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BeitragVerfasst: 14. Jun 2003 9:58 
Aus den Beiträgen im deutschen Forum weiß ich, dass es in Deutschland ziemlich üblich zu sein scheint (zumindest in manchen Gegenden), in den 4 Wochen vorher zwar das T4 abzusetzen, aber dafür T3 zu geben.
Mit T3 fühlt man sich ja wesentlich wohler als ganz ohne Sd-Hormone. In Österreich, zumindest in Wien, scheint aber der komplette Schilddrüsenhormonentzug Standard zu sein.
Wie ist das eigentlich begründet? Ist es wirklich schädlich, T3 zu geben?


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BeitragVerfasst: 14. Jun 2003 12:48 
Offline

Registriert: 25. Mai 2003 5:32
Beiträge: 102
Wohnort: wien
Hallo!
Wer sagt das es in Österreich unüblich ist T3 vor der RJT zu bekommen.
Unser Sohn hat 4 Wochen vorher T4 abgesetzt. Mußte aber 2 Wochen
lang T3 nehmen.
Du mußt nicht unbedingt vier Wochen vor der RJT ohne Thyrex sein
du kannst Tyrogen nehmen
Das heißt bis kurz vor RJT THYREX.
Und 2Tage vor der RJT Tybon. Mein Sohn hat das alles im Krankenhaus
Lainz in der Isotopenambulanz bekommen.
Immer diese vergleiche mit deutschland dort wird auch nur mit Wasser
gekocht.
Liebe Grüsse von Anna aus Wien


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BeitragVerfasst: 14. Jun 2003 20:10 
Hallo, Anna,

vielen Dank für deine Antwort. Ich bin zu der - wie man anhand deiner Antwort sieht, offensichtlich falschen - Schlussfolgerung gekommen, weil ich selbst insgesamt fast 7 Wochen ohne jegliches Schilddrüsenhormon war vor meiner ersten RJT (und mich am Schluss auch entsprechend gefühlt hab - obwohl die ersten3-4 Wochen erstaunlich gut verlaufen sind, aber ganz arg wars dann in der Woche der RJT und den 3 Wochen danach) und gedacht hab, das müsse so sein. (Also man hatte mir nur erklärt, ich dürfe wegen der RJT keine Schilddrüsenhormone einnehmen.) Und auf www.sd-krebs.de (wo zwar vorwiegend Deutsche, aber auch viele Österreicher und andere "Ausländer" schreiben) stand eben in den Beiträgen von Deutschen sehr oft, dass sie vor der RJT kein T4, wohl aber T3 nehmen.

Liebe Grüße,

Elisabeth


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BeitragVerfasst: 14. Jun 2003 20:13 
Hallo, Anna - beim nochmaligen Lesen deiner Antwort bin ich aber trotzdem etwas verwirrt. Thyrogen ist meines Wissens das alternative Medikament zum 4-wöchigen Schilddrüsenentzug, damit ersparst du dir das Ganze überhaupt und musst nur 2 Tage die Medikamente absetzen und kriegst an 2 Tagen Spritzen.
Allerdings bezahlen das die wenigstens Krankenkassen, weil es sehr teuer ist.


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BeitragVerfasst: 14. Jun 2003 20:45 
Hallo Elis!

So trifft man sich wieder, grins. Ich habe vor meiner ersten RJT auch 6 Wochen keine SD Hormone genommen, das ist glaube ich mehr oder weniger allgemein Standard. Bei meiner 2. RJT (März) habe ich meine Thyrex Einnahme 5 Wochen vor der Therapie abgesetzt und 3 Wochen davon T3 genommen und die letzten 2 Wochen vor der RJT gar nichts. Das Medikament hieß damals Trijodthyronin, wurde aber angeblich aufgelassen. Ich habe einen Teil der Tabletten damals vom Spital bekommen, sollte mir den anderen Teil in der Apotheke besorgen, was aber nicht mehr möglich war, weil aufgelassen. Ich habe dann vom Spital noch die letzten Restbestände bekommen. In der Apotheke bekam ich damals die Auskunft, dass es (in Ö ?) kein Alternativpräparat dazu gibt. Wie das jetzt also gehandhabt wird weiß ich nicht. Das Thybon kenn ich nur vom deutschen Forum, über die Anwendung etc. kann ich Dir aber leider nichts sagen.

