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BeitragVerfasst: 09. Jul 2004 16:07 
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Registriert: 08. Jul 2004 12:35
Beiträge: 4
Wohnort: Wien
hallo wer hat erfahrung mit RJT und Unterfunktion u Morbus Basedow?
Meine Therapie war Ende März im AKH, man sagte mir ich komme in eine Unterfunktion, erklärte mir aber nicht was das ist. Jetzt habe ich eine extreme Unterfunktion, TSH 60 (0,4-4,0), fT4 0,7 (0,8-1,9), fT3 1,5(1,8-4,2), nehme Eurothyrox 125 nachdem ich 14 Tage 75mg schluckte und trotzdem immer mehr in die Unterfunktion abrutschte (vor 14 Tagen noch TSH 15,1). Mir gehts total schlecht, mir ist übel, das Aufwachen am Morgen ist ein Graus, ich komme aus dem Bett nicht raus so schwach fühle ich mich, habe Angstzustände, bin kurzatmig und nicht leistungsfähig - wie lange dauert sowas bis ich wieder "normal" bin?

Danke für Eure Antwort und liebe Grüße Brigitte


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BeitragVerfasst: 10. Jul 2004 23:37 
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Registriert: 29. Mär 2004 11:26
Beiträge: 64
Wohnort: Oberösterreich
Ich habe ähnliche Erfahrungen - aber nicht nach der RJ Therapie, sondern nach der OP.

Ich hatte auch MB - mir wurde Ende April die gesamte SD entfernt. Danach kam auch ich in die totale Unterfunktion, habe anfangs Euthorox 125 mg 1x tgl. genommen, nahm enorm zu, hatte Depressionen, war dauermüde und lustlos. Dann bekam ich Novothyral, mit diesem Hormon (COMBI) ging es mir total gut, alle vorherigen Beschwerden waren weg - ABER ich bekam Herzrythmus-Störungen, die auf eine neuerliche Überfunktion > MB zu schließen waren, nun nehme ich Combi-Thyrex seit einer Woche, mal sehen, wie es damit wird - ich habe von der Überfunktion vor der OP, bis zur Unterfunktion nach der OP und der neuerlichen Überfunktion - selbst ohne SD schon alles erlebt!


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BeitragVerfasst: 16. Jul 2004 9:05 
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Registriert: 08. Jul 2004 12:35
Beiträge: 4
Wohnort: Wien
hallo und danke für deine antwort, bei welchem arzt warst du, dass du auf andere medikamente eingestellt wurdest? ich bin im AKH in betreuung und die sind eher nicht sehr einfühlsam

lg brigitte


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BeitragVerfasst: 20. Sep 2004 17:37 
Ich habe seit 7 Jahren Hashimoto, inzwischen überhaupt keine Funktion mehr, und habe verschiedene Dosierungen ausprobiert. Meine optimale Kombination hab ich mit Novothyral (200mg für 85 Kg Körpergewicht). Gelegentlich gibt´s allerdings Herzrythmusstörungen. Jetzt will ich mal mit 100 mg Euthyrox und 100mg Novothyral probieren.
Depressionen gehen davon aber nicht so ohne weiteres weg, da hab ich auch ewig rumgerätselt, bis ich dann vor 1.5 Jahren mit Aurorix (meclobamid) angefangen habe. Zuerst 150, dann 300 mg. Damit ist es praktisch optimal.

Ah, das Wichtigste überhaupt: Ich lebe in Südamerika und mache keine tests. Die einfachste Methode, optimale Dosierungen herauszufinden, ist immer noch eine genaue Selbstbeobachtung. Kann keinen Arzt und keine Laborwerte ersetzen. Ich habe tausende gespart und bin heute besser dran als die meisten Patienten, die ihr Problem einem Arzt (oder Team) anvertrauen. Schilddrüse ist Gefülssache. (Klar, man sollte ab und zu nachschuen lassen. Aber die Dosierung muß man kompett allein rausfinden!!!)


