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 Betreff des Beitrags: Wahnsinnige Angst vor OP und Narkose
BeitragVerfasst: 01. Mär 2005 9:50 
Hallo,
werde am 1.4.05 an der SD operiert wegen kalter Knoten beidseitig. Es sieht zwar alles sehr gut aus, nach Meinung der Ärzte, aber ich habe irre Angst.... Bin noch nie mit Vollnarkose operiert worden. Wäre sehr dankbar wenn mir einige mal ihre Erfahrungswerte mitteilen würden. Wie ist es direkt am OP-Tag? Hat man große Schmerzen? Tut das Reden oder Schlucken weh? Ich weiß, dass es vielleicht nicht ganz normal ist sich so verrückt zu machen, aber ich kann nix dafür...

Liebe Grüße aus Deutschland von Simona


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01. Mär 2005 13:14 
Hallo Simona!
Auch ich hatte fürchterliche Angst vor der Schilddrüsen-Operation. Mir wurde im April 2004 wegen eines großen kalten Knotens (mit unklarem Befund) und mehrerer heißer Knoten die ganze Schilddrüse entfernt.

Die Operation war nicht schlimm. Ich verspürte nach dem Aufwachen ein starkes Brennen in der Halsgegend, worauf ich gleich ein Schmerzmittel in die Infusion bekam. Kurz danach ließen die Schmerzen nach und übrig blieben nur Schluckbeschwerden, die aber nach ein paar Tagen komplett verschwanden.
Da es mir gut ging, durfte ich schon ca. 4 Stunden nach der OP aufstehen und ein bisschen herumgehen. Nach 6 Stunden durfte ich Tee trinken und am nächsten Tag konnte ich bereits ein normales Frühstück mit Semmeln und Brot essen.
Der Schlauch aus der Wunde kam am Tag nach der OP weg - es tat überhaupt nicht weh. Dann wurde noch Blut wegen des Calciums abgenommen - die Werte waren normal und ich hatte auch kein Kribbeln oder Krämpfe.
Die Nebenschilddrüsen sind transplantiert worden, da mir ja die komplette Schilddrüse entfernt worden war.
Am zweiten Tag hatte ich noch eine HNO-Untersuchung, die Stimmbänder haben sofort funktioniert, und danach durfte ich, weil es mir so gut ging, nach Hause gehen.
Etwa 2 Wochen nach der OP bekam ich Anzeichen einer Unterfunktion, aber nach der Kontrolluntersuchung wurde mir dann gleich Thyrex verschrieben und es geht mir bis heute sehr gut.

Der histologische Endbefund war gutartig, es waren nur viele Knoten und eine stark vergrößerte Schilddrüse festgestellt worden.

Liebe Grüße und Kopf hoch!

Renate


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02. Mär 2005 9:23 
Hallo Renate,

vielen lieben Dank für deine Schilderung. Was mich noch interessieren würde.... Wie ist es bei einer solchen OP mit der Übelkeit nach dem Erwachen...

LG

Simona


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02. Mär 2005 13:49 
Offline

Registriert: 25. Mai 2003 5:32
Beiträge: 102
Wohnort: wien
Hallo Simoma!
Wenn du die Narkose gut verträgst,brauchst keine Angst
vor der Übelkeit haben.
Hatte schon 2 Sd operationen, mir wurde nie übel.
hab keine Angst vor der OP,nimm es ganz gelassen hin.
Viele Grüße von Anna aus Wien


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02. Mär 2005 20:16 
Hallo Simona,
ich hatte große Angst vor der Übelkeit, da mir bei einer früheren Operation sehr schlecht war und ich gebrochen habe.
Dies habe ich vor der OP dem Anästhestisten mitgeteilt und auch in den Fragebogen geschrieben.
Sie haben mir daher ein Mittel gegen die Übelkeit verabreicht, ich weiß nicht was, aber sie haben es mir nach der OP gesagt - und mir war kein bisschen übel.

Liebe Grüße!
Renate


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07. Mär 2005 10:33 
Da ich am 1.03.2005 eine schilddrüsenentfernung hatte, ein paar erfahrungen von mir. der OP tag war nicht schlimm für mich, allerdings bekam ich schmerzmittel, nur das möglichst ruhige liegen am rücken war anstrengend. der nächste tag war kein guter tag,mir war schwindlig ich behielt nicht mal tee schluckweise getrunken bei mir. doch nach zwei infusionen´konnte ich abends trinken und auch essen. danach ist es mir am nächsten tag gleich besser gegangen und ich durfte nachdem ich danach fragte am nächsten tag nach hause. jetzt habe ich nur mehr leichte schluckbeschwerden und manchmal ein leichtes schwindelgefühl.
auch ja, ich bat um eine schöne narbe und so wie es aussieht wird sie das auch :-).

ich halte ihnen die daumen, angst darf man haben, ich denke das ist doch ganz normal.
Lg Monika


