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 Betreff des Beitrags: Was soll ich tun?
BeitragVerfasst: 25. Aug 2005 21:37 
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Registriert: 25. Aug 2005 21:22
Beiträge: 3
Wohnort: wien
Hi, ich hoffe jemand könnte mir ein bischen klarheit geben (deutsche ist nicht meine mutter sprache bin australerin)
Seit ein jahr habe ich alle Hashimoto symptom auch mit extreme haarausfal! SD Nuklear tests zeigt 2x 5mm knoten auf rechte seite und eine außerst inhomogene und herabgessetzte speicherung auf die linke seite.
TSH hat gesteigen von .93 bis jetzt 1.58
T3 von 1.03 bis jetzt .64
T4 von 7.7 bis jetzt 6.7
hab 10 kilo zu genommen un bin total ratlos, meine tante nimmt schon medikament für Hypothyroid problem

meine praktische arzt sagt alles ist ok und ich sollte nur ein kontrolle machen im einen jahr.

gibts was ich konnten für mich selber tun?
lg

ashley


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BeitragVerfasst: 26. Aug 2005 17:30 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo Ashley!

Sind auch Antikörper bestimmt worden (TG-AK, TPO-AK, TRAK)? Daraus würde sich dann die Diagnose Hashi ableiten.

Ansonsten sind die Werte, die Du beschreibst wahrscheinlich noch alle in der Norm, was den Arzt dazu veranlasst zu sagen, zur Zeit kein Handlungsbedarf.

Wäre aber sicher gut, sich eine zweite Expertenmeinung einzuholen und noch eine genaue Untersuchung zu machen. Denn man muss ja nicht auf den GAU warten ...

lg
Maria

Viele Infos zu Hashi unter www.hashimotothyreoiditis.de


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Aug 2005 18:36 
Hi Maria,

vielen dank für deine antwort bin sehr dankbar für deine zeit.

Hab heute nocheinmal mit meine praktische arzt gesprochen und gebeitet auf die antikörper tests :- einzel kommentar war "naja ich denke die krankenkasse zahlt das nicht!!

Wird ich probiern nächste woche bei ihm für labor überweisung. Hast du eine liste mit namen von "guten artzen"

mit viele grüssen


ahley


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Aug 2005 21:40 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo Ashley!

Tut mir leid, dass Dein Arzt da so eine Einstellung hat, dass die Bestimmung von wichtigen Werten zu teuer ist!

Ich habe gesehen, dass Du aus Wien bist, da kenne ich nur Herrn Dr. Zettinig, der aber Wahlarzt ist, das bedeutet, dass man zuerst selbst bezahlen muss und dann die Rechnung bei der Krankenkasse einreicht.

Er wirkt sehr kompetent und vertrauenswürdig auf mich.

Ich selbst bin aus Graz und kenne daher nur Grazer Ärzte persönlich.

lg
Maria


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27. Aug 2005 6:58 
ashley hat geschrieben:
Hi, ich hoffe jemand könnte mir ein bischen klarheit geben (deutsche ist nicht meine mutter sprache bin australerin)
Seit ein jahr habe ich alle Hashimoto symptom auch mit extreme haarausfal! SD Nuklear tests zeigt 2x 5mm knoten auf rechte seite und eine außerst inhomogene und herabgessetzte speicherung auf die linke seite.
TSH hat gesteigen von .93 bis jetzt 1.58
T3 von 1.03 bis jetzt .64
T4 von 7.7 bis jetzt 6.7
hab 10 kilo zu genommen un bin total ratlos, meine tante nimmt schon medikament für Hypothyroid problem

meine praktische arzt sagt alles ist ok und ich sollte nur ein kontrolle machen im einen jahr.

gibts was ich konnten für mich selber tun?
lg

ashley


Liebe Ashley,

Nimmst du bisher noch gar kein Medikament? (Levothyroxin-Natrium)?
Vielleicht bekommst du von einem anderen Arzt eine Überweisung an deine Schilddrüsenambulanz (Ich bin vom Frauenarzt wegen Kinderwunsch überwiesen worden, hatte aber auch TSH ausserhalb der Norm), ein Wahlarzt ist auch eine gute Idee, der nimmt sich meistens doch mehr Zeit als ein Kassenarzt und du bekommst einen Teil der Kosten von der Krankenkasse zurück.

Deine T3 und T4 Werte scheinen etwas niedrig, aber du solltest den Referenzbereich dazuschreiben, oder die Einheit und eigentlich sollten ja die freien Werte bestimmt werden: ft3 und ft4.


