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BeitragVerfasst: 20. Aug 2015 21:40 
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Registriert: 15. Jul 2015 11:18
Beiträge: 7
Hallo,
so, nachdem ich jede Menge Beschwerden habe, hatte ich nun mein Schilddrüsenultraschall und folgendes ist dabei rausgekommen und ich würde gerne Menschen mit Erfahrung um ihre Meinung dazu bitten, weil meine Beschwerden laut Befund nicht auf die Schilddrüse zurückzuführen sind. Jetzt steh ich quasi wieder bei 0 und dennoch denke ich mir, wenn die kleine Schilddrüse schon von Geburt an wäre (mir wurde gesagt, wenn es kein Hashimoto ist, dann ist es von Geburt an – aber ich habe kein Vergleichsultraschall), dann müsste ich doch schon immer Probleme gehabt haben!? Ich bin dermaßen müde dass ich die beruflichen Herausforderung schaffe, aber daheim dann nur noch schlafen möchte, weil die ganze Energie schon verbraucht ist. So extrem wie die letzten Monate, ist es mir noch nie gegangen. Gibt natürlich mehr Baustellen, aber ich will gar nicht alle aufzählen. Die Müdigkeit ist bis jetzt lt. Befund mit nichts zu erklären.
Vielen vielen Dank!!!

Das Ergebnis:
kleine inhomogene Schilddrüse beidseits (Volumen 5,1 ml – rechts 1,5 und links 3,6 – ich bin eine erwachsene Frau, zw. 1,60 und 1,70 groß, übergewichtig – letzteres mit Sicherheit auch durch Ernährungsfehler, aber gerade die letzten zwei Jahre doch auch Gewichtszunahme in sehr raschem Tempo, wo ich in der Vergangenheit schon weit ungesünder gelebt habe)
beidseids Hypovaskularisation
Euthyreose mit regulärem Antikörperprofil
keine medikamentöse Notwendigkeit, Kontrolle in einigen Monaten (das ist das einzige, was ich zu tun habe)
Die jüngsten Blutwerte dazu:
TSH 2,35 (0,1 – 4,0)
ft3 3,8 (2,3 – 5,0)
ft4 1,0 (0,7 – 1,9)
ANTI TPO 9,98 (0-35)
ANTI TG <2,25 (0-40)

ca 2 Monate davor:
TSH 4,83 (0,3 – 4,0)
ft3 4,16 (2,15 4,12)
ft4 1,00 (0,70 – 1,70))
Kupferüberschuss, Vitamin-D-Mangel, Eisen im Mittelfeld, Transferrin ebenso, die Transferrinsättiung unterschreitet den unteren Rahmen knapp, die Eisenbindungskapazität liegt bei 495 (obere Grenze 402)

10/2014
TSH 2,46 (0,27 – 4,2)
ft3 2,47 (0,80 – 2,00)
ft4 1,00 (0,93 – 1,70)

10/2013
TSH 3,09 (0,27 – 4,2)
ft3 4,00 (1,80 – 4,60)
ft4 1,02 (0,97 – 1,80)

2010 TSH 1,78 (0,2 – 5,0)
2007 TSH 3,6 (0,27 – 4,2)
2006 TSH 1,8 (0,3 – 4,0)
2004 TSH 3,3 (0,3 – 4,0)


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BeitragVerfasst: 21. Aug 2015 16:28 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
2004 hattest du bereits einen TSH der höher war als die neue Obergrenze des Normbereichs, die wissenschaftlich 2002 korrigiert wurde udn anschliessend in vielen zivilisierten Ländern..nur in Deutschland ist immer noch die alte Norm Standard, Reformstau seid 2002.


Alles was über 2,5 war und ist, ist auffällig. Bei Dir war das 2015, 2013, 2007 und 2004 bisher der Fall.

INHOMOGEN ist eien Sd nur wenn Hashimoto vorliegt! Und dann ist auch das Volumen wirklich sehr klein. 5 ml ist sogar die schwelle wo wirklich die meisten deutlich mehr schwierigkeiten verspüren.

Auch wenn du keine Antikörper hast, verkleinerte INHOMOGENE Schilddürse mit 4x TSH über der neuen wissenschaftlich korrigierten Norm alleine genügen vollkommen einen Hashimoto zu diagnostizieren. 20% der Hashimotokranken lassen keinen der derzeit üblicherweise getestens Standardantikörper nachweisen. Das nennt sich dann seronegativer Hashimoto! Und das hast du!

Recherchiere noch wer in der Familie sonst noch SD-krank ist oder Autoimmunerknakungen hat.

Notiere alle deine Symptome schriftlich, Gewichtszunahme UNERKLÄRLICH seid wann? Zyklusdauer usw.


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BeitragVerfasst: 22. Aug 2015 8:33 
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Registriert: 15. Jul 2015 11:18
Beiträge: 7
Melissa, vielen Dank. Ich werde alles notieren, soweit es mir einfällt ... man weiß ja dann oftmals gar nicht mehr, wanm welche Probleme angefangen haben. Das mit dem seronegativen Hashimoto hab ich mittlerweile auch gelesen. Aber das wurde offensichtlich nicht mit in den Befund einbezogen, denn laut dem wurde ja kein Hashimoto diagnostiziert.

