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 Betreff des Beitrags: keine Lebensqualität mehr
BeitragVerfasst: 06. Mär 2017 9:57 
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Registriert: 04. Mär 2017 14:31
Beiträge: 22
Guten morgen an alle,

vor gut einen Monat habe ich erfahren, dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion, Lactoseintoleranz und Gastritis habe.
Ich habe dann sofort mit dem Euthyrox 50mg sowie mit einer Antibiotika-kur gegen die Gastritis begonnen.
Mir ging es ein paar Tage etwas besser wie vorher, die Müdig- und Antriebslosigkeit war verschwunden.. doch dann kam das alles noch viel schlimmer zurück.
Ich habe keine Kraft mehr irgendwas zu tun, nach der Arbeit lege ich mich hin und bleibe bis zum nächsten Morgen liegen.
Da es immer schlimmer wird und ich auch zugenommen habe (was vorher nie passiert ist), bin ich vorige Woche noch mal zum Arzt um das Überprüfen zu lassen.

Der Arzt wollte mir überhaupt nicht helfen, meinte dass ich mich nicht an die Intoleranz halte und zuviel Lactose zu mir nehme.
(habe ihm gebeichtet dass ich einmal mit Lactosetabletten eine Pizza gegessen habe)
Er meint, dass alle meine Symptome (geschwollenen Augenlider nach dem Aufstehen, extreme Müdigkeit und Gewichtszunahme) darauf hinweisen und ich selber schuld bin.

Ich bin total enttäuscht, da es mir viel viel schlechter geht als vor dieser Diagnose.
Ich habe hier im Forum gelesen, dass es meist zu einer Erstverschlimmerung kommt. Ist das nun bei mir auch so oder hat der Arzt recht?
Wie kann ich das überwinden? Ich bin total verzweifelt und traurig, da ich immer sportlich war und aufgeweckt, aber jetzt fühle ich mich total ausgebrannt.

Ich habe leider noch keine Werte, die erhalte ich erst am Freitag.
Ich weiß, dass es ohne Werte ziemlich schwierig ist, etwas dazu zu sagen aber ich wollte einfach mal darüber reden da es in meinem Bekanntenkreis niemand versteht.

Kann ich mit irgendetwas meinen Zustand wenigstens etwas verbessern?
Ich möchte wieder mehr Lebensqualität haben..
Liebe Grüße!


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 Betreff des Beitrags: Re: keine Lebensqualität mehr
BeitragVerfasst: 06. Mär 2017 10:18 
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Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
Ich bin auch eine mit extremer Lactoseintoleranz. Auch ich brauch Lactasetabletten bei allem wo ich mir ned 100% sicher bin, dann hab ich aber kaum Probleme (wenn ich richtig dosiere)

Ich will jetzt kein Spielverderber sein, aber bei Lactoseintoleranz Euthyrox verschreiben is auch witzig, das Zeug ist auch Lactosebasis.

Sag das deinem Arzt und bestehe darauf auf ein Lactosefreies Präperat umgestellt zu werden (in Österreich Thyrex).

Antibiotika ham mir (in meinem Fall hab ich wegen einer Borreliose lang nehmen müssen) die Werte komplett gekübelt.

50µg kommt mir bei einem Erwachsenen generell sehr wenig vor. Hast du Werte für mich und würdest du mir mehr über dich verraten (Grösse, Alter, Gewicht, Geschlecht muss auch nur ca sein)


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 Betreff des Beitrags: Re: keine Lebensqualität mehr
BeitragVerfasst: 06. Mär 2017 10:28 
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Registriert: 04. Mär 2017 14:31
Beiträge: 22
Danke für die schnelle Antwort.
Ja ich habe dies auch gelesen dass da Lactose enthalten ist, aber da das alles derselbe Arzt bei mir diagnostiziert hat, dachte ich er wird darauf geachtet haben dass das schon passt.
Tut mir leid, das ist alles komplett Neuland für mich.

Die Werte kann ich erst am Freitag nachreichen, mein Arzt hat mir dazu bei meinem ersten Besuch gar nichts gesagt.
Die einzige Info die ich bekommen habe war, dass ich derzeit keine Kinder bekommen könnte aufgrund einer Schilddrüsenunterfunktion und dass ich diese Tabletten mein Leben lang nehmen muss.

Ich bin weiblich, 1.67m groß und wiege ca. 60kg.


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 Betreff des Beitrags: Re: keine Lebensqualität mehr
BeitragVerfasst: 06. Mär 2017 10:35 
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Registriert: 04. Mär 2017 14:31
Beiträge: 22
oh ich habe das Alter vergessen, ich bin 26Jahre alt.


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 Betreff des Beitrags: Re: keine Lebensqualität mehr
BeitragVerfasst: 06. Mär 2017 11:51 
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Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
Also erst mal, die Werte gehören dir, in Zukunft verlangst du die einfach per Kopie oder Mail.

Zum anderen. Wow, du bist echt schlank für eine UF , die meissten (mich eingeschlossen) sind bei deiner Grösse mind. 20kg mehr :oops:


Daher gehe ich mal von deinem Normalgewicht aus, da wäre dann (laut alter Lehrmeinung, und Wolff Weihrauch) eine Dosis von ca 100µg angesagt und dann Fimetuning.

Du kannst Kinder bekommen, nur wirds wesentlich schwieriger schwanger zu werden, und vorallem es zu bleiben. Ich selbst hab einige Fehlgeburten hinter mir weils keiner Ernst genommen hat.

