktioniert's dann vielleicht auch mit dem abnehmen oder zumindest nicht weiter zunehmen.

@kathrin: ich schliesse mich voll deiner meinung an, würde aber einen umstieg auf ein kombipräparat in betracht ziehen, da ft3 zu niedrig.

@semmelchen: ich dosiere selbst, je nach befinden und fahre gut damit - wie will ein arzt abschätzen, wie es mir mit einer bestimmten dosierung geht - solange der tsh in der norm ist, ist es für mich voll ok.

lg,
patrizia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16. Mär 2006 12:26 
Hallo alle "Helferlein" miteinander,

ich finde es ganz toll, wie Ihr mich unterstützt. Ich werde als Quintessenz Eurer Ratschläge Anfang April einen Hormonstatus bzgl. SD-Hormonen, allen Antikörpern sowie auch der Geschlechtshormone vornehmen lassen (Ihr müßt wissen, daß ich mich gerade von einer sehr großen Myomoperation mit Bauchschnitt, die vor 5 Wochen stattfand und bei der auch einiges sonst festgestellt wurde, z. B. Adhäsionen an Darm und Blase, Endometriose, erhole). Jetzt fahren wir alle vier erst einmal für 2 Wochen in Urlaub, ich bin 42 Jahre alt und habe 2 Buben von 4 und 6 Jahren, bin außerdem selbständig berufstätig. Da könnt Ihr Euch vorstellen, daß ich leistungsfähig sein muß. Das war ich auch immer, und diesen Zustand möchte ich sobald wie möglich wieder herstellen.

Meine Symptome außer Gewichtszunahme sind eigentlich alles, was auch mit meinem niedrigen Eisen-, Hb- und Ferritinwert einhergeht: extreme Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Atemnot beim Treppensteigen (so habe ich vor ca. 1/2 Jahr überhaupt erst gemerkt, daß etwas nicht stimmt), Haarausfall, aber auch starkes Schwitzen. Allerdings unterliegen diese Myome ja auch dem Östrogeneinfluß, und zu viel Östrogen bringt ebenfalls das Körpergewicht durcheinander.

Das war jetzt sehr lang und auch etwas "off topic", aber nur, damit Ihr meine momentane Situation ganz kennt. Ich komme übrigens aus Deutschland, deswegen dürfte es auch mit den von Euch erwähnten Kombimedikamenten keine Schwierigkeiten geben.

Danke noch einmal, ich lese weiter ganz interessiert mit. Das Forum ist klasse.

Es grüßt Euch alle

Biggi42


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16. Mär 2006 12:52 
Offline

Registriert: 06. Jul 2005 17:05
Beiträge: 59
Wohnort: Wien
Liebe Patrizia,

Das finde ich ja auch o.k, solange der TSH in der Norm ist, aber Kathrin hatte ja gemeint, dass es Patienten gibt, die einen supprimierten TSH brauchen, um sich wohl zu fühlen! Aber wie gesagt, sie spricht ja vor allem von Hashi-Patienten. ?!

Ich bin kein Experte, aber sich selbst in eine subklinische Überfunktion zu bringen, sollte man vielleicht in so einem Forum auch nicht verharmlosen, das könnte auf Dauer auch der Gesundheit schaden!

lg,
semmelchen


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