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 Betreff des Beitrags: Psychische Beeinträchtigungen
BeitragVerfasst: 15. Jun 2009 8:40 
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Registriert: 21. Apr 2006 13:42
Beiträge: 8
Hallo, ich wurde vor 5 Jahren an der SD operiert, Teilentfernung kalter Knoten. Seit dieser OP bin ich sehr verändert (Konzentrationsprobleme, Benommenheit, Unruhe, Angst) trotz richtiger Einstellung. Ein normales soziales Leben ist nur schwer möglich. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, dass nach dieser OP sich das so negativ verändert hat? Ich war bei mehr als 20 Ärzten, die mir alle das gleiche sagten, wenn die Einstellung stimmt kein Zusammenhang mit der SD, ich möchte dem aber widersprechen, kenne ich doch auch zumindestens einige Menschen, die ähnliche probleme haben, vielen Dank für eure Meinungen. LG Kevin


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2009 10:19 
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Registriert: 19. Nov 2008 19:39
Beiträge: 26
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eine thematik die mich sehr interessiert. ich hatte diese symptome in den letzten jahren und dann erfahren dass ich einen kalten knoten in der schilddrüse habe. die frage für mich war ob das nach der op besser werden würde oder nicht, wo zumindest einige der ärzte meinten `ja das ist alles die schilddrüse oder typisch dafür.. nach der op sind manche patienten wie ausgewechselt.´ auf das hinweisen der ärzte, dass meine hormone aber normal sind, meinten sie:`ja trotzdem´. ich habe einige zeit anderes probiert, mit auf und abs, wodurch es mir wirklich eindeutig besser ging (leider kurz vor der op) war ein nahrungsergänzungsmittel, aber ich war dann einfach schon so psychisch bzw vor allem finanziell belastet, dass ich mich aufgegeben habe und das angenommen habe was gezahlt wird. ob das nun das beste für mich war wird sich erst raustellen, aber wie auch immer bin ich ein mensch der den dingen nachgeht und ich habe leider obwohl ich für gute chirurgische eingriffe und das was die schulmedizin kann und bietet sehr dankbar bin manchmal schon sehr die nase voll, vor allem dass man sich absolut nicht um die psychischen aspekte der patienten kümmert, oft alles mögliche in einen topf wirft und sich nur wenige die zeit nehmen, mal genauer hinzusehen.. rausschneiden und gut is.. so, das mal zu mir.. ;)

ich nehme mal an, dass du schon abgeklärt hast, ob es am präparat liegen kann (ich kenn mich noch zwenig aus, aber glaub thyrex und euthyrox werden manchmal unterschiedlich vertragen). deshalb eine andere frage, nachdem das doch schon ne gute zeit her ist..
hast du schon mal probiert die narbe/operationsfeld energetisch zu entstören (gibt da viele möglichkeiten) damit du wieder in fluss kommst?
kurz nach der op hat ich auch panikanfälle (sonst nicht typisch für mich), da mir einfach was fehlte, seelisch, körperlich..
ich denke der körper ist eine einheit und wenn ma da einfach was rauschneidet reagiert er darauf, bei den einen sehr, bei anderen weniger, und vielleicht hast du dort vielleicht eine blockade sitzen, ohne dass es dir bewusst ist?
ist die angst unspezifisch oder spezifisch?


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2009 10:22 
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Registriert: 15. Aug 2006 11:58
Beiträge: 69
Wohnort: Oberösterreich
Hallo
Ich bin vor 4 Jahren SD-Totalentfernung durch Karzinom operiert worden und mir geht es auch nicht gut. Ich bin selber mit mir und allem anderen nicht zufrieden. Ich habe sehr viele Stimmungsschwankungen und oft sehr unruhige Nächte.


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2009 10:55 
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Registriert: 19. Nov 2008 19:39
Beiträge: 26
Wohnort:
hi bully, war das vor der op anders beziehungsweise gings dir da emotional noch gut?


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2009 15:51 
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Registriert: 25. Okt 2006 20:10
Beiträge: 272
Wohnort: Wiener Neustadt
Bully hat geschrieben:
Hallo
Ich bin vor 4 Jahren SD-Totalentfernung durch Karzinom operiert worden und mir geht es auch nicht gut. Ich bin selber mit mir und allem anderen nicht zufrieden. Ich habe sehr viele Stimmungsschwankungen und oft sehr unruhige Nächte.


hallo bully,

so wie du das beschreibst, klingt das nach einem posttraumatischen Stresssyndrom und hat nicht ursächlich mit unserer SD-OP zu tun. :-)

Suche dir im Onlinetelefonbuch (Herold.at) eine Telefonnummer der Oberösterreichischen Krebshilfe. Die haben dort sehr gute Psychoonkologen. Seit ich mit einem dieser Menschen regelmäßig Kontakt habe, sind viele meiner Beschwerden verschwunden......

Gruß'
Ernst


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2009 20:17 
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Registriert: 15. Aug 2006 11:58
Beiträge: 69
Wohnort: Oberösterreich
Hallo ihr
Mir gings vor der OP nicht so wie jetzt und war auch schon bei vielen Gesprächen bei der Krebshilfe und ich habe auch schon Psychologische Hilfe in anspruch genommen und ich habe Psychofarmaka bekommen und die haben zwar geholfen, habe aber nach ca einem Jahr wieder aufgehört, denn immer solche Medikamente nehmen ist nicht so toll.


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BeitragVerfasst: 16. Jun 2009 12:53 
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Registriert: 21. Apr 2006 13:42
Beiträge: 8
Ich sehe durchaus den Zusammenhang mit der SD, ich hatte vorher auch Probleme, allerdings danach eine andere Dimension in der Heftigkeit, nicht mehr zu vergleichen, wie ein anderer Mensch. Meine Werte waren vor der OP sehr gut trotz Knoten und danach auch, ich habe mehrere Hormonpräparate probiert, hat sich aber nichts verändert. Ich glaube schon, dass die Mehrzahl der Patienten vielleicht keine Probleme hat, aber ein Teil doch oder sehr massiv und ich bin einfach enttäuscht darüber sehr viel an lebensqualität verloren zu haben, ich bin ein anderer geworden. Die psychischen Einschränkungen sind extrem heftig und sie gefährden auch meine Existenz, weil in der Arbeitswelt mit diesen Beschwerden zu bestehen ist alles andere als leicht. Ich arbeite übrigens sehr gern.


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BeitragVerfasst: 02. Jul 2009 10:24 
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Registriert: 19. Nov 2008 19:39
Beiträge: 26
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hey kevin, nur so ein gedanke, weil ich weiß wie gern manche ärzte `schubladisieren´ bzw oft vergessen den mensch als individuum zu betrachten.. kann es sein, dass du einfach physiologisch etwas `unter den normwerten bist´? arzt vergisst ja oft, dass nicht jeder mensch gleich ist, so wie ich zb oft eine normaltemperatur von 35, irgendwas hab und mich bei 37,2 was nur als temperatur gilt schon sehr sehr schlapp fühl..
is die medikamentendosis schon mal herabgesetzt worden zb? unruhe etc klingt ja sehr nach überfunktion?
nur so ein gedanke.


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