Liebe Grüsse und alles Gute für Dich,
Semmelchen


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BeitragVerfasst: 27. Aug 2005 7:03 
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Registriert: 06. Jul 2005 17:05
Beiträge: 59
Wohnort: Wien
[quote="mch66"]Hallo Ashley!
Sind auch Antikörper bestimmt worden (TG-AK, TPO-AK, TRAK)? Daraus würde sich dann die Diagnose Hashi ableiten.
Ansonsten sind die Werte, die Du beschreibst wahrscheinlich noch alle in der Norm, was den Arzt dazu veranlasst zu sagen, zur Zeit kein Handlungsbedarf.
lg
Maria

Hallo,

Also, ich weiss nicht, ob bei mir die Antikörper bestimmt worden sind, auf dem AKH Befund steht leider so wenig an Werten, aber Hashimoto wird bei mir dennoch vermutet, da die Schilddrüse im Ultraschall echoarm und inhomogen war, der TSH war knapp unter 4 und laut AKH ist ein niedriges ft4 ebenso Anzeichen einer Hypothyreose.

lg,
semmelchen


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BeitragVerfasst: 27. Aug 2005 7:11 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
semmelchen hat geschrieben:
Also, ich weiss nicht, ob bei mir die Antikörper bestimmt worden sind, auf dem AKH Befund steht leider so wenig an Werten, aber Hashimoto wird bei mir dennoch vermutet, da die Schilddrüse im Ultraschall echoarm und inhomogen war, der TSH war knapp unter 4 und laut AKH ist ein niedriges ft4 ebenso Anzeichen einer Hypothyreose.


Hallo Semmelchen!

Hypothyreose und Hashimoto Thyroeoiditis ist nicht das selbe!!!

Ein erhöhter TSH weist auf eine Hypothyreose hin = Unterfunktion der SD ohne einen Grund für die Unterfunktion in diese Diagnose miteinzubeziehen.

Eine Hashimoto Thyreoiditis kann anhand des Szinitgramms bzw. Ultraschall wie auch anhand der Laborwerte (in dem Fall Antikörper) diagnostiziert werden, am besten alle 3 Parameter gemeinsam.

Hashi: AKs vorhanden, echoarm, inhomogen, erniedrigter Up-Take!

das wäre so in Kürze und prägnant das wesentliche für die Diagnose

Eine Hypothyreose ist mit Hashi häufig verbunden, muss aber nicht sein!

Andere mögliche Ursachen für eine Hypothyreose (ohne Hashi):

* Jodmangel
* kalte Knoten
u.v.m.

Nochmal der Hinweis: Viele gute Infos unter www.hashimotothyreoiditis.de

lg
Maria


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BeitragVerfasst: 27. Aug 2005 8:24 
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Registriert: 06. Jul 2005 17:05
Beiträge: 59
Wohnort: Wien
Hallo Maria,

Mit ist bewusst, dass eine Hypothyreose nicht unbedingt Hashimoto bedeuten muss, tut mir leid, falls ich mich missverständlich ausgedrückt habe.

Wie würdest du einen Krankenhausbefund deuten, in dem "Verdacht auf Autoimmunthyreoiditis Hashimoto" steht? Die Ärzte haben damit sicher viel Erfahrung, dass sie vielleicht auch alleine aufgrund des Ultraschalls und etwas erhöhten TSH bei mir Hashimoto vermuten können, oder?

Jedenfalls habe ich sicher keinen Jodmangel (hatte in letzter Zeit leider zuviel davon, Kontrastmittelröntgen mit jodhaltigem KM und jodhältige Multivitamintabletten) und habe gelesen, dass ein Jodmangel in unserer Zeit sehr sehr selten ist. Knoten wurden im Szintigramm auch nicht entdeckt.

Was bedeutet eigentlich "erniedrigter Up-Take" genau, ist das nur auf die Szintigraphie bezogen? Habe schnell auf deinem Link Information gesucht, aber noch nicht gefunden.


Wenn ich es richtig verstanden habe, kann es auch hashimoto ohne erhöhten Antikörperspiegel geben, oder?
http://www.hashimotothyreoiditis.de/HT-Antikoerper.html

lg,
semmelchen


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27. Aug 2005 8:47 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
semmelchen hat geschrieben:
Wie würdest du einen Krankenhausbefund deuten, in dem "Verdacht auf Autoimmunthyreoiditis Hashimoto" steht?


