@Manu Wenn du einen permanenten Kalziummangel hast, musst du was machen dagegen! Das ist auf Dauer nicht ungefährlich. Wurde denn dein Blut nie untersucht diesbezüglich? Schon Kribbeln an den Händen ist ein Hinweis auf Kalziummangel.
manu hat geschrieben:
Hi,
Bei mir hatten sie nach 2 pap Karzinomen im linken SD-Lappen bei der 2. OP die gesamte SD inkklusive 12 Lymphknoten entfernt. Die RJT hat dann anschließend die restlichen Zellen zerstört. Ich hab also gar nichts mehr, außer schlecht funktionierende Nebenschilddrüsen, wovon ich aber nicht weiß wieviele mir erhalten geblieben sind (kann dubioserweise kein Arzt beantworten). Die RJT war gar nicht wild, bis auf die Isolation. Das eigentlich Schilmme war, mit den Gedanken Krebs zu haben, allein gelassen worden zu sein und das mußte ich erst bewältigen. Da hatte ich echt schwere Depressionen(da spielte die künstliche Unterfunktion wohl auch eine große Rolle). Allerdings gehts mir jetzt wirklich gut, die Einstellung paßt (Euthyrox 175) und ich hab entgegen aller Bedenken auch kein Gramm zugenommen (andere vertragen die Euthyrox ja nicht so gut). Das einzige Problem, das bei mir gegenwärtig ist, ist der permanente Kalziummangel, der heftige Schmerzen in Gelenken und Extremitäten verursacht. Ich hab das leider auch sehr spät erkannt, dass das Kalzium dran schuld ist, und von den Ärzten hatte ich da auch sehr wenig Unterstützung. Ich denke, man muß selber in seinen Körper hineinfühlen und versuchen zu erahnen was einem noch fehlen könnte, dann kann man das ja durch ein Blutbild bestätigen lassen oder auch nicht.
Was dich betrifft , so würde ich mich nicht trauen nach der Diagnose pap.Karzinom Reste der SD zu erhalten. Allerdings wäre die dritte OP auch ein Risiko, weil es ja zu kleineren Verwachsungen kommt und es immer schwerer wird zu operieren. Ich kann dir da leider keine Entscheidung abnehmen, aber vielleicht kannst du mir sagen, welche alternativen Methoden du anwendest ?
Machs gut, Manu