Zuerst mal ein herzliches Hallo an alle LeidensgenossenInnen!
Dies ist mein 1 Beitrag und ich schätze das nicht viele meine Überlegungen teilen, würde mich aber freuen trotzdem nicht gleich gefressen zu werden
Bei einer Ultraschalluntersuchung wurden bei mir rechts ein ca. 20x15 mm und links ein 8mm grosser Knoten entdeckt. Der Arzt meinte das ist kein Problem, jeder 2 Patient von ihm hat knoten dieser Größe, beobachtet gehört es in jedem Fall. Mit dem Befund erschien ich bei meiner Hausärztin, die gab mir sofort eine Überweisung für eine Szintigraphie. Da zum selben Zeitpunkt ein Melanom festgestellt wurde und dieses entfernt werden musste stellte ich die Schilddrüse hinten an, zumal doch der Dr. meinte das es nichts aussergewöhnliches ist. Wie das Leben so spielt war eine 2 OP wegen des Melanoms nötig und so war ich erst am 14.10 zur Szintigraphie, den Befund erhielt ich gestern.
Bei der Untersuchung im Rudolfsspital wurde ich von Fr. Dr. Schreier untersucht, bei der folgenden Besprechung riet sie mir ohne was genaues zu wissen (da ja der Befund noch ausstand) zur OP, es ist ja eh nicht tragisch, ausserdem nehme sie selbst ebenfalls Schilddrüsenhormone wegen einer angeborenen Unterfunktion.
Obwohl ich damit gerechnet hatte war es trotzdem ein mittlerer Schock für mich und ich machte mich mal im Internet schlau was nun wirklich Sache ist. Für mich selbst bin ich zu folgendem Schluß gekommen, und keine Angst, Verfolgungswahn habe ich bestimmt keinen, feige sicher noch weniger:
Ich bin der Meinung das es ohne ausreichende Beobachtung von Wachstum etc. eines Krankheitsbildes ziemlich unseriös ist jemandem was aus dem Körper zu schneiden, zumal es doch auch mit tödlichen Komplikationen verbunden sein kann. Auf die Frage die ich mir wegen einer Begründung stellte fand ich folgende Erklärung, zugegeben ziemlich abwegig, aber trotzdem den einen oder anderen Gedankengang wert:
Eine OP mit Aufenthalt wird sicher so um die 30-40.000 Euro kosten, schon mal ein guter Grund dafür was zu machen. Weiters ist meines Wissens nach dann eine Lebenslange Einnahme von Medikamenten notwendig, also wenn ich davon ausgehe das ich mich mit 36 unters Messer lege und geschätzte 70 werde sind das 12410 Pillen die meinen Hals runterwandern. Günstig geschätzt kostet 1 Pille 1 Euro, eher sogar mehr.
Es gibt also gute Gründe für mich mißtrausch zu sein und ich werde alles zu 100% hinterfragen. Würde mich über eure Meinung dazu freuen und wünsche allen Leidenden eine gute Besserung.
rainer