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BeitragVerfasst: 15. Feb 2015 3:06 
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Registriert: 11. Okt 2007 15:33
Beiträge: 12
Wohnort: Bez. Mödling
Hallo!

Ich war bereits vor einiger Zeit hier, habe eine Autoimmunerkrankung (inkl. komplexer Therapie mit 15 verschiedenen Medikamenten) und schon lange den Verdacht, dass bei meiner SD was nicht stimmt..und siehe da, nach Jahren ist mein TSH sichtlich hoch gewandert:
FT3 2.48pg/ml (2.15-4.12)
FT4 1.03ng/dl (0.70-1.70)
TSH 4.1 µU/ml (0.30-4.0)

...und es wurde mit Thyrex 25µg/Tag begonnen. Nach 9 Tagen waren meine Gelenksschmerzen (wurde immer auf die Autoimmunerkrankung geschoben) plötzlich nahezu verschwunden :mrgreen: !
Das einzige Problem: ich habe vermehrt Diarrhoe und den Eindruck dass die Augentrockenheit zugenommen hat (nehme die Tabletten jetzt ca. 3 Wochen) :(
Von meinem Hausarzt bekam ich nur das Rezept, ohne jegliche Infos, er wirkt auf dem Gebiet auch ziemlich unwissend.

Daher meine Frage: kann jemand einen guten Endokrinologen (Bezirke Baden & Mödling oder auch Wien; Kasse: BVA) empfehlen?
Bzw. hat jemand Erfahrungen mit der SD-Ambulanz im AKH (ist an und für sich leider eh mein Stammkrankenhaus :roll: ) ?


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BeitragVerfasst: 15. Feb 2015 8:57 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
25µg ist eine Einstiegsdosierung, die laut Fachinformation nur initial gegeben werden sollte. Mit Thyroxin muss man Stück für Stück mit der Dosis nach oben gehen bis man die individuelle (vorläufige) Zieldosis ermittelt hat. Nach jeder Dosiserhöhung sollte die Unterfunktionssymptomatik etwas besser werden, bzw idealerweise sogar erstmal alle Symptome verschwinden. Solange die Zieldosis noch nicht erreicht ist wird das nur ein vorübergehender Seegen sein. Die nächstkommende Verschlechterung zeigt also dem sensiblen Beobachter dass die nächste Steigerungsstufe ansteht. Wer den idealen Zeitpunkt für die nächste Steigerung findet braucht auch gar keine (Anfangs-)Verschlimmerungen zu erleiden. Unvorbereitete laufen Gefahr bei den Verschlechterungen die ganze Therapie infrage zu stellen udn das Thyroxin ganz abzusetzen, deshalb sollte der Arzt sie aufklären vorher.
Wer rechnen kann, berechnet 1,5µg/Kg Körpergewicht und merkt sich das als anzustrebendes Zeil vor. Jenachdem wie weit man von diesem (vorläufigen errechneten) Ziel entfernt ist, kann man anfangs alle 1-2 Wochen um bzw in 25-50µg (Schritten) steigern. Nach mindestesn 6 Wochen mit der letzthöchsten Dosierung kann der Hausarzt Blut abnehmen und anhand des TSH schauen, ob weiter gesteigert werden muss. Der TSH sollte dauerhaft unter 1,2(bei Hashimoto gar unter 1,0) liegen bleiben wenn man richtig eingestellt ist. Je weniger Restschilddrüse vorhanden ist, je höher das Körpergewicht, je weiter fortgeschritten die Erkrankung und je höher die Leistungsanforderung des einzelnen Patienten umso höher ist/steigt der Bedarf an Thyroxin. Auch Östrogene, z.B. aus der die Antibabypille erhöht den Bbedarf, man sollte deren Einnahme gründlich überdenken. Kurz vor den Wechseljahren steigt der Progesteronmangel (bzw Östrogendominanz) und man benötigt höchstwahrscheinlich auch mehr Thyroxin.

Wenn deine Gelenkschmerzen jetzt mit der ersten Einstiegsdosis 25µg verschwinden zeigt dir dass die richtige Therapie gefunden ist. Wenn neue Unterfunktionssymptome dazu kommen (Augentrockenheit z.B.) dann ist das ein zeichen dass du weiter steigern solltest.

Die Durchfälle sind anfangs wohl nicht ganz zu verhindern. Ich nehme Krampfkraut gegegen. Zuerst sind sie höchstwahrscheinlich ein zeichen für eine Überdosierung, denn der Körper reagiert erst zeitverzögert mit der Drosselung der Eingenproduktion. Also könnten die ersten Tage/Wochen nach einer Dosissteigerung anfangs auch mit leichten Überfunktionssymptomen aufwarten. Das ganze Hormonsystem muss sich langsam an das jetzt neu zugesetzten Thyroxin gewöhnen, deshalb schleicht man es eben auch so langsam ein.