Und somit steht dann wieder die Frage im Raum ... zu welchem Arzt gehe ich nun?

Man ist wirklich ausgeliefert. Aber beim nächsten Besuch, wo auch immer, weiß ich ja dann schon mehr. seufz...

Übrigens, heuer ist das erste Mal, das mir angeraten wurde, die Schilddrüse zu überprüfen. In der Vergangenheit kein einziges Mal - mit dem Wissen von heute hätte ich schon damals zumindest mal auf ein Ultraschall bestanden ...

Ist das eigentlich "normal" dass die Wert so schwanken und nicht ständig außer der Norm liegen? Mir kommt das so vor, einmal oben, einmal wieder normal, dann wieder oben, dann wieder normal ... in dem Zusammenhang wurde heuer von unterschiedlichen Ärzten gesagt, es könne auch einfach an Fehlmessungen liegen!?


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BeitragVerfasst: 30. Aug 2015 8:24 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Eine Inhomogene SD zeigt schon den hashimoto. Nur Hashimoto führt zu Verkleinerung der Schilddürse. Du hast hahsimoto.

Leider wird das gern verschlafen von den Ärzten an die SD zu denken udn wenn dann werden die messungen bagatellisiert.

Grosse Schwankungen zeigen kranke aber unbehandelte Patienten oder falschbehandelte. Im Sommer braucht die Schilddürse nicht zu heizen, da erholen sich auch viele kranke Schilddürsen. Im Sommer bzw nach einer langen sonnenreichen Zeit wo man selber viel Viatmin d bilden konnte udn die SD nicht heizen musste, sind die werte oft sogar vorbildlich. Deshalb machen Schilddrüsenvereine Blutkontrollen erst nach einem langen kalten Winter. Manchmal können auch Messfehler oder Lagerungsfehler zu seltsamen Werten führen.

Also das ist schon möglich...aber bei Dir sprechen ja drei Faktoren FÜR Hashimoto: verkleinerte Schilddrüse, inhomogene Schilddürse, manche Blutwertmessungen.

Wegen der heftigen Massenjodierung werden mittlerweile auch die Schilddürsen unserer Kinder gar nicht mehr Normalgross. Deutschland wird eines der Länder sein dessen Volk die kleinsten SD hat, wenn die Kinder erstmal alle ausgewachsen sind.

Normal ist für eine Frau 18 ml. Un ddeine ist nur noch 5 ml gross. Das ist dann meist auch die Grenze wo die Symptoem viel deutlicher werden. der Patient MERKT dass er abhängig wird von der Hormonsubstitution. Vorher versucht das Hormonsystem ALLES um noch einigermassen normales Leben zu ermöglichen...wenn die SD dann nicht gestützt wird..dann gehen auch noch weitere Hormondrüsen in die Krätsche: Nebennieren, Bauchspeicheldrüse usw.

Lass dir Vitamin D verordnen. Dekristol 20.000 I.E. davon jede Woche eine Kapsel mit Magnesium einnehmen. Wenn du jetzt NACH dem schönen langen Sommer immer noch eher blass bist solltest du anfangs etwas mehr nehmen um einen normalen Spiegel an Vitamin D zu erzielen.

Fast jeder Arzt darf die SD therapieren. Manchmal sind weibliche Ärzte dem Problem aufgeschlossener gegenüber.

Endokrinologe, Nuklearmediziner wären die dafür ausgewiesenen Fachärzte..aber manch Endokrinologe ist nur für die Bauchspeicheldrüse ausgebildet...und kann kaum mehr als ein hausarzt für deine SD machen.

Frauenarzt, Urologe, Rheumatologe...jeder Arzt KÖNNTE dir helfen wenn er dafür etwas mehr Verständnis aufbringt. Sage auf jedenfall ab jetzt jedem Arzt dass du Hashimoto hast..und dann du noch nicht behandelt wirst, einen guten Arzt suchst für die Dosifindung mit Thyroxin. Vielleicht bietet sich dasnn ein ganz andere Arzt an dir helfen zu wollen.

Was hast du denn für besondere symptome...diese KÖNNTE theoretisch ein anderer FachArzt auch über deine SD behandeln. Bitte doch alle deine Ärzte um Thyroxinverordnung.

Leider sind solche chronische Patienten ein problem für das Budget der Ärzte. internisten haben mehr Budget und sind deshalb eher bereit Thyroxin zu verordnen.

Am wichtigsten ist wohl einen Arzt zu finden zu dem man Vertrauen hat und der HELFEN MÖCHTE. Mir hat ein Arzt auf die Beine geholfen der mein Nachbar war udn nicht mein behandelnder Arzt. Aber weil der auch hahsimoto hat udn meinen Verfall live miterleben konnte, hat er mir ein privatrezept über Thyroxin ausgestellt. Sonst wäre ich wohl so dement udn schwach gebleiben, dass ich kaum mehr zu einem Arzt überhaupt gekommen wäre..oder wenn dann nix sagen könnte dort, geschweige denn auf Fragen zeitnah antworten...solche "Arztkonsultationen" waren in der schlimmsten Phase(nach thyroxinreduktion) dann bei mir normal. Ein wenig empathischer Arzt der nur 5 min für mich hat, der regt sich dann nur auf.


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