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BeitragVerfasst: 07. Nov 2005 16:37 
Hallo allen!

Bin hier auch neu, genauso neu, wie mir meine Schilddrüsengeshcihte ist. Habe Unterfunktion bedingt durch eine Entzündung vor etwa 2 Jahren. Bis heuer im Frühling hat die SD auch noch durchgehalten (ist normal, die SD hat eine Weile die Kraft, selber die Hormonproduktion zu regulieren), aber seit Juni 05 habe ich eine Unterfunktion weil durch die Entzündung zu viele Zellen zerstört wurden.

Blöderweise habe ich gleichzeitig mit der Einnahme von Euthyrex auch blutdrucksenkende Mittel bekommen (Blutdruck 160 zu 110, bin 36 Jahre alt, weiblich), die ich gleichzeitig einnehme, deswegen weiß ich oft nicht, wovon ich welche Beschwerden habe. Ich hatte Anfangs starke Kreislaufprobleme, war nervös und innerlich kribbelig. Das hat sich etwas gebessert, nur hin und wieder hab ich noch Probleme mit dem Kreislauf.

Und ich bin müde. Und das ist meine Frage: wer hat Erfahrungen damit, wie sich die Unterfunktion auswirkt, nachdem man eingestellt wurde? "Darf" ich überhaupt noch müde (und traurig?) sein? oder hab ich schlicht und einfach eine Winterdepression? Nicht, dass ich mich depressiv fühlen würde, aber ich schleppe mich dahin, bin nicht fröhlich wie sonst und fühle mich im allgemeinen einfach nur matt und lustlos.
Einer Höherdosierung möchte ich aber auch nicht ausprobieren, weil ich so froh bin, dass ich diese innerliche Unruhe endlich wieder los bin. Und weniger dosieren trau ich mich nicht, weil bei der letzten Untersuchung die Werte gepasst haben.
Ich hab eine Freundin, die selber herumexperimentiert mit der Dosis. Mal nimmt sie mehr, mal weniger, wie sie sich gerade fühlt. Wie kann sich das auswirken? Soll ich versuchen, weniger zu nehmen - oder werde ich dann noch müder? oder soll ich mehr nehmen, und werde wieder kribbelig?

Bitte um Rat, ich hab schon gelesen, dass viele von Euch experminetierfreudig sind und Erfahrungen damit haben.

lg und Danke
nathalie


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BeitragVerfasst: 07. Nov 2005 16:56 
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Registriert: 05. Nov 2005 19:32
Beiträge: 47
Wohnort: Wien
Hallo Nathalie,
mir wurde auf der Nuklearmedizin gesagt, dass ich mein Thyrex 01, halbe Tabl. nüchtern in der früh nehmen soll und das Blutdruckmittel (Blopress 8mg) eine halbe Stunde später.
In der Apotheke wurde mir noch gesagt, dass ich Aspirin, etc meiden soll weil sich das nicht so gut mit SD-Hormon verträgt.
Experimentierfreudig bin ich nicht so sehr, bin allerdings erst seit 2 Wochen eingestellt und muss schauen wie sichs entwickelt. Mir wurde bis auf einenklienen Rest die ganz SD entfernt und bin dadurch in eine UF gerutscht.
Ich denk dass bei allen SD-Erkrankungen Gedurld das obeste Gebot ist. Seit dem WOE fühl ich mich erstmals wieder um einiges besser (schlafen ode Tabl. geht zwar noch immer nicht, ich wälz mich erfolgreich stundenlang im Bett herum obwohl ich müde bin. Schwitzen tu ich auf immer wieder sehr stark, aber die Mattigkeit. die depressiven Verstimmungen haben sich etrwas gebessert. War am WOE erstmals seit der OP am 13.9. wieder jeweils eine Std laufen und das hat mir glaub ich auch geholfen.


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BeitragVerfasst: 08. Nov 2005 11:14 
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Registriert: 13. Okt 2005 11:49
Beiträge: 63
Wohnort: Graz
Hi!

