Hallo allerseits!
Ich habe mich in diesem Forum angemeldet, da ich im März die Diagnose "beginnende Immunthyreoiditis - grenzwertig latente Hypothyreose"bekommen.
Meine Ärzteodysse begann allerdings schon im Herbst letzten Jahres (09/14) als ich verstärkten Haarausfall bemerkte, nach und nach gesellten sich weitere Symptome hinzu, wie zB die Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und ständiges Frieren.
Eisenmangel wurde ausgeschlossen, Sexualhormone unauffällig, TSH schien den meisten Ärzten (Hausarzt, Hautarzt und Frauenarzt) in Ordnung zu sein, erst der 4. Arzt hielt eine SD-Unterfunktion für nicht ausgeschlossen, ließ ft3 & ft4 messen und verordnete Euthyrox 50mcg (02/15).
Seit dem stellte sich eine Besserung bezüglich Müdigkeit und Vergesslichkeit ein, Frieren und vor allem Haarausfall bestehen leider weiterhin
Meine Werte VOR der Einnahme mit Euthyrox (30.09.2014):
TSH: 3.52 mU/ l (0.27 - 4.20)
fT3: 3.58 pmol/l (3.10 - 6.80)
fT4: 10.8 pmol/l (7.0 - 17.0)
Meine Werte MIT Einnahme von Euthyrox 50mcg (30.03.2015):
TSH: 1.33 mU/ l (0.27 - 4.20)
fT3: 3.51 pmol/l (3.10 - 6.80)
fT4: 12.5 pmol/l (7.0 - 17.0)
Lt. Arzt sind die Werte jetzt in Ordnung, denn der TSH sei doch wunderbar im Referenzbereich (klar, weil supprimiert denk ich mir, oder?), über den niederen ft3 Wert wurde nichts weiter gesagt, dabei habe ich gehört, dieser Wert sollte im oberen Drittel liegen?
Des weiteren meinte der Arzt, dass meine leicht erhöhter TSH Wert von 3.52 ohnehin nicht der Auslöser für meinen Haarausfall gewesen sein kann und ich nach einer anderen Ursache suchen solle (Nährstoffmangel wurde übrigens auch ausgeschlossen).
Toll, dabei habe ich geglaubt, endlich die Ursache für den Haarausfall gefunden zu haben und gehofft, dass dieser durch die Einnahme von SD-Hormonen verschwinden würde.
Was denkt ihr? Bin ich mit Euthyrox 50 denn wirklich gut eingestellt? Und kann der leicht erhöhte TSH von 3.52 wirklich nicht die Ursache für Haarausfall sein?
Ich wäre für jeglichen Rat eurerseits sehr dankbar!
Vielen Dank schon mal im Voraus,
Alles Liebe!
Julia
Ps.: beginnende Hashimoto wurde durch einen Ultraschall entdeckt, der Befund lautet: "der rechte Schilddrüsenlappen hat ein Volumen von ca. 3.4 ml. Der linke [...] ca. 4.2 ml. Gesamtvolumen bei Frauen normal < 18 ml. Beidseits weitgehend homogene, aber echoarme Grundstruktur, keine Knoten, die Durchblutung unauffällig."