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BeitragVerfasst: 18. Jul 2015 10:11 
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Registriert: 15. Jul 2015 11:18
Beiträge: 7
Hallo!

ich bin absoluter Neuling auf dem Gebiet und weiß noch nicht so recht, wo ich zur (Erst)Abklärung bzw. Betreuung - in meinem Fall Verdacht auf chronische Schilddrüsenentzündung mit latenter Unterfunktion - hingehen soll im Raum Wien, NÖ (Korneuburg, Stockerau, Tulln, Krems, St. Pölten).

Die Schilddrüsenambulanz im Wiener AKH ist ja heillos überlastet, man hat eine Wartezeit von 7 Monaten auf einen Termin - solange will ich sicher nicht warten.

Ich könnte mir auch vorstellen privat einen Arzt aufzusuchen bzw. fahre eben auch weiter wohin, wenn notwendig. Wichtig ist mir, dass ich als Patient auch als Mensch behandelt werde und natürlich - sehr wichtig - die fachliche Komponente. Dass - bildlich gesprochen - nicht nur der Punkt auf dem "i" angesehen wird, sondern der ganze Buchstabe oder eben auch das Wort drumherum ... also eine Untersuchung, die auch andere Baustellen, die mitmischen könnten, berücksichtigt, und nicht nur schnelle Abfertigung und Behandlung in den Vordergrund stellt.

Vielen Dank für Empfehlungen!


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BeitragVerfasst: 19. Jul 2015 13:46 
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Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
Ich stell dir mal die Liste der empfohlenen Ärzte rein, http://top-docs.de/include.php?path=log ... _au_ch.php

ICh selbst bin in Wien bei Dr. Handgriff und sehr zufrieden, Erstordi ist zwar relativ teuer, aber sie nimmt sich viel Zeit und geht auf den Patienten als Mensch ein, und geht nicht nur nach den Werten auf dem Papier sondern hört sich auch ganz genau an wies einem geht.


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BeitragVerfasst: 19. Jul 2015 19:16 
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Registriert: 15. Jul 2015 11:18
Beiträge: 7
Vielen Dank für diese Liste und die zwei Tipps. Ich werde mir das durchsehen!!


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BeitragVerfasst: 21. Jul 2015 14:21 
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Registriert: 15. Jul 2015 11:18
Beiträge: 7
So, Liste durchgesehen ... hm ... die Liste - da ich mich ja jetzt etwas damit auseinandergesetzt habe- erscheint mir nicht vollständig. Ist halt wahrscheinlich die Frage, wie stark diese Seite frequentiert wird, oder? Ich bin in meinen Vorrecherchen auf jeden Fall nicht darauf gestoßen.

Also NÖ ist auf der Liste zB sehr wenig vertreten, ich gehe aber mal davon aus, dass das nicht damit gleichzusetzen ist, dass dort keine Ärzte für Schilddrüse empfehlenswert sind.

Kennt wer das Institut Frühwald in St. Pölten bzw. die Schilddrüsenambulanz in St. Pölten? Gibt es dazu Meinungen/Erfahrungsberichte?
In St. Pölten hätte ich auch relativ schnell einen Termin bekommen.

Vielen Dank nochmals!


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BeitragVerfasst: 21. Jul 2015 21:11 
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Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
die liste ist deswegen nicht vollständig weil nach glaub 3 begründeten negativen bewertungen fliegt ein arzt raus, ich war auch schon bei welchen die ich dann in der negativ liste wiedergefunden habe (und dort steht ziemlich genau das gleiche was ich dort erlebt habe) bzw man gute ärzte erst mal eintragen muss, also nicht komplette liste aller ärzte sondern nur die die empfohlen wurden und ned durch mehrer nutzer widerlegt wurden

mein vater und meine oma fahren immer nach st. pölten aber ich weiss leider nicht zu wem, aber bei denen gehts "nur" noch um szintigraphie die sind seit jahrzehnten mit dem thema einstellen durch und die machen die dosisanpassungen mit dem hausarzt


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BeitragVerfasst: 22. Jul 2015 10:17 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Leider merken Patienten oft erst nach mehr als einem Jahr, ob das was der jeweilige Arzt verordnet oder diagnostiziert hat für sie Vorteile oder Nachteile gebracht hat. DASS aber soviele Ärzte, die eingangs sicher mal empfohlen worden sind, gern auch voreilig weil die ERSTE Konsultationdoch sehr positiv, konstruktiv und kompetent gewirkt hatte, später wieder gelöscht werden müssen, zeigt die Brisanz in der deutschsprachigen Schilddrüsenmedizin. Österreichische Medizin ist in der Onkologie sehr sehr fortschrittlich udn kompetenz vergleichsweise, in der SD-Medizin aber scheint sie sogar der deutschen hinterherzuhinken. Generell scheint es wichtig die deutschsprachige Literatur in der Schilddrüsenmedizin zu reformieren. Leider sind da die Länder die DEUTSCH als Muttersprache haben gehandikapt. Englischsprachische Länder haben eher die neuen wissenschafltlichen Erkenntnisse zum TSH-Wert in Reformen ihrer SD-Medizin gipfeln lassen. Im deutschsprachigen Raum zeigt sich da ein Reformstau von mittlerweile 12-13 JAHREN.

Vielleicht sollte man mal Urlaub am Bodensee einplanen und dort Frau Dr. Brakebusch ..eine GYNÄKOLOGIN! in Konstanz besuchen. Manche selberbetroffene häufig weibliche Ärzte haben sich notgedrungen tiefer in die Thematik einarbeiten MÜSSEN...mehr als es ihr Medizinstudium von ihnenn verlangte.


