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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 01. Sep 2011 14:42 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo danke für deine stellungnahme !

wäre natürlich super, wenn du dich mehr in das forum einbringen könntest und deine situation aus männlicher sicht aus schreibst.

ich denke dieses forum ist eben dazu da, um sich auzutauschen, von seinen erfahrungen mit der erkrankung und auch den arzterfahrungen zu berichten. so soll es ja auch sein, oder?

es ist auch meistens so, dass viele von uns mit der zeit weniger im forum unterwegs sind - was auch immer der grund dafür sei.
entweder mag man das gelaber nichtmehr lesen, oder es geht einem gut und man braucht keine andere meinungen. einige sind mit all den erfahrungen anderer einfach überfordert und verunsichert und meiden auch das forum, das sei jedem sich selbst überlassen.

ich bzw auch die anderen wären froh, wenn sich mehr männer ins forum einbringen könnten.

jedoch sind etwa 6-10 prozent der bevölkerung von hashimoto betroffen, wobei frauen etwa zehn mal häufiger erkranken als männer. somit wird es sich nicht vermeiden lassen, dass die frauen hier in der überzahl sein werden.

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 01. Sep 2011 23:56 
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Registriert: 03. Aug 2011 0:55
Beiträge: 23
Wohnort: Deutschland
Hallo zusammen,

inzwischen sind ein paar Wochen rum. Ich nehme 50 mgr und manchmal auch 100 mgr am Wochenende. Das, was ich bisher feststellen konnte, möchte ich euch berichten; wenn ichs mir nicht einbilde:
1. Ich habe deutlich weniger Blähung und viel bessere Darmtätigkeit.
2. Ich bin nicht schnell müde, deutlich leistungsfähiger.
3. Ich schlafe wieder extrem tief wie früher, habe aber mehr Schlafbedürfnis als früher.
4. Ich merke, es tut sich was in meinem Körper, aber irgendwie herrscht noch kein Gleichgewicht.
5. Geistig bin ich leider ein bisschen verwirrt.
6. Mein Blutdruck erheblich besser. Ich nehme die Hälfte bisheriger Dosis ein, zeitweise habe ich gegen niedrigen Blutdruck zu kämpfen.
7. Testweise esse ich seit etwa 2 Wochen viel und sportlich kaum aktiv, dennoch keine Zunahme!

Schauen wir mal, ich werde noch berichten...

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 02. Sep 2011 8:07 
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Registriert: 29. Apr 2010 11:12
Beiträge: 34
Ich hatte mehrmals Stellung genommen und wurde gleich attakiert. Ich sei "Ausnahmefall" weil es mir "so gut ginge" ... was natürlich auch absurd ist, weil sobald ich Tabletten nehme, geht es einem nicht "so gut" und man ist täglich damit konfrontiert.

Auch beim Thema Gewichtszunahme wurde ich regelrecht in der Luft zerrissen.

Aber egal! Meine Meinung, dass sich hier manche regelrecht in Mitleids-Hascherei suhlen, ist aufrecht. Auch die, dass manche Ärzte manchmal pampig reagieren ist nur die Reaktion auf die "Besserwisserei" der Patienten.

Austauschen und Erfahrungen weitergeben ist ja OK, aber wenn postive Aspekte negiert und niedergemacht werden und negative Aspekte bis zum Erbrechen ausgeschlachtet werden .... NEIN DANKE! :roll:

In diesem Sinne .... schönen Tag!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 02. Sep 2011 14:45 
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Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
Wohnort: Graz
Das ist aber schon a bisserl heftig, was du schreibst!

Die wenigsten schreiben im Forum, wenn es ihnen gut geht und auch denen gehts dann mal wieder nicht gut (auch mir), so ist eben hashi!

und die negativen erfahrungen mit ärzte machen fast alle - ich kenne viele im realen leben, die hashi oder so haben und kaum jemand fand anfangs den richtigen arzt für sich. ich fand meinen auch erst im 3. anlauf!

und die *besserwisserei* ist auch nicht negativ zu bewerten - nur ich selber weiss wie es mir geht und was sich im körper tut - viele ärzte sind oft froh, wenn man sich selber auch etwas damit beschäftigt und sich auskennt. meine hausärztin war dankbar, dass sie durch meine erfahrung soviel erfahren hat, denn so, meinte sie, kann sie andere patienten jetzt besser verstehen.

ich finde das forum super und war immer dankbar für jeden meinungsaustausch!

in diesem sinne ein schönes wochenende
lg claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 02. Sep 2011 17:43 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
danke claudia für deinen eintrag, ich weiß was du damit sagen willst - ist schon ok.

ich habe erst unlängst mit dr.zetting vom forum persönlich gesprochen.

er ist, obwohl er natürlich auch immer wieder von negativen ärzterfahrungen und auch einträge die ihn persönlich betreffen vom forum postitiv überrascht.
er meint dies sei auch sinn der sache, dass sich die betroffenen gegenseitig über ihre symptome austauschen und mut zusprechen.

der austausch sollte in einer netten art stattfinden, nicht beleidigend oder herablassend sein. der forumsbesucher soll sich im forum wohlfühlen und sich nicht schämen müssen, wenn er über diverse erfahrungen schreibt.

ich denke damit sei alles gesagt und ich danke dem hrn.dozent für die möglichkeit sich in dem forum auszutauschen. ich hoffe, dass dieses forum noch weiterhin lange erhalten bleibt und es viele nützen werden.

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 03. Sep 2011 8:44 
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Registriert: 27. Feb 2010 11:01
Beiträge: 25
Guten Morgen,
ich habe sehr viel vom Forum profitiert, dafür vielen Dank an Alle.

Dank Maus habe ich mich getraut, über die Hausärztin Blut abzunehmen und selbst zu steigern.

Und habe in der Zwischenzeit einige verschiedene Ärzte ausprobiert, dabei war Dr. Z. einer der Ignorantesten.
Auch deshalb, weil er 150€ verlangt und mich als Patientin bzw. meine Symptome abtut, mich zum Psychiater und Rheumatologen schickt, wo übrigends alles ok ist und mir dann ein Prospekt über Selen in die Hand drückt mit den Worten: schaut so aus, wie wenn ich dran verdiene.
Und fT3 braucht er auch nicht für die Blutwerte.

Inzwischen ist mein TSH bei 0,31 und meine freien Werte T4 bei 80% und T3 bei 23% und die Muskelschmerzen in den Beinen werden immer stärker.
Ob das in Ordnung ist und wo ich weiter zur Kontrolle gehen werde, weiß ich nicht. Momentan schlucke ich 150µg Euthyrox.

Es ist gut, im Forum zu jammern, weil die Familie versteht nix davon und will es auch nicht immer hören.
Ob ich einen passenden Endokrinologen finden werde, weiß ich nicht.
Schönes Wochenende
Gertrude


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 03. Sep 2011 17:50 
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Registriert: 03. Aug 2011 0:55
Beiträge: 23
Wohnort: Deutschland
Hallo zusammen,

über den Sinn und Zweck dieses Forums brauchen wir nicht zu diskutieren. Wir wissen alle, warum wir hier sind :-)
Wir wollen zudem die Ärzte nicht denunzieren, dennoch wir wissen alle aus eigener Erfahrung, dass viele Ärzte leider nicht in der Lage sind, weder die Krankheit zu diagnostizieren noch diese zu behandeln..
In diesem Sinne wünsche ich euch allen schönes Wochenende und auf Rückmeldungen in Bezug auf meine Postings freue ich mich sehr.

Grüße
Edgarus


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 05. Sep 2011 8:19 
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Registriert: 26. Apr 2005 9:27
Beiträge: 50
Wohnort: Graz
G.F.E. hat geschrieben :

> Inzwischen ist mein TSH bei 0,31 und meine freien Werte T4 bei 80% und T3
> bei 23% und die Muskelschmerzen in den Beinen werden immer stärker.


Hallo
Gegen Muskelschmerzen nehme ich Magnesium. Hilft mir meistens. Bei mir ist anscheinend jede Art von manueller Tätigkeit mit Muskelschmerzen verbunden.
edith


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 16. Sep 2011 12:04 
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Registriert: 29. Apr 2010 11:12
Beiträge: 34
@ Claudia

es tut mir leid, wenn Du mein Posting "heftig" findest, aber es ist leider schon so (ich spreche jetzt nur von mir persönlich), dass ich zwei Möglichkeiten habe:

a) ich lasse mich von meinen Symptomen und Beschwerden "quälen"

oder

b) ich raffe mich auf, etwas dagegen zu tun.

Was ich meine: raus gehen, auch wenn ich keine Kraft gehen, skaten gehen, auch wenn ich das Gefühl habe, ich schaffe es nicht, ins Fitness Studio zu gehen, auch wenn ich lieber schlafen würde, auf Urlaub fahren, auch wenn ich glaube, ich breche schon am Weg zum Flughafen zusammen.

Manche Leute sind mir mit ihrem "ABER geht nicht, weil ...." viel zu schnell ....

Und im Endeffekt ist der Weg b) der bessere, weil schon nach kurzer Zeit läuft alles besser. Ich fühle mich wohler, bin nicht so angeschlagen, müde, etc.

Natürlich MUSS ich mich aufraffen, jeden Tag auf's Neue, aber es bringt mich sicher nicht weiter, wenn ich ob meiner Beschwerden nur noch weniger tue und noch mehr ins Schwarze Loch falle und da nie wieder rauskomme.

Und was die Ärzte anbelangt: es ist eine Schande, wenn die nicht das Minimum an Wissen diesbezüglich haben, aber dann sollte man eben zu einem Spezialisten gehen. Es kann ja nicht jeder Arzt auch die Schilddrüse als Fachgebiet haben und sich überall auskennen.

Und zur der Aussage "jeder kennt seinen Körper am besten" möchte ich folgendes hinzufügen. Eine Arbeitskollegin hatte monatelang Kopfschmerzen, sie hat permanent Tabletten geschluckt, niemand konnte ihr helfen. Irgendwann im Gespräch meinte ich dann: sind Deine Zähne in Ordnung ... sie ging zum Zahnarzt (hatte keine Zahnschmerzen) und der stellte einen kaputten Zahn fest, der diese Kopfschmerzen verursachte.

Es kann also schon sein, dass es ganz andere Ursachen für etwas gibt, das seinen Ursprung nicht dort hat, wo man es selbst vermutet, weil der "eigentliche" Schmerz von ganz anders wo herrührt.

Also mit solchen Aussagen würde ich auch eher vorsischtig umgehen, ebenso mit der Medikamenten Dosis, die manche hier nach Lust & Laune vergrößern/verringern.

Die letzte Instanz sollte schon der Arzt sein!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 26. Sep 2011 23:53 
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Registriert: 03. Aug 2011 0:55
Beiträge: 23
Wohnort: Deutschland
Hallo zusammen,

nach etwa 7 Wochen Hormontabletteneinnahme hat sich mein Zusatand in den letzten 2 Wochen zunehmend verschlechtert, obwohl kurz davor eine gewisse Besserung spürbar war.

In den letzten 2 Wochen wurde ich immer mehr müde und total ausgelaugt, so dass ich heute arbeitsunfähig war. Mein Blutdruck spinnte voll, ich hatte Werte wie 180-120. Heute war ich in der Sprechstunde und habe ich meiner Ärtin erzählt, dass es mir besonders schlecht geht; wie nie zuvor. Ich sagte, dass es irgendwie an der Schilddrüse liegt, da ich irgendwie ein Klossgefühl im Hals habe.

Jemand wie ich, der regelmäßig Kampfsport macht, war plötzlich mit dem einfachen Gehen überfordert. Das wollte mir meine Ärztin nicht glauben bzw. abkaufen und meinte, dass ich möglicherweise seelische Probleme habe. Meine Schilddrüse sei zwar klein, aber voll funktionstüchtig! Meine Beschwerde liesse sich mit SD nicht erklären! Es sei dahingestellt, dass sie der Meinung ist, dass ich kein Hashimoto, sondern eine einfache grenzwertige harmlose SD-Unterfunktion habe... Sie hat mich aber durch meine Beharrlichkeit diese Woche krank geschrieben, wobei sie vor sich hin geflüstert, dass ich eigentlich arbeiten könnte. Ich denke, sie hat das Gefühl, dass ich ihr alles vortäusche, obwohl ich wirklich sehr selten krank geschrieben bin. Ich habe nach der Diagnose auf dem Krankschreiben gegoogelt: Posttraumatische Störung!?

Ich wollte einfach mal davon berichten und auf eure Ratschläge hoffen.

Grüße


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