Manche Neuerkrankte schaffen es aber auch relativ zügig zu ihrer Zieldosis zu steigern. Das kann individuell sehr unterschiedlich sein. Wenn dein Hausarzt jetzt schon viele geglückte Steigerungen mit einer speziellen Steigerungsstrategie erlebt hat, muss das nicht automatisch auch bei Dir die ideale Strategie sein.

Je weniger Beschwerden dir beid er Dosisfindung entstehen um so besser.

Führe Buch über deinen Symptome. Manche kann man leicht einer Unter- oder Unterfunktion zuordnen. Andere wiederum können in beiden hormonellen Zuständen auftreten.

Gewichtsveränderungen, Zyklusstörungen oder auch Schmerzen können ein guter Indikator sein, um den Therapieerfolg zu monitoren.

Wenn du deinem Normalgewicht näher kommst bzw dieses nicht veränderst, dein Zyklus ziemlich nach an den idealen 28 Tagen dran ist und du kaum bis keine Schmerzen mehr erleidest, dann sollte alles prima laufen mit der Dosisfindung. In ihrer Anfangsphase sind mehrere TSH-Kontrollen durch den Arzt erforderlich. Lass dir immer alle Blutwerte ausdrucken udn hole dazu weiterhin Zweitmeinungen ein. Liegt dein TSh aber unter 1,2 scheint erstmal alles in Ordnung zu sein. Liegt er höher steht die nächste Steigerung ins Haus. Einstrak schwankender TSH ist auch ein zeichen, dass es noch ein weiter Weg ist bis zur Zieldosis. Im Winter benötigt man mehr Thyroxin als im Sommer. Vitamin D ist auch wichtig für die SD-Funktion.


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BeitragVerfasst: 16. Feb 2015 1:02 
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Registriert: 11. Okt 2007 15:33
Beiträge: 12
Wohnort: Bez. Mödling
Hallo, Melissa!

Erstmals vielen Dank für deine ausführliche Antwort, jetzt bin ich schon mal beruhigt dass ich mir nicht eingebildet habe, dass die SD(-Medis) sich auf meinen Zyklus etc auswirken (vom Institut, was die Werte abgenommen hat, hab ich grad mal erfahren dass ich die Medis mindestens eine halbe Stunde vor dem Frühstück nehmen soll und die Werte in 8 Wochen kontrollieren muss -dass wars dann auch :roll:).
Vitamin D muss ich sowieso zuführen, da ich auf Grund der AI nicht in die Sonne darf; Symptometagebuch ist auch selbstverständlich.

Das Problem liegt eben bei der ärztlichen Betreuung:
Ich war in einem Diagnosezentrum Blut abnehmen, dort wurde mir das Thyrex aufgeschrieben und ich sollte mich weiter an meinen HA wenden der mit der AI, den Medis und der SD-Sache aber leider anscheinend überfordert ist.
Ich fühl mich quasi auf mich allein gestellt, und das mit einem Medikament, welches auch massige Wechselwirkungen mit meiner Basistherapie für die AI haben kann, was mich natürlich alles verunsichert :(


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BeitragVerfasst: 16. Feb 2015 2:43 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Ich bin Immunologin. Mein allererster wissenschaftlicher Vortrag ging zum Thema Autoimmunerkrnakungen. Kurze Zeit später ist bei mir die Autoimmunerknakung Hahsimoto DIAGNOSTIZIERT worden. ich hatte sie mindestens ein Jahrzehnt zuvor bereits unerkannt vorliegen. Die Autoimmunerkrankung Psoriasis war bei mir in der Pubertät ausgebrochen, ist aber nach der Pubertät wieder verschwunden.

Vitamin D ist eigentlich ein HORMON udn es schützt vor Autoimmunerkrankungen aller Art und kann bei bereits ausgebrochenen AI´s den Verlauf mildern.

Deshalb ist Vitamin D jetzt für deine beiden AI´s wichtig. Denn es ist so gut wie sicher dass deine Schilddrüsenerkrankung ein Hashimoto ist, wenn du die Prädisposition für AI´s geerbt hast. Bei mir kommt auch MS in beiden Familienflügeln vor.

Autoimmunerkrankungen treten häufig vergesellschaftet auf.

