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Hallo,
Ich war in der letzten Woche bei einem Nuklearmediziner. Der Grund dafür, dass ich dahin gegangen bin, liegt darin, dass ich verschiedene Symptome habe, die zumindest auf eine Fehlfunktion der Schilddrüse hinweisen könnten.
Ich bin schon seit Wochen ständig müde und abgeschlafft. Ich ärgere mich häufig, weil ich sehr oft nicht schaffe, was ich mir vorgenommen habe. Ich fühle mich extrem schlapp und kraftlos. Meine Haare fallen aus. Sie sind ganz dünn und brechen sehr leicht ab. Das alles habe ich erst auf den Stress zurück geführt, den ich in der letzten Zeit hatte. Was an mir auffällt ist, dass ich trotz meines Alters (30) unreine Gesichtshaut habe, die obendrein glänzt. Außerdem bin ich leicht übergewichtig. Ich bin insgesamt eher ruhig und habe einen schlaffen Körpertonus. Unter Stess bin ich allerdings eher ständig unter Strom und eher nervös und ungeduldig als ruhig, hinterher habe ich überhaupt keine Kraft mehr (nach der Arbeit). Ich habe viel mehr Appetit auf Süßigkeiten als andere Menschen. In letzter Zeit habe ich häufiger ein Druckgefühl im Kopf. Ich vermute, dass in diesen Momenten mein Blutdruck zu hoch ist.
Ich habe in der Apotheke Jodid gekauft. Binnen weniger Tage hatte sich mein Hautbild verändert. Der Glanz war weg, die Unreinheiten gingen zurück und ich fühlte mich insgesamt vitaler. Trotzdem bin ich nun in der letzten Woche zu einem Nuklearmediziner gegangen, um meine Schilddrüse untersuchen zu lassen.
Er hat mir Blut abgenommen und ein Sonogramm erstellt. Die Ergebnisse hat er mir auch zugeschickt, genauso wie das Rezept. Aber er hat mir keinen weiteren Termin angeboten, in welchem er mir diese Daten erklären könnte. Insgesamt war dieser Arztbesuch weniger angenehm, weil dieser Arzt einem das Gefühl gab, ja bloß auf Anweisung zu antworten und wenn dann auch nur so knapp wie es nur geht, für Überlegungen im Satz blieb keine Zeit, da wurde man abgewürgt. Insgesamt muss ich sagen, dass ich Hemmungen habe, dort noch mal anzurufen, weil ich mir dann vorkomme, als wenn ich um einen Termin betteln und dann als Nervensäge betrachtet werde.
Ich weiß mit dem Befund nichts anzufangen.:
"fT3 5.0
fT4 17.1
TSH basal 1.66
Calcitonin 1.1
Sonogramm: Beidseits normal große SD-Lappen, etwas
imhogene Binnenstruktur, angedeutete Echoarmut, Echoarmer Knoten rechts dorsal (7 x 8 x 8 mm, unscharf). Keine Auffälligkeiten im ergänzenden Farb-Doppler.
Beurteilung: Kein Struma, jedoch morphologische Veränderung im rechten SD-Lappen. Unter Medikation mit täglich 1 JODID-200 (Einnahme seit ca. zwei Wochen) besteht kein Hinweis für eine manifeste Fehlfunktion bzw. einen floriden Autoimmunprozess.
Therapie: Wir empfehlen, die SD-Medikation zunächst auf täglich 1 Tabl. THYRONAJOD-50 (zusätzlicher THYROXIN-Anteil) umzustellen."
Er hat mir einen Knoten auf der rechten Schilddrüsenlappenseite gezeigt. Aber ich weiß nicht, ob das ein kalter oder heißer Knoten ist, geschweige denn, ob ich nun eher eine Unterfunktion oder eine Überfunktion habe. Ich würde so gern wissen, was denn nun mit meiner Schilddrüse los ist, ob ich irgendwelche Lebensmittel meiden und andere häufiger essen soll, etc. und versuche daher, auf diesem Forum vielleicht einen Rat zu bekommen.
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