Liebe Grüße Claudia


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BeitragVerfasst: 16. Jun 2003 9:39 
Thyrogen wird von den Krankenkassen übernommen. Die Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkarzinom, hat sich sehr dafür eingesetzt. Mehr Information dazu gibt es unter www.selbsthilfegruppe.at/ Rubriken: Kasseninfo und Thyrogen.
Lg Jutta

Gast hat geschrieben:
Hallo, Anna - beim nochmaligen Lesen deiner Antwort bin ich aber trotzdem etwas verwirrt. Thyrogen ist meines Wissens das alternative Medikament zum 4-wöchigen Schilddrüsenentzug, damit ersparst du dir das Ganze überhaupt und musst nur 2 Tage die Medikamente absetzen und kriegst an 2 Tagen Spritzen.
Allerdings bezahlen das die wenigstens Krankenkassen, weil es sehr teuer ist.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Jun 2003 18:56 
Thybon ist T3. Ich habe es vor allen meinen 3 RJT bekommen. Und vor jeder mußte ich sechs Wochen das L-Thyroxin absetzen. Stimmt, die ersten 4 Wochen gehen noch, aber die letzten zwei Wochen sind wirklich hart. Ich war kaum noch arbeitsfähig.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Jun 2003 14:00 
Hallo, Jutta, das gilt aber leider nur für alle Kassen in der Steiermark und für die der Gewerblichen Wirtschaft. Ich habe jedenfalls nirgendwo gefunden, dass es für die WGKK gilt.

lg, Elis


Gast hat geschrieben:
Thyrogen wird von den Krankenkassen übernommen. Die Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkarzinom, hat sich sehr dafür eingesetzt. Mehr Information dazu gibt es unter www.selbsthilfegruppe.at/ Rubriken: Kasseninfo und Thyrogen.
Lg Jutta

Gast hat geschrieben:
Hallo, Anna - beim nochmaligen Lesen deiner Antwort bin ich aber trotzdem etwas verwirrt. Thyrogen ist meines Wissens das alternative Medikament zum 4-wöchigen Schilddrüsenentzug, damit ersparst du dir das Ganze überhaupt und musst nur 2 Tage die Medikamente absetzen und kriegst an 2 Tagen Spritzen.
Allerdings bezahlen das die wenigstens Krankenkassen, weil es sehr teuer ist.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Jun 2003 9:44 
Hallo Elis, auf der Website der Selbsthilfegruppe findest du unter Kasseninfo einen Brief vom Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen. In diesem Brief wird von "Kulanzlösungen" geschrieben, solange es keine rechtliche Grundlage für die Kostenübernahme für Thyrogen durch die WGKK gibt. Die Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkarzinom Niederösterreich ist auch für Wien zuständig. Ansprechperson und Adresse ist ebenfalls auf der Website unter Verein/Landesverbände zu finden.
Lg Jutta


Gast hat geschrieben:
Hallo, Jutta, das gilt aber leider nur für alle Kassen in der Steiermark und für die der Gewerblichen Wirtschaft. Ich habe jedenfalls nirgendwo gefunden, dass es für die WGKK gilt.

lg, Elis


Gast hat geschrieben:
Thyrogen wird von den Krankenkassen übernommen. Die Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkarzinom, hat sich sehr dafür eingesetzt. Mehr Information dazu gibt es unter www.selbsthilfegruppe.at/ Rubriken: Kasseninfo und Thyrogen.
Lg Jutta

Gast hat geschrieben:
Hallo, Anna - beim nochmaligen Lesen deiner Antwort bin ich aber trotzdem etwas verwirrt. Thyrogen ist meines Wissens das alternative Medikament zum 4-wöchigen Schilddrüsenentzug, damit ersparst du dir das Ganze überhaupt und musst nur 2 Tage die Medikamente absetzen und kriegst an 2 Tagen Spritzen.
Allerdings bezahlen das die wenigstens Krankenkassen, weil es sehr teuer ist.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07. Jul 2003 8:46 
Hallo Jutta,

ich fürchte so einfach ist das nicht. Ich hab bei der Selbsthilfegruppe am 25.6. per Mail angefragt und bis heute keine Antwort erhalten.

lg, Elis

Gast hat geschrieben:
Hallo Elis, auf der Website der Selbsthilfegruppe findest du unter Kasseninfo einen Brief vom Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen. In diesem Brief wird von "Kulanzlösungen" geschrieben, solange es keine rechtliche Grundlage für die Kostenübernahme für Thyrogen durch die WGKK gibt. Die Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkarzinom Niederösterreich ist auch für Wien zuständig. Ansprechperson und Adresse ist ebenfalls auf der Website unter Verein/Landesverbände zu finden.
Lg Jutta


Gast hat geschrieben:
Hallo, Jutta, das gilt aber leider nur für alle Kassen in der Steiermark und für die der Gewerblichen Wirtschaft. Ich habe jedenfalls nirgendwo gefunden, dass es für die WGKK gilt.

lg, Elis


Gast hat geschrieben:
Thyrogen wird von den Krankenkassen übernommen. Die Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkarzinom, hat sich sehr dafür eingesetzt. Mehr Information dazu gibt es unter www.selbsthilfegruppe.at/ Rubriken: Kasseninfo und Thyrogen.
Lg Jutta

Gast hat geschrieben:
Hallo, Anna - beim nochmaligen Lesen deiner Antwort bin ich aber trotzdem etwas verwirrt. Thyrogen ist meines Wissens das alternative Medikament zum 4-wöchigen Schilddrüsenentzug, damit ersparst du dir das Ganze überhaupt und musst nur 2 Tage die Medikamente absetzen und kriegst an 2 Tagen Spritzen.
Allerdings bezahlen das die wenigstens Krankenkassen, weil es sehr teuer ist.


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