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Hi Nina, ich kann das nachfühlen, sehr sogar - es stimmt viele Menschen um sich herum bedeuten nicht unbedingt eine Stütze und Freundschaft. Auch für mich ist die Arbeit Therapie- je mehr ich mich darin vergrabe, desto weniger Zeit hab ich nachzudenken, ob ich mich meinen Ängsten stellen soll oder nicht. Vielleicht hab ich´s auch besser als du, weil ich die persönliche Diagnose Krebs hatte und nicht mein Kind. Das wäre für mich, glaub ich, noch schwerer zu bewältigen.
Auf der anderen Seite ist es aber sehr gefährlich sich so mit Arbeit einzudecken, weil man nie die Möglichkeit hat seine Sorgen, Verzweiflung und Ängste zu lösen. Ich bin jetzt schon soweit, dass ich die Ängste manchmal zulasse - und siehe -plötzlich ist es gar nicht mehr so schlimm. Es gibt immer einen Weg, das ist mein Leitsatz!
Übrigens meine Kids sind 9 und 6 Jahre alt.
Hoffentlich sind deine Ohrenschmerzen besser geworden, liebe Grüsse, Chissi
P.S. nimm das Leben nicht so schwer - du lebst nur einmal, genieß es, freu dich dass du so einen wunderbaren Sohn hast, für den du da sein darfst.
Kann mich erst wieder Montags melden, also warte nicht, da melde ich mich ganz bestimmt! Bis dahin alles Liebe
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