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 Betreff des Beitrags: Endlich Hilfe bekommen
BeitragVerfasst: 01. Feb 2006 13:28 
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Registriert: 11. Jan 2006 12:07
Beiträge: 353
Wohnort: Wien
Jahrelang leide ich schon unter diversen Schilddrüsensymptomen, Panikattacken, eisige Kälte, Erschöpfungszustände usw. Voriges Jahr wurde "endlich" Hashimoto diagnostiziert. Ich bekam aber keinerlei Hormone, man wollte noch weiter warten. Im Jänner bei der neuerlichen Kontrolle in der Ambulanz wurde plötzlich ÜF festgestellt und empfohlen ich soll für die nächsten 6 Wochen täglich 1/2 Xanor wegen der Panikattacken und meiner argen Angstzustände nehmen und dann wiederkommen.

Xanor ist ein Psychomedikament welches nur im äußersten Notfall genommen werden sollte, sonst führt es zur Sucht. Nach 6 Wochen soll ich wieder kommen. Auch bei der Szinthigrafie dürfte etwas schief gegeangen sein, aber ich kann es nicht beweisen. Mir hätte etwas gespritzt werden sollen, darauf wurde aber vergessen. Trotzdem behauptet man, es wurde etwas gespritzt.

Ich habe mir bei einer Ärztin für Endokrinologie einen Termin geben lassen und heute war es endlich soweit. Meine momentanen Werte liegen zwar nicht ausserhalb des Referenzbereiches, aber im oberen Bereich.
Diese Ärztin war äußert freundlich und nett, hörte mir geduldig zu und erklärte bzw. beruhigte mich bzgl. Hashimoto. Sie meinte, sie verschreibt mir jetzt einmal eine kleine Hormondosis Euthyrox 1/2 von der niedrigsten Dosis. In 3 Monaten soll ich wieder zur Blutabnahme kommen und sie wird mir dann sagen ob ich die Dosis erhöhen soll oder nicht.

Ebenso hat sie mir wieder Seroxat für meine Depressionen und Ängste gegeben. Das was ich von der Neurologin hatte, war ungeeignet.

Ich hoffe, dass endlich mein Leidensweg ein Ende hat und langsam Besserung eintritt. Vorallem bin ich so froh, endlich eine Ärztin gefunden zu haben, die geduldig zuhört und auf die Probleme der Patienten eingeht.

LG
USCHI


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BeitragVerfasst: 01. Feb 2006 21:01 
Hallo Uschi!
Schön, dass Du jemanden gefunden hast, der Dich gut betreut!!
Bei welcher Ärztin warst Du, das würde sicher alle anderen hier auch interessieren!
Wünsch Dir alles Gute!
Lg
Natalie


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BeitragVerfasst: 01. Feb 2006 22:11 
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Registriert: 19. Sep 2005 20:23
Beiträge: 25
Wohnort: Wien
Hallo!

Ja, das wäre wirklich toll wenn du uns verraten würdest bei welcher Ärztin du warst.

Liebe Grüsse
Manuela


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02. Feb 2006 10:22 
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Registriert: 05. Jan 2006 23:34
Beiträge: 5
hallo,
das ist echt ein wahnsinn was ärzte so verschreiben und diagnostizieren, wenn ich alles genommen hätte was mir gewisse neurologen verschrieben hätten, wäre ich jetzt schon woanders, aber nicht hier, so hatte ich mal eine dosis von 10 tabletten täglich, die dann ein anderer arzt auf eine reduzierte....


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BeitragVerfasst: 02. Feb 2006 11:12 
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Registriert: 11. Jan 2006 12:07
Beiträge: 353
Wohnort: Wien
Bei welcher Ärztin warst Du, das würde sicher alle anderen hier auch interessieren!
Wünsch Dir alles Gute!
Lg
Natalie[/quote]

Hallo an Alle !

Ich war bei einer Internistin die auch Endokrinologie macht und sie ist im 13.Bezirk und heißt Dr.Irene Pecnik.

Ich kann aber nur für mich sprechen, nachdem ich bis jetzt immer schlechte Erfahrunge gemacht hatte.

Vielleicht gibt es Leute in diesem Forum, die mit ihr überhaupt nicht zufrieden waren und sogar gewechselt haben. Ich war ja auch erst 1x bei ihr. Es wurde ein EGK gemacht, die Lungenfunktion gemessen und ein wirklich ausführliches Gespräch geführt. Alle alten Befunde eingescannt und eine Sonografie gemacht. Die Medikamente erklärt und nachdem ich so verzweifelt war und nurmehr geweint hatte, weil es mir so schlecht ging, hat sie mich wirklich beruhigt und getröstet.

Das hat richtig gutgetan !!

Zumindest hat sie den Versuch gewagt mir endlich Hormone (wenn auch in kleinster Dosis) zu verschreiben. Ein Versuch ist es immerhin wert.