Zuletzt geändert von Melissa am 11. Aug 2015 14:17, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 22. Jul 2015 10:21 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Melissa hat geschrieben:
Leider merken Patienten oft erst nach mehr als einem jahr, ob das was der jeweilige Arzt verordnet oder diagnostiziert hat für sie Vorteile oder Nachteile gebracht hat. DASS aber soviele Ärzte, die eingangs sicher mal empfohlen worden sind, gern auch voreilig weil die ERSTE Konsultationdoch sehr positiv, konstruktiv und kompetent gewirkt hatte, später wieder gelöscht werden müssen, zeigt die Brisanz in der deutschsprachigen Schilddrüsenmedizin. Österreichische Medizin ist in der Onkologie sehr sehr fortschrittlich udn kompetenz vergleichsweise, in der SD-Medizin aber scheint sie sogar der deutschen hinterherzuhinken. Generell scheint es wichtig die deutschsprachige Literatur in der Schilddrüsenmedizin zu reformieren. Leider sind da die Länder die DEUTSCH als Muttersprache haben gehandikapt. Englischsprachische Länder haben eher die neuen wissenschafltlichen Erkenntnisse zum TSH-Wert in Reformen ihrer SD-Medizin gipfeln lassen. Im deutschsprachigen Raum zeigt sich da ein Reformstau von mittlerweile 12-13 JAHREN.

Vielleicht sollte man mal Urlaub am Bodensee einplanen und dort Frau Dr. Brakebusch ..eine GYNÄKOLOGIN! in Konstanz besuchen. Manche selberbetroffene häufig weibliche Ärzte haben sich notgedrungen tiefer in die Thematik einarbeiten MÜSSEN...mehr als es ihr Medizinstudium von ihnenn verlangte.


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BeitragVerfasst: 23. Jul 2015 11:40 
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Registriert: 24. Apr 2012 7:44
Beiträge: 88
Liebe Melissa,

du sprichst mir aus der Seele. Ich bin auch nach ca. einem Jahr drauf gekommen, dass mein Endokrinologe nur auf den TSH Wert schaut und die freien Werte gar nicht berücksichtigt.
Im Mai hatte ich einen Termin bei ihm, mein TSH war damals bei 2,00 (0,50-4,20), ft4 1,20 (0,93-1,70), ft3 3,9 (3,1-6,8) und mir ging´s gar nicht gut.
Er ging aber überhaupt nicht auf mein körperliches Befinden ein und die freien Werte ein. Weil der TSH für ihn OK war, hat er meine Dosis auch nicht erhöht. Ich hab dann auf eigene Faust erhöht und nehme seither Euthyrox 75 (vorher 50). Seitdem geht´s mir besser.

Heute Nachmittag werde ich wieder ein Blutbild bei meinem Internisten machen lassen. Ich bin schon gespannt, wie die Werte aussehen. Denn, wie gesagt, zurzeit geht es mir sehr gut.

Gerne möchte ich mich bei dir, liebe Melissa, für deine zahlreichen Informationen bedanken. Ich habe mir schon sehr viele Tipps von dir holen können. Vor allem gibst du mir immer wieder Mut, mich von den vielen ahnungslosen Ärzten nicht unterkriegen zu lassen. Du bereicherst dieses Forum ungemein.

Liebe Grüße
seiltänzer


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BeitragVerfasst: 24. Jul 2015 11:06 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Früher mag der TSH eine valide Entscheidungsgrundlage gewesen sein. Heute muss man ihn immer kritischer sehen, da die Umwelt zu Östrogenbelastet ist, die langen Jahre der Nutzung der Antibabypille, die ubiquitäre Progesteronarmut...das bewirkt dass zu wenig T3 gebildet wird..das T4 kann nicht abfliessen, sowohl TSH als auch T4 bleiben zu lange unauffällig. Als Patient sollte man auf seinen fT3-wert ganz besonders achten. Auch wenn psychische symptome vorliegen, den fT3-Wert ganz genau beobachten. Der TSH wird auch durch die Überalterung der Bevölkerung und der Massenjodierung immer häufiger nicht auswertbar, dauersupprimiert..oder liegt unauffällig obwohl das Krankheitsgeschehen bereits körperliche udn psychische Symptome macht.

Der TSH ist nur eine Diagnostik-Krücke und kein direkter Schilddrüsenfaktor.


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BeitragVerfasst: 28. Jul 2015 4:26 
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Registriert: 15. Jul 2015 11:18
Beiträge: 7
Hallo! wow, danke für diese zahlreichen Informationen!

Zur Liste wollte ich noch sagen ... es ist halt keine Aussage darüber zu treffen, dass wenn ein Arzt nicht auf der Liste steht, er tatsächlich negativ beurteilt wurde. Er könnte ja eben auch noch gar nicht in der Liste erwähnt worden sein. Was wiederum nicht negativ zu werten ist. Vielleicht hab ich aber was übersehen und die Ärzte sind dann wo anders zumindest aufgelistet?

Wie auch immer, ich hab einen im Moment echt miserablen Zustand was mein (nicht)Wohlbefinden betrifft. Herausgekommen ist ein TSH Wert von fast 5, ein ft4 Wert von 1,2 und ein ft3 wert von 4 ... was so gar nicht zusammenpasst und weshalb mir eben eine weitere Abklärung empfohlen wurde.

Ich muss mich noch viel genauer in das ganze Thema einlesen ... und dann mal schauen, was bei der Erstabklärung herauskommt...


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