Eine gute Einstellung deiner Schilddürse sollte auch die andere AI günstig beeinflussen können. Viele AI´s sind nicht so gut therapierbar wie der Hashimoto. Heilbar ist allerdings keine von ihnen. Meine Psoriasis ist aber derzeit glücklicherweise asymptomatisch. Kann gut sein, dass diese im Alter wieder symptomatisch wird.

Hast du Vitiligo? Oder um welche AI handelt es sich bei Dir? Lupus, Myasthenia gravis? Dass du Sonne meiden sollst könnte zu kurz gedacht sein, denn die Autoimmunerkrankungen profitieren von der Sonne. Manches ist paradox auf den ersten Blick, wenn es um AI´s geht. Mit einem gutaufgebauten Vitamin D-Spiegel sollte deine Haut auch Sonne wieder gut vertragen. Aber verate erstmal um welche DIAGNOSTIZIERTE AI es sich bei Dir handelt. Wenn soviele Medikamente dagegen gegeben werden, macht mich das auch stutzig.

Auch bei MS werden viele Medikamenten ausprobiert, das allerwichtigste Vitamin D wird auch erwähnt udn mal verordnet aber das sollte viel stärker ärztlich kontrolliert und gefördert werden, denn es ist ein wichtiger (gerne in seiner Wirkung unterschätzter) Pfeiler in der Therapie von Autoimmunerkrankungen.

Leider gibt es zuwenig immunologisch gut ausgebildete Ärzte. Dabei ist die Fraktion der Autoimmunerkrankungen mittlerweile der überwiegende Teil aller Erkrankungen. Aber es ist ein sehr komplexes Feld. Andere Erkrankungen sind meist wesentlich einfacher zu diagnostizieren und zu therapieren.

Menschen mit Autoimmunerkrankungen fühlen sich oftmals in der derzeit üblichen Schulmedizin nicht gut aufgehoben. Ja man muss geradezu aufpassen, weil die vielen kleinen und gröseren Automatismen, die der schulmedizinische Alltag bei den Ärzten einschleift meist sogar kontraproduktiv oder gar kontraindiziert sind.

Deshalb musst du allen Ärzten von deiner Prädisposition für Autoimmunerkrankungen erzählen. Ich bin sicher dann werden auch deine Ärzte sofort verstärkt Hashimoto-Diagnostik durchführen. Wenn nicht, bestelle eine TPO-Analyse selber.

Lass dir alle Ergebnisse immer ausdrucken, kontrolliere alles nach. Wenn deine SD verkleinert, inhomogen oder echoarm im Ultraschall erscheint dann ist das Hashimoto bei Dir. Und auch wenn es ganz anders aussieht oder gar vergrössert ist, kann ein Hashimoto NICHT ausgeschlossen werden. Auch wenn du noch keinen Antikörper bildest, kann Hashimoto NICHT sicher ausgeschlossen werden.

Wie hat sich dein Zyklus verändert?


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BeitragVerfasst: 18. Feb 2015 21:35 
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Registriert: 11. Okt 2007 15:33
Beiträge: 12
Wohnort: Bez. Mödling
Hallo nochmals & wieder vielen lieben Dank für deine Mühe & Antwort!

Hattest du in der Zeit des unerkannten Hashis schon Beschwerden?
Bzw. sind die Ärzte dann doch noch dahinter gekommen oder hast du ihnen auf Grund deines Wissens erst den Anstoß zur Diagnose gegeben?

Ich hab seit 9 Jahren die Diagnose eines SLE (Beschwerden hab ich aber schon ewig), meine Medikation deckt vom Lupus über Sinustachykardie bis Asthma so einiges ab. Vor 8 Jahren waren meine SD-Werte ok -bis auf die TPO-AK. Es wurden auch dieses Mal sämtliche Antikörper kontrolliert, jedoch waren alle negativ (nur sind das meine ANA und AK gegen doppelsträngige DNA auch derzeit, und beides war schon positiv :roll: ). Jedoch hat sich seit der letzten SD-Kontrolle vor ca. 2 Jahren der linke Lappen verkleinert und es haben sich 2 kleine kalte Knoten gebildet.

Mein Vitamin D-Spiegel wird alle 3, 4 Monate kontrolliert, leider jedoch hab ich trotz Oleovit 10Tr./Tag noch immer einen erheblichen Mangel.
Meine Befunde habe ich alle chronologisch geordnet, auch eine GZ-Mappe mit sämtlichen Röntgen/CTs/MRTs nenn ich mittlerweile mein eigen -ich lass mir nicht so schnell was einreden und versuche mein gesundes Körpergefühl nicht zu verlieren; soweit möglich manage ich meine Krankhiet selbst um so die 'Oberhand' zu behalten.
Sämtliche betreuende Ärzte wissen jedenfalls von meinem Lupus und ich habe jene aussortiert, die weder Ahnung hatten noch sich weiterbilden wollten; jedoch ist es wie du sagst: gut aufgehoben fühl ich mich nicht; ich habe ständig das Gefühl dass manche Beschwerden nicht ernst genommen und manche Sachen auch übersehen werden, weswegen sich mein Körper wie eine Baustelle anfühlt, an der man immer das akuteste zu flicken versucht.

