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BeitragVerfasst: 18. Okt 2004 17:54 
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Registriert: 29. Mär 2004 11:26
Beiträge: 64
Wohnort: Oberösterreich
Weißt du, bei mir ist die OP im April 2004 gewesen und meine Calzium Werte sind so tief - liegen immer nur bei 1,6 - 1,8
Ich nehme 3x tgl. Maxi Kalz 1000 mg und 2 x Rocatrol -
es wird nicht mehr anders, damit habe ich mich abgefunden!


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BeitragVerfasst: 20. Okt 2004 12:34 
Hallo Stingianny,

mit einem so niedrigen Calciumwert darfst Du Dich nicht abfinden, auch wenn er keine Beschwerden machen würde! Er kann langfristig zu Organschäden führen. Wenn der Körper Calcium nicht genug aufnimmt, muß vielleicht die Rocaltrol-Dosis erhöht werden. Vielleicht ist auch Magnesiummangel das Problem. Wieviel Ca ist im Urin nachzuweisen? Wenn das trotz niederiger Blut-Ca-Werte zu viel ist, hilft manchmal die Gabe von Hydrochlorthiazid und natriumarme Kost. Bitte besprich das mit Deinem behandelnden Arzt! Für Rückfragen stehe ich unter sieger@insensu.de gerne zur Verfügung.

Viele Grüße
Frauke
InSeNSU


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BeitragVerfasst: 20. Okt 2004 12:40 
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Registriert: 29. Mär 2004 11:26
Beiträge: 64
Wohnort: Oberösterreich
Danke für die Hilfe & dein Angebot!

Hast du gewusst, dass - wenn die Nebenschilddrüsen - aus "Kunstfehler" entfernt werden, man Anspruch auf Schmerzensgeld hat?


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BeitragVerfasst: 20. Okt 2004 16:09 
Hallo,

die Frage ob ein Kunstfehler vorliegt, hängt meines Wissens von den Details jedes Einzelfalles ab und ist nicht pauschal zu beantworten. Falls jemand diesbezüglich einen erfolgreichen Rechtsstreit hatte, wäre ich für weitere Informationen (am besten mit Aktenzeichen und Gerichtsort) dankbar. InSeNSU kriegt öfter Fragen zu diesem Thema.

Viele Grüße
Frauke
InSeNSU


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BeitragVerfasst: 22. Okt 2004 8:18 
Hallo,
da man bestimmt auch in Österreich vorher aufgeklärt wird (und unterschreiben muss!), dass die versehentliche Entfernung der Nebenschilddrüsen zu den normalen Risiken der OP zählt, sehe ich wenig Chancen beim Nachweis von Kunstfehlern.
Gruß Thea


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BeitragVerfasst: 22. Okt 2004 8:51 
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Registriert: 29. Mär 2004 11:26
Beiträge: 64
Wohnort: Oberösterreich
Möglich, ist mir aber auch egal -
ich wurde ja nur von anderen darauf hingewiesen!


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BeitragVerfasst: 23. Okt 2004 11:27 
Gast hat geschrieben:
Hallo an alle!
Auch ich hatte fürchterliche Angst vor der Schilddrüsen-Operation. Mir wurde vor 3 Wochen wegen eines großen kalten Knotens (mit unklarem Befund) und mehrerer heißer Knoten die ganze Schilddrüse entfernt werden.
Die Operation war nicht schlimm. Ich verspürte nach dem Aufwachen ein starkes Brennen in der Halsgegend, worauf ich gleich ein Schmerzmittel in die Infusion bekam. Kurz danach ließen die Schmerzen nach und übrig blieben nur Schluckbeschwerden, die aber nach ein paar Tagen komplett verschwanden.
Da es mir gut ging, durfte ich schon ca. 4 Stunden nach der OP aufstehen und ein bisschen herumgehen. Nach 6 Stunden durfte ich Tee trinken und am nächsten Tag konnte ich bereits ein normales Frühstück mit Semmeln und Brot essen.
Der Schlauch aus der Wunde kam am Tag nach der OP weg - es tat überhaupt nicht weh. Dann wurde noch Blut wegen des Calciums abgenommen - die Werte waren normal und ich hatte auch kein Kribbeln oder Krämpfe.
Die Nebenschilddrüsen sind transplantiert worden, da mir ja die komplette Schilddrüse entfernt worden war.
Am zweiten Tag hatte ich noch eine HNO-Untersuchung, die Stimmbänder haben sofort funktioniert, und danach durfte ich, weil es mir so gut ging, nach Hause gehen.
Etwa 2 Wochen nach der OP bekam ich Anzeichen einer Unterfunktion, aber nach der Kontrolluntersuchung wurde mir dann gleich Thyrex verschrieben und es geht mir sehr gut.
Der histologische Endbefund war gutartig, es waren nur viele Knoten und eine stark vergrößerte Schilddrüse festgestellt worden.
Ich hoffe, dass alle die vor einer Schilddrüsen-Operation stehen und in diesem Forum schon viele negative Beiträge gelesen haben, durch meinen Bericht nun etwas beruhigt worden sind. Auch ich hatte Angst vor den vielen Komplikationen, über die ich gelesen habe, nichts davon ist glücklicherweise eingetreten.
Liebe Grüße!


