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Hallo elsuzu!
Danke für Deine Antwort.
Ich habe die Aussage des Internisten gestern nicht wirklich als Beleidigung empfunden, weil er sich eigentlich bei der Erstuntersuchung Anfang Februar sehr viel Mühe gegeben hat, um herauszufinden, woher meine Beschwerden kommen könnten. Ich habe ihn auch dezidiert gefragt, wieviele Kalorieren ich verbrauchen dürfte - es war nicht so, dass er das von sich aus gesagt hat. Aber natürlich war ich über seine Antwort erschüttert, das hab ich ihn auch gleich zu verstehen gegeben. Aber er denkt schon, dass die vielen Kilos angefuttert wurden, glaube ich - da seine Untersuchungen, die er durchgeführt hat, ja keine einwandfreie Diagnose brachte. Die Vorgeschichte ist - ich möchte das an dieser Stelle nochmal kurz erwähnen - dass ich nach monatelangen immer mehr werdenden Beschwerden, Anfang Jänner endlich mal meinen Hausarzt befragt habe (da ich sowieso mit meiner Tochter dort war, ansonsten wäre ich bestimmt noch immer nicht bei ihm gewesen), woher die ganzen Beschwerden, vor allem aber die Gewichtszunahme und die Atemnot kommen könnten, worauf mein HA meinte, er würde auf eine Herzinsuffienz oder die Schilddrüse tippen, sollte es beides negativ sein, dann würde er mir zu einer Magenbypass-OP raten, da dann wahrscheinlich alle meine Beschwerden vom Übergewicht kämen - der erste Laborbefund hat ergeben, dass der ProBNP-Wert (der anzeigt, ob eine Herzinsuffienz vorliegt) um 1/5 erhöht war (also 1/5 über der Norm); andererseits waren der TSH mit 3,3 (0,3-4) sowie der fT3 mit 5,2 (3,1-6,8) und der fT4 mit 1,0 (0,7-1,7) allesamt im Normbereich. Der Hausarzt hat mir erklärt, die Schilddrüse ist okay, das Herz ist auch nicht schlimm - aber ich wollte kein Risiko wegen dem Herz eingehen und hab deshalb gleich einen Termin beim Internist ausgemacht, der neben einer Herzsono weitere Blutwerte (aber ganz andere, als bei der ersten Blutabnahme) haben wollte - die haben teilweise 1 Woche gedauert - es sind aber keine Werte wegen der Schilddrüse, sondern er hat sich eher auf die Beschwerden im Kopfbereich konzentriert (ständige Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Ohrgeräusche, empfindliche Kopfhaut) - die Blutwerte haben aber nur eine Entzündung im Körper angezeigt - aber wo???? Naja, und die Beschwerden im Kopfbereich kämen von der HWS, die "hin" ist, so wie er sagte. Dass ich auch einen weiteren Termin beim SD-Spezialisten hatte, habe ich dem Internisten nicht gesagt, weil ich nicht wollte, dass er sich übergangen fühlt. Aber der SD-Arzt hatte mir einem Tag zuvor, am Montag, Euthyrox 50 verschrieben, da meine SD nach seinem Befinden Unterstützung benötigen kann. Eine weitere Blutabnahme sowie der Kontrolltermin beim SD-Arzt ist für April vorgesehen! - Jetzt sind meine Ausschweifungen doch etwas länger geworden, aber es ist schwierig, alles in nur 1-2 Sätzen zu schreiben.
Jedenfalls - um zum Thema zurückzukehren, war ich gestern diejenige, die den Internisten darauf angesprochen hat, ob er mir auch zu einer Magenbypass-OP raten würde oder, ob er denkt, ich würde die überzähligen Kilos jemals wieder wegbekommen - und daraufhin kam eben diese Aussage mit den 500 kal. pro Tag.
Ja, ich hab täglich hier mitgelesen, seit meiner Registrierung - die ich gleich nach Erhalt des ersten Laborbefundes durchgeführt habe, weil ich einfach die Meinung von Betroffenen wissen wollte. Aber andererseits wollte ich mich dann nicht weiter reinsteigern, damit ich nicht noch mehr Symptome bekomme und mir das alles vielleicht einrede, deshalb habe ich mich erst wieder zu Wort gemeldet, nachdem ich beim SD-Arzt war. Obwohl es mich vorher schon in den Fingern gejuckt hätte, hier in dem Thread zu schreiben, aber ich wollte vermeiden, dass man mir dann vielleicht sagt, ich solle mich nicht einmischen, wenn ich gar nicht betroffen wäre.
Nun kennst Du noch ein paar Hintergründe, warum ich mich hier zu Wort gemeldet habe! Danke für die netten Worte - und ich muss da irgendwie durch, ich kann eh momentan nicht viel machen als abwarten, wie es mir mit den Medis ergeht.
Liebe Grüße, Maggy
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