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In anderen Ländern wird sogar empfohlenen die Tablette nachts beim Zubettgehen einzunehmen.
Wichtig ist dass du die letzten 4h nichts gegessen hast. Wenn du so früh aufstehst, dann versuche bis 18:00 Uhr deine letzte Mahlzeit zu Dir genommen zu haben...und dann nix calcium- oder eiweissreiches mehr trinken. Dann kannst du wenn du ab 22:00 Uhr ins Bett gehst, deineTablette gut zerkaut mit calziumarmen Wasser einnehmen, quasi als betthupferl.
Ich habe später, als mir die Notwendigkeit auch selber klar wurde, ich immer mehr an Schlaflosigkeit u.a. als Symptom der Unterfunktion litt, dann das Thyroxin sogar als Schlafmittel wertschätzen gelernt.
Bei der langen Resorbtionszeit über nacht kann der Körper mehr Wirkstoff aufnehmen, ausserdem lauifen viele Regenerationsprozesse über nacht..auch hierfür benötigt der Körper Thyroxin. Du hast weniger zugeschwollene Nasennebenhöhlen nachts, die Zunge wird nicht mehr dick, weniger Schmerzen nachts, weniger Panikattacken, die Lunge arbeitet besser, Du bekommst mehr SAUERSTOFF..... NACHTS. So könnte man so manche Demenz mit verhindern helfen.
Leider sind viele Ärzte heute etwas defensiv eingestellt und schöpfen den Thyroxin-Dosisbereich, den der Hersteller empfiehlt solange überhaupt noch Restschilddürse vorhanden ist (100-200µg), nicht immer aus. Da wird es immer wichtiger für die Patienten, dass sie die Resorbtionsfähigkeit nach Tabeletteneinnahme optimieren.
Je besser das alles läuft desdo weniger fühlst du dich wie ein Morgenmuffel. Dann stehst du leichter morgens auf.
Je stärker du ein Morgenmuffel bist, umso mehr Kaffee du morgens benötigst um auf Betriebstemperatur zu kommen, desdo ferne du von deinem Normalgewicht entfernt bist, je niedriger deine Körpertemperatur....desdo schlechter scheint deine Schilddürse hormonell eingestellt zu sein.
Normalerweise schüttet der menschliche Körper morgens um 6:00 Uhr die meisten Weckhormone aus und weckt so den ganzen Menschen. Das kann sich dann bei alten Menschen manchmal pathologisch steigern. Menschen, deren Lebenuhr fast abgelaufen ist, betrifft es eher. Menschen um die 50, in den 50ern auch eher. Aber in der Pubertät und um die 29/30 ist auch das Risisko erhöht.
Um 9:00 Uhr findet sich statistisch gesehen eine Herzinfarktshochphase.
Nun denken die meisten wohl sofort eher an die Herzantreibende Wirkung des Thyroxins und sind eher in der Lage eine Überdosierung da als gefährlich zu erkennen. DASS sekundäre Hypertonie nach langzeitbestehender UNTERFUNKTION, hoher UF-bedingter Cholesterinspiegel, enge artheriosklerotische verhärtete Gefässe (durch Langzeit-UF) da häufiger als gedacht Ursache ist, das ist weniger Patienten und Ärzten gegenwärtig.
Dass Thyroxin den Cholesterinspiegel senkt, Artheriosklerose vorbeugt, die Gefässe weitstellt..und dann dadurch auch bei Bluthochdruck..weniger Widerstand vorliegt und deshalb eine Eskalation weniger zu erwarten ist, DAS sollte viel bekannter gemacht werden. Die schlimmen Erfahrungen vieler Ärzten im Krankenhaus kommen eigentlich (so gut wie) nie von ÜBERDOSIERUNG sondern sind krankheistbedingt beim Morbus Basedow oder der Hashitoxikose, wo völlig unkontrolliert Hormone den Körper fluten im Rahmen eines autoaggressiven Schubs.
Frühzeitig, korrekt und richtig dosiert eingenommes Thyroxin schützt also auch vor Herzinfarkt. Aber das ist erst ein sekundäres Problem, was nach langjährigem zu niedrigen Blutdruck erst auftritt. Der Hashimoto wird ja leider meist erst Jahrzehnte nach seinem Ausbruch erst entdeckt schulmedizinisch.
Wenn dir also ständig kalt ist, keine Körpertemperatur eher etwas tief liegt im Mittel, wenn du vergesslich bist, unkonzentriert, Morgenmuffel, verschnupft oder infektanfällig bist, Du Gewichts- oder Verdauungsprobleme hast, an Luftmangel leidest, atemlos bist, dann lass deine Thyroxindosis verbessern. DAS optimiert auch deine Herzfunktion.
Die Antibabypille erhöht deinen Bedarf an Thyroxin weiter. Solltest du absetzen. Kinderwunschthema so früh wie möglich und forziert angehen.
Regelmässig viel Sonne tanken texilarm und möglichst ohne Sonnenschutz (ausser im Strandurlaub oder ganztags-Sonnenbaden auf Balkonien im Frühjahr-Hochsommer). Vitamin D untersttzt auch die schilddrüsenfunktion. Frühjahrsmüdigkeit hat was mit extremen Vitamin D-Mangel zu tun. Du kannst also auch mit Vitamin D versuchen, ob du damit morgens besser rauskommst. Spiegelbestimmungen und bedachter Umgang ist notwendig. Bei fettlöslichen "Vitaminen" KANN es zu Überdosierungen kommen. Die Gefahr ist allerdings jetzt bei Vitamin D im tiefsten Winter zunächst erstmal SEHR gering, denn da ist der Speicher leer und muss erstmal über längere Zeit aufgefüllt werden.
Wer nicht frühjahrsmüde ist, braucht auch nicht an Vitamin D zu denken.
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