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BeitragVerfasst: 14. Feb 2006 0:01 
..


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BeitragVerfasst: 14. Feb 2006 11:54 
Hallo,
nein, gerade die Schilddrüsenhormonsubstitution ist wichtig, um ein gesundes Kind zur Welt zu bringen - und auch um schwanger werden zu können. Die Schilddrüsenhormone hängen eng mit den Sexualhormonen zusammen, also ist es wichtig, eine gute Einstellung der Schilddrüsenhormone zu haben. In der Schwangerschaft sind häufigere Kontrollen nötig, da man etwas mehr benötigen kann.
Alles Gute!
Gini


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Feb 2006 12:07 
Hallo,

Favistan und andere Schilddrüsenhemmer haben Nebenwirkungen. Nebenwirkungen, die sich auch auf die Frucht auswirken können - ohne Zweifel.

Durch die Medikamente wird man aber nicht unfruchtbar. Unfruchtbar kann man eher dadurch werden, wenn man die Hormonlage nicht in Ordnung bekommt.

Ist ja wohl klar - sogar bei ansonsten Gesunden stößt der Körper häufig die Frucht ab, wenn was nicht stimmt. Und wenn der Körper merkt, dass er eh genug zu tun hat, den Hauptkörper zu versorgen - dann reguliert er häufig es so, dass man erst gar nicht schwanger wird.

Gut eingestellte Überfunktionspatienten können dann auch während der Einnahme von Schilddrüsenhemmer schwanger werden. Wenn Du mal auf den Beipackzettel schaust, dann steht da sicher ein Warnhinweis drin.
Natürlich kann auch bei sorgfälitigster Verhütung mal was passieren.

Wenn Du mal ins forum www.ht-mb.de ---- rein ins Morbus Basedow-Forum rein, wirst Du sicherlich etliche treffen, die trotz Schilddrüsenhemmer gesunde Babies zur Welt gebracht haben. Soviel ich gelesen habe, hat in diesem Fall anscheinend Carbimazol in geringer Dosis die wenigsten Nebenwirkungen.

Fakt ist aber, dass Du Durch Favistan nicht unfruchtbar wirst.
Fakt ist auch, dass eine ungenügende Schilddrüsenhormonlage erschwert, schanger zu werden.
Fakt ist weiterhin, dass eine ungenügende Schilddrüsenhormonlage häufig zu Problemen bei den Gyn-Hormonen führt .
Fakt ist weiterhin, dass man nicht schwanger werden sollte, solange man in Überfunktion ist - die Hemmer kann man nicht absetzen, und wenn man diese wegen der Nebenwirkung nach einiger Zeit ausschleicht, könnte ein Rückfall kommen und möglicherweise eine Radio-Jod-Therapie oder eine OP nötig sein. Alles keine Voraussetzung für Schwangerschaft und Baby.

Gruss

Anna-Lena


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BeitragVerfasst: 15. Feb 2006 17:24 
Danke für die INFOS.
MELDE MICH NÄCHSTE WOCHE WIEDER.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16. Feb 2006 15:28 
Sorry,
hatte ja gar nicht meinen Referenzbereich beim VB angegeben.

Herzlichst, Eure Miri

Hier nochmal wirklich meine kompletten Werte:
----------------------------------------------------------------------------
Material: EDTA
ANALYSE/ERGEBNIS/REFERNZBEREICH

BLUTBILD:
Leukozyten: 7,3 /nl -Referenzbereich: 4,0-10,0
Erythrozyten: 4,80 /pl -Referenzbereich: 3,80-5,20
Hämoglobin: 14,4 g/dl -Referenzbereich: 12,0-16,0
Hämatokrit: 0,40 l/l -Referenzbereich: 0,35-0,47
MCV: 84 fl -Referenzbereich: 80-100
MCH: 30 pg -Referenzbereich: 26-34
MCHC: 36 g/dl -Referenzbereich: 32-36
Thrombozyten:237 /nl -Referenzbereich:140-440
----------------------------------------------------------------------------
Material: VOLLBLUT
ANALYSE/ERGEBNIS/REFERENZBEREICH