Ich habe schon länger Probleme mit meinem Zyklus (und schlimmste Zustände während der Mens selbst: Panikattacken, schlimme Gliederschmerzen, Fieber, Übelkeit/Erbrechen usw., letztes Jahr die Diagnose adenomyosis uteri & Dermoidzyste), unregelmäßig war er auch und seit der Tubenligatur kaum Blutungen. Habe Thyrex eingenommen, 2 Tage drauf (um 12 Tage zu früh) setzte meine Mens ein, stärker als bisher, aber plötzlich viel weniger Beschwerden, vor allem keine einzige Panikattacke :mrgreen: Wenn ich jetzt noch diese Schwindelattacken los werde (Diarrhoe ist bereits passé) bin ich mit dem Thyrex der glücklichste Mensch auf Erden -wenn ichs auch schade finde, dass mir die Ärzte 5 Jahre lang nicht zugehört haben; Gewicht und Stimmungslage wurden immer auf die Krankheit und das Cortison geschoben :?


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BeitragVerfasst: 19. Feb 2015 0:28 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Ich habe jetzt 12 Jahre lange KEINEN Gynäkologen mehr besucht. ich hatte lange VOR der Hashimotodiagnose 5 Jahre lang chronisch Blasenentzündung, wodurch die eine Niere total kleingeschrumpelt war zuletzt. ich hatte von den Ärzten nur Antibiotika bekommen, meist immer das gleiche. Erst ein echter Urologe hat sich dann meiner richtig angenommen und alles in einem Aufwasch geheilt.

Kieferschmerzen, Knie- udn Fussgelenkschmerzen hatte ich oft, Migräne wenn ich in der SD-Unterfunktion war.

Die Gynäkologen haben mir fast immer nur geschadet. Sie haben immer irgendwas gemacht, meist war es für mich als Mensch mit der Veranlagung zu Autoimmunerkrankungen kontraproduktiv.

Zielführend war nur zweimal, wo mir leider nur punktuell Progesteron verordnet worden war, VON GYNÄKOLOGEN. Da haben sie mir geholfen, die Eierstockzyste schrumpfte, OP wurde unnötig und ich wurde sogar schwanger!!! Wenn sie das nun durchgehend gemacht hätten und regelmässig nach der SD geschaut hätten, den Hashimoto (bemerkt und richtig) therapiert hätten, den sie höchstwahrscheinlich sogar selber durch Verordnung der Antibabypille Diane ausgelöst haben (wenn nicht dadurch dann durch Nichttherapie des Progesteronmangels), wenn IVF/IXCI auch mit optimaler Progesterontherapie und regelmässiger TSH-Kontrolle durchgeführt worden wäre, dann würde ich heute anders über Gynäkologen denken. Deutschland würde wieder mehr Kinder bekommen.

Morgen gehe ich allerdings auf besondere Empfehlung doch nochmal zu einer besonderen Gynäkologin, Spezialistin für Pränataldiagnostik. Vielleicht hätte die meine 27 Jahre Kinderwunsch mit Erfolg gekrönt. Jetzt ist das Thema abgehakt - mit Fehlgeburt in der Frühschwangerschaft und Verkrüppeltem Unterleib wegen unnötiger Myom-OP mittels Bauchschnitt. Ich gehe völlig desillusioniert dorthin, also realistisch. Ich kann nicht mehr enttäuscht werden.

Tut mir leid deine Geschichte zu hören. Vitamin D muss auf ein hohes Niveau in der NEUEN Norm aufgefüllt werden. Mir ging es letztes Jahr im Hochsommer sooo gut als ich bei 125 mit dem Vitamin D-Spiegel war. Die neue gute Internistin hatte den hohen Spiegel begrüsst. Aber in 3 Monaten war er schon wieder auf 50 gesunken und mir ging es wieder schlechter.

Aktuell (mitten im tiefsten Winter) hab ich wieder einen Heisshunger auf Sardinen in Chiliöl gehabt, die kleinen roten Dosen von ALDI haben die beste Qualität. Davon hab ich mir jetzt täglich einen griechischen Salat gemacht. Jetzt hab ich endlich wieder auch gar keine Symptome mehr, der Zyklus ist perfekt, die Nerven werden ruhiger.

