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 Betreff des Beitrags: Basedow-Übergewicht-Leberwerte?
BeitragVerfasst: 14. Sep 2005 14:39 
Ich würde gerne wissen, ob jemand ähnlich Erfahrungen wie ich gemacht hat.
Anfang 2003 wurde ich zum Internisten überwiesen da ich schlechte Blutwerte (Fette, Harnsäure, Schildrüsenhormone, Leberwerte, ...) hatte. Nach weiteren Untersuchungen wurde Basedow diagnostiziert. Ich hatte zwar einige ganz typische Beschwerden wie z.B. Herzrasen, Schweißausbrüche, Nervosität, Aggressivität,... allerdings litt und leide ich noch heute unter Gewichtszunahme.
Mir wurde dann Favistan verschrieben, durch die Einnahme haben sich die SD-Werte auch wieder normalisiert. Ich habe dann ganz gezielt auf meine Ernährung geachtet, alles abgewogen, abgemessen und innerhalb eines halben Jahres 25 Kilo abgenommen, ohne großartig Sport zu betreiben. Allerdings habe ich pro Tag nicht mehr als 30 Gramm Fette gegessen.
Schlank und rank dachte ich dann, ich brauch auch die Favistan nicht mehr und hab damit aufgehört. Fast hatte ich meine Leidensgeschichte schon vergessen, da nahm ich plötzlich wieder zu, bekam Herzrasen, Hitzewallungen, und furchtbare Zyklusstörungen. Trotz Pille hatte ich ständig Zwischenblutungen. Die Werte hatten sich wieder drastisch verschlechtert und ich nahm wieder Favistan ein. Nach 2-3 Monaten haben sich die Schilddrüsenwerte wieder gebessert. Allerdings habe ich seit Anfang dieses Jahres wieder 14 Kg zugenommen - Tendenz steigend. Außerdem habe ich ständig (auch schon vor Behandlung mit Favistan) erhöte Leberwerte. Sämtliche Laboruntersuchungen haben nichts auffälliges ergeben. Mein Arzt möchte jetzt von Favistan auf ein anderes Medikament wechseln, nach einem Jahr eventuell eine Radiojodtherapie machen.
Geht es vielleicht irgendjemand so ähnlich, vor allem auch in Bezug auf die Leberwerte? Oder hat jemand ein paar Ideen wegen der Gewichtszunahme? Ständig auf und ab kann ja auch nicht gesund sein und irgendwann hab ich die Zählerei sowieso satt, wenn's nix nutzt!!!

Lg yvonne


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Sep 2005 15:29 
Hallo Yvonne!
Zu den jeweiligen Beschwerden sind bei mir auch im Labor erhöhte Leberwerte und erhöhte Blutsenkung festgestellt worden. Gewichtsschwankungen habe auch ich. Seit geraumer Zeit kontrolliere ich mein Gewicht nur in großen Abständen. "Geschwollenen Beinen" etc. also Wassereinlagerungen, wechseln mit Tagen wo das nicht so offensichtlich ist.
Bei der letzten Kontrolluntersuchung (Juni d.J.) nach der Radiojodtherapie im Nov. u. Dez. 2004 waren außerdem die Antikörper erhöht und es wurde erstmalig "latente Hyperthyreose und Mb. Hashimoto" diagnostiziert.
Also eine ganz besondere Mischung.
Vielleicht geht es mir besser wenn ich die richtigen Dosierung der Medikamente (dzt. Euthyrex 75) gefunden haben. In meiner derzeitigen Situation würde ich auf den Vorschlag "operieren" eingehen.
Vielleicht hilft Dir mein Bericht!
Gudrun


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15. Sep 2005 8:23 
Liebe Gudrun!

Danke für deine rasche Antwort. Ich hoffe ersteinmal auf die richtige Medikamenteneinstellung. Werde das jetzt ein Jahr (wie vom Arzt vorgeschlagen) versuchen und dann weiterschauen.
Ich habe eigentlich schon sämtliche Laboruntersuchunen der Leber hinter mir und die Ärzte vermuten eventuell auch eine Autoimmungkrankheit der Leber. Es kommt angeblich manchmal vor, dass, wenn man schon eine Autoimmungkrankheit hat, ein 2. Organ auch betroffen sein kann.
Also heißt es jetzt abwarten und hoffen, dass das neue Medikament besser wirkt.
Äußerst lästig ist momentan nur die starke Gewichtszunahme und die Hitzewallungen (wobei es mir manchmal gleich wieder eiskalt ist und ich mich gar nicht erwärme).
Außerdem habe ich in den letzten Wochen vermehrte Probleme mit den Augen. Bin aber zuversichtlich, dass das alles besser wird :-)))
lg
yvonne


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15. Sep 2005 19:44 
Offline

Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo!

Nach meinen letzten Erkenntnissen können schlechte Leberwerte unter anderem auch von einer Fructosemalabsorption kommen, da es durch die verzögerte Verdauung zu einem Gärungsprozess im Darm kommt, wodurch sozusagen ständig etwas Alkohol im Körper aufgenommen wird.

Keine Ahnung, ist aber eine Sache, die sich sehr leicht mit einem Test abklären lässt, man trinkt auf nüchternen Magen ein Glas "Zuckersaft" und bläst in gewissen Abständen in ein Röhrl. Das wars schon.

Ansonsten werden natürlich der Stoffwechsel und die Stoffwechselendprodukte sehr von der Schilddrüse beeinflusst, wodurch es zu Leberproblemen kommen kann.

Im deutschen SD-Forum gibt es ganz viele mit Leberproblemen.

lg
Maria


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