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BeitragVerfasst: 21. Nov 2004 1:01 
Hallochen!

Ich kann dem vorigen Schreiber nur recht geben.
Schilddrüsenkontrolle so von Zeit zu Zeit, wie man sich eben fühlt, ist gut. Aber die Dosierung oder was man nimmt, auf das muß man selbst kommen. Jeder Körper reagiert anders. Bei jedem ist das Umfeld ein anderes. Und jeder kennt sich selbst am besten.
Ich vertraue auf Alternativen und fahre damit sehr gut. In anderen Rubriken hab ich schon einbißchen von mir berichtet.
Bei mir gibts nur das Favistan, lt. Dr., ich wär dabei eingegangen. Dann hab ich nach 2 1/2 Jahren damit aufgehört, weil ich dachte eingehen kann ich genausogut ohne Pulver und hab verschiedenste Heilpraktiken probiert, mir hilft am besten die Elektroakupunktur nach Voll und Chinesische Kräuter. Beim Austesten kam auch raus, daß Favistan überhaupt nicht für meinen Körper paßt. Ich bin glücklich aufgehört zu haben.
Horch in Dich rein. Vertrau nicht nur den Ärzten, die alle nur nach Schema F behandeln, weils im Lehrbuch eben so vorgegeben ist. Jeder Mensch ist anders und Du allein weißt was Dir gut tut.

Alles Liebe Silvia G.


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BeitragVerfasst: 15. Mär 2005 10:39 
stingianny hat geschrieben:
Ich habe ähnliche Erfahrungen - aber nicht nach der RJ Therapie, sondern nach der OP.

Ich hatte auch MB - mir wurde Ende April die gesamte SD entfernt. Danach kam auch ich in die totale Unterfunktion, habe anfangs Euthorox 125 mg 1x tgl. genommen, nahm enorm zu, hatte Depressionen, war dauermüde und lustlos. Dann bekam ich Novothyral, mit diesem Hormon (COMBI) ging es mir total gut, alle vorherigen Beschwerden waren weg - ABER ich bekam Herzrythmus-Störungen, die auf eine neuerliche Überfunktion > MB zu schließen waren, nun nehme ich Combi-Thyrex seit einer Woche, mal sehen, wie es damit wird - ich habe von der Überfunktion vor der OP, bis zur Unterfunktion nach der OP und der neuerlichen Überfunktion - selbst ohne SD schon alles erlebt!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. Nov 2005 20:43 
Gast hat geschrieben:
Hallochen!

Ich kann dem vorigen Schreiber nur recht geben.
Schilddrüsenkontrolle so von Zeit zu Zeit, wie man sich eben fühlt, ist gut. Aber die Dosierung oder was man nimmt, auf das muß man selbst kommen. Jeder Körper reagiert anders. Bei jedem ist das Umfeld ein anderes. Und jeder kennt sich selbst am besten.
Ich vertraue auf Alternativen und fahre damit sehr gut. In anderen Rubriken hab ich schon einbißchen von mir berichtet.
Bei mir gibts nur das Favistan, lt. Dr., ich wär dabei eingegangen. Dann hab ich nach 2 1/2 Jahren damit aufgehört, weil ich dachte eingehen kann ich genausogut ohne Pulver und hab verschiedenste Heilpraktiken probiert, mir hilft am besten die Elektroakupunktur nach Voll und Chinesische Kräuter. Beim Austesten kam auch raus, daß Favistan überhaupt nicht für meinen Körper paßt. Ich bin glücklich aufgehört zu haben.
Horch in Dich rein. Vertrau nicht nur den Ärzten, die alle nur nach Schema F behandeln, weils im Lehrbuch eben so vorgegeben ist. Jeder Mensch ist anders und Du allein weißt was Dir gut tut.

Alles Liebe Silvia G.


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