Gast hat geschrieben:
was mich allerdings etwas verwirrt ist, das scheinbar trotzdem noch die meisten ärzte mit den höheren referenzbereichen arbeiten.... also zumindest die bei denen ich war und da sind immerhin zwei wiener sd-ambulanzen darunter!!! also man sollte meinen dass grad in diesen ambulanzen ES die ärzte BESSER WISSEN SOLLTEN, oder?
kennt jemand in wien einen arzt der mit den neuen referenzbereichen arbeitet?
Hallo!
In Wien kenne ich nur Herrn Dr. Zettinig und da weiß ich hinsichtlich der Einstellung zum TSH leider nichts Genaues.
Allerdings war ich gerade heute auf dem Grazer Hormonsymposion, wo natürlich auch die Rede auf die Sache mit den neuen TSH-Werten kam und siehe da - auch hier, wo wirklich die Spitzen der SD-Mediziner zusammen kamen, gab es geteilte Meinungen.
Die Studien, die von den neuen Werten bis 2,5 reden können nicht einfach ignoriert werden, die Lösung von den "alten" 4,2 ist aber auch nicht so einfach und viele Labore verwenden sie auch noch.
Als durchgehende Meinung von den ein wenig fortgeschritteneren Ärzten war für mich herauszuhören, dass zwischen 2,5 und den 4,2 Hormone gegeben werden, wenn ZUSÄTZLICH ein Beschwerdebild da ist.
So wird sozusagen "beiden" Toleranzgrenzen Recht gegeben, der niedrigeren, indem auf die Problematik der Einzelperson eingegangen wird, der höheren Toleranzgrenze, als die 2,5 nicht als alleiniger Indikator herangezogen wird.
Ein Kompromiss sozusagen, mit dem man aus meiner Sicht aber leben kann.
Sehr intensiv die Sache mit den neuen TSH-Grenzen vertreten hat ein Arzt aus Innsbruck, Herr Dr. Zechmann.
lg
Maria