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 Betreff des Beitrags: Hashimoto - Umweltgifte - MCS
BeitragVerfasst: 31. Mai 2013 19:08 
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Registriert: 31. Mai 2013 11:08
Beiträge: 2
Hallo,

bin neu hier, 39 jähriges Männchen und Anfang des Jahres wurde Hashimoto diagnostiziert.

Kurz die Vorgeschichte:

April 2012:

Zimmer ausgemalt über alte Tapeten, danach Sodbrennen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Atemwege wie nach Menthol, mit steigender Temperatur und Luftfeuchtigkeit stärkere Beschwerden, ein seltsamer Geruch, wie frische Farbe gemischt mit muffig-staubig, liegt für mich klar erkennbar in der Luft.

Ok, vielleicht dauert der Trocknungsprozess noch an, aber nach 4 Monaten dürfte eigentlich nichts mehr riechen.

Ich lebe alleine, sämtliche Besucher riechen und merken nichts, auch jene, die behaupten, eine feine Nase oder eine Schimmelallergie zu haben. "Alles nur Einbildung", "Psychose", etc...kennt man ja, hört man immer gerne.

Zum Glück ist viel Platz in der Küche, Schlafplatz dorthin verlegt.

Vermutungen:
Konservierungsmittel Isothiazolinon in der Farbe?
alten Tapeten/Leim darunter?
Formaldehyd?

September 2012:

Tapeten eigenhändig und dilletantisch entfernt, die Symptome blieben.

Inzwischen auch andererorts Beschwerden, z.B. Baustellen (Staub, muffig), Drogeriemärkte, überall wo es angeblicht "duftet", extrem geruchsempfindlich,
geräuschempfindlich, verzweifelter Gegenangriff mit Alkohol, Zigaretten usw..., dann weiss ich nämlich, warum es mir dreckig geht, dumm aber wahr.

Im Internet erstmals von MCS gelesen und schockiert; Angst, so etwas zu haben wechselt mit Angst, sich sowas einzubilden.

Oktober 2012

Lungenfacharzt: keine Auffälligkeiten

Dezember 2012

eEs wurde professionell neu tapeziert, es lebe die Hoffnung!
Tapetenreste wurden entfernt, Raufaser mit Dispersionsfarbe, es hieß alles Bio und allergikerfreundlich, Symptome jedoch erneut auf höchstem Level, je wärmer, desto stärker, mit geschlossenem Fenster nicht auszuhalten,
Geruch noch muffiger, wieder merke nur ich es.

Anfang 2013

Arzt gesucht mit Umweltmedizin als Fachgebiet, sehr nett, jung, freundlich, fühle mich verstanden und mir scheint, er kennt sich aus, er macht auch in TCM, ich bekomme Tee verschrieben und Hinweise, was ich essen und lassen soll.
Mehrere Wochen keine Zigaretten, kein Alkohol, keine Drogen, immer brav Tee und halbwegs gesund ernährt, hoffen, hoffen, aber keine Besserung.
Dann Bluttest - Diagnose Hashimoto, Arzt meint, darauf seien auch die ganzen Überreaktionen zurückzuführen, kein Wort mehr zu Umweltgiften oder dergleichen.


Was ich mich nun seit Wochen frage ist, was war zuerst, Huhn oder Ei, Schilddrüse oder Umwelt?

Haben Stress und Umweltgifte Hashimoto ausgelöst oder ist es ganz was anderes?

Für die Schilddrüsenunterfunktion spricht,
daß ich seit Jugendtagen eher ruhig, müde, depressiv, immer der erste war, dem es reichte, der nach Hause ging.

Mir ist klar, Euthyrox muss erst richtig eingestellt sein, es heißt abwarten, begonnen mit 50, jetzt auf 75 mikrogramm, sobald ich jedoch nach Hause (oder in die Firma) komme, und merke, wie es mich umhaut, denk ich, das muss auch irgendein Gift von außen sein, daß kann doch nicht nur an mir liegen.
Ich überlege, eine Raumluftanalyse machen zu lassen, ist aber ziemlich teuer, wie jeder gute Rat.

Danke fürs mitlesen, wohl bekomms!


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto - Umweltgifte - MCS
BeitragVerfasst: 01. Jun 2013 13:08 
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Registriert: 16. Feb 2012 12:22
Beiträge: 79
Hallo meHash
und willkommen im Forum.
Zu den Umweltgiften kann ich dir leider nichts sagen aber ich habe auch Hashi und war am Anfang auch total geruchsempfindlich. Zum Teil musste mein Mann, je nach Essen, Zeitversetzt oder in einem anderen Raum essen, weil ich den Geruch nicht ertragen konnte. Ich benutze schon seit fast 2 Jahren kein Parfum und kann es auch nur in geringen Mengen bei anderen ertragen. Schlägt mir alles direkt auf dem Magen und mir wird übel. Bisher konnte das aber auch noch kein Arzt mit Hashi verbinden. Es ist aber durch die Einstellung mit SD-Medikamenten besser geworden, so dass ich der Meinung bin, dass es evtl. doch etwas damit zu tun hat. Hashi zeigt sich nun mal in den verschiedensten Symptomen.
Wünsch dir alles Gute für deinen weiteren Krankenverlauf.
Schöne Grüße


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