Wenn ein Arzt "Verdacht auf ..." schreibt, bedeutet das, dass die Vermutung des Krankheitsbildes noch durch Spezialuntersuchungen abgeklärt gehört.

In meinem Fall war "Verdacht auf MB" und ich musste dann eben noch zusätzliche Untersuchungen wie z.B. Szinitigrafie machen, damit die Diagnose bestätigt werden konnte.

D.h. "Verdacht auf" benötigt eine "Bestätigung"

semmelchen hat geschrieben:
Die Ärzte haben damit sicher viel Erfahrung, dass sie vielleicht auch alleine aufgrund des Ultraschalls und etwas erhöhten TSH bei mir Hashimoto vermuten können, oder?


Z.B. ist auch bei MB ist eine inhomogene echoarme Struktur im Ultraschall vorhanden. Natürlich deutet aber der erhöhte TSH Hashi an.

semmelchen hat geschrieben:
Jedenfalls habe ich sicher keinen Jodmangel (hatte in letzter Zeit leider zuviel davon, Kontrastmittelröntgen mit jodhaltigem KM und jodhältige Multivitamintabletten) und habe gelesen, dass ein Jodmangel in unserer Zeit sehr sehr selten ist. Knoten wurden im Szintigramm auch nicht entdeckt.


Ist bei Dir eh eine Szintigrafie gemacht worden? Da würde dann nämlich der Hinweis auf Hashi drin sein!


semmelchen hat geschrieben:
Was bedeutet eigentlich "erniedrigter Up-Take" genau, ist das nur auf die Szintigraphie bezogen? Habe schnell auf deinem Link Information gesucht, aber noch nicht gefunden.


Ja, das ist der Befundteil aus der Szintigrafie. Bei einer Szintigrafie wird ein Kontrastmittel gespritzt und nach einer gewissen Zeit gemessen, wie hoch die Aufnahme des Kontrastmittels in die Schilddrüse ist.

Es gibt bestimmte Werte des Up-Takes (=Aufnahme) bei einer "normalen" Schilddrüse.

Bei einer überaktiven (=Überfunktion) wird viel mehr aufgenommen und bei einer "trägen" (=Unterfunktion) wird weniger vom Kontrastmittel aufgenommen.

erhöhter Up-Take zeigt daher Überfunktion
erniedrigter Up-Take daher Unterfunktion

semmelchen hat geschrieben:
Wenn ich es richtig verstanden habe, kann es auch hashimoto ohne erhöhten Antikörperspiegel geben, oder?
http://www.hashimotothyreoiditis.de/HT-Antikoerper.html


Dazu weiß ich nur, dass manche Antikörper mit den verwendeten Messmethoden nicht gemessen werden können, daher geht man davon aus, dass es auch MB/Hashi gibt, wo keine AKs messbar sind, was aber nicht gleichzusetzen ist, dass keine AKs da sind, sondern nur, dass sie mit den möglichen Messmethoden nicht messbar sind.

Das hat sich auch bei den TRAK bestätigt, früher gab es ca. 20% MBler mit nicht messbaren TRAK, seit der Einführung einer neuen Methode zur Messung können diese TRAK nun auch gemessen werden und gibt es nur noch <5% ohne gemessene TRAK.

lg
Maria


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BeitragVerfasst: 27. Aug 2005 9:04 
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Registriert: 06. Jul 2005 17:05
Beiträge: 59
Wohnort: Wien
Hallo Maria,

Vielen Dank für die ausführliche Antwort!
Bei mir wurde eine Szintigraphie gemacht, aber im Befund steht leider nichts davon und nichts von Antikörpern, sondern dass sie wegen dem Ultraschall Hashimoto vermuten, ich muss im September ohnehin zur Kontrolle, vielleicht erfahre ich dann mehr.
Imgrunde ist mir ohnehin nur wichtig, dass es mir jetzt unter Thyrex schon etwas besser geht, wenn ich auch nicht ganz schlimme Symptome hatte. Vorsichtshalber meide ich jetzt Kaliumjodid-Einnahmen (über Multivitamine...), über das Essen nehme ich ohnehin noch gewisse Jod-Mengen zu mir, ich habe übrigens gerade einen interessanten Link gefunden:


http://whqlibdoc.who.int/publications/2 ... 592001.pdf
über die Jod-Versorgung weltweit, auf englisch

Bei Österreich steht: ausreichende Jod-Versorgung.


lg,
semmelchen


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