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 Betreff des Beitrags: Dauermüdigkeit bei Basedow
BeitragVerfasst: 11. Okt 2005 13:36 
Ich bin seit ca. 1 Jahr mit dem Basedow in Behandlung. Ich bin leider schwer einzustellen, denn wenn ich mal mit den Werten im Normbereeich bin und wir auf 1/4 Favistan reduzierten, bin ich dann nach ca 3 Wochen bei der nächsten Kontrolle bei FT3 und FT4 bei den doppelten Werten und der TSH ist sowieso verschwunden. Bei der Einnahme von Favistan hatte ich keine Nebenwirkungen, außer leichte Augenrötung und ich habe an meinem Wohlbefinden germerkt, wie meine Werte bei der nächsten Kontrolle aussehen werden.
Da es jetzt das Favistan nicht mehr gibt, bekomme ich Thiamazol, das angeblich ident mit Favistan ist. Zufälligerweise ergab es sich, daß ich den Medikamentenwechsel wieder bei doppelten Werten vollziehen mußte. Bei der Einnahme von 2x1 Thiamazol tgl für 10 Tage und danach 1x1 für weitere 10 Tage, hatte ich bei der Kontrolle Normalwerte, bis auf den TSH. Aber müde, saft- und kraftlos war ich trotzdem. Nach der Einnahme von 1x1 tgl für 10 Tage zeigte die Kontrolle, daß ich beim 4er-wertr im Normbereich und beim 3er-Wert Unterwert hatte. Ich bin aber so müde, daß ich in der Firma vor dem PC einschlafe. War heute bei der Kontrolle und habe im Wartezimmer geschlafen. Ich erklärte das der Ärztin, worauf sie meinte, daß die Werte eigentlich ganz gut seien und ich zum Internisten gehen sollte.
Das kann doch nicht sein, daß ich bei Favistan körperlich fit war und bei Thiamazol eine Leiche bin. Und das bei Normalwerten. Ich kann nicht glauben, daß die beiden Medikamente völlig ident sind. Außerdem bin ich derzeit sehr leicht reizbar und stark aufbrausend, was ich vorher nie war. Bin neugierig, was die Kontrolle in 10 Tagen bringt, aber so kann es nicht weitergehen und das wie ich glaube, nur wegen dem Thiamazol.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Okt 2005 18:57 
Offline

Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo Gast!

Das ist eine spannende Beobachtung, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass das wirklich mit dem Medikament zusammen hängt.

Ich bekomme auch Favistan und habe das Thiamazol schon zu Hause. Laut Beipacktext und Info von Sandoz direkt sind die beiden Medikamente völlig ident, in Deutschland war Favistan schon seit längerem unter dem Namen Thiamazol erhältlich, das ist ja auch der Name vom Inhaltsstoff.

Du schreibst, dass die Werte von fT3 und 4 sehr weit auseinander klaffen, ich denke die Müdigkeit kommt eher daher. Ich hatte am Anfang auch mal eine ähnliche Konstellation und habe genau die selbe Beobachtung gemacht (müde, UF-Symptome) Auch ist es für den Körper eine Belastung, immer von einem extrem ins andere zu schwanken, das ist nicht gut so.

Meine Ärztin hat mir jetzt empfohlen, nicht gleich von 10 auf 5 mg zu wechseln sondern stufenweise. Begonnen haben wir mit abwechselnd einen Tag 10 anderen Tag 5 mg und dann noch 5 x 5 und 2 x 10 mg bis wir dann zu 7 x 5 mg gekommen sind.

Vielleicht kannst Du das mal mit Deinem Arzt besprechen ob das für Dich auch eine Möglichkeit wäre, die Dosis nicht gleich zu halbieren sondern langsam zu reduzieren? Vielleicht würde das Immunsystem dann nicht so negativ reagieren? Versuchen kann man es ja, vielleicht redest Du mal mit dem Arzt darüber.

