hallo !
bei hashimoto wird jod sogut es geht vermieden und schon garnicht zusätzlich im hormonpräparat (also jodthyrex) zugeführt oder extra jodtabletten genommen.
http://hl-reuters.de/jod/FHT.htmdu hast also richtig gehandelt, wenn du gleich auf euthyrox umgestiegen bist - auch thyrex ohne jod wäre geeignet gewesen.
wie schon gesagt, durch eine dosis von 75µ gleich am anfang kann es eher zu einer erstverschlimmerung bzw div.symptome kommen. die sd muss sich erst langsam an die hormone gewöhnen, daher beginnt man niedrig dosiert.
was passiert, wenn du die dosis reduzierst, kann ich dir leider nicht so beantworten - was passiert wenn du bei den 75 µg bleíbst auch nicht. ich bin kein arzt nur betroffene und kann dir nur aus meiner erfahrung und auch anderer her berichten.
du hast soweit ich gelesen habe seit 6 tagen beschwerden. ob dies eine reaktion auf die hohe einstiegsdosis oder eben ganz normale reaktionen auf die hormone sind, kann ich dir auch nicht beantworten - dies ist bei jedem verschieden.
klar kannst du auch bei der jetzigen dosis bleiben und versuchen über die erste schlimme zeit zu kommen und weiter abwarten.
eine guten arzt kann ich dir leider auch nicht wirklich empfehlen, habe selbst hauptsächlich negative erfahrungen gemacht. derzeit bin ich bei einem privatarzt, jedoch bin ich sehr gut eingestellt bzw. kenne ich mich bei meinen werten und der dosis aus und weiß, wann es mir gut geht und mit welchen werten nicht.
ich kann dir aber ebenfalls aus erfahrung sagen, dass meine einstellungszeit 1 1/2 jahre gedauert hat, wo ich alle 4-6 wochen zur kontrolle war um langsam die dosisi hochzudosieren - schnell hätte nichts gebracht, da es nicht gerade lustig ist, wenn man in eine ÜF rutscht.
die einstellungszeit dauert und man braucht viel geduld, wird auch so manche niederlage einstecken müssen. es ist wie eine hochschaubahnfahrt, mal rauf mal runter - wobei die guten phasen mit der zeit immer länger werden.
alles gute
MAUS