Ich nehme jetzt seit etwas über einem Monat meine halbe Tabl. Euthyrox tägl. und habe inzwischen das Gefühl, dass ich in eine Unterfunktion hineingerutscht bin, obwohl sich die Werte verbessert haben. Ich habe inzwischen schon von verschiedensten Seiten gehört, dass die Anpassung am Anfang recht schwierig ist und dass das eine kleine Berg- und Talfahrt sein würde. Es ist manchmal schwer, die Geduld dafür aufzubringen, weil man sich doch zu Beginn so viel erhofft hat. Ich habe mich dafür entschieden, den nächsten Befund abzuwarten und dann eventuell eigenmächtig die Hormondosis zu erhöhen, falls es mir bis dahin gleich schlecht oder schlechter gehen sollte. Aber ich muss sagen, dass mir bei dieser Vorstellung nicht wirklich wohl ist.

Liebe Grüße,

Büchermaus


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BeitragVerfasst: 08. Nov 2005 13:07 
Danke für eure schnellen Antworten!
Sylvia:
Nach zwei Wochen mit Euthyrox ging es mir einigermaßen beschissen. Es hat schon etwa 2 Monate gedauert, bis ich mich wieder "normal" gefühlt habe. Klar ist Geduld das oberste Gebot - aber wie geht man mit den Beschwerden um? Reagiere ich jetzt auf die Müdigkeit? Oder soll ich froh sein, dass es mich nicht mehr so beutelt?
Das nervöse Schwitzen hatte ich anfangs auch stark (grauslich, vor allem in H&M kleidung), aber es war auch Sommer. Das ist inzwischen besser, jetzt neige ich im Gegenteil eher zum Frieren, was ich früher nie hatte. Sicher auch bedingt durch den hohen Blutdruck.

Lesemaus: Der Tipp, die blutdrucksenkenden Mittel eine halbe Stunde nachher zu nehmen, ist gut. Das werde ich probieren. Obwohl ich gestern, nach meinem Postin, beschlossen habe, die langsam abzubauen und zu schauen was passiert. Wenn der Blutdruck wieder steigt, na dann nehm ich sie halt wieder. Heute früh hab ich nur ein viertel von dem Klumpert genommen. Mit Euthyrex trau ich mich noch nicht experimentieren, beides gleichzeitig macht wohl keinen Sinn.

lg
Nathalie


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BeitragVerfasst: 08. Nov 2005 17:24 
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Registriert: 05. Nov 2005 19:32
Beiträge: 47
Wohnort: Wien
Hallo Nathalie, Büchermaus!
Da hab ich leider auch kein Patentrezept wie man mit den Beschwerden umgeht. I bin ja noch ein Neuling in der Materie :o). Ich kämpf mich durch und mach viel Bewegung. Sport (Laufen und schnell gehen und ab jetz tauch wieder a bissl Kräftigungstraining und spazierenghen auch wenns net besonders schön draussen is.). Gestern ist es mir supigut gegangen, heute vm auch noch und jetzt fühl ich mich im Moment so schlapp, als hätte ich weiss Gott was für Anstrengungen geliefert. Momentan freu ich mich über die Zeit wo's mir besser geht und denk mir die paar Wochen auf und ab steh ich auch noch durch.
Wenn mein Blutdruck ziemlich gleichmäßig ist nehm ich morgen 4mg blopress und abend 8mg, und wenn er hoch ist wie jetzt dan 2x tgl 8mg.
Zeitweise pendelts hoch und nieder aber da muss man schauen mit welcher Dosis man sich wohlfühlt. Seit ich hohen Blutdruck hab ist mir eigentlich immer eher warm. Gefroren hab ich früher mit niederem Blutdruck. Bei mir koimmen sicherlich auch noch die beginnenden Wechselbeschwerden dazu, bin ja auch schon eine 50+. Da kannst nie sicher sein was kommt von was.


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