FT3: 4,07 ng/l -Referenzbereich: ab 11 Jahre 2,20-4,70
FT4: 1,30 ng/dl -Referenzbereich: ab 11 Jahre 0,90-1,80
TSH:<0,01— mU/l -Referenzbereich: ab 6 Jahre 0,30-4,50
----------------------------------------------------------------------------
Material: VOLLBLUT
ANALYSE/ERGEBNIS/REFERENZBEREICH/ENDBEFUND

FT3: 4,07 ng/l -Referenzbereich: ab 11 Jahre 2,20-4,70
FT4: 1,30 ng/dl -Referenzbereich: ab 11 Jahre 0,90-1,80
TSH:<0,01— mU/l -Referenzbereich: ab 6 Jahre 0,30-4,50

TSH-Rezeptor-Antkörper (TRAK): 25 + U/l -Referenzbereich: <9 Graubereich: 9 - 4

AK gegen TPO: 604 +kU/l -Referenzbereich: <100 Graubereich: 70 - 130
----------------------------------------------------------------------------


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Feb 2006 17:39 
Offline

Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Miri hat geschrieben:
AN ALLE: Zusatzfrage:

- Kann man durch Schilddrüsenhormonpräparateinnahme -
sprich in meinem Fall: durch das Medikament "Favistan" unfruchtbar werden oder ein krankes Kind zur Welt bringen.

- Wie gefährlich sind solche Medikamente für Ungeborene.
Dies beschäftigt mich schon seit langem.

Weiß hier drüber jemand Bescheid?

…bin dankbar für jede ernstgemeinte Mitteilung.
Eure Miri


Hallo Miri!

Nachdem einiges durcheinander gebracht wurde - Schilddrüsenhormonsubstiton ist gerade wichtig in der Schwangerschaft - möchte ich kurz Stellung beziehen.

Also es stimmt, Schilddrüsenhormonsubstiton ist gerade wichtig in der Schwangerschaft, aber Favistan ist kein SD-Hormon sondern ein SD-Blocker. Man darf da die beiden Dinge nicht vermischen.

In der Schwangerschaft ist es wichtig, dass man wenn man Unterfunktion hat, seine SD-Medikamente regelmäßig einnimmt, damit die Gefahr eines Abortus minimiert wird.

Grundsäztlich hat aber das Baby sehr früh schon (ich glaube 3. Monat) einen eigenen SD-Regelkreislauf und ist nicht auf die SD-Hormone der Mutter angewiesen.

Anders sieht es jedoch mit SD-Blockern aus - die sind auch plazentagängig und können daher in den Regelkreislauf beim Baby eingreifen, daher ist es wichtig, so wenig wie möglich an SD-Blockern während der Schwangerschaft zu nehmen, damit der SD-Regelkreislauf beim Baby nicht blockiert wird.

Dennoch ist es natürlich wichtig, wenn die schwangere Mutter einen Überfunktion hat, diese zu regulieren, weil eine ungeregelt Überfunktion sowohl für Mutter als auch Kind gefährlich ist.

lg
Maria


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Feb 2006 22:11 
Hallo liebe Maria,
danke für Deine Infos,

AN ALLE:

Sodele, …muß jetzt evtl. die Radiojodtherapie angehen.

Hat da jemand Erfahrung?
Oder wie war´s bei Euch und wie ist
Euer momentaner Zustand nach der Radiojodtherapie?

Merci wie immer für Eure Tipps.

Ciao,

Eure Miri


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22. Feb 2006 18:41 
Gibt es noch weitere Alternativen?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Feb 2006 23:12 
Hi, liebe Leute,

In wieweit muß man nach einer
Jodstrahlenbehandlung Medikamente einnehmen?
Oder braucht man nach einer solchen Behndlung noch Medikamente?

LG, Miri


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Feb 2006 12:17 
Gast hat geschrieben:
Hi, liebe Leute,

In wieweit muß man nach einer
Jodstrahlenbehandlung Medikamente einnehmen?
Oder braucht man nach einer solchen Behndlung noch Medikamente?

LG, Miri


Haben hier Leute Erfahrungen dazu?


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