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 Betreff des Beitrags: Frage zu T3
BeitragVerfasst: 05. Mai 2014 20:57 
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Registriert: 30. Apr 2014 17:21
Beiträge: 4
Hallo liebe Experten,

ich würde gerne wissen, wann Sie empfehlen, zusätzlich zu T4 noch T3 zu nehmen, bzw. wie kann man eine Umwandlungsstörung feststellen?
Oder was passiert, wenn man eine ganz geringe Dosis eines T3 Präparates nimmt?
Hat auch von den Forumsteilnehmern damit schon Erfahrungen gemacht?
Ich habe bisher zu diesem Thema von keinem Arzt eine ausreichende Info bekommen.
Danke Omagi


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu T3
BeitragVerfasst: 10. Mai 2014 21:45 
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Registriert: 08. Mai 2014 9:42
Beiträge: 2
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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu T3
BeitragVerfasst: 26. Mai 2014 0:09 
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Registriert: 24. Mai 2006 15:02
Beiträge: 37
Hallo!
Ich bin zwar keine Expertin aber ich habe seit gut 10 Jahren Hashi und nehme seit 5 Jahren Combithyrex forte (100 T4 + 25 T3) und habe daher einige Erfahrung gesammelt.
Also eine T3-Einnahme sollte man überlegen, wenn man eine Umwandlungsstörung hat - d.h. T4 wird in einem gesunden Körper automatisch in ausreichender Menge in das stoffwechselaktivere T3 umgewandelt. Bei Hashi funktioniert ja bekanntlich vieles nicht, was bedeutet, dass unser kranker Körper und unsere kranke Schilddrüse es nicht schafft, ausreichend T3 herzustellen. Das sieht man daran, das der fT4-Wert schon relativ hoch ist, der fT3-Wert aber nur zögerlich mitzieht. Da aber T3 wie gesagt auch das aktivere Hormon ist, kann es sein, dass uns Energie fehlt und wir die Müdigkeit, Denkfaulheit usw. nicht loskriegen. Da kann dann zusätzliches T3 schon sehr viel bringen.
Wie viel man braucht, das kann jeder nur für sich selber herausfinden. Der Einstieg bzw. die Umstellung sollte langsam erfolgen. Das T3 muss aber sehr regelmäßig genommen werden, denn die Wirkung dauert - ich glaube - nur 19 Stunden.
In Österreich wird meist Combithyrex mite (50 T4 + 12,5 T3) oder Combithyrex forte (100 T4 + 25 T3) verschrieben. Ich bin aber der Meinung, das beide Wirkstoffe in getrennter Form eingenommen, (also nicht in einer Combi, wo T4 und T3 schon fix in einer gewissen Höhe vorgegeben sind) besser wäre, da sie für jeden individuell dosiert werden könnten.
Eines sollte man noch wissen,T3 verändert den TSH-Wert, er wird supprimiert - erniedrigt. Das ist aber normal und auch erwünscht, weil die SD nichts mehr tut bzw. tun muss, sie kann sich sozusagen zur Ruhe begeben und schonen. Vor Schüben ist man aber trotzdem nicht geschützt. Zur Beurteilung der richtigen Einstellung können dann nur die fT-Werte herangezogen werden.
Leider wissen das viele Ärzte nicht.
Liebe Grüße
Gracia


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu T3
BeitragVerfasst: 10. Jun 2014 21:59 
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Registriert: 17. Jul 2008 20:30
Beiträge: 29
Wohnort: graz
Hallo Omagi,

eigentlich schreib ich nicht mehr in diesem Forum, weil es mir sehr gut geht.

Zufällig bin ich auf deine Frage gestoßen.

Ich hab mir vor Jahren T3 in Form von Novothyral besorgt, weil ich von den reinen T4-Produkten Kopfschmerzen bekam, tagsüber immer müde war, nachts nicht schlafen konnte und zunahm.
Als ich die erste halbe Tablette nahm (wegen dem Einschleichen), später eine ganze, wusste ich, das ist das richtige, ein Energieschub, munter, Stoffwechsel funktioniert, keine Depressionen mehr, seither alles bestens.
Allerdings hab ich auch zusätzlich meine Ernährung umgestellt, keine Fertigprodukte mehr, keine Chemie im Essen, jetzt brauche ich nur mehr eine halbe von der Novothyral 100.

Das Kombiprodukt ist leicht zu dosieren, bei zuviel bekommt man Duchfall, ist zittrig und nervös - wie nach zuviel Kaffee, ebenso wenn man T3 nicht braucht.
Ich hoffe, ich hab damit einigen geholfen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu T3
BeitragVerfasst: 22. Jun 2014 17:11 
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Registriert: 20. Jun 2014 17:55
Beiträge: 2
Ich habe in den letzten Wochen wieder viel im Internet gelesen zum Thema T3 und T4, und je mehr ich gelesen habe, desto mehr komme ich zu dem Schluss, das mein Hausarzt der Falsche ist, mich zu behandeln. Ca. alle 4 Wochen nimmt er mir - seit der OP im September 2013 - Blut ab, da es rauf und runter geht. Ständig werde ich anders dosiert, fühle mich nur noch richtig krank, komme gar nicht mehr richtig auf die Reihe und hege nun auch den Verdacht, das es tatsächlich nicht nur am TSH liegt, sondern vor allem an den beiden anderen Werten, die mein Hausarzt immer so abtut.
Im März war der FT3 bei 2,8 (Basiswert 2-4,4 pg/ml) und der FT4 bei 1,4 (Basiswert 0,93-1,7 ng/dl) bei einem TSH von 9,6 und 75µg L-Thyroxin.
Bei den Blutabnahmen danach hat mein Hausarzt dann nur den TSH abnehmen lassen, und im Juni nun sah der FT3 so aus: 2,8 und FT4 bei 1,4 bei einem TSH von 0,2.
Das hieße ja, das der FT3 und FT4 Wert in den vergangenen 3 Monaten stagniert ist, da tut sich also gar nichts. Wie kann das sein? Ich bin ratlos, was ich tun soll.

Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben? Ich bin völlig verzweifelt mittlerweile...


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu T3
BeitragVerfasst: 23. Jun 2014 20:43 
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Registriert: 03. Mai 2014 12:04
Beiträge: 15
Ich würde dir empfehlen du einem Spezialisten zu gehen. Mein Hausarzt hatte auch eine andere Empfehlung mir gegeben als der Nuklearmediziner wg der Dosis.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu T3
BeitragVerfasst: 23. Jun 2014 20:48 
Offline

Registriert: 03. Mai 2014 12:04
Beiträge: 15
Der Spezialist meinte ich soll immer in einer leichten überfunktion sein also TSH 0,0...
Und T3,t4 im normal Bereich. Weiß aber nicht ob das von Mensch zu Mensch verschieden ist


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