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BeitragVerfasst: 26. Aug 2004 11:20 
Vielen Dank für die netten Zeilen und Wünsche!!!

Silvia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01. Sep 2004 23:40 
Hallo an Alle!
Den Bericht von Silvia finde ich ja wirklich sehr ermutigend, da auch ich eine homöopathisch Behandlung bei einer klassischen Homöopathin in Linz begonnen habe und meine Thyrex 0,05mg derzeit ungeöffnet im Nachtkastl verwahre.

Ich wollte - stur wie ich bin - die Hormone einfach nicht nehmen auch als sie vorerst versprachen, meine Symptome auf die Schnelle zum Verschwinden zu bringen und fragte meine Homöopathin um Rat. Sie erklärte mir, daß die homöopathischen Medikamente regulativ auf das Hormonsystem einwirken, ein Erfolg wahrscheinlich ist und wir haben ausgemacht, die Wirksamkeit der Behandlung durch Bluttests laufend zu kontrollieren (ein Zugeständnis an meine durchaus vorhandene Befundgläubigkeit)

Ich kann erfreulicherweise jetzt schon eine Besserung feststellen: meine Antriebslosigkeit/Müdigkeit ist derzeit fast völlig verschwunden (ich habe sogar eine 5-tägige Radtour von Linz nach Salzburg gemacht - 260 km! und es macht mir Spaß) und Wechselbeschwerden, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen habe ich derzeit auch keine Gravierenden. Vor allem habe ich gemerkt, daß bestimmte Stresssituationen in Beruf/Familie, etc. meine Beschwerden stark begünstigen und daß es wirklich extrem wichtig ist, den inneren SELBSTHEILUNGSKRÄFTEN / DER INNEREN ÄRZTIN eine Chance zu geben, sprich wieder mehr zu horchen, was will mir mein Symptom eigentlich sagen, was brauche ich jetzt (Auszeit, Ruhe, Bewegung, neue Ideen, oder sonst was....) und ggf die Lebensweise dem anzupassen.

Hier meine Werte vor Beginn der Behandlung (siehe mein Bericht vom 26.6 < Hormone bei Brustkrebs)

latente Unterfunktion, mit leicht positiven Autoantikörpern.
Werte: Freies T4: 11,10 pg/ml (7,5 - 19)
Freies T3: 3,7 pg/ml (2,0 - 4,4)
TSH 3,58 U/ml (0,1 - 4,0)
Thyreoglubulin-AK 130 U/ml positiv 0 - 60
Thyreoid Peroxidas-AK 70,0 U/ml positiv 0 - 60

Alles Gute an alle, viel Erfolg bei der Suche nach dem richtigen Heilungsweg und liebe Grüße
Maria


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BeitragVerfasst: 02. Sep 2004 8:55 
Hallo, án Euch Alle!

Ich finde es ganz schön gefährlich, was Ihr hier propagiert!

Eine Unter/Überfunktion der SD kann nicht durch Homöopathie "geheilt" werden!

Denn eine kranke SD kann nicht mehr genug Hormone herstellen und der Körper muß deshalb von außen seine Hormone bekommen.

Fragt mal Eure Homöopathen danach, wie sie die Hormone ersetzen wollen. Wenn sie Euch erklären, daß das geht, sind es Scharlatane, die Euer Leben aufs Spiel setzen.

Ich habe nichts gegen Homöopathie, wende sie selber an, aber sie hat auch ihre Grenzen!
Die Hormone sind so nicht zu ersetzen - aber man kann die Begleiterscheinungen (Symptome) der Fehlfunktion mit Homöopathie bekämpfen.

So, das musste ich mal loswerden
LG Bettina


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BeitragVerfasst: 05. Sep 2004 18:06 
Liebe Bettina!

Wenn ich von meinen positiven Erfahrungen mit der Homöopathie berichte, dann "propagiere" ich nichts. Ich möchte auch niemanden zur Homöopathie bekehren. Auch wird kein seriöser Homöopath/Homöopathin ein Heilsversprechen abgeben. Es muß aber doch jedem Menschen als mündigen Patienten frei stehen, die Behandlungsmethode seiner Wahl in Anspruch zu nehmen.

Nochmal: kein Homöopath behauptet, Homöopathie würde Hormone ersetzen! Diese Denkweise entspringt einer völligen Unkenntnis der Prinzipien der Homöopathie. Dass man bei Hashimoto unbedingt Hormone einnehmen muß und eine Heilung ausgeschlossen ist, ist DEINE Meinung. Viele andere Menschen, darunter auch SchilddrüsenexpertInnen, teilen diese Meinung. Ich teile sie nicht. Es gibt zahlreiche Fälle von Hashimoto, die völlig ausgeheilt sind. Leider ist in der wissenschaftlichen Literatur meist nicht beschrieben, warum. Meinen schulmedizinischen Internisten interessiert auch nicht, WARUM meine Werte plötzlich besser wurden. Daher kann er auch nichts dazulernen.