Du musst als Autoimmunkranker sehr viel besser Vitamin D substituieren als ein Gesunder.

Lass dir Dekristol 20.000 I.E. verschreiben, davon 1 Weichkapsel pro WOCHE. Anfangs nimm jeden 2. Tag eine um deinen Spiegel zeitnah aufzubauen - WICHTIG: zusammen mit Magnesium 400mg oder Tomatensaft täglich. Beides weit entfernt vom Thyrex. Letzteres zerkaut mit calziumarmen Wasser eingenommen frühmorgens oder mitten in der Nacht.

Die Gelenkschmerzen müssen verschwinden, das Herz muss sich beruhigen, die Psyche, der Zyklus, die Verdauung. ERST dann bist du richtig eingestellt. Lass dir nie mehr was von den Ärzten einreden oder seltsame Kausalitätszusammenhänge verkaufen, die Dir suspekt vorkommen.

Kann sein, dass du viele der anderen Medikamente reduzieren bis weglassen kannst, wenn du besser mit Thyrex eingestellt bist. Die Verkleinerung der SD zeigt den Hashimoto. Dass es autoimmun ist kann man bei Dir vorraussetzen wegen des SLE, auch wenn jetzt keine Antikörper aktuell gemessen werden können. Auch weil andere Familienmitglieder an der SD erkrankt sind.

Als ich so richtig darniederlag, nutze mir mein ganzes Wissen nur wenig. Ich wurde von der ärztlich verursachten Thyroxin-Unterdosierung sogar dement, war vor den Ärzten anschliessend nicht mehr in der Lage mich ausreichend zu artikulieren, WENN ich überhaupt noch in der Lage war sie aufzusuchen. In den schlimmsten Phasen ging das gar nicht..und WENN, dann habe ich nur die nahesten fussläufig erreichbaren Ärzte aufsuchen können. Und die hatten keine Ahnung. Gegen meinen Willen hatten Ärzte 2010 meine Thyroxindosis reduziert. Ich war zuvor ganze 5 Jahre mit 200µg gut eingestellt gewesen. Meine Arbeitsunfähigkeit war ärztlich verursacht, aufgrund Thyroxindosisreduktion gegen meinen Willen. (Zuvor hatte ich mit 200µg grosse berufliche Erfolge eingefahren gehabt).

Aber nach drei Jahren Unterdosierung hatte ich dann den ersten kompetenten SD-Spezialisten..und seither fügt sich was. Ich konnte dann im Hochsommer zur besten in bens liste (http://www.top-docs.de) empfohlenen Ärztin meines jetzigen Wohnortes endlich gehen und diese hat mir nun auch diese Gynäkologin empfohlen. ALLE diese Ärzte sind Hormon-Spezialisten, die Autoimmunerkrankungen im Fokus haben und viel mehr bzw ganz andere Blutwerte bei mir kontrollieren als das Gro der anderen Nullachtfünfzehn-Ärzte.

JETZT werden meine Herzprobleme, Unterleibskrämpfe, Zyklusstörungen, Depressionen, Panikattacken, Hitzewallungen usw als SYMPTOM der Schilddrüsenunterfunktion VERSTANDEN. Ich bekomme keine anderen Medikamente als Thyroxin, Vitamin D und Selen. Ich hoffe bald auch Progesteron ärztlich verordnet zu bekommen (solange ich noch Blutungen habe), das ich mir bislang selber aus Pflanzen extrahieren musste..dieses WOHLFÜHLhormon der Frau!


Bei meiner Freundin hat sich der Lupus völlig beruhigt, sie geht 1x im Monat zur Kosmetikerin..hat mittlerweile wunderschöne Haut:) Meine Psoriasis hat sich auch beruhigt, sieht verschwunden aus.

Ich könnte mir vorstellen, dass sich bei Dir mit perfekter Einstellung mit Thyroxin auch der Lupus weiter beruhigt. Achte darauf dass fT3 udn fT4 im oberen Drittel der Norm verbleiben. TSH, solange auswertbar, sollte unter 1,0 bleiben. Wenn er ganz verschwindet, keine Dosisreduktionen akzeptieren solange die freien Werte IN der Norm verbleiben.

Wieviel µg Thyrex bekommst du derzeit bei welchem Gewicht? Und kommst du damit schon etwas vom Übergewicht weg?

Nimm auch Selen 200µg tgl.

Test welche Wirkung Aspirin bei Dir hat. Aber bitte nicht vor Blutkontrollen.


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