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Also, rüberkommen tut die Frau Dr. Mayerhofer wirklich nett und sie wirkt auch sehr kompetent, so wie sie sich äußert und gibt. Nur leider...
...war ich selbst (nach einer Empfehlung einer Bekannten vor über zwölf Jahren, dass die Ärztin gut sei) schon seit rund zehn Jahren bei ihr, hatte ihr natürlich inzwischen öfters meine sehr drastischen Symptome (z.B. totale Erschöpfung, starkes Frieren unter vier(!) dicken, warmen Schlafdecken, vormittags stundenlange Morgensteifigkeit und Kälte, Nicht-aufstehen-können, Energiemangel, Antriebslosigkeit und Lethargie, Konzentrationsprobleme, massive Gedächtnisprobleme, Gleichgewichtsstörungen, Haarausfall, gealtertes Hautbild, manchmal triste Stimmungslage) dargelegt - und was hat sie daraufhin getan? Nix. Ausser mir den Gang zum Psychiater und die Einnahme von Antidepressiva zu empfehlen und mir jahrelang Überweisungen zur Psychotherapie auszustellen. Meine Schilddrüse sei in Ordnung. Gaaanz sicher. - Ohne die nötige Abklärung natürlich. ...Der TSH-Wert, den sie zudem vermutlich nach längst überholten Referenzwerten bewertet(e), genügt(e) ihr offenbar für eine solche, sehr überzeugend vorgebrachte Falschaussage. - Alle weiteren SD-Werte hatte sie nicht vorliegen und forderte sie auch nicht an.
Jahrelange Psychotherapie wegen angeblicher wiederkehrender Depressionen verschiedener Schweregrade folgte. Die Psychotherapeutinnen, die ich im Lauf der Jahre hatte, meinten jedoch alle schon recht bald, das wäre seltsam, das wär was anderes als eine Depression, und auch meine Kosmetikerin hatte wegen meines Hautbildes schon auf die Schilddrüse getippt, was ich natürlich gegenüber Frau Dr. Mayerhofer auch alles nachdrücklich erwähnte und nochmal nachfragte, ob auch gaaaaanz sicher alles o.k. sei mit meiner Schilddrüse, weil doch alles darauf hindeutet, dass... aber die Frau Dr. Mayerhofer blieb dabei, natürlich weiterhin ohne nähere Abklärung (und sie hielt mich wohl zudem für einen Hypochonder).
Wie viele Psychopharmaka aller Arten und Mengen ich inzwischen laut ihr und einiger - wegen der angeblich so hartnäckig wiederkehrenden Depression - konsultierter Psychiater inzwischen unbedingt (natürlich alles ohne vorherige Abklärung der Schilddrüse, was jedoch natürlich auch vor der Einnahme von Psychopharmaka state of the art gewesen wäre) einnehmen hätte sollen, weiss ich nicht, aber ich bin heute froh, es nie getan zu haben.
Dann lag ich eines Tages früh morgens im Bett: in bester Partystimmung(!), hoch motiviert und wieder mal für Stunden steifgefroren und aus Energielosigkeit unfähig, überhaupt aufzustehen. "Diese Depression muss erst noch erfunden werden", dachte ich, und für den Gedanken hat es gerade noch gereicht.
Damit war klar, dass eine Depression definitiv ausscheidet und der wahre Grund gefunden werden muss, wenn ich mein Leben nicht weiterhin so versäumen will. Im Zuge von anstrengenden Recherchen im Internet kam ich dann auf Hinweise, mein Zustand könne mit der Leber oder anderen Drüsen zu tun haben und daher beschloss ich, Frau Dr. Mayerhofer zu umgehen und direkt eine Fachärztin für Endokrinologie aufzusuchen. Dieser Entschluss war Goldes Wert und binnen weniger Wochen war mein Leidensweg beendet. Ich kann mein Leben nun endlich wieder leben und es geniessen.
Kurz gesagt: Meine Erfahrungen mit Frau Dr. Mayerhofer sind ganz andere. Wenn ich auch weiterhin auf Frau Dr. Mayerhofer gehört hätte, bliebe ich nach den zehn Jahren des von ihr begleiteten schilddrüsenbedingten Dahinvegetierens bis zu meinem Tod fast wie tot. - Vielleicht mag sie sonst nicht sooo schlecht im Diagnostizieren sein und sie ist sicher nett und wirkt überzeugend... aber bei einem (möglichen) Schilddrüsenproblem kann ich nur dringend von ihr abraten! Sie ist m.E. ganz sicher k e i n e schilddrüsenkundige Ärztin.
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