lg
Maria


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Nov 2005 9:12 
War am 8.11.2005 wieder zur Kontrolle bei einer vorherigen Einnahme von 1/2 Thiamazol tgl. für die letzen 3 Wochen. Die Blutwerte waren in Ordnung und die Ärztin wollte auf ein 1/4 tgl. reduzieren, aber ich war ein Wrack. Ich war nur noch müde, konnte schon im sitzen schlafen, eine 1/4 Stunde beim Pc sitzend bin ich eingeschlafen und mit der Maus gescheppert, ich traute mich gar nicht mehr mit dem Auto fahren! Ich habe das der Ärztin erklärt und mich geweigert, Thiamazol weiterhin einzunehmen. Sie verschrieb mir Prothiucil 1 Tbl. tgl. Da sie aber die Dosierung nicht wußte, stiegen meine Blutwerte T3 und T4 auf den 2,5 fachen Höchstwert. Aber schon 3 Tage nach dem Wechsel war meine Müdigkeit fast völlig weg. Meine neue Dosierung war 3X2 Tbl. tgl. Jetzt war ich am 15.11.2005 wieder zur Kontrolle und meine Werte liegen nur noch knapp über der Höchstmarke, aber was für mich am Wichtigsten dabei ist, ich habe wieder Leben in mir. Ich kann wieder normal arbeiten, kann wieder Sport betreiben und fühle mich pudelwohl.
Es mag ja wohl sein, daß Thiamazol die gleichen Inhaltstoffe enthält wie Favistan, aber die Nebenwirkungen waren für mich katastrophal. Ich hoffe nach der Kontrolle am 22.11.2005 reduzieren zu können, obwohl ich keine Nebenwirkungen bei der Einnahme von Prothiucil habe. Ich werde mich wieder melden.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Nov 2005 12:49 
Hallo Leidensgenossin!
Auch ich hab Favistan und später Prothiucil eingenommen.
Meine Nuklearmedizinerin hat mich aber aufmerksam gemacht, Favistan abends einzunehmen. Habe mich dabei tagsüber sehr sehr gut gefühlt, aber da ich so tief nachts schlief und eigenwillig geträumt hatte, bat ich bei der nächsten Kontrolle wo wieder eine Einnahme notwendig war, um ein anderes Medikament. Das war dann Prothiucil. Bei der Einnahme bekam ich, nachdem die Anfangsdosis ziemlich hoch war, Problem wie Herzrasen etc. Nach Reduzierung bis zur Erhaltungsdosis gings mir besser.
Ich kann deine Probleme nachvollziehen.
Alles Gute
Gudrun


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Nov 2005 8:22 
Hallo hier bin ich wieder! War am 22.11.2005 wieder zur Kontrolle und der T3 und T4 sind schon im normalbereich, nur der TSH-Wert mußsich noch anpassen. Wie schon beim letzten Mal erwähnt, ich fühle mich derzeit pudelwohl, Ich kann nur jedem raten, der Thiamazol einnimmt, auf Prothiuzil zu wechseln, denn das hinterläßt bei mir keinerlei Nebenwirkungen. Meine derzeitige Dosierung 2X1 tgl. für eine Woche, dann 3X1 tgl. für eine Woche und dann wieder Kontrolle. Tschüß und ich melde mich wieder.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Nov 2005 23:14 
Hallo!

Mein Bruder der auch MB hat, hat auch bereits von Favistan auf Thyamazol gewechselt und genau die gleichen Probleme bezüglich Müdigkeit.

Ich selber habe Hashimoto, aber meine kleine Tochter (8 Jahre) hat MB und nimmt auch im Moment 1 Tablette Favistan. So jetzt hat mir der Arzt letztens auch Thyamazol aufgeschrieben, ich hatte aber Glück und in der Apotheke gabs noch eine Packung Favistan. Die in der Apotheke meinten aber auch, das ist das gleiche nur der Name ist anders. Im Moment hat sie noch genug Tabletten, aber ich habe echt Angst vor dem Wechsel. Dadurch das sie ja noch relativ klein ist, muß ich ja genau aufpassen bezüglich Veränderungen - ihr selber fällt es gar nicht so auf.

Sabine


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Nov 2005 23:14 
Hallo!

Mein Bruder der auch MB hat, hat auch bereits von Favistan auf Thyamazol gewechselt und genau die gleichen Probleme bezüglich Müdigkeit.

Ich selber habe Hashimoto, aber meine kleine Tochter (8 Jahre) hat MB und nimmt auch im Moment 1 Tablette Favistan. So jetzt hat mir der Arzt letztens auch Thyamazol aufgeschrieben, ich hatte aber Glück und in der Apotheke gabs noch eine Packung Favistan. Die in der Apotheke meinten aber auch, das ist das gleiche nur der Name ist anders. Im Moment hat sie noch genug Tabletten, aber ich habe echt Angst vor dem Wechsel. Dadurch das sie ja noch relativ klein ist, muß ich ja genau aufpassen bezüglich Veränderungen - ihr selber fällt es gar nicht so auf.

Sabine


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Nov 2005 23:15 
Sorry habe vorher doppelt gepostet kA wie das gelöscht wird


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Dez 2005 15:42 
Hallo! War am 6.12.2005 wieder zur Kontrolle. Meine Werte: t3 ist knapp über der Grenze, T4 im Normbereich uns TSH ist noch nicht vorhanden. Neue Dosierung 2X2 auf 3 Wochen. Mein körperliches Wohlbefinden ist äußerst gut, gehe Fußballspielen, Laufen etc. und keine Spur von der Müdigkeit, die ich bei Thiamazol hatte. Ich hoffe, das hält so an und ich werde mich nach Weihnachten melden. Schöne Feiertage und gute Besserung!


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