Sie meinte auch, viele werden einfach in die Psychoecke gestellt und nehmen nur Psychopillen und werden zu Gesprächstherapien oder sonstigen überredet. Das bringt alles nichts, wenn es von der Schilddrüse kommt. So habe ich es ja bereits jahrelang erlebt. 3 Psychotherapien und sämtliche Meikamente haben kaum geholfen.

Ich hoffe, ioch kann auch in Zukunft nur Positives von dieser Ärtzin berichten. Wie gesagt, vielleicht gibt es aber auch Negative Erfahrungen mit ihr.

Alles Gute an meine Leidgenossen
USCHI


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BeitragVerfasst: 02. Feb 2006 19:34 
Hallo Uschi!

Schön zu hören, dass ein Arzt sich endlich deiner Probleme richtig angenommen hat!!

Psychotherapie ist ja nichts schlechtes nur wenn alles von einer nicht richtig funktionierenden Schilddrüse ausgeht kann man besprechen und analysieren was man will, es wird nicht helfen.

Ich hoffe es geht weiter bergauf,
bleib dran,
liebe Grüsse von der noch immer arbeitsunfähigen Martina


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BeitragVerfasst: 03. Feb 2006 9:36 
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Registriert: 11. Jan 2006 12:07
Beiträge: 353
Wohnort: Wien
Gast hat geschrieben:
Hallo Uschi!

Ich hoffe es geht weiter bergauf,
bleib dran,
liebe Grüsse von der noch immer arbeitsunfähigen Martina


Hallo Martina !

Auch ich bin schon Jahre wegen meiner Panikattacken daheim, mir gehts zeitweise sehr schlecht und ich verlasse manchmal garnicht die Wohnung, weil auch plötzlicher Durchfall oft dazukommt. Ich bin noch immer überzeugt, dass die ganzen Jahre schon die Schilddrüse verrückt gespielt hat. Ich hatte immer schon Werte im oberen Referenzbereich, aber das war ja laut Ärzte "normal"

Gestern hatte ich die 1. Einnahme von Euthyrox und mir war den ganzen Tag nicht mehr so schrecklich kalt wie sonst, auch so hatte ich das Gefühl, dass es mir etwas besser ging. Am Abend gings aber mit dem Kältegefühl wieder los, wahrscheinlich hat die Wirkung dann schon nachgelassen.

Übrigens ich habe gestern diese tolle Ärztin angerufen und wollte 2 Fragen wissen. Man hat mir versprochen sie wird zurückrufen. Ich habe den ganzen Tag gewartet und dachte dann schon, oje sie ist doch nicht so toll !!! Und stell dir vor um 20.15 läutet bei mir das Telefon und die Ärztin hat mich angerufen und sich entschuldigt, dass es so spät geworden ist, was ich denn für Fragen hätte und womit sie mir helfen kann?

Ich konnte es garnicht glauben, dass es sowas wirklich heutzutage noch gibt. Das sich Ärzte so intensiv um ihre Patienten kümmen.

Alles Liebe auch an alle anderen Leidgenossen
USCHI


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Feb 2006 13:59 
Hallo Uschi!

Tut gut solche Infos zu erhalten!!!

Habe mir gleich den Namen deiner Ärztin notiert und wenn meine das nächste Mal nicht weiter weiß, dann "glühe" ich in den 13.Bezirk.

Finde es gut, dass du mit den Tabletten begonnen hast aber Vorsicht beim Dosis erhöhen!! Lieber langsamer als zu schnell.

Wünsche dir das es weiter so positiv weitergeht

liebe Grüsse
Martina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Feb 2006 14:06 
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Registriert: 11. Jan 2006 12:07
Beiträge: 353
Wohnort: Wien
Hallo Martina !

Sie hat mir nur eine ganz kleine Dosis 12.5µg verschrieben und gemeint ich soll das jetzt einmal bis zur nächsten Blutabnahme im Mai nehmen. Danach wird sie mir sagen um wieviel ich erhöhen soll. Ich hab jetzt all die vielen Jahre auf Hilfe gewartet, da kann ich ruhig die 3 Monate warten und mir mit einer Erhöhung zeitlassen. Ich vertraue der Ärztin, momentan gehts mir viel besser.
Glaubst du, dass schon so eine kleine Dosis diesen Erfolg bringen kann?

LG
Uschi


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BeitragVerfasst: 03. Feb 2006 21:02 
Hallo Uschi!

Lieber zuerst ganz langsam starten und dafür keine dieser grässlichen ÜF-Symptome bekommen.
Das ist zumindest meine Meinung.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es dir mit 12,5 bereits besser geht.
Falls du das Gefühl bekommst das die Dosierung zu niedrig ist kannst du ja früher deine Werte bestimmen lassen.

Vergiss nicht immer an der selben Stelle die Blutabnahmen durchführen zu lassen, da es ziemlich grosse Schwankungen zwischen Spitalsambulanzen und versch. Labors gibt und somit das Ergebniss nicht aussagekräftig ist.

Liebe Grüsse
Martina


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