Ich finde es schade, dass positive Berichte durch unqualifizierte Kritik so schlecht gemacht werden. Die, denen es mittlerweile besser geht, müssen sich fast schon rechtfertigen und verteidigen vor denen, die immer noch krank sind! Man könnte fast meinen, eine Besserung führe zu Neidgefühlen bei den anderen Hashis. Dabei steht es jedem/jeder frei, selbst eine alternativmedizinische Behandlung zu versuchen. Meiner Meinung nach sollten wir ehrlich über unsere Erfahrungen mit verschiedene Methoden berichten. Die Verantwortung für die eigene Gesundheit muß letztlich jeder/jede selbst übernehmen.

LG
Silvia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05. Sep 2004 21:23 
Hallo, Silvia,

Du widersprichst Dir selber - lies mal Deinen Eintrag vom 25.August.

Ansonsten: Ich hoffe Für Dich, daß Du mit Deiner Methode Erfolg hast.
Und für uns, daß Du hier auch die negativen Seiten berichtest.

LG Bettina (die nur noch 10 kaputte ml SD incl. Knoten hat und ohne Hormone nicht mehr leben kann)

Ps.: Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Es war kein Angriff auf die Homöopathie und ihre Anwender, sondern Einwände gegen die Verdammung der Hormone!


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BeitragVerfasst: 06. Sep 2004 8:39 
Liebe Bettina,

wenn nur noch wenig oder gar keine SD mehr vorhanden ist, wird man um eine Hormoneinnahme nicht herumkommen. Wenn z. B. ein Kind gänzlich ohne SD geboren wird, ist Homöopathie sinnlos. Hashis, die (noch) keine Hormone nehmen, sind auch keinesfalls "besser" (im Sinne von tapfer, wacker ...).

Wer aber ursprünglich eine funktionstüchige, unproblematische SD hatte und nun beginnendes Hashi, KÖNNTE vorerst versuchen, die Ursachen herauszufinden und mit einer Hormoneinnahme (vorerst) abwarten. Eventuell kann man die SD wieder "auf Vordermann bringen", wenn auch vielleicht nicht mehr zu 100 %. Wenn man gleich substituiert und weiterlebt wie bisher ist eine Heilung natürlich ausgeschlossen.

Dass Hormone bei grenzwertiger UF (z. B. beginnendes Hashi) und/oder erhöhten AK die SD schützt, ist nach meinem bisherigen Wissenstand nur eine MEINUNG. Ich habe dazu im deutschen Hashi-Forum angefragt, ob es Ergebnisse aus Studien gibt. Bisher habe ich noch keine handfesten (wissenschaftliche) Quellen gefunden. Du hast eh geantwortet: aber das sind wieder nur Meinungen, Mutmaßungen und "Expertengespräche". Ich hätte gerne die gesamte Studie, mit Beschreibung von Studiendesign, Durchführung, Ergebnis ... diese werden üblicherweise in einschlägigen wissenschaftlichen Fachzeitschriften publiziert.

Alles Gute!
Silvia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05. Nov 2004 20:44 
Wie versprochen möchte ich berichten, wie es mit mit der homöopathischen Behandlung geht. Ich war vor einer Woche wieder in der Nuklearmedizin/LKH Salzburg zur Blutabnahme:

TSH 2,60 !!!
Schilddrüsenvolumen lt. Ultraschall - normal!!

Mein Internist/Endo/Nuklearmediziner hat mich gefragt, ob ich tatsächlich keine Hormone eingenommen habe. Habe ich nicht. Das homöopathische Arzneimittel schleiche ich gerade aus. Ich fühle mich besser wie je zuvor. Er hat NICHT in meinem Akt vermerkt, dass ich (von einem anderen Arzt) homöopathisch behandelt wurde. Er wollte auch nichts davon hören/wissen. Daher wird auch nie jemand (z. B. sein Nachfolger) davon erfahren.

LG
Silvia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06. Nov 2004 23:30 
Offline

Registriert: 24. Jul 2004 23:22
Beiträge: 3
Wohnort: Tirol
Hallo Silvia!

Habe auch M. Hashimoto.
Vor 3 Monaten war meine SD kaum noch vom muskulären Gewebe zu unterscheiden. Hatte ziemlich intensive Beschwerden, weil sich alles in nur sehr kurzer Zeit entwickelt hat. Nehme im Moment Euthyrox 150 mg und fühle mich damit sehr wohl, bin jedenfalls beschwerdefrei. Hätte großes Interesse einen Homöopathen aufzusuchen, falls es nicht schon zu spät ist. - könnte sein, dass die SD sich bereits zersetzt hat!? Wäre spitze, wenn mir dein Homöopath einen erfahrenen Kollegen in Tirol empfehlen könnte. - würde ansonsten auch nach Salzburg fahren. Hast du mit deinem Homöopathen schon einmal darüber gesprochen, wie es bei einer Schwangerschaft aussehen würde? - ob es da zu gefährlich wäre nur homöopathisch zu behandeln!?

Ciao, Sandra


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Jan 2005 11:18 
Hallo Silvia!
Habe ebenfalls seit längerem Probleme mit der Schilddrüse und möchte mich einer homöopathischen Behandlung unterziehen.
Nachdem ich deine Zeilen gelesen habe, ersuche ich dich um die Adresse
deines Arztes.
Mit lieben Grüßen
Ingrid


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