Du schreibst hier,
sie hätten bereits mit 15 bei Dir eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse festgestellt? DAS ist dann entweder Morbus Basedow oder Hashimoto. Vielleicht erkennt man in naher Zukunft dass das nur zwei Seiten der gleichen Erkrnakung ist. Denn zuerst ist bei hashimoto auch eine Pahse der Überfunktion typisch, die aber langfristig in eine Unterfunktion übergeht. Und auch beim Morbus Basedow (Überfunktion) diagnostiziert man immer häufiger später einen Hashimoto.
Wenn du Thyroxin bekommst dann ist das ziemlich SICHER Hashimoto bei Dir.Nun...WENN dir damals schon eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse diagnostiziert worden ist, dann lass dir dazu alle Arztbriefe und Blutwerte geben. Müssten deinem Hausartzt vorliegen oder noch im Krankenhaus abbrufbar sein. Das kopiere Dir udn lege das jedem arzt vor. Auch eien Aufzählung aller Schilddürsenkranken oder Autoimmunkranken in deiner Grossfamilie.
DAS (bzw seine Insuffiziente Einstellung mit Thyroxin) ist dann wohl die Ursache all deines Leids. ich habe über 40 verschiedenster Symptome bekommen in Unterdosierung, die allermeisten dieser Symptome die ich im Zuge einer Thyroxindosissenkung erlitt..und die nach Dosiserhöhung mit der Zeit wieder verschwanden....halten die meisten Ärzte nicht für Schilddürsnsymptome. Sie irren, sie wissen es nicht besser! Mittlerweile gibt es sovieleLangzeitpatienten die schon 3-10x solche Effekte an sich selber nachvollziehen können. Sie wissen mehr als die meisten Ärzte, und sind sicher dass diese Zusammenhänge bestehen.
GUT. Wenn du mit 100µg zugenommen hast..und etwas weniger deines langgewohnten übersteigerten Appetitts bemerkt hast...dann sind ja schon zwei Zeichen vorhanden dass es dir besser bekommt. Kannst du mal in Dich gehen, was evt sonst noch etwas besser geworden ist?
Sind Brust und Po anders geworden mit der höheren Dosis, das Verhältnis vielleicht etwas besser zum Rest des Körpers? Und sonst, Behaarung, Psyche usw.
Wegen der Übelkeit morgens? Kann das mit den Zähneputzen evt schlimmer werden? Vielleicht lindert es eine andere Zahnpasta..oder Pusten mit Meersalz. Lass vielelicht auch mal morgens das Zähneputzen weg..vielleicht schaffst du es dann öfter zur schule zu gehen.
Baldriantropfen könnten viel helfen akut für den üblen Magen. Versuche mal 15 Tropfen. Steigere wenn es noch zu wenig wirkt. Das beruhigt auch sofort die Psyche, falls du zu nervös oder ängstlich sein solltest.
Übrigens all dein angeblich psychischen Probleme können alleine von der Schilddürse verursacht sein.
http://www.mcbonn.de/infos/www.mcbonn.d ... e_2008.pdf Vielleicht kann dein Arzt deshalb auch mal als "Heilversuch" dir statt 100er Thyroxin, 100er Novothyral verordnen. Kann sein, dass du davon besser zunimmst, psychisch stabiler und geistig fitter wirst...deine Schule abschliessen kannst und einen ganzen Rattenschwanz an Symptomen erstmal ad acta legst.
Schafgarbetee..am besten 3x täglich. Schafgarbe pflücken und in Olivenöl erhitzen als Heilöl für Brust, Bauch und Po.
Du wiegst jetzt 55 kg? Wenn der Arzt dir kein Novothyral 100 verordnen will (Argument könnte auch sein: um die Pubertät abzuschliessen)..dann überlegt eine weitere Dosisteigerung des Thyroxins. Als ausgewachsener Erwachsenener, also NACH abgeschlossener Pubertät...dürftest du dann bis zu 112,5 µg Thyroxin bekommen. Als NochinderPubertätbefindlicher darf das noch höher liegen, etwa bis 150µg Thyroxin.
Auch wegen der psychischen Symptome würde ich Novothyral versuchen. Da steht 100 drauf...es ist aber zusätzlich zu 100µg Thyroxin noch 20µg T3 mit drin für die Psyche......also wären da gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Nimm eine Vertrauenperson mit, vor der der arzt Respekt hat udn instruiere diese Person in deinem sinne zu handeln. Nicht einfach den Weisskitteln nach dem Mund sprechen. In sachen Schilddürse geht das meist nach hinten los. Deine Vertrauensperson soll dir den Rücken stärken.
Am besten gehst du mit der damalsigen Diagnose aus den Krankenhaus als du 15 warst und dir eine autoimmune Schilddürsnerknakung DIAGNOSTIZIERT worden ist zu deinem jetzigen Arzt. Sage bei AUTOIMMUNERKRANKUNG benötigt man meist mehr SD-Hormone. In den entwicklungsjahren benötigt der Körper mehr µg pro gewichtseinheit als ein Erwachsener..udn nachdem du jahrelang mit 50µg unterdosiert worden bist sollte jetzt versucht werden weiteren Schaden zu vermeiden. Oberstes Ziel ist es deine Pubertät abzuschliessen.
Wie gut bist du in der Schule? Bist du mal sitzengeblieben..DAS könnte auch an dern Unterfunktion ODER Unterdosierung durch den arzt geleben haben.
Halte einen zettel mit all deinen Symptomen verfügbar, die du den Arzt ohne Umschweife gibst. Dein Vertrauensmann/-frau sollte diese zuvor gelesen und abgenickt haben. Er sollte sogar manche Symptome vor dem Arzt bestätigen, damit dieser dir endlich Glauben schenkt.
Und bist du gross genug geworden, im Vergleich zur Restfamilie? Mit 173cm sind 100µg nicht viel. Sage dem Arzt dass 100-200µg Regeldosisbereich ist. Und du gehörst nicht zu den kleinen Frauen. Auch hast du an Spätpubertierende auch eher einen höheren Bedarf als als ausgewachsene frau, auf jedenfall pro Gewichtseinheit!
Schreib dir solche Sätze auf, denn sie können dir helfen vom arzt endlich mal richtig behandelt zu werden. Die meisten von uns müssen leider oft genug den Arzt wechseln, bsi sie einen finden der es kapiert, verständig ist und richtig handelt. Ich musste in jüngster Zeit 10 Ärzte NUR wegen der Schilddürse aufsuchen. Als Krankenkasse würde ich wahnsinnig werden. Und ich hab schon so fokussiert.
Erst als ich vehement wurde, wurde es besser..Schritt für Schritt nähere ich mich der symptomatischen Genesung. Das kann dir auch später immer noch mal passieren. ich war 5 Jahre perfekt eingestellt..aber weil die Immunologie dazwischenfunkte reagierten die Ärzte exakt andersrum als meiner Gesundheit dienlich gewesen wäre. Sie SENKTEN die Dosis.
ich habe das gleiche Problem JETZT in den Wechseljahren bekommen, wie Du sie jetzt in der Pubertät hast. Die Hormone stehen Kopf, Progesteronmangel udn vitamin D Mangel führen zu einem höheren bedarf an SD-Hormonen...den die Ärzte aber in dieser Phase nicht/selten erkennen können. Dazwischen beruhigt sich das meiste und die Ärzte haben es leichter richtig zu handeln. Ihr medizinisches Wissen passt dann zu den Werten, sie verordnen eher die richtige Dosis.