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BeitragVerfasst: 25. Feb 2005 13:23 
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Registriert: 25. Feb 2005 13:09
Beiträge: 6
Wohnort: Oberösterreich
hallo, ich habe gerade dieses forum entdeckt, erhoffe mir einige antworten. komme gerade von einer untersuchung im krankenhaus, man hat mir geraten mir meine schilddrüse entfernen zu lassen. habe seit 9 jahren probleme mit meiner SD, wurde sogar zweimal als geheilt entlassen. doch nun, so schlimm waren meine werte noch nie, mein hals spannt und mein puls rast. bin eine leidenschaftliche sportlerin, kann nicht mehr so "gas" geben, zu schnell geht mir die luft aus. auch meine nerven sind sehr gespannt, habe einen kleinen sohn, nicht unbedingt die besten vorraussetzungen für eine geduldige mutter! habe mir die letzten drei monate bedenkzeit gegeben, auch versuchte ich mich mit der homöophatie und mit "yoga" zu "heilen", der schulmedizin passt das nicht, dass dauert alles zu lange. was ist nach einer total-SD-operation? dann muß man sein leben lang hormone einnehmen, wie wirkt sich das auf meinen körper und vor allem auf mein gemüt aus? so viele fragen, doch ich muß mich jetzt mal entscheiden.
danke fürs lesen und vielleicht für einen guten "rat"
petra


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BeitragVerfasst: 13. Mär 2005 22:49 
Hallo Petra!
Ja, dass kommt mir auch alles sehr bekannt vor, bei mir wurde zum ersten mal im Juni 1998 eine Hyperthyrose mit Morbus Basedow festgestellt, habe dann 4 Jahre lang Tabletten geschluckt ohne Heilung, nur zeitweise Besserung, mein Hausarzt hat mir diese Tabletten immer weiter gegeben, nach diesen 4 Jahren ging ich für eine zweite Meinung zu einem anderen Arzt, dieser hat mir sofort zu einer OP geraten, weil ich nicht richtig auf die Tabletten reagiert habe, habe mich gegen eine OP aber für die Chinesische Medizin und Akupunktur entschieden, nach einem halben Jahr wurde ich als geheilt von meinem Hausarzt nach Hause geschickt. Im November 04 ging das ganze wieder von vorne los, der Befund: Die Werte sind so hoch wie nie, nun hab ich mich doch für eine OP entschieden und werde am 20. April ins Krankenhaus gehen. Ich hoffe einfach nur nacher normal leben zu können...


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BeitragVerfasst: 14. Mär 2005 10:23 
Von wo bist du? Und wenn es dir nichts ausmacht, wie alt bist du? Ich lebe in Oberösterreich, bin 1971 geb.! Meine letzten Untersuchungen hatte ich immer im AKH Linz, doch ich habe jetzt auch noch einen Termin im Krankenhaus der Barm. Schwestern. Ich will mir einfach noch eine andere Meinung anhören. Ich möchte eine SD-Operation so lange wie nur möglich rausschieben, erstens habe ich ziemlich Angst und zweitens hege ich noch Hoffnung in die alternative Medizin. Auch weiß ich, dass jede Krankheit ihre Geschichte hat, bei mir habe ich die "Nuß" schon geknackt. Natürlich dauert es noch lange, bis ich richtig beschwerdefrei bin. Und, wenn es überhaupt nicht besser wird, dann bleibt auch mir nichts anderes übrig, als den nächsten Schritt (-Schnitt ) zu machen. Ich lasse mir einfach noch Zeit, so lange es nicht lebensbedrohlich wird!
Dir wünsche ich alles gute für deine Operation, vielleicht können wir uns danach mal zusammen "mailen".
Lg Petra


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BeitragVerfasst: 14. Mär 2005 10:25 
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Registriert: 25. Feb 2005 13:09
Beiträge: 6
Wohnort: Oberösterreich
Yogi 71 Von wo bist du? Und wenn es dir nichts ausmacht, wie alt bist du? Ich lebe in Oberösterreich, bin 1971 geb.! Meine letzten Untersuchungen hatte ich immer im AKH Linz, doch ich habe jetzt auch noch einen Termin im Krankenhaus der Barm. Schwestern. Ich will mir einfach noch eine andere Meinung anhören. Ich möchte eine SD-Operation so lange wie nur möglich rausschieben, erstens habe ich ziemlich Angst und zweitens hege ich noch Hoffnung in die alternative Medizin. Auch weiß ich, dass jede Krankheit ihre Geschichte hat, bei mir habe ich die "Nuß" schon geknackt. Natürlich dauert es noch lange, bis ich richtig beschwerdefrei bin. Und, wenn es überhaupt nicht besser wird, dann bleibt auch mir nichts anderes übrig, als den nächsten Schritt (-Schnitt ) zu machen. Ich lasse mir einfach noch Zeit, so lange es nicht lebensbedrohlich wird!
Dir wünsche ich alles gute für deine Operation, vielleicht können wir uns danach mal zusammen "mailen".
Lg Petra[/quote]


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BeitragVerfasst: 14. Mär 2005 10:25 
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Registriert: 25. Feb 2005 13:09
Beiträge: 6
Wohnort: Oberösterreich
Petra71 hat geschrieben:
Von wo bist du? Und wenn es dir nichts ausmacht, wie alt bist du? Ich lebe in Oberösterreich, bin 1971 geb.! Meine letzten Untersuchungen hatte ich immer im AKH Linz, doch ich habe jetzt auch noch einen Termin im Krankenhaus der Barm. Schwestern. Ich will mir einfach noch eine andere Meinung anhören. Ich möchte eine SD-Operation so lange wie nur möglich rausschieben, erstens habe ich ziemlich Angst und zweitens hege ich noch Hoffnung in die alternative Medizin. Auch weiß ich, dass jede Krankheit ihre Geschichte hat, bei mir habe ich die "Nuß" schon geknackt. Natürlich dauert es noch lange, bis ich richtig beschwerdefrei bin. Und, wenn es überhaupt nicht besser wird, dann bleibt auch mir nichts anderes übrig, als den nächsten Schritt (-Schnitt ) zu machen. Ich lasse mir einfach noch Zeit, so lange es nicht lebensbedrohlich wird!
Dir wünsche ich alles gute für deine Operation, vielleicht können wir uns danach mal zusammen "mailen".
Lg Petra
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Mär 2005 12:55 
Hallo ihr beide!

Melde mich als im Jahr 1998 Operierte aufgrund einer massiven Überfunktion samt Morbus Basedow.

Ich hatte ebenfalls den Leidensweg der Favistan-Tabletteneinnahme samt 14-tägiger Blutbildkontrolle beschritten, allerdings nur für ein halbes Jahr.

Als erkennbar war, dass sich meine Werte nicht einen Deut besserten, riet man mir zur OP (eigentlich schon am Beginn meines Krankheitsverlaufs) und ich entschloss mich dazu, mit der Erkenntnis, es gibt keinen anderen Weg.
Nun bin ich eine sehr kritische Patientin, die nicht gewillt ist, sofort den Anweisungen der Ärzte zu befolgen, d.h., ich hatte schon mit mir zu kämpfen, bevor ich mich entschloss, mich operieren zu lassen.

Der langen Rede kurzer Sinn:
Die OP ist selbst für mich als Angsthase völlig problemlos. Ich kann gut damit leben, täglich die SD-Hormonersatztherapie zu nehmen. Es gibt Schlimmeres, als am Morgen 1/2 Std. aufs Frühstück zu warten.

Was meine MB betrifft, muß ich leider gestehen, dass sie noch vorhanden ist. Ob ich zulange mit der OP gewartet hatte?

Also, wenn sich bei euch keine Besserung ergibt, Favistan nicht helfen, und ihr evtl. eine zweite ärztl. Meinung herangezogen habt, dann würde ich den Entschluss auch wagen.

Alles Gute und liebe Grüsse
Silvia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Apr 2005 22:46 
Hallo !
Also, ich bin die mit der Operation am 20. April, auf deine Fragen Petra, bin 27 Jahre alt und komme aus der Schweiz. Werde mich nach der OP noch mal melden und euch mitteilen wie es gelaufen ist...


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