Wenn du mal schwanger bist musst du engmaschig kontrollieren und wahrscheinlich ziemlich steigern (ist oft so)

TSH unter Behandlung soll auf jeden Fall unter 1, oft supprimiert er sogar früher oder später. Freie Werte optimalerweise ins oberer Drittel (grad wenn SS geplant ist), dort fühlen sich auch die meissten am wohlsten. Sollte der ft3 unter der Behandlung absandeln oder nicht mitziehen, wirst du früher oder später um T3 nicht rumkommen. Das Kombipräperat, dass ich dir normalerweise genannt habe, nenne ich jetzt aber mal nicht (ist auch noch nicht das Thema) denn da gibts grad Probleme (hab grad der Herstellerfirma wieder mal ein Mail geschrieben)


Ja die Tabletten bleiben dir ein Leben lang erhalten...

Hat man dir gesagt, dass du auf jeden Fall 1/2h nach der Einnahme nix essen und trinken sollst? Kalziumreiche Dinge sogar 1h meiden? Das sagen die meissten auch nicht dazu. Bei mir wirkt sich sogar schwarzer Kaffee so aus, das sich noch bissi was nachwerfen sollte.

Wenn du fragen hast die die öffentlich nicht stellen willst, darfst du mich auch gerne unter anmailen 8)


Zuletzt geändert von snooperl am 08. Jun 2017 11:24, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: keine Lebensqualität mehr
BeitragVerfasst: 06. Mär 2017 12:13 
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Registriert: 04. Mär 2017 14:31
Beiträge: 22
Ja die Werte werde ich mir auf alle Fälle holen.

Ich weiß, und ich habe auch nie Probleme mit dem Gewicht gehabt. Im Gegenteil, obwohl ich nie genug von Süßem bekommen konnte, habe ich nie zugenommen.
Deshalb haben mich die 4 kilo in diesem Monat schon sehr erschreckt.

Ok danke für diese Informationen, Kinder sind aktuell
noch kein Thema, aber ich werde mir das im Hinterkopf behalten.

Ja, das mit dem Essen und trinken hat mir die Apothekerin gesagt, aber das mit dem kalzium wusste ich nicht.
ich werd mal darauf achten..

Danke für deine Hilfe, der letzte Monat war echt schrecklich für mich. Auch weil der Arzt mich so unhöflich behandelt hat.
ich warte noch die Blutwerte ab und werde dann wechseln denke ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: keine Lebensqualität mehr
BeitragVerfasst: 06. Mär 2017 12:48 
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Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
Über das Benehmen der Ärzte könnte ich ein Buch schreiben. Manchen hätt ich am liebsten eine gschmiert. Mein persönliches Highlight war der örtliche Internist. Ich hätte ja schon flüchten sollen als er sich die Sprechstundenhilfe geholt hat um ihm die Vorbefunde vorzulesen.

Jedenfalls hat er fix drauf bestanden ich müsse Diabetikerin sein weil der Fingerstich einen Zucker von 120 ergeben hat (mitten unter Tags) ich hab ihm gesagt ich habe am Weg her einen Osaft getrunken. Nein Zucker zu hoch...

Ok. Aber als er mich dann angelallt hat (stehen konnte er nicht ohne festhalten) ob ich nicht vielleicht ein Alkoholproblem hätte dass ich verleugne ist mir die Hutschnur geplatzt.

Er hat mir dann noch eine Überweisung per Post ins Labor geschickt mit Diagnose: Verdacht auf Alkoholismus.

Hab die Überweisung verbrannt, sogar wegschmeissen war mir zu heikel.

Ja ich trinke gelegentlich Alkohol, aber wenn 3 Achterl im Monat Alkoholiker heisst? Vorallem gehöre ich zu den glücklichen Hashis mit wunderschönen Eisenwerten. Er hat das ja aufgrund meines Eisenüberschusses vermutet...


Darf ich fragen wo du warst/bist?


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 Betreff des Beitrags: Re: keine Lebensqualität mehr
BeitragVerfasst: 06. Mär 2017 18:31 
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Registriert: 04. Mär 2017 14:31
Beiträge: 22
also das ist wirklich eine Unverschämtheit so etwas zu unterstellen!
Manche Ärzte habe keinen Respekt vor den Patienten.

ich wollte eigentlich nur das er mich hilft bzw erklärt warum es mir so schlecht geht.
Aber er hat mir gar nicht richtig zugehört sondern gleich gesagt das es so passt wie er entschiedn hat.

Ich komme aus der Stmk, Bezirk Bruck/Mur, wo auch dieser Internist ist.
Darf man den Ärztenamen hier öffentlich schreiben?


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 Betreff des Beitrags: Re: keine Lebensqualität mehr
BeitragVerfasst: 06. Mär 2017 19:05 
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Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
Ich weiss nicht ob mans darf, ich habs mehrfach getan und mir is nix passiert (im Gegensatz zum Deutschen Forum wo ich mir mit den Verwarnungen bereits meine Wohnung tapezieren könnte wennis ausdruck ;) )



Aber da Docfinder nur eine Hand voll ausspuckt (Bruck Umgebung) reicht der Vorname :D


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 Betreff des Beitrags: Re: keine Lebensqualität mehr
BeitragVerfasst: 06. Mär 2017 22:10 
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Registriert: 04. Mär 2017 14:31
Beiträge: 22
okay, ich denke dann kann ichs riskieren :)
der Vorname ist Wolfgang.

Ich bin wirklich froh das es solche Foren gibt. hab mich auch schon etwas durchgelesen wobei ich mit den ganzen Werten noch nix anfangen kann.
Aber es tut gut zu wissen, das es andere gibt, die einen verstehen und helfen können/möchten.
Ansonsten kann es bei mir niemand so richtig verstehen wie es mir geht.
Entweder ich höre Sätze wie "ich bin auch hin und wieder müde, das ist normal" oder "das ist die Frühjahrsmüdigkeit, das geht vorbei" oder manche die mir vorschlagen "ich soll einfach machen".


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