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Krankheitssymptome
Die Beschwerden, die durch eine Hashimoto-Thyreoiditis verursacht werden können, sind ausgesprochen vielseitig, weil sie nicht nur im Bereich der Schilddrüse auftreten, sondern sehr unterschiedliche Organsysteme betreffen können.
Zu welchen z. T. paradoxen Beschwerden es im Einzelfall kommt und auch die Schwere der Symptome ist individuell unterschiedlich. Beeinträchtigungen sind in folgenden Bereichen möglich:
Lokalsymptome: Missempfindungen im Hals, Heiserkeit, Halsschmerzen, Kloßgefühl, ziehende Schmerzen im Bereich der Schilddrüse, lokale Hautrötungen, Schmerzen im Gesicht, Zahnschmerzen
Haut und Haare: Lidödeme, trockene Haut, Juckreiz, gelbliche Färbung der Haut, brüchige Fingernägel, Neigung zu blauen Flecken, strohige Haare, Haarausfall
Herz-Kreislauf-System: Herzrasen, Schwindel, diastolischer Bluthochdruck z. B. 140 : 110 (selten: niedriger Blutdruck), langsamer Puls (selten: schneller Puls), erschwerte Atmung Energie- und Fettstoffwechsel: Gewichtszunahme (selten: Gewichtsabnahme), Kältegefühl, Erschöpfung, Schwäche, Lethargie, niedrige Körpertemperatur
Magen-Darm-System: Appetitlosigkeit, Übelkeit, Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung (selten: Durchfall) Muskeln und Gelenke: Muskelschwäche, Muskelverspannungen (Muskelhärten), Gelenkschmerzen, Karpaltunnelsyndrom (nächtliches Einschlafen der Finger u. Hände)
Psyche: Weinerlichkeit (selten: Reizbarkeit), Depressivität, Konzentrations- u. Gedächtnisstörungen, Nervosität, Panikattacken, Stimmungsschwankungen
Sexualhormone: PMS, Brustspannen, Zyklusstörungen, ungewollte Kinderlosigkeit, sexuelle Unlust
Ich habe vieles davon mitmachen müssen, eben auch die agen Panikattacken. Wurde auch auf die Psychoschiene geschobe, hab Psychotherapie gemacht und Psychomittel (u.a. auch Cipralex) genommen - hat alles nichts geholfen.
Erst als ich SD-Hormone bekam und endlich Hashimoto diagnostiziert wurde besserte sich mein Zustand - allerdings sehr langsam und zu Beginn gabs mal eine ordentliche "Erstverschlimmerung" - die bei vielen von uns auftritt.
Wirst sehen, wenn du einmal deine persönliche Dosis erreicht hast und gut eingestellt bist, was allerdings oft bis zu 1 1/2 Jahre dauern kann, wirds dir auch gut gehten und du kannst deine anderen Medis entweder reduzieren oder ganz absetzen. Dein Körper zeigt dir schon, was nötig ist.... hör auf ihn
LG MAUS
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