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15. Mär 2005 22:50 
Hallo liebe Simona,
deine Angst verstehe ich nur zu gut. Jeder hat Angst vor einer OP und auch vor der Narkose. Hatte zwar schon etliche OP's hinter mir, aber diesmal hab ich mir vor Angst (völlig unötig !) fast in die Hosen gemacht "gg"
Wurde am 8.3.05 operiert (kompl.Entfernung der SD - Überfunktion - multible Knoten die gewachsen sind) und als ich am Tag vor der OP noch erfuhr, daß mich mein gewählter Arzt, wegen zusätzlicher Not-OP's nicht operieren könne, habe ich entgültig die Nerven weggeschmissen. Er hat es dann aber doch geschafft und bereits im Aufwachraum verlangte ich nach dem Töpfchen. Als ich meine Stimme hörte, die wie immer klang, kam daß erste große JUHU. Dann bin ich wieder eingeschlafen. Irgedwann kam dann mein Arzt ans Bett und teilte mir mit, daß die Knoten nicht bösartig waren, er habe aber scharf an den Stimmbändern schneiden müssen, da meine SD richtig darauf geklebt ist. Die Nebenschildrüsen waren schön sichtbar und sind erhalten geblieben. Über Nacht lag ich im Überwachungszimmer, da habe ich schon 2 Glas Wasser und 1 Tasse Tee getrunken und bin auch alleine aufs Töpfchen. Die Schluckbeschwerden waren nach der Mandel-OP schlimmer. Am nächsten Morgen gabs bereits Cafe und Kipferl und weils so schmeckte hab ich mir gleich ein zweites geholt. Das Aufrichten im Bett war zwar unangenehm weil dadurch ein Zug auf der Narbe entsteht, aber da gibt es einen guten Trick: packt dich einfach mit der Hand selbst am Haarschopf und zieh deinen Kopf so hoch, unglaublich - aber es funktioniert wirklich.
Am 10.3. bin ich bereits wieder nach Hause gegangen mit der Verordnung von 1/2 Thyrex 0,1 mg, 1/2 Stunde vor dem Frühstück, da es sonst der Körper schlecht aufnimmt. Esse seit der Entlassung wieder ganz normal, keine Schluckbeschwerden und auch keine Probleme mit den Stimmbändern. Auch sonst gehts mir supergut, bin richtig voll Power.
Auch meine Stimmung ist super wie schon seit Jahren nicht mehr. Mein Arzt sagte mir, daß das Risiko später mal schwere Probleme mit Herz und Kreislauf zu bekommen sicher größer war als das OP-Risiko. Momentan kann ich dir leider noch nicht berichten wie es ist ohne SD zu leben, aber ich denke irgenwann wird auch mein Körper draufkommen das ihm was fehlt und wird schrein: Wo sind meine Drüserln ? Aber darüber zerbrech ich mir jetzt noch nicht den Kopf. Du findest im Internet sicher sehr viele negative aber auch positive Einträge darüber, aber die machen dich nur kopfkrank. Ich denke jeder Körper ist und reagiert anders und deshalb kann man das auch nicht verallgemeinern. Auch meine Narbe sind supergut aus, soweit man das nach einer Woche beurteilen kann. Bei mir wurde der Schnitt (5,5 cm) nicht genäht sondern geklebt. Wundkontrolle am 18.3.05. Die Blutkontrolle erfolgt am 28.4.05.
Also, mach dir keine Sorgen, es geht alles gut, glaube mir und eine positive Einstellung wirkt sich auch auf die OP gut aus. Und wegen der Narkoseübelkeit kann man auch was geben, einfach dem Arzt vor der OP mitteilen. Falls in meiner nicht eh schon zu ausführlichen Schilderung dennoch Fragen offen geblieben sind, kannst du mir gerne eine Mail senden. Ich helfe so gut ich kann.
Drücke dich und meine Daumen ganz fest für die OP.
Es wird alles gut, du wirst sehen !
Herzlichst - rosenkind@aon.at


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16. Mär 2005 0:23 
HalloSimona,
hier ist nochmals rosenkind@aon.at
Habe noch eine wichtige Information für dich vergessen. Ich mache vieles nach dem Mondkalender, da der ja unser ganzes Leben beeinflusst und ich habe auch meinen OP-Termin dannach für einen günstigen Tag ausgesucht. Vielleicht hilft dir das ja auch deine Nerven etwas zu entspannen. Die nächsten besonders günstigen Tage für eine OP in der Halsregion sind vom 26.3 - 4.4.05, genau in die Zeit fällt ja auch deine OP, finde ich super. Also, es kann gar nichts mehr passieren, sogar die Sterne stehen günstig. Falls du dazu weitere Informationen möchtest, die findest du hier:
http://www.mondkalender-online.de
Da gibt es alle Themen von A-Z
Nochmals liebe Grüße vom Rosenkind


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Apr 2005 11:45 
Hallo,
habe alles super überstanden und ihr hattet alle Recht damit dass es gar nicht so schlimm ist....
Vielen Dank nochmal allen die mir soviel Mut gemacht haben.

Liebe Grüße aus Deutschland von Simona


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 Betreff des Beitrags: Operation Schilddrüse
BeitragVerfasst: 28. Apr 2006 17:32 
Offline

Registriert: 28. Apr 2006 17:11
Beiträge: 1
Hallo Rosenkind,

meine Schilddrüse soll aufgrund mehrerer Knoten (ca. 15 Stück) entfernt
werden. Habe am 02. Mai 2006 ein Vorgespräch in der Klinik. Ich möchte
gerne nach dem Mondkalender operiert werden. Jetzt habe ich gelesen, dass
Du Dich damit auskennst. Habe schon versucht, mir die Information in Büchern
und im Internet zu holen, bin mir aber nicht ganz sicher, wann der Mond im Mai
dafür günstig steht. Kannst Du mir bitte helfen, und mir die günstigen Tage
dafür nennen, da ich auch ziemlich Bammel vor der OP habe. Es wäre für mich
sehr beruhigend, wenn ich wüßte, dass der Mond dafür günstig steht.

Würde mich sehr freuen, wenn Du mir antwortest.
Vielen Dank und liebe Grüße

Sabine


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