hallo andrea,
ich habe erst ca. seit 3 jahren sd-uf, hat nach der geburt meines sohnes begonnen - schätze ich mal vorsichtig, vielleicht hab ich sie schon länger - aber starke hormonschwankungen wie nach der geburt können ht auslösen. ich hab in meinen früheren blutbefunden nachgesehen, viele waren's ja nicht, aber da wurden nie sd-werte getestet - also weiss ich es leider nicht genau. verdacht hatte ich seit anfang des jahres und seit märz 2005 weiss ich es definitiv (da hab mich erst zum blutabnehmen 'durchgerungen'). von meinem arzt hab ich auch recht wenig info bekommen, hab halt im internet gesucht, bin auch auf deutsche forum (
http://www.ht-mb.de/forum ) gestossen, da kriegt man mehr infos als im österr. sd-forum.
was hat sich dadurch viel für mich geändert? bei mir hat sich das ganze (sd-uf) langsam eingeschlichen, sodass ich es fst nicht mitbekommen habe. dann hab ich es zunächst immer auf entsprechende lebensituation geschoben (kleines kind -> wenig schlaf, ist halt anstrengend usw.), aber ich bin immer müder und träger geworden, haut trockener, konnte mich überhaupt nicht konzentrieren (ist mir erst aufgefallen, als ich wieder arbeiten ging), worte fielen mir nicht ein, nahm oft nicht an gesprächen teil - weil es mir zu anstrengend war. zugenommen hab ich allerdings fast nichts. irgendwie war ich trotz der diagnose ht erleichtert, denn plötzlich war die erklärung da, warum ich so verändert war.
nach der diagnose war ich bei etlichen ärzten, hab aber dann beschlossen meine einstellung mit thyrex selbst in die hand zunehmen. ich hab mit 25 µg begonnen und hab monatlich um wieder 25 µg gesteigert, bis ich bei 100 µg war (dazwischen immer blutabnahmen bevor ich weiter gesteigert habe). bei blutabnahmen ist es wichtig immer zur gleichen zeit, ohne morgentliche tabl. zum gleichen labor zur blutabnehme zu gehen - und immer die gleichen werte abnehmen lassen (also nicht einmal die ft-werte und dan wieder die t-werte). anfänglich hatte ich riesenhunger, hab auch ein bisschen zugenommen, aber nach einiger zeit auf der entsprechenden dosis, ging es mir nach anfänglichen hoch wieder schlechter. beim steigern wieder eine zeitlang gut, allerdings war der zeitraum in dem es mir besser ging immer länger. bis ich dann bei 125µg angelangt bin -seitdem geht's mir konstant recht gut. zustand (fast) wie vorher.
Zitat:
Ist etwas Wahres daran, dass sich das Körpergewicht trotz Medikamenteneinnahme im Laufe der Zeit konstant steigert?
kann ich bis jetzt nicht nachvollziehen, ich hab eher abgenommen. aber anfänglich (mit beginn der tab-einnahme) hab ich schon aufpassen müssen - plötzlich mehr hunger - ich hab (das hab ich von mir gar nicht gekannt) abgesehen vom frühstück noch 2 volle hauptmahlzeiten gegessen - das hab ich früher nie runtergebracht. aber t3 beschleunigt ja den stoffwechsel, damit erklärt sich das.
du kannst mich gerne fragen, soweit ic hes dir beantworten kann, tue ich es gerne. aber vieles weiss ich selber noch nicht, durchs mitlesen in den foren kriegt man auch sehr viel mit und das ganze ist für mich (als kompleter medizin-laie) ziemlich komplex.
lg,
martina