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BeitragVerfasst: 24. Okt 2004 9:47 
Hallo !
Gratulation zu Deiner geglückten OP. Leider geht eine solche Operation nicht immer so positiv aus. Ganz wichtig ist auch, daß man an einen erfahrenen Chirurgen gelangt, glaube ich. Ich habe meine OP noch vor mir. Die Angst ist groß, daher warte ich immer noch ab. In welchen Krankenhaus warst Du, und wer hat Dich operiert ?
Danke f. Antw. u. alles Gute für d. Zukunft.


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BeitragVerfasst: 24. Okt 2004 13:09 
Hallo,
ich weiß nicht, wieso mein Beitrag zur Schilddrüsen-OP jetzt wieder kommt, ich hab diesen ja bereits am 12. Mai geschrieben, wenn du zurück auf Seite 1 bei "Erfahrungen nach der Operation" gehst.

Ich wurde am 20. April 2004 in der Wiener Rudolfstiftung von Dr. Beckerhinn operiert und war dort wirklich sehr zufrieden. Ich fühlte mich bei Ärzten und Schwestern wirklich gut aufgehoben, und durfte, da keinerlei Komplikationen auftragen, schnell wieder nach Hause.

Obwohl ich einige Frauen kenne, welche allesamt eine unproblematische OP hinter sich haben, habe ich doch Wochen vorher ständig im Internet herumgesurft und bin auf sehr beunruhigende Dinge gestoßen.
Ich wusste ja nur Bescheid über eventuelle Probleme mit den Stimmbändern und nichts darüber, was sonst noch auftreten kann. Daher habe ich sämtliche Ärzte, mit denen ich zu tun hatte, mit meinen Fragen genervt und war nach deren Antworten auch nicht immer überzeugt.

Grundsätzlich meine ich, wenn man sich schon "unters Messer" legen muss, soll man sich, so gut wie möglich informieren, aber sich dessen gewiss sein, das in den meisten Fällen nichts passiert und schon gar nicht all das, was auf dem Informationsblatt zur OP steht, zumindest nicht alles auf einmal.
Aber man kann sich schon ganz schön selber fertigmachen, ich hab das auch getan. Die Angst vorher nimmt einem eh keiner ab, aber man sollte zumindest als informierter Patient zur OP gehen. ( und immer fragen, fragen, fragen...........)

Liebe Grüße!


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BeitragVerfasst: 27. Nov 2005 21:52 
Gast hat geschrieben:
Da kann ich nur sagen, ich beneide Euch! Was ist bei mir alles schief gelaufen? Bin am 11.8. im K. Elisabethspital operiert worden. Meine Nebenschilddrüsen arbeiten bis jetzt nicht, angeblich normal, braucht Zeit und geht von selber weg. Einseitige Stimmbandlähmung, Logopäde. Besonder unangenehm ist, dass Schlucken. In der Nacht schlucke ich gar nicht. Hier auch meine Frage an alle die das kennen. Wache dann auf, ganz trocken bis zur Kehle. Was ist mir dem Schluckreflex? Schlucke auch Luft beim Essen und Trinken, die Luft drückt dann und ich kann nicht weitersprechen. Es ist einfach anstrengend. Die ärzte erklären mir bis jetzt auch hier, dass ist normal, geht von selber weg.
Bin jetzt schon ganz verunsichert, da ich gerne mehr verstehen würde warum es nur bie mir so schwierig ist und wann es sich bessert.
